Sonntag, 30. April 2017

Rezension zu Rock my Body von Jamie Shaw



Allgemeine Informationen:


Autor: Jamie Shaw
Titel: Rock my Body
Reihe: The Last Ones to Know
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 17.April
Seiten: 384
Preis: 
Print: 12,99
E-Book: 9,99
ISBN: 373410355X


Inhaltsangabe:


Seit sie einander zum ersten Mal begegnet sind, fliegen die Funken zwischen dem Gitarristen Joel und der Studentin Dee. 
Man könnte meinen, sie hätte ihn um den Finger gewickelt - genau wie jeden anderen Mann in ihrem Leben auch, zumindest geht Joel mit ihr an den meisten Abenden nach Hause. 
Eine Beziehung führen sie aber nicht und hörig ist der junge Rockstar ihr schon mal gar nicht! Aber eine feste Bindung will Dee sowieso nicht, nur dass Joel ihr hinterherläuft wie ein kleiner Welpe.
Keiner von ihnen weiß, was Liebe wirklich ist und dennoch bedeuten sie einander wesentlich mehr, als sie zugeben wollen. Was ist das also zwischen den beiden?

Meine Meinung:


Die Geschichte zwischen Adam und Rowan aus „Rock my Heart“ hat mir gut gefallen. Ich habe sie direkt vor „Rock my Body“ gelesen und auch wenn er witzig, spritzig und flott gewesen ist, haben mir einfach das Drama, ein wenig mehr Tiefgang und herzzerreißende Emotionen gefehlt.
Joel und Dee, die man bereits im ersten Band kennengelernt und bemerkt hat, dass zwischen den beiden etwas ganz Spezielles ist, haben mein Herz hingegen direkt zu Beginn bluten lassen. 
Das Warum kann ich nicht erklären ohne wirklich tolle Dinge vorwegzunehmen. Ich kann aber definitiv sagen, dass sich dieser Herzschmerz mit Schmetterlingen und Lachen abgewechselt hat.
Besonders gut gefällt mir, dass Dee keins dieser perfekten und unschuldigen Mädchen ist, sondern eine selbstbewusste Frau, die weiß, was sie will und sich das auch nimmt. Wer das Buch liest, wird schnell merken, warum sie keine Beziehung will und was der Auslöser dafür gewesen ist. Aber selbst wenn sie keine Liebe empfinden will, ist sie ein sehr herzlicher Mensch, der alles für die Menschen tun würde, die ihr etwas bedeuten und dazu gehört vor allem Joel.
Jeder weiß wie es in Bücher abläuft, Protagonist X will sich nicht eingestehen, dass Y wichtig für ihn ist, bei vielen greift man sich einfach nur an den Kopf, bekommt tatsächlich Wutanfälle. Hier hat Jamie es jedoch geschafft wahre Gefühle zu vermitteln, die in ihren wirren und dunkelsten Momenten sehr authentisch sind und genau das Schmerzen in der Brust auslösen, das ich so sehr liebe. Man leidet mit beiden! 
Auch wenn The Last Ones to Know gerade erst durchstarten ist Joel ein wahrer Rockstar, zumindest feiert und vernascht er Mädchen wie einer. Man könnte ihn fast schon als Herumtreiber bezeichnen, tatsächlich hat er auch keine feste Bleibe, sodass in dieser Hinsicht das Wort „Herumtreiben“ zutreffend ist. Weshalb Joel ein nomadenähnliches Leben führt, erklärt sich durch seine Vergangenheit. Genau wie Dee ist auch er schwer gezeichnet. Sie beginnen einander zu heilen, um sich dann wieder gegenseitig in die Verdammnis zu schicken.
Wie ich bereits geschrieben habe, ist der Verlauf ihrer Geschichte authentisch und greifbar, aber dennoch gibt es eine Situation in der ich Joel am liebsten geschlagen hätte.
Ob das jetzt positiv oder negativ ist, weiß ich immer noch nicht zu beantworten... dennoch tendiere ich zu positiv. 
Ganz klar negativ, auch wenn es nur ein klitze, kleiner Punkt ist, ist ein Teil der Konfliktlösung, das ging mir einfach zu schnell. Ich hätte lieber noch ein bisschen weiter gelitten.
Diese Sache ist zwar störend, aber nicht so sehr, dass „Rock my Body“ nicht mein April-Highlight wird.

Fazit:


Joel ist ein Rockstar der Herzen bricht und dabei auch vor meinem kein Halt gemacht hat. Im Vergleicht zum ersten Band, der mir auch schon sehr gut gefallen hat, noch mal eine sehr, sehr große Steigerung, was „Rock my Body“ zu einem klaren Favoriten macht und somit natürlich absolut lesenswert ist!

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Samstag, 29. April 2017

Rezension zu "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson

Allgemeine Informationen:


Autor: Mary E. Pearson
Titel: Der Kuss der Lüge
Reihe: Chroniken der Verbliebenen, Band 1
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 16.02.2017
Seiten: 561
Preis:
         - E-Book: 13,99 €
         - Print:      18,00 €
ISBN: 978-3846600368


Bewertung: 4/5 Sterne


Inhaltsangabe: 


Lia ist die erste Tochter ihrer Königsfamilie. Sie ist gerade einmal 17 Jahre alt und soll mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie gesehen hat und das nur um den Frieden zwischen den Ländern zu wahren. Doch Lia hat sich entschieden, sie will ihr bisheriges Leben hinter sich lassen um selbst über sich bestimmen zu können. Sie flieht und heuert weit entfernt von ihrem Zuhause in einer Taverne an. Doch ihre Flucht bleibt nicht ohne Konsequenzen. In der Taverne lernt sie zwei Männer kennen, die jedoch nicht das sind was sie vorgeben zu sein. Einer der beiden ist ein Mörder, der auf die Königstochter angesetzt wurde, der andere Mann ist der Prinz, den sie eigentlich heiraten hätte sollen. Doch keiner der beiden Männer ist gewillt seine Maske fallen zu lassen und Lia fühlt sich zu ihnen hingezogen.


Meine Meinung: 

Ich hatte bereits viel von diesem Buch gehört und die Meinungen konnten nicht unterschiedlicher sein. Aufgrund dessen wollte ich mir ein eigenes Bild von der Geschichte machen und bat den Verlag um ein Rezensionsexemplar, an dieser Stelle meinen Dank an den Verlag, dass ich das Buch lesen und rezensieren durfte. 
Auf Facebook hatte ich das Gefühl, dass sehr viele Leser dieses Buch nicht mochten und hatte richtig Angst davor es zu lesen. Aber ist muss sagen, es gefiel mir sehr gut.

Der Anfang der Geschichte ist noch relativ ruhig gehalten. Man lernt die Protagonistin, Lia, ein wenig kennen und erfährt auf den ersten Seiten bereits die Gründe, warum sie nicht heiraten will und was genau sie zu ihrer Flucht getrieben hat. Dann ging die Spannung los. Die Flucht. Viele Fragen begleiteten mich in dieser Zeit des Lesens. Schaffen sie es? Welche Rolle spielen nun der Prinz und der Mörder? Nach dieser Flucht wird es jedoch wieder ruhiger in der Welt von Lia, hier konzentriert sich die Geschichte auf den Part der Liebe und deren Entwicklung. Es war immer wieder lustig, wie die beiden Männer Lia gegenüber auftraten und sich verhalten haben. Nach dieser Verschnaufpause geht es wieder spannend weiter und im letzten Viertel des Buches wird es richtig genial. Hier konnte ich das Buch keine Sekunde lang aus der Hand legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lia, der Hauptprotagonistin, dem Prinzen und des Mörders. Überwiegend erzählt zwar Lia ihren Part, aber die Einblicke in die Sichtweise des Prinzen und des Mörders sind sehr interessant und spannend zugleich. Sehr schön fand ich es, dass der Leser selbst bis zum letzten Viertel des Buches keine Ahnung hat Wer nun der Prinz und wer nun der Mörder ist. Natürlich hab ich versucht zu raten und die Beweise zusammen getragen, aber dennoch lag ich auch falsch mit meiner Vermutung. Auch Pauline, die Freundin von Lia erzählt kleine Passagen aus ihrer Sicht. auch wenn Pauline nur ein Nebencharakter ist, mag ich sie sehr gerne.
Lia, die geflüchtete Prinzessin, ist sehr eigenwillig, aber nicht wirklich so, wie man sich vielleicht eine Prinzessin vorstellen würde. Vor allem in einer Taverne. Lia ist ehrlich, freundlich aber auch ein wenig naiv. Letzteres sorgte einige Male für kleinere Probleme. Der Charakter ist mir sympathisch, aber ins Herz schließen konnte ich die nicht.
Auf den Prinzen und den Mörder gehe ich jetzt absichtlich nicht ein, nicht das ich euch hiermit verrate, Wer welche Rolle inne hat.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls. Die Beschreibungen und Begründungen sind klar verständlich, die Umgebung konnte man sich sehr gut vorstellen. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere brachte ihnen eine gewisse Tiefe und waren alle gut und treffend formuliert. Einzig eine Entscheidung von Lia konnte ich aufgrund der Erklärungen  nicht nachvollziehen.

Das Cover: Leider gefällt mir das Cover nicht so gut, wie die Geschichte. Meiner Meinung nach ist die Schrift des Titels nicht gut gewählt, vor allem der Untertitel geht absolut unter.

