Mittwoch, 9. August 2017

Rezension zu "Der Dunkle Turm, Schwarz" von Stephen King

Einfach Einzigartig
Allgemeine Informationen: 


Autor: Stephen King
Titel: Der Dunkle Turm, Schwarz
Reihe: Band 1/8
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Seiten: ca. 320
Preis:
         - E-Book: 4,99 €
         - Print:     9,99 €
ISBN: 978-3453504028

Klappentext:


Auf der Suche nach dem Dunklen Turm durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt. Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz - der ist der Schlüssel zu den Mysterien des Dunklen Turms, der am Anfang der Zeit steht.

Meine Meinung: 




Schon länger reizen mich die Bücher von Stephen King. Vor einem Jahr habe ich Carrie gelesen und dieses Jahr, passend zum Kinostart der Reihe, entschied ich mich für "Der Dunkle Turm". Ein Fantasy-Epos der schwer zu beschreiben ist.

Die Geschichte beginnt mitten in der Wüste, als der Revolvermann den Mann in Schwarz verfolgt.
Zu Beginn hat der Leser wenige Einblicke in das Leben des Protagonisten Rolands. Wer das Vorwort nicht gelesen hat, weiß längere Zeit nicht, welchen Namen der Revolvermann trägt. Eine ungewöhnliche Art ein Buch zu beginnen, da normalerweise auf den ersten Seiten einer Geschichte die Hauptcharaktere dem Leser vorgestellt werden. Aber es wäre kein Buch des Kings, wenn er es so schreiben würde, wie alle anderen Schriftsteller vor ihm.

Auch allgemein ist dieses Buch sehr ungewöhnlich. So zum Beispiel der Schreibstil des Autors. Stephen King neigt zu einer außergewöhnlichen Art Dinge zu beschreiben, manche Vergleiche sind nur schwer nachvollziehbar und andere Passagen sind absolut verworren und es gilt als Leser den Sinn hinter den Worten zu suchen.
Wenn man sich an die Art des Stils jedoch gewöhnt hat, dann steht dem spannendem Buch nichts mehr im Wege. Die Story packt einem mit Haut und Haar und katapultiert den Leser in eine fremde sterbende Welt. Direkt neben den unheimlichen Revolvermann. Es gilt Gefahren zu bestreiten, unheimlichen Wesen zu begegnen und natürlich das Wichtigste: Zu überleben!

Rolands Vergangenheit wird immer zwischendurch in Form von Erzählungen dem Leser präsentiert. Bei diesen Erzählungen handelt es sich um teils sehr grausame Szenen, bei denen ein Schauer den nächsten über den Rücken jagt. Erst am Ende des Buches hat man einen gewissen Einblick gehabt in den Charakter, doch ich persönlich denke mir, dass hier noch weitere Reisen in die Vergangenheit folgen werden.

Fazit: 


Die Geschichte ist wirklich sehr besonders und spannend zugleich. Trotz aller Schwierigkeiten mit dem Schreibstil des Autors besteht eine absolute Suchtgefahr!  Auf den folgenden Kinofilm bin ich schon sehr gespannt und werde ihn mir zeitnah ansehen. Auch die Fortsetzung der Reihe wartet schon sehnsüchtig auf mich.
Als Empfehlung: Dieses Buch mag man, oder man mag es nicht. Einen Mittelweg gibt es meiner Meinung nach nicht.

Wer nun einmal in eine Leseprobe zum Buch lesen möchte, der klickt >>HIER<<. (Link führt zu Random House)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51wCRNvylPL._SX313_BO1,204,203,200_.jpg