Fazit:


Trotz meiner Erwartungen hat mir dieses Buch sehr gefallen. Einigen meiner Freunde habe ich es bereits empfohlen und auch hier kann ich es auf jeden Fall weiter empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der Ende Mai erscheinen wird.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr >>HIER<< nun ein wenig stöbern. (Link führt auf Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51hSdnMLbJL._SY346_.jpg

Rezension zu "Ein Käfig aus Rache und Blut" von Laura Labas

Allgemeine Informationen:

Autor: Laura Labas
Titel: Ein Käfig aus Rache und Blut
Reihe: Band 1
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 20.08.2016
Seiten: 320
Preis:
          - E-Book: 3,99 €
          - Print:      12,90 €
ISBN: 978-3959912914


Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Nach dem grausamen Tod ihrer Familie wird Alison von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von Rache getrieben jagt sie Dämonen, die die Welt erobert und verwüstet haben. Eines Tages gerät sie in die Fänge ebendieser Dämonen und soll sich deren Willen und Plänen unterwerfen. Doch dann erhält sie ein unglaubliches Angebot von einem Dämonenkönig, dass ihre Weltanschauung ins schwanken bringt.


Meine Meinung:

Laura Labas hat bereits die Unwandelbaren Reihe geschrieben und diese durfte ich damals schon lesen und lieben lernen. Ich liebe Laura ihre Geschichten, sie haben die perfekte Mischung aus Spannung, Humor und Liebe. Auch dieses Werk konnte mich wieder von den Fertigkeiten der Autorin überzeugen.

Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, nachdem ich mit dem lesen begonnen hatte. Die Geschichte zieht einen in den Bann und lässt einem nicht mehr los. Auch jetzt, einige Tage nachdem ich es beendet hatte schwelge ich noch in Erinnerungen. Gewisse Szenen sind so perfekt beschrieben, dass man sich darin verlieren konnte und die Geschichte wie ein Film vor innerem Auge abläuft. Der Schreibstil ist flüssig gehalten und die Seiten fliegen nur so dahin.

Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht der Protagonistin, Alison, aus der Ich-Perspektive. Alison darf man zu Beginn des Buches als kleines 12 jähriges Mädchen kennen lernen, die mit ansehen musste, wie ihre Familie von Dämonen ermordet wurde. Nach einem Zeitsprung war Alison eine erwachsene junge Frau, die jedoch von Hass und Rache bestimmt wird. Ich hatte mit ihr Mitleid und erfreute mich an ihren erfolgreichen Aufträge. Im Laufe des Buches wandelt sich Alison ein wenig. Sie wird offener für andere Lebewesen und reift in ihrer Weltanschauung. Persönlich mag ich Alison sehr gerne. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und will sie nicht mehr los lassen. Auch andere Charaktere erzählen ihren Part der Geschichte in kurzen Abschnitten und geben hiermit der gesamten Geschichte einen extra Schliff.

Besonders gefallen an der Geschichte haben mir die Dämonen, vor allem, da es viele verschiedene Arten dieser Wesen gibt und alle in gewisser Weise dem Leser erklärt werden. Aber mein persönliches Bild, welches ich von Dämonen hatte, hat ein neuen Glanz erhalten. Laura Labas lässt diese anders agieren, wie man es vielleicht vermuten hätte können.

Das Cover: Der Titel ist sehr deutlich zu erkennen, hier gefällt mir die Schriftfarbe sehr. Der Name der Autorin hätte meiner Meinung nach noch offensichtlicher gestaltet werden können. Im Gegensatz zur Größe des Titels geht der Autorenname unter. Die Frau auf dem Cover ist hübsch und mit ihrem Mantel, der hinter ihr aufbauscht wirkt sie selbstbewusst und mysteriös. Das Messer finde ich in Ordnung, aber der Käfig mit dem Blut daran gefällt mir nicht. Natürlich ist mir bewusst, dass dieser einen Bezug zum Titel und zur Geschichte herstellen soll, aber auf mich wirkt er fehl am Platz. Ganz besonders finde ich dagegen den männlichen Schatten, in dem die Frau steht. Dieser ist mir erst viel später aufgefallen, aber ich empfinde ihn als angenehm.

Fazit:

Alle Leser, die bereits ein Buch von Laura Labas gelesen haben, werden auch diese Geschichte lieben. Ich persönlich mag sie auf jeden Fall und kann sie jedem weiter empfehlen, der mystische Geschichten liebt, sowie Spannung sucht und auf Liebe hofft. Mir hat die Geschichte sehr gefallen und ich freue mich bereits sehr auf den zweiten Band der Reihe.


Wer nun auch die Geschichte von Alison erleben will, der Klickt >>HIER<<   (Link für auf die Verlagshomepage)
Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bildquelle: https://www.drachenmond.de/wp-content/uploads/2016/04/kaefig-aus-rache-und-blut.jpg

Dienstag, 25. April 2017

Rezension zu "Mein Traummann, meine Brüder, ein Zelt und ich" von Shannon Stacey

Allgemeine Informationen:

Autor: Shannon Stacey
Titel: Mein Traummann, 
          meine Brüder, ein Zelt und ich
Reihe: Kowalski Familie Band 8
Verlag: mtb, MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 02.01.2017
Seiten: 255
Preis:
         -E-Book: 9,99

Inhaltsangabe:

Ein Neuanfang muss her! Liz Kowalski schickt ihren Freund in die Wüste, verkauft alles, was sie hat, und zieht zurück in ihre Heimatstadt. Doch dort ist es nicht so einfach, wie sie sich es vorgestellt hat: Sie fährt ihr Auto zu Schrott und ihr Retter in der Not ist ausgerechnet Drew - der beste Freund ihres Bruders und zudem ein richtig heißer Mann, mit dem sie ein heißes Intermezzo hatte. Wovon natürlich keiner wissen sollte, vor allem nicht ihre Brüder! Gar nicht so leicht, denn Drew wird zu dem jährlichen Familienausflug eingeladen. Nun schläft Liz Zelt an Zelt neben ihrem verbotenem Traummann.


Meine Meinung:

Dieses Buch gehört einer Reihe an, die sich "Familie Kowalski" nennt. Der vorliegende Titel ist Band 8 der Reihe, lässt sich jedoch ohne Probleme separat lesen. Die gesamte Familie, die wirklich sehr groß ist, wird dem Leser vorgestellt. Die wichtigsten Personen natürlich genauer, als die Nebencharaktere, aber nichts desto trotz kann man zumeist den Überblick behalten. Nur auf dem Familienausflug, ein Campingausflug, bei dem die gesamte Familie zusammen kommt, fiel es mir zeitweise schwer die Verbindungen der einzelnen Personen zueinander im Kopf zu behalten. Wer die Charaktere alle lieber besser kennen lernen will, sollte die vorherigen Bände gelesen haben.

Liz, die Protagonistin ist eine liebenswürdige junge Frau, die ihre gesamte bisherige Existenz aufgegeben hat, um wieder bei ihrer Familie zu leben. Beziehungsweise in deren Nähe. Liz wirkte auf mich manchmal sehr verspielt. Sie scheint des öfteren nicht zu wissen, was sie sich wünscht und wo ihre fernen Ziele sind. Aber sie ist eine glückliche und positiv eingestellte Person. Gewisse Eigenschaften von ihr mochte ich sehr gerne, sie hat eine lockere Einstellung gegenüber gewisse Themen. Dennoch kämpft sie auch gegen ihre Ängste und denkt auch angemessen über diese nach. Liz ist kein Charakter der sich in ihre ferne Zukunft stürzt, obwohl es nach dem Klappentext zunächst den Anschein machte. Liz war mir mit ihrer Art sympathisch.
Die Geschichte wird überwiegend aus Liz ihrer Sicht erzählt, aber auch Drew erzählt einige Passagen aus seiner Sicht. Drew ist Polizeichef des Ortes und ihm obligt einiges an Verantwortung. So wirkt er auch. Er überlässt nichts dem Zufall, lebt und bevorzugt ein strukturiertes Leben. Auch hat er seine klaren Ziele, was er in ferner Zukunft haben will. Drew persönlich mochte ich nicht. Ich mag einfach Charaktere lieber, die bereit sind ein Risiko einzugehen und auch gerne von ihren eigentlichen Wegen abweichen.

Der Schreibstil der Autorin bereitete mir Freude. Die Charaktere, die im Mittelpunkt stehen erhielt im Laufe der Geschichte eine Tiefe und hauchte ihnen somit Leben ein. Ich konnte mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen und verlor mich des öfteren in der Geschichte.
Die Story an sich gefiel mir am Anfang sehr gut. Die Einführung, die Entstehungsphase der Geschichte ist der Autorin sehr gut gelungen. Jedoch hatte ich aufgrund des Titels und des Klappentextes eine etwas andere Storyline erwartet. Ich hatte mir vorgestellt, dass der Familienausflug viel mehr im Vordergrund steht. Sprich dass die Zeitspanne in der Liz und Drew in der Anwesenheit der restlichen Kowalski Familie ihre Liebe verbergen müssen während des Zeltausfluges länger ist. Auch hatte ich erwartet, dass dieser Ausflug näher beschrieben wird. Mehr im Vordergrund steht, aber das meiste was die Kowalskis unternommen haben waren Spiele der Verdammnis und Quadtouren. In diesem Punkt war ich leicht enttäuscht. Das Ende der Geschichte gefiel mir dagegen auf jeden Fall, es war rund und liebevoll geschrieben.
Das Cover: Das ist mir sofort ins Auge gesprungen, aber nicht wegen der farbenfrohen Gestaltung oder aufgrund des Zeltes, sondern der Hauptgrund hierfür war bzw. ist auch jetzt noch der Hase. Ich weiß bis heute nicht wirklich, welche Rolle der Hase auf dem Cover spielt, aber ich finde ihn sehr lustig. Damals beim betrachten des Buches und beim lesen des Klappentextes hatte ich mir die Frage gestellt: Und was hat der Hase nun mit all dem zu tun? Ist es vielleicht Ostern? Oder spielt er eine wichtige Rolle in der Liebesbeziehung? Ich war bzgl des Hasen so neugierig, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch dem Verlag, der mir das Lesen ermöglicht hat.

Fazit:

Eine liebevolle Liebesgeschichte trifft auf Großfamilie mit vielen Facetten. Die Geschichte ist schön zu lesen, die Charaktere wirkten lebendig. Des öfteren konnte man sich in der Story richtig verlieren und die Atmosphäre genießen. Einzig, dass der Zeltausflug nicht im unmittelbarem Mittelpunkt der Geschichte stand störte mich. Dieses Buch kann ich weiter empfehlen. Ich finde es auch sehr toll, dass man dieses Buch ohne Probleme lesen kann, ohne die vorhergegangenen Bände zu kennen. Dennoch werde ich auch die restlichen 7 Teile lesen, da mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefällt.
Wenn ihr euch nun auch in der Geschichte verlieren und erfahren wollt, wie sie ausgeht, dann klickt >>HIER<<. (Link führt auf Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/518sulg3IPL.jpg


Montag, 24. April 2017

Rezension zu Dangerous Secrets von J. Kenner



Allgemeine Informationen:


Autor: J. Kenner
Titel: Dangerous Secrets
Reihe: Secrets 3
Verlag: Diana
Erscheinungsdatum: 10.April.2017
Seiten: 304
Preis:
Print: 9,99
E-Book: 8,99 
ISBN: 3453359259




Inhaltsangabe:


Eigentlich sollten Dallas und Jane glücklich sein, endlich haben sie zu einander gefunden. Doch die Tatsache, dass die ganze Welt mittlerweile von der verbotenen Liebe zwischen ihnen weiß und die Klatschpresse sie nicht in Ruhe lässt, überschattet alles. 
Als wäre das nicht schon genug, lauert hinter jeder Ecke die dunkle Grausamkeit ihrer Vergangenheit, aber vor allem Dallas irre Stalkerin, die sogar soweit geht Jane in tödliche Gefahr zu bringen.
Was ist also, wenn alles gegen die beiden spricht? Schaffen sie es dennoch der Dunkelheit und der Bedrohung zu entkommen, um irgendwann ihren gemeinsamen und alles heilenden Frieden zu finden?

Meine Meinung:


Ich habe das Buch gestern Abend beendet und somit die komplette Reihe in wenigen Tagen verschlungen. Ehrlich gesagt bin ich hin- und hergerissen, vor allem weiß ich gerade nicht wirklich, was ich euch in Bezug auf meine abschließende Meinung schreiben soll – dennoch weiß ich, dass sich dieser Zustand auch in einigen Tagen nicht ändern wird.
Die Reihe ist spannend, sexy, dramatisch, aber vor allem abgef*ckt. Dieses eine Wort dominiert, die ganze Geschichte. Anders kann man Dallas und Janes Leben, aber vor allem die Vergangenheit nicht beschreiben.
Viele werden die Vorgänger gelesen haben und wissen, was ich meine.
Wahrscheinlich wird diese Reihe in einem gewissen Maß polarisieren und die Leserschaft spalten. Sprich, die einen lieben Dallas und Jane, während die anderen sie hassen. Ich gehöre definitiv zu der ersten Gruppe. 
Es ist schon eine Weile her, dass ich ein J. Kenner Buch gelesen habe und habe mich besonders über die Wiedersehen mit Damien und Nikki gefreut. Im direkten Vergleich gefällt mir die Secrets-Reihe auf Grund der spannenden Geschichte einen kleinen Ticken besser.
Generell geht es gerade aber um meine Meinung in Bezug auf den dritten und finalen Teil.
In diesem Band überwiegt der Thrill-Teil, auch wenn es viele schöne und romantische oder auch heiße Momente zwischen dem Pärchen gibt.
Die ganze Zeit merkt man die innige Liebe, die selbst den schlimmsten Hindernissen widersteht.
Dallas ist der Fels in der Brandung, der alles für seine große Liebe machen würde, sogar sterben. Besonders seine Ängste und Verzweiflung sind greifbar, sodass er ein authentischer Charakter ist, der trotz seiner Stärke auch die Kontrolle über sich, aber vor allem über seine Gefühle verlieren kann.
Jane ist das perfekte Gegenstück zu Dallas und liebt ihn nicht minder. Sie ist eine taffe Frau, die kämpft, auch wenn es schwer ist.
Es ist also verständlich, dass die beiden einander brauchen, aber insbesondere einander retten.
In Bezug auf das Paar ist also alles klar, aber wie ist es mit den vielen spannenden Punkten?
Wer ist der Wärter? Wer die rote Frau? Und was passiert mit Deliverance?
Im Endeffekt fügt sich im Laufe des dritten Bandes alles zusammen und alle Fragen werden beantwortet. Auf die Auflösung wartet man aber dennoch bis zum Ende, was das ganze ein wenig zu übereilt wirken lässt.
Allgemein sind die Antworten und Lösungen sinnig und nachvollziehbar und dennoch nicht hundertprozentig befriedigend. 
Mein bleibt einfach mit einem Gefühl von „Wie? Das war es schon?“ zurück.
Im Grunde ist es vielleicht meckern auf hohem Niveau, ein wenig enttäuscht bin ich trotzdem, ich hätte mir einfach 50-100 Seiten mehr Gewünscht, allein, weil das Ende und die Auflösung mehr Platz zum Entfalten bekommen hätte und Dallas und Jane somit wahrscheinlich auch einen gebührenden Abschluss bekommen hätten, der auch an den Rest der Geschichte herankommt.

Fazit:


Dangerous Secrest kann in der B-Note nicht ganz punkten und dennoch ist die Secrets-Reihe als Gesamtpaket eine wirklich tolle Reihe gewesen, die bisher auch das beste, deutschsprachige Werk von J. Kenner darstellt.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Sonntag, 23. April 2017

Rezension zu "Die Braut des Vampirkönigs" von Gena Showalter


Allgemeine Informationen:


Autor: Gena Showalter
Titel: Die Braut des Vampirkönigs
Reihe: Atlantis 4
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 10.April.2017
Seiten: 400
Preis: 
Print: 9,99
E-Book: 9,99
ISBN: 3956496752



Inhaltsangabe:


Layle der Vampirkönig wird nur durch Rache und Blutdurst angetrieben. 
Seit eine Horde Drachen seine Geliebte getötet hat, ist sein Ziel die Ausrottung alle Drachen - bestenfalls auf eine sehr schmerzhafte und brutale Art.
Jahrhunderte lang hat sich sein Dasein danach gerichtet, doch dann trifft er auf die atemberaubende, aber vor allem im Kampf eindrucksvolle Amazone Deliah.
Er empfindet vergessene Gefühle und ist sowohl voller Leidenschaft als auch Verwirrung, denn offensichtlich besitzt er doch noch ein Herz. 
Als er sich dann auch noch von der einen auf die andere Sekunde auf einer Insel zum tödlichen Wettkampf, zwischen den verschiedenen Spezies Atlantis, widerfindet, spitzt sich die Situation zusätzlich zu.
Denn was ist wenn dein Freund eigentlich dein größter Feind ist und alles gegen euch spricht?

Meine Meinung:


Gena Showalter ist neben Kresley Cole meine liebste, liebste, liiiiebste Romantasy Autorin! Ich liebe die Mischung aus Fantastischem, prickelnder Leidenschaft, Liebe und Drama.
„Der Drachenkrieger“ und „Das Juwel der Macht“ habe ich damals als recht schwach empfunden, „Der Nymphenkönig“ und letztendlich „Die Braut des Vampirkönigs“ haben das Ruder aber noch mal herumgerissen, sodass ich total geflasht bin.
Ich habe mich so sehr nach einem richtig guten Romantasy-Roman gesehnt und wurde erhört!
Die Geschichte ist rasant, spannend, aufregend, dramatisch und voller Herzschmerz. Wer meine Rezensionen verfolgt, wird wissen, wie dringend ich mal wieder ergreifenden Herzschmerz lesen wollte.
Hier wird das volle Programm aufgefahren: Zu Beginn leidet man, weil man den oben genannten Tod von Lyles Frau miterlebt, ebenso sein Leid. Selbst im weiteren Verlauf fühlt mein seine Zerrissenheit und Sehnsucht, später dann die Schuldgefühle und Angst.
Aber nicht nur er, sondern auch Deliah leidet unter ihren Gefühlen für den Mann, der in diesem göttlichen Wettkampf ihr Gegner ist. 
Wie soll man einen Mann für sich gewinnen, der offenbar immer noch seine tote Frau liebt und an ihr selber höchstens sexuelles Interesse hat?
Lyle und auch Deliah sind zwei komplexe Charaktere, die eigentlich hart und ohne Gefühle sein sollten. Die Betonung liegt auf sollten, denn sie sind das perfekte Bespiel dafür, dass jeder Liebe braucht!
Generell ist die Story anders als alles, was ich bisher von Gena gelesen habe, umso begeisterter bin ich von diesem neuen Gefilde.
Um das Ganze ein bisschen zu entwirren, sollte man anmerken, dass von jeder in Atlantis lebenden Spezies zwei ungebundene Krieger auf eine abgeschottete Insel teleportiert werden und dort in zwei verschiedene Team aufgeteilt werden, die dann wiederum unter Leben und Tod um den Sieg kämpfen.
Ein kleines Extra ist die Liebesgeschichte zwischen einem der männlichen Nymphe und einem weiblichem Vampir, die jedoch nicht auf der Insel, sondern in Atlantis, ihre Kämpfe um- und füreinander ausfechten.

Fazit:


Wenn ich die Idee mit anderen Geschichten vergleichen soll, würde ich spontan an „Die Tribute von Panem“, „Van Helsing“ und „Romeo und Julia“ denken, wobei letzteres nur seehr entfernt zutreffend ist.
Ich will jetzt aber auch gar nicht mehr verraten, sondern lege euch dieses Buch, beziehungsweise diese Reihe ans Herz! 
Ich liebe sie und werde sie ganz sicher nochmal lesen! <3

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Samstag, 22. April 2017

Rezension zu "Fenrir - Weltenbeben" von Asuka Lionera

Allgemeine Informationen: 


Autor: Asuka Lionera
Titel: Fenrir, Weltenbeben
Reihe: /
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum. 25.03.2017
Seiten: 800
Preis: 
         - E-Book: 4,99 €
         - Print:     19,90 €
ISBN: 978-3959912259

Inhaltsangabe: 


Emma, eine Archäologin, reist im Auftrag eines Kunden nach Island und dass, obwohl Emma auf das Gebiet Ägypten spezialisiert ist. Auf Island macht Emma eine Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändern wird. Sie findet einen Mann namens Wulf, dessen Erscheinung einzigartig ist und sofort Emmas Neugierde weckt. In der Hoffnung als Archäologin den Durchbruch mit Wulf auf ihrer Seite zu schaffen, nimmt sie den ihr völlig fremden Menschen mit nach Hause. Doch was dann geschieht, damit hätte Emma nie gerechnet. Wulf ist mehr als nur ein Mensch mit einem einzigartigem Aussehen. In ihm steckt altes ehrwürdiges Blut, dass bereit ist einen Krieg zu entfachen.


Meine Meinung: 

Von Asuka Lionera habe ich bereits in der Vergangenheit schon das ein oder andere Buch gelesen.

In diesem Buch stehen die Protagonisten Emma und Wulf sehr im Vordergrund. Sie sind so präsent und herausragend, dass sie vieles in den Schatten stellen.
Emma ist Archäologin, und ich würde meinen die Neugierde, die sie antreibt ist ihr angewachsen. Auch zeigt sie eine gewisse Sturheit, die sie oftmals weiter bringt und zudem sehr niedlich werden lässt. Ich mochte den Charakter sehr gerne, aber erst später im Laufe des Buches. Zu Beginn hatte ich eher meine Probleme mit ihr, da sie mir einfach zu viel nachgedacht hatte. Zu oft sind ihre Gedanken um ein und das selbe Thema gekreist, so dass es für mich langweilig wurde. Später jedoch wandelte sich dies und Emma handelte mehr als das sie nachdachte.
Wulf ist einfach zu beschreiben: Er ist zum anbeißen. Er ist niedlich und ich würde gerne mal mit ihm "kuscheln". Diesen Charakter mochte ich wirklich von der ersten Sekunde an.

So nun nehmen wir mal den Schreibstil genauer unter die Lupe.
Also, wie ich bereits oben erwähnte, war mir der Anfang im Bezug auf die Gedankenwelt von Emma zu heftig. Versteht mich nicht falsch, ich mag es, wenn Charaktere nachdenken bevor sie handeln und nicht blind in ihr verderben laufen, aber hier bei Fenrir fand ich es schon zu extrem, zumindest zu Beginn. Asuka schreibt allgemein sehr spannend und erklärt die Hintergrundinformationen sehr verständlich. Auch werden alle Fragen, die im Laufe der Geschichte auftreten beantwortet. Besonders gefallen hat mir, dass die Protagonisten immer im Vordergrund der Story standen. Auch erhalten diese durch die Vielfalt ihrer Gefühle eine gewisse Tiefe, die ihnen Leben einhauchte. Das Buch ist flüssig zu lesen und man möchte unbedingt wissen wie es endet. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich es nicht mehr weg legen, so spannend wurde es.
Aber es gibt noch den einen negativen Punkt, den ich anbringen muss. Und zwar gab es eine Passagen, die mich verwirrte. Eine Frau erklärte bzw erzählte Emma eine wichtige Geschichte, Emma reagierte darauf, wie es sein soll. Ein paar Seiten später erzählt ein Mann Emma genau die gleiche Geschichte und Emma reagierte noch heftiger, obwohl sie die Geschichte eigentlich schon kannte. Meiner Meinung nach war das eine Wiederholung, nur mit einer größeren Reaktion von Emma. Ich war so irritiert, dass ich nochmal zurück blättern musste, um die alte Passage nochmal zu lesen, nicht das ich etwas falsch verstanden oder gelesen habe. Dieser Punkt störte mich ziemlich.

Die Geschichte an sich: Zu Beginn lernt der Leser die Protagonistin Emma kennen. Sehr ausführlich muss ich hinzufügen, dem entsprechend zog sich der Anfang ein wenig in die Länge. Aber nach ungefähr einem viertel des Buches kam die Geschichte richtig in Fahrt. Die Perspektiven wechselten dann auch zwischen Emma und Wulf und bauten dadurch noch eine größere Spannung auf.

Das Cover: Es ist göttlich. Ich liebe es. Es ist der absolute Wahnsinn. Mit diesem Cover bin ich mehr als nur zufrieden. Es ist farbenfroh, aber dennoch mystisch. Der Titel ist gut zu erkennen und die Runenschrift im Hintergrund empfinde ich als eine sehr gelungene Idee. Das ganze Cover spiegelt die Geschichte wieder durch die Kleinigkeiten, die darauf zu erkennen sind. Es ist einfach perfekt.


Fazit:


Ok nun kommt für mich der schwierige Teil. Ich fand die Geschichte an sich sehr gut. Die Story wird nach einer langen Einführung sehr spannend. Man taucht als Leser in fremde Welten ein und lernt neue Charaktere kennen, die man so nicht vermutet hätte. Die Idee der Storyline ist wirklich hinreißend und der Autorin gut gelungen. Die Charaktere entwickeln eine eigene Tiefe, die mir sehr gefallen hat und beide Protagonisten konnte ich in mein Herz schließen.
Doch es gab auch Aspekte, die mir nicht gefallen haben. Der Beginn, der sich in die Länge zog und die ewigen Gedanken von Emma. Und später im Buch der Logikfehler, der mich verwirrt hatte.
Weiter empfehlen kann ich das Buch dennoch, und ich rate jedem Leser, der von dem ersten viertel gelangweilt sein könnte: Haltet durch es lohnt sich auf jeden Fall. 

Nun könnt ihr >>HIER<< klicken, um die Welt von Emma und Wulf zu entdecken. (Link führt auf die Drachenmond Verlagshomepage) 

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/513jUaWNthL._SX350_BO1,204,203,200_.jpg

Rezension zum Hörbuch "Ewig Dein, Deathline" von Janet Clark

Allgemeine Informationen: 


Autor: Janet Clark
Titel: Ewig Dein, Deathline
Reihe: Die Deathline-Reihe,
            Band 1
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 20.03.17
Seiten: 400 Seiten
Hörbuchlänge: 6h 51min
Preis:
         -E-Book:  13,99 €
         -Print:       16,99 €
         -Hörbuch: 15,99 €
ISBN: 978-3570173664

Bewertung: 3,5/5 Sterne


Klappentext:

Die 16-jährige Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithalten würde. 
Sie ahnt nicht, dass eben jener Somer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Nie hätte sie gedacht, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden würde. Dies ändert sich, als sie den faszinierenden Ray kennen lernt. Denn er ist nicht nur ihre große Liebe, sondern trägt auch ein Geheimnis mit sich herum, dass Josies Welt in große Gefahr bringen könnte. 
Josie muss sich entscheiden, auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist...


Meine Meinung:


Dieses Hörbuch hat mich richtig von den Socken gehauen. Es bereitete mir wahnsinnige Freude der Leserin, Friedericke Walke, zu lauschen. Sie hat eine sehr ausgeprägte und schöne Stimme und kann sie auch gut verstellen, um den Situationen und Äußerungen der anderen Charaktere gerecht zu werden. Wenn zum Beispiel die Protagonistin nach Luft japst, dann tut dies die Leserin auch, was mir sehr gut gefallen hat. Sehr gerne würde ich auch in Zukunft mir Hörbücher anhören, die Friedericke Walke vorliest.

Nun zur Geschichte:
Josie, die Protagonistin erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Zu Beginn des Buches weist Josie darauf hin, dass sie im Auftrag ihrer besten Freundin Dana die Geschichte nieder schreiben soll. Immer wieder im Laufe der Story betont die Protagonistin dies.

Der Schreibstil der Autorin ist lustig gehalten, und hat mich damit des öfteren zum Lachen gebracht. Aber auch an Spannung mangelt es nicht. Man möchte unbedingt das Ende wissen und was genau hinter all den besonderen Ereignissen steckt. Man fiebert mit der Protagonistin mit, hofft das die Geschichte ein gutes Ende nimmt.
Josie ist eine junge Frau, die einiges erlebt hat und mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Trotz allem bleibt sie positiv und versucht aus jeder Situation das Beste herauszuholen. Dennoch konnte ich diesen Charakter nicht voll und ganz in mein Herz schließen. Es ist schwer zu beschreiben warum, aber es gab Passagen da regte mich ihr Verhalten auf, denn es wirkte auf mich unreif oder absolut falsch reagiert.
Wie es bereits dem Klappentext zu entnehmen ist, geht es in diesem Buch auch um das Thema Liebe. Leider steht dieser Part meiner Meinung nach eher im Hintergrund. Mir fehlte in diesem Bezug die Leidenschaft. Die richtige Liebe mit allem drum und dran.
Das Ende der Geschichte überraschte mich auf der einen Seite sehr. Es geschahen Ereignisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte und auch welche, die ich als nicht so gut gelungen empfand. Vor allem bin ich etwas irritiert davon, dass dieses Buch eine Reihe werden soll und das Ende irgendwie für sich selbst stehen bleiben kann. Der von mir erwartete Cliffhänger blieb aus.

Das Cover gefällt mir wieder einmal sehr gut. Vor allem die Schrift, in der der Titel geschrieben ist, zieht meinen Blick regelrecht an sich. Es ist eine willkommene Abwechslung zu den "normalen" Schriften, die in der Regel verwendet werden. Auch der Hintergrund ich schön gestaltet mit den Blumen und Blüten.


Fazit:


Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Sie kombiniert die Spannung mit Humor, ohne das es lächerlich wirkt. Friedericke Walke, die Leserin, hat mich sehr beeindruckt. Wie ich bereits oben erwähnt hatte, würde ich sehr gerne weiterhin ihrer Stimme lauschen. Die Protagonistin Josie ist auf ihre eigene Art und Weise besonders, konnte jedoch mein Herz nicht berühren. Das Ende kam ein wenig unerwartet. Obwohl es eine Reihe werden soll, finde ich, dass man dieses Buch auch alleine stehen lassen kann. Weiter empfehlen kann ich dieses Hörbuch oder allgemein dieses Buch jedem Leser. Es ist lustig, spannend, mitreißend und schön geschrieben. Auch meinem Sohn hat es Spaß gemacht das Hörbuch zu hören.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall


Freitag, 21. April 2017

Rezension zu " I fight for you: Gefährliches Spiel" von Madlen Schaffhauser

Allgemeine Informationen:


Autor: Madlen Schaffhauser
Titel: I fight for you: Gefährliches Spiel
Verlag: Romance Edition
Erscheinungsdatum: 07.April.2017
Seiten: 220
Preis:
         - Print: 12,99 €
         - E-Book: 4,99 €
ISBN: 3903130303


Inhaltsangabe: 



Nach dem Tod ihres Bruders muss Sue für sich und ihren Bruder sorgen. Nicht nur der Tod und die Last der Verantwortung liegt ihr schwer auf den Schultern, sondern auch der Verlust ihrer großen Liebe belastet sie sehr. Denn Kane hat sie belogen und im Stich gelassen, als sie ihm am dringendsten gebraucht hätte.
Heute drei Jahre später steht er plötzlich wieder vor ihr und will all seine Fehler wieder ausbügeln, jedoch ohne ihr seine wahren Beweggründe für sAein Handeln zu nennen.
Was wirklich hinter den vergangenen Geschehnissen und der verhängnisvollen Nacht steckt, kann Sue sich nicht vorstellen, versteht aber, dass sie Kane vertrauen muss, wenn sie ihren Frieden finden will.

Meine Meinung: 



„I fight for you“ ist mein erstes Buch von Madlen, sie hat einen wirklich angenehmen, flotten und flüssigen Schreibstil, ich wollte das Buch die ersten 2/3 nicht aus der Hand legen, leider konnte das letzte drittel dem Gesamtbild nicht mehr ganz so standhalten.
Die Story ist voller Geheimnisse, die auch Spannung erzeugen, die Auflösung ist letztendlich aber doch recht offensichtlich, sodass ich ein wenig enttäuscht gewesen bin.
Generell muss ich leider sagen, dass ich mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden bin. Jayson, Sues Bruder, den wichtigsten Nebencharakter, liebe ich dafür umso mehr. Er ist ein Bruder, den sich jeder wünscht! Und auch wenn Sue es nicht wirklich bewusst ist, kümmert er sich um sie, ebenso wie sie es mit ihm tut.
Die Familiengeschichte ist so tragisch, dass man sich fragt, wie kann jemand so viel Leid ertragen?
Sue hat also ohne Frage wirklich schwere Schicksalsschläge wegstecken müssen, ich verstehe also, dass sie unweigerlich abrutschen musste und dennoch konnte ich nicht richtig mit ihr fühlen, was wirklich sehr schade ist. Umso mehr bewundere ich Sue, wie sie Jaysons Zukunft über ihre eigene stellt und allgemein so intelligent ist, dass sie das
Know-How hat, ein Auto zu hacken.
Kane nachvollziehen ist hingegen ziemlich schwer, zumal er im ersten Moment sowieso als der Böse dasteht, weil er Sue im Stich gelassen hat. Der Grund für sein Handeln ist auch nicht wirklich befriedigend, selbst wenn es zum Schluss Sinn macht.
Umso besser erkennt man jedoch, wie sehr er seine Entscheidung bereut und das er alles tut, um Sue und Jayson zu beschützen.
Wirklich besonders hoch muss man ihm anrechnen, dass er bei Sue bleibt, auch wenn sie ihn von sich schiebt und es ihm auch alles andere als leicht macht.


Fazit:


Auf den Punkt gebracht ein vernünftiges Verlagsdebüt, aber mit Luft nach oben, wobei ich da optimistisch bin, der Stil ist nämlich super und fesselnd.



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho. 

Rezension zu "Schwarzer Sturm" von Ivo Pala

Allgemeine Informationen: 


Autor: Ivo Pala
Titel: Schwarzer Sturm
Reihe: Dark World Saga 2
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 04.03.2017
Seiten: 389
Preis:
         - E-Book: 12,99 €
         - Print:      14,99 €
ISBN: 978-3426519165


Bewertung: 5/5 Sterne


Klappentext:

Die ewige Dunkelheit seit dem Weltendonner hält sie sterbende Welt in ihren unbarmherzigen Klauen. Das Klima wird immer mörderischer. Hoffnung verspricht einzig der neu entdeckte, geheimnisvolle Kontinent Kutera. Doch Rielle, die Königin der sterbenden Hochkultur Twyddyn, hegt finstere Pläne für Kutera, und nur der Krieger Raymo und die Sklavin Lizia könnten sie noch aufhalten. Währendessen führt eine geheimnisvolle Mission den Mönch Ash und seine Gefährten auf eine Reise um die halbe Welt . hin zu dem Ort, an dem sich Ashs dunkles Schicksal erfüllt.


Meine Meinung: 

Eine Welt ohne Gnade, ein Krieg ohne Sieger - Das düstere Fantasy-Epos um den Kampf gegen die ewige Nacht. 

Wieder einmal konnte mich Ivo Pala von seinen Fähigkeiten als Schriftsteller überzeugen. Wenn es möglich wäre würde ich mehr als 5 Sterne für dieses Buch vergeben.
Die Dark World Saga begeistert mich immer mehr. Die düstere und mysteriöse Atmosphäre dringt in jede Zelle ein und verbreitet sich in Windeseile.

Wer zunächst die Rezension zum ersten Band "Schwarzer Horizont" lesen möchte, klickt >>HIER<<.

Wie auch beim Vorgänger wechselt die Perspektive der Erzählen zwischen den Protagonisten.
Im Vordergrund stehen die Charaktere Ash, Lizia, Raymo, Zane, Szuma, xxxx.
Jeder Einzelne dieser Figuren hat mein Herz erobert. Ok, eigentlich hatten sie dies schon im ersten Teil geschafft, aber ich liebe sie auch heute noch. Sie sind einzigartig, strotzen allen Gefahren, lassen sich nicht unterkriegen  und kämpfen um ihr Leben mit allen Mitteln. Jeder Mensch ist sich selbst der Nächste. So scheint die oberste Regel der dunklen Welt zu sein. Aber es wären keine Menschen mehr, wenn sie nicht auch Gefühle hätten. Und eben diese Gefühle sorgten für eine extra Portion Spannung und Leidenschaft.
Der erste Teil der Reihe ist meiner Meinung nach, vor allem zu Beginn grausam gehalten. Im zweiten Teil hatte ich eher den Eindruck, als würde der Autor diese Grausamkeiten zurück halten. Es gibt zwar nach wie vor Passagen, die grausam erscheinen aber bei weitem nicht mehr so extrem, wie beim ersten Band.
Schlimm fand ich es, dass die Seiten nur so dahin flogen. Die gesamte Geschichte ist so spannungsgeladen, dass es schier unmöglich schien das Buch aus der Hand zu legen. Man musste einfach sofort wissen, was als nächstes geschieht und welche Hindernisse auf die Charaktere stoßen.
Immer wieder überraschte mich das Buch mit seinen Wendungen und seinem Verlauf. Nichts geschah so, wie ich es erwartet hätte und dies gefiel mir wahnsinnig gut. Es ist kein 0815 Buch und keine einfache Geschichte. Ich kenne bisher auch noch kein Buch mit dem es sich vergleichen lässt, so einzigartig ist es.
Was ich besonders an Ivo Pala seinem Buch liebe sind die Erklärungen zu gewissen Strategien und Handlungsabläufen. Jede einzelne Erklärung war sofort verständlich und so logisch, dass man sich selbst gerne fragte, warum man nicht selbst darauf gekommen ist. Die Gedankengänge des Autors sind sehr gut und bereiteten mir sehr viel Freude.
Ich weiß keinen einzigen negativen Kritikpunkt, egal wie sehr ich hier am überlegen war. Das Buch war für mich einfach perfekt.
Auch das Ende ist dem Autor sehr gut gelungen und ich kann es kaum abwarten, bis der dritte Band erscheint. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und vor allem, ob alle Charaktere ihre Reise überleben werden und ihr Ziel erreichen können. Meine Hoffnung besteht zudem darin, dass es ein kleines Happy End zwischen zwei Protagonisten geben wird. Da ich aber langsam Ivo Pala seinen Werdegang kenne, bezweifle ich das zutiefst. Aber abwarten, vielleicht kann er mich in diesem Punkte auch noch überraschen.

Das Cover ist wieder einmal sehr gut gelungen. Es passt zum ersten Band. Der Titel spiegelt sich im Bild wieder und stellt auch einen Bezug zur Geschichte her. Die dunklen Farben passen perfekt zur mysteriösen und düsteren Geschichte.

Fazit: 


Lest diese Reihe! Unbedingt! Ich kann gar nicht anders als dieses Buch euch zu empfehlen. Die Spannung ist zum greifen nahe. Die Wendungen der Handlungsabläufen ist überraschend und sehr gut gelungen. Die Erklärungen, Beschreibungen sind dem Autor ebenfalls sehr gut gelungen und einfach verständlich. Die düstere und mysteriöse Atmosphäre wird konstant gehalten und erhält immer wieder neue Nahrung. Die Charaktere sind auf ihre eigene Art besonders und man kann sie schnell ins Herz schließen. Rundum eine gut gelungene Fortsetzung der Saga.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall

Mittwoch, 19. April 2017

Rezension zu "Wicked Sexy Liar" von Christina Lauren

Allgemeine Informationen:


Autor: Christina Lauren
Titel: Wicked Sexy Liar
Reihe: Wild Seasons 4
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 06.März.2017
Seiten: 352
Preis:
         - Print: 9,99 €
         - E-Book: 9,99 €
ISBN: 3956496604


Inhaltsangabe: 



London ist ein Surfer-Girl und finanziert ihr Leben als Kellnerin. Eigentlich hat sie einen Abschluss in Grafik-Design und ist talentiert, doch für den Moment braucht sie die Freiheit. Wobei Freiheit ebenfalls impliziert keine Männer in ihr Bett, aber schon mal gar nicht in ihr Leben zu lassen.
Das ist zumindest ihr Vorsatz, bis sie auf Luke trifft. Anfänglich ist er bloß dieser Schema-F-Typ, zu reich und gutaussehend, aber vor allem zu oberflächlich und dennoch lässt sie sich aus einer Laune heraus, auf ihn ein.
Was sie als schlichten One Night Stand abhaken will, ist für Luke mehr, sodass er sich immer mehr um sie bemüht. Die Frage ist jedoch, kann ein Playboy der Oberliga sich wirklich ändern und sich auf eine Frau in seinem Leben festlegen?

Meine Meinung: 



Jetzt kommt wieder mein berühmter Satz: Ich bin ein Christina Lauren Fan! Meine ersten Bücher von dem Autorinnen-Duo sind die aus der Beautiful Bastard-Reihe. Für mich gehören sie zu den Wild Seasons, auch wenn letzteres ein Spin-off ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe schon einige Bücher von Christina Lauren gelesen und bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn eine Fortsetzung der einen oder anderen Reihe erscheint. Tatsächlich habe ich Band 3 und 4 nacheinander gelesen, sodass ein kleiner, aber sehr entscheidender Hint für mich sehr aktuell gewesen ist und ich mich wirklich sehr auf die Umsetzung gefreut habe. Sie ist nicht ganz so (dramatisch) verlaufen, wie erhofft, dennoch hat mir dieser Band gut gefallen, sogar besser, als das Buch zuvor.


London ist wahrscheinlich der Traum eines jeden Mannes, sodass ich durchaus verstehen kann, dass Luke sofort Feuer und Flamme für sie ist. Sie surft, mixt fabelhafte Cocktails, sieht super aus, zockt, aber vor allem hat sie Humor, ist selbstbewusst und unabhängig.
Dass hinter ihrer Einstellung mehr steckt, erkennt der Leser jedoch nach einiger Zeit ebenfalls. Niemand ist gerne alleine, aber die Menschen, die man liebt, können auch den schlimmsten Schmerz auslösen, deshalb ist es verständlicherweise schwer, sie auf jemand Neues einzulassen. Erst Recht, wenn dieser jemand quasi eine männliche Schl*mpe der Extraklasse ist. Anders kann man Luke leider nicht beschreiben, auch wenn man im Laufe der Geschichte versteht, dass die vielen Frauen seine Art gewesen sind, um über seine Ex und die schlimmen Gründe ihrer Trennung hinweg zu kommen.
Das vielleicht Schlimmste ist sogar, dass er sich selber über seinen Verschleiß nicht bewusst ist und dies erst erkennt, als es fast schon zu spät ist.
Getoppt wird das ganze eigentlich nur durch die Tatsache, dass er eigentlich ein absoluter Beziehungsmensch ist, für den Treue groß geschrieben wird.
Sieht man also von Lukes ausschweifenden Frauenverschleiß ab, ist er ein richtig toller Kerl. Intelligent, lustig, ehrlich, aber auch selbstironisch.
Man kann also sagen, da hat sich ein perfektes Pärchen gefunden.



Alles in allem ein schönes Buch, einer absolut tollen Reihe, aber nicht mein neuer Favorit, trotzdem lesenswert! <3

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Dienstag, 18. April 2017

Rezension zu "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz

Allgemeine Informationen:


Autor: Markus Heitz
Titel: Des Teufels Gebetbuch
Reihe: /
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 04.03.2017
Seiten: 672
Preis:
         - E-Book: 14,99 €
         - Print:      16,99 €
ISBN: 978-3426654194


Bewertung: 4/5 Sterne


Darum gehts:


Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit der Karte auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist um nicht weniger als sein Leben.

Meine Meinung:


Markus Heitz, ein Autor, der schon viele Bücher mit Erfolg vermarktet hat. Einige von euch werden diesen Autor sicherlich schon kennen. Sei es durch eben dieses Buch, Wedora oder die Zwerge Saga und viele andere. Das Buch hat mich regelrecht magisch angezogen und ich musste es einfach lesen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Bevor ich jedoch mit dem lesen beginnen konnte musste das Buch noch eine Reise machen. Nach Leipzig, ein Ort der auch im Buch eine wichtige Rolle inne hat. Und so kam es, das Des Teufels Gebetbuch zu seinem Ursprungsort reiste um von seinem Meister in Händen gehalten zu werden. Mit Erfolg, darf ich schreiben. Nach unserer gemeinsamen Mission wanderten Des Teufels Gebetbuch und ich wieder nach Hause zurück und ich durfte selbst Zeuge seiner Macht werden.

Und so tauchte ich ab in die Welt der Karten. Beginnend im Jahre 1768 in Leipzig, als ein junger Mann sich dazu entschieden hatte Spielkarten zu produzieren. Es stellte sich heraus, dass dieser Mann sehr begabt war in seiner Kunst. Wie es das Schicksal so wollte verstrickte sich das Leben des Kartenherstellers mit unheimlichen Ereignissen. Und so nahmen die Dinge seinen Lauf.

Die Geschichte wird zu unterschiedlichen Zeiten erzählt. Einmal in der Vergangenheit ab dem Jahre 1768 und zum anderem in der aktuellen Neuzeit. Auch die Orte an denen die Handlungen geschehen wechseln des öfteren. Von Leipzig über Russland bis hin zu Frankreich waren viele Orten Schauplätze des Geschehens. Es bereitete mir sehr viel Spaß mit den unheimlichen Karten zu reisen und viele Menschen und Orte kennen lernen zu dürfen. Aber es gab Momente, in denen ich verwirrt war durch die Masse der Charaktere, die eine tragende Rolle in der Geschichte spielten. Es waren mir zu viele unterschiedliche Personen, die ich nur schwer auseinander halten konnte, denn sie alle waren nur hinter den Karten her und wiesen sonst meistens keine weiteren Merkmale auf.

Im Vordergrund der Geschichte steht Tadeus Boch, ein ehemaliger Spieler. Er ist ein sehr eigenartiger Mensch. Es fällt mir an dieser Stelle schwer ihn zu beschreiben, da er auch im Laufe der Story einige Wandlungen durchlebt. Zu Beginn wirkte er auf mich, wie ein gebrechlicher alter Mann, der viele Probleme hat und versucht diese zu bewältigen. Später hatte ich eher das Gefühl als wäre Tadeus Boch um 30 Jahre jünger geworden und vor allem körperlich fitter. Ehrlich gesagt mochte ich diesen Charakter nicht sonderlich. Er war mir zu falsch, ein Spieler durch und durch. List, Strategie und Betrug standen bei ihm oft an vorderster Stelle.
Aber dafür hatte ich einen anderen Charakter in mein Herz geschlossen. Hyun Poe, eine Koreanerin, die sehr liebenswürdig und sanft ist. Sie besitzt außerordentliche Fähigkeiten, die sie lenken und auch beeinflussen. Das Beste, was mir an diesem Charakter gefällt ist, dass sie in die gesamte Geschichte hinein stolpert, mit dieser eigentlich nichts zu tun haben will, aber dennoch ihren Weg beschreitet.
Alle Charaktere erzählen ihre Geschichte aus der Dritten Person.

Allgemein lässt sich schreiben, dass diese Story durch und durch spannend ist. Jedes Kapitel hat seinen eigenen Höhepunkt. Es geschehen Ereignisse, mit denen ich als Leser nicht gerechnet hätte und die mich auch positiv überraschten. Im Hintergrund war immer der rote Faden ersichtlich, der auf das große Ganze im Hintergrund hinwies.
Leider gab es auch den ein oder anderen Charakter von dem ich Abschied nehmen musste, obwohl ich ihn mochte. Das schöne und zugleich besondere an der Geschichte ist zudem, dass auch Passagen aus der Sicht der Bösewichte erzählt wurden. Eine willkommene Abwechslung, da zumeist nur die "Guten" in einem Buch an vorderster Stelle stehen.

Ich bin sehr unerfahren im Bezug auf Kartenspiele und Glücksspiele. Mehr als Neunerln und Bömisch Watten bringe ich nicht zustande. Aber auch für die unerfahrenen Kartenspieler hat sich Markus Heitz was einfallen lassen. Auf der Innenseite des Buchumschlags vorne und hinten wird das Spiel Supérieur einfach und ausführlich erklärt. So bekommt auch der unerfahrene Spieler einen Einblick in die Welt der Karten.

Nun noch ein paar letzte Worte zu dem Cover. Es zieht förmlich den Blick auf sich. Es wirkt geheimnisvoll, mörderisch und spannend. Ich liebte es vom ersten Moment an. Es stellt einen Bezug zur Geschichte her und ist zudem ein Augenschmaus.

Fazit:

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Auch an die Leser die wenig Ahnung von Kartenspiele haben. Es ist sehr spannend und geheimnisvoll geschrieben. Es gibt einige Überraschungen für den Leser mit denen man nicht rechnen würde. Einzig die Masse an Charakteren, die eine tragende Rolle inne haben waren mir zu Beginn des Buches zu viel. Dies legte sich nach einiger Zeit wieder. 


Wer die Geschichte des Teufels Gebetbuch nun auch erforschen will, der klickt >>HIER<< um das Buch kaufen zu können. (Link führt auf die Homepage des Verlags)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall

Rezension zu "Rockerdämmerung, Immerwährende Begierde" von Joanna Wylde

Allgemeine Informationen:


Autor: Joanna Wylde
Titel: Rockerdämmerung: Immerwährende Begierde
Reihe: Reapers Motorcycle Club Band 5
Verlag: Lago Verlag
Erscheinungsdatum: 10.April.2017
Seiten: 432
Preis:
         - Print: 9,99 €
         - E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3957611741


Inhaltsangabe: 



Levi ‚Painter’ Brooks ist ein Reaper mit Herz und Seele, für ihn ist es selbstverständlich seinem Club – seinen Brüdern – gegenüber loyal zu sein und schlimmsten Falls sogar für sie ins Gefängnis zu gehen. Als es letztendlich tatsächlich soweit kommt, ist es dennoch hart für ihn eingesperrt zu sein. Allein Melanies Briefe helfen ihm die vielen Monate oder viel mehr die einsamen Nächte hinter Gittern zu überstehen.
Doch was ist, wenn sie einander irgendwann wieder gegenüber stehen? Sind die dann immer noch nur Brieffreunde? Normale Freunde oder vielleicht doch mehr?


Meine Meinung: 


Anfang März wurde ich in einer meinen vielen Buchgruppen angefixt und bin seitdem im Reapers-Fieber.
Zuletzt habe ich „Im Bann der Rocker“ gelesen, was ein Spin-Off der Reapers ist, in dem Painter bereits eine große Rolle als Pucks besten Freund und Mithäftling eingenommen hat. Sodass sich die Geschehnisse zwischen „Rockerlust“ (Band 4), „Im Bann der Rocker“ und „Rockerdämmerung“ quasi überschneiden.
Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre. Der Beginn des Buchs ist zwar im heute, doch bereits nach einigen Seiten, gibt es einen Zeitsprung in die Vergangenheit, der von dort bis ins heute zurück und auch noch weiter in die Zukunft verläuft.
Melanie ist für Loni, Picnics Freundin, so etwas wie eine Tochter und lernt über sie das Clubleben beziehungsweise Painter kennen. Zuerst und auch während Painters Zeit im Gefängnis ist das Verhältnis zwischen ihnen süß und unschuldig, auch wenn man erahnen kann, dass von beiden Seiten mehr als nur ein wenig Interesse besteht.
Warum also will es zwischen ihnen nie richtig klappen? Und warum läuft alles aufs Schlimmste hinaus, als sie sich endlich doch noch gefunden haben?
Es ist unglaublich schwer eine Rezension zu schreiben ohne zu spoilern, viele werden wichtige Details bereits aus dem Spin-Off Band kennen, diese werde ich jetzt aber trotzdem nicht erwähnen, um eben einen Spoiler zu verhindern, der möglicherweise Freude nimmt.
Daher beschränke ich mich darauf:
So ziemlich ab der ersten Minute ist klar, dass Melanie und Painter zusammengehören, auch wenn beide es auf die eine oder andere Art verdrängen. Als zwei Dinge die beiden wieder auseinander bringen ist die Wut beim Lesen groß. Warum ist Painter so ein Idiot und warum kann Melanie ihm nicht verzeihen?
Erst mit dem Lesen kommt das Verstehen - fast zeitgleich mit dem jeweiligen Protagonisten. Die beiden verbindet eine abgef*ckte Form der Liebe, aber auch etwas wirklich Wunderbares, sodass es nicht anders sein kann, als dass sie irgendwann doch noch zusammen kommen! Aber bis dahin ist es ein wirklich, wirklich harter Weg.
Melanie ist das liebe Mädchen von nebenan, vorbelastet durch ihre Familie sieht sie einige Dinge enger als manch ein anderer. Aber auch ihre Vorurteile gegenüber den Reapern sind groß ohne zu erkennen, dass sie längst ein Teil dieser ganz speziellen Familie geworden ist.
Ihren Vorurteilen zum Trost, gibt und gab es immer nur Painter und das über Jahre hinweg. Manchmal macht sie ihm das Leben unnötig schwer, als es aber letztendlich darauf ankommt, ist sie die Frau, die er braucht und auch verdient.
Painter ist im Vergleich zu Melanie ein noch komplexerer Charakter.
Er selber bezeichnet sich als Arschloch, das einfach nicht nett sein will und dennoch ist er es zu ihr - immer und immer wieder.
Was ihm dabei noch nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass sie mehr für ihn ist als eine „Freundin mit gewissen Vorzügen“. Gerade als ihm klar wird, dass er sein Leben mit ihr teilen, sie als seine Old Lady haben, will, zerstört sein Handeln alles, was er sich bis dahin aufgebaut hat.
Erst zwei Jahre danach ist er zur Besinnung gekommen und kann an neues Leben beginnen. Das Problem ist bloß, dass Melanie ihm nicht vertraut, auch nicht, wenn sie bis an ihr Lebensende miteinander verbunden sein werden.
Ab diesem Punkt weiß man nicht, wen man lieber schlagen will! Natürlich versteht man die Sorgen, Gründe und Ängste beider Seiten, aber vor allem sieht man, dass es zwischen ihnen viel einfacher laufen könnte, als es auch in den folgenden zwei Jahren geschieht. Was einfach nur schrecklich frustrierend ist und mir sogar ein wenig die Lesefreude genommen hat.
Alles in allem gibt es aber gar nicht so viel zu meckern. Die Story ist interessant und rasant. Auch spannend, aber leider nicht so dramatisch und herzergreifend, wie ich es mir gewünscht oder ich viel mehr bei so einer Storyline erhofft hatte!
Painter und Melanie sind nicht mein liebstes Pärchen, aber dennoch ein Paar, das ich liebe!
Daher hat mich das Bonuskapitel ganz am Ende besonders gefreut, in dem hat man das erste Treffen zwischen den beiden erlebt.
Erstmalig wird ganz deutlich klar, dass die zarten Bande zwischen den beiden nicht erst während Painters Gefängnisaufenthalt geknüpft wurden. Sondern bereits zuvor, während sie Zeit miteinander verbracht und einfach nur Filme geschaut haben.


Fazit:



Joanna Wylde schreibt tolle MC-Romance Romane! Ich hoffe es wird noch wesentlich mehr von ihr zum Lesen geben.
Ich bin auf jeden Fall ein Fan von ihr und würde mich über mehr heiße Biker mit weichem Kern unter der knallharten Schale freuen!

Also: Für MC-Fans, aber auch andere Leser, eine ganz klare Leseempfehlung!

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho 

Montag, 17. April 2017

Rezension zu "All The Pretty Lies" von M. Leighton

Allgemeine Informationen:

Autor: M. Leighton
Titel: Liebe mich
Reihe: All The Pretty Lies 3
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 13.März.2017
Seiten: 352
Preis:
         - Print: 9,99
         - E-Book: 8,99
ISBN: 3453419278


Inhaltsangabe: 

Für Sig ist es wahrscheinlich Schicksal, dass er Tommi nach einer Autopanne hilft. Sie könnte der Durchbruch in einem seiner Fälle sein, denn sie hat Verbindungen zu seiner Zielperson.
Irritierenderweise ist Tommi nicht nur heiß, sondern Sigs Ansicht nach auch schutzbedürftig und widersprüchlich. Was sie somit zu einer großen Gefahr macht, denn Sig könnte nicht nur sein Ziel aus den Augen verlieren, sondern auch seine Prioritäten neu setzen.
Wie nötig Tommi die Hilfe und Sigs Schutz hat, zeigt sich erst sehr spät, die Frage ist jedoch, kann Sig Tommi wirklich schützen?


Meine Meinung: 

„Liebe mich“ ist mein viertes Buch von M. Leighton. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit Band 3 der All The Pretty Lies-Reihe begonnen habe und vorher nur die Addicted to You-Reihe kannte, die mir vom Plot her ehrlich gesagt nicht so gut gefallen hat, auch wenn die Bücher flott zu lesen gewesen sind und der Schreibstil wirklich gut und flüssig.
Was hat mich also dazu bewogen der neuen Reihe eine Chance zu geben und das obwohl die Meinungen anderer so durchwachsen gewesen sind?
Die Antwort lautet, meine liebstes Goldstück, sie hat mir von diesem Band so sehr vorgeschwärmt, dass ich es lesen musste! Vor allem, da mir die Storyline und die Leseprobe schon vorher absolut zugesagt haben.
Ich bin also mit hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen und wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Was mir an dem Buch gefallen hat, sodass ich dieser Meinung bin?
Tatsächlich der Plot Twist und die Storyline.
Tommi ist so viel mehr, als sie auf den ersten Blick erscheint und bleibt quasi bis zur letzten Sekunde ein einziges Mysterium. Sie ist wie ein Chamäleon anpassungsfähig und clever, aber vor allem aufopfernd gegenüber den Menschen, die sie liebt.
Diese Protagonistin ist eine starke Frau, die alles tut was sie (glaubt tun zu) müssen, um für sich und ihren autistischen Bruder sorgen zu können. Auch wenn das bedeutet sich selber verlieren zu müssen und Dinge zu tun, von denen sie weiß, dass sie nicht richtig sind. Das einzige was mir bei ihr nicht gefallen hat, ist eine Handlung auf den letzten Metern bzw. Seiten. Dieses „Das“ war mir dann doch too much, aber trotzdem nichts, was mir das ganze Buch versaut hätte.
Sig...ist so viel. Sexy, wortgewandt, klug, loyal, ein Beschützer, Charmeur, aber vor allem kämpft er für das Richtige und die Richtige ist für ihn Tommi, auch wenn sie voller Schwächen und Geheimnisse ist.
Eigentlich versucht er über Tommi an den Drogenbaron Lance heranzukommen, erkennt aber, dass die Sache komplizierter ist, als er sich zu Beginn ausgemalt hat. Denn schnell will er Lance nicht nur hinter Gitter bringen, sondern Tommi auch vor ihm retten. Dass das nicht gerade einfach ist, wird schnell klar. Ebenso, dass Sig die Situation belastet. Er will nicht lügen, aber vor allem will er Tommi nicht in Lance Nähe haben. Wie stark er sich letztendlich jedoch für sie und auch ihren Bruder Travis einsetzt, ist einfach nur beeindruckend...herzergreifend. Und genau das ist es, weshalb ich Tommis oben genannte Aktion nicht verstehen kann.
Die ganze Story ist so rasant und tricky, dass man keine vernünftige Rezension schreiben kann ohne zu spoilern.

Fazit: 

Mein Wort zum Montag ist also:
Wer bisher schlechte Erfahrungen mit dem einen oder anderen Buch der Autorin gemacht hat, sollte trotzdem nicht die Flinte ins Korn werfen und ihr noch eine Chance geben! Ich werde mir jetzt auf jeden Fall noch All The Pretty Lies 1 & 2 besorgen!



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Rezension zu "Scorched" von Jennifer L. Armentrout

Allgemeine Informationen:

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Scorched
Reihe: Frigid 2
Verlag: PIPER Verlag
Erscheinungsdatum: 03.April.2017
Seiten: 304
Preis:
         - Print: 9,99
         - E-Book: 8,99
ISBN: 3492310273

Inhaltsangabe:

Andrea und Tanner sind wie Katz und Maus. Sobald sie aufeinander treffen, ist bereits abzusehen, dass es knallen wird. Was bloß keiner versteht, ist das Warum!
Denn sie fühlen sich ganz offensichtlich zueinander hingezogen. So sehr, dass ihre Freunde sich bereits fragen, was zwischen ihnen vorgefallen ist.
Als Tanner die unsichtbare Grenzen zwischen Necken und Verletzen überschreitet, beginnt sich die Situation zwischen ihnen zu ändern. Letztendlich ist jedoch der gemeinsame Sommerurlaub auf einer Hütte in West Virginia der ausschlaggebende Wendepunkt, der die Dynamik zwischen ihnen ändert und sie zueinander finden lässt. Alles könnte einfach sein, wenn es nicht immer wieder zu Missverständnissen kommen würde und Andrea keine ernsthaften Probleme hätte, die ein gemeinsames Glück überschatten.


Meine Meinung: 

Drea und Tanner durften wir schon während der Geschichte von Syd und Kyler in Frigid kennen lernen. Was vielversprechend geklungen hat, konnte mit dem ersten Band leider nicht ganz mithalten.
Während man mit Syd gelitten hat, empfindet man für Drea zwar Mitgefühl, aber eben nicht diesen Schmerz, den ich in guten Büchern so sehr liebe und brauche.
Armentrouts Schreibstil ist wie immer flüssig und locker, ich hatte das Buch in zwei Tagen quasi durch und dennoch hinterlässt es einfach keinen Wow-Effekt, was mich wirklich sehr, sehr traurig macht, weil ihre Bücher eigentlich bisher alle fantastisch gewesen sind.
Warum das so ist?
Tanner ist der Goodguy in diesem Buch, er hat in der Vergangenheit wilde Parties gefeiert und reihenweise Mädchen in seinem Bett gehabt und dennoch ist er in Scorched erwachsen geworden und reifer. Er arbeitet bei der Feuerwehr und wird dort zeitnah aufhören, um auf die Polizeiakademie gehen zu können. Der Gute weiß in Hinsicht auf Andrea manchmal nicht, wo der Spaß aufhört, empfindet aber Reue, wenn er zu weit geht und ist auch mannsgenug, um sich zu entschuldigen. Dennoch ist ihm im Buch bereits recht schnell klar, was er will und das ist Andrea. Ihre Probleme machen es ihm zwar nicht leicht und dennoch ist er für sie da.
Wie man bereits heraus liest, hat Andrea Probleme, auf die ich aber nicht weiter eingehen werde. Es lässt sich jedoch sagen, dass sie sehr geheimnisvoll ist und sich manchmal irrational verhält. Wer ist also Andrea und was steckt hinter dem maßlosen Partygirl?
Ihre Probleme umfassen mehr, als man erahnen kann und dennoch finde ich die Auflösung ein wenig unbefriedigend. Alles ist logisch und in der Umsetzung auch rund und dennoch ist es einfach kein Wow-Effekt. Selbst der Showdown wirkt ein wenig...ja wie wirkt er? Mir fehlen tatsächlich die Worte.
Es wirkt alles realistisch, aber eben nicht authentisch. Wer das Buch liest, wird es möglicherweise verstehen.

Fazit: 

Alles in allem eine schöne Geschichte für zwischendurch, aber leider nicht Jennifers bestes Buch. Trotzdem für die Hardcore-Fans, wie mich lesenswert.



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Rezension zu "Fuchszauber" von Nicky P. Kiesow

Allgemeine Informationen: 


Autor: Nicky P. Kiesow
Titel: Fuchszauber
reihe: Fuchs.Reihe Band 5
Erscheinungsdatum: 15.04.17
Seiten: 56
Preis:
         - E-Book: 0,99 €
         - Print:      3, 60 €
ISBN: 978- 1543282672

Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe: 


Nachdem Sisandra ihre Flucht gelungen war, suchte sie Schutz bei dem Clan der Wynthers. Schnell wird allen klar, dass dies eine größere Bedrohung für das gesamte Tiefland darstellt und planen eine Gegenwehr und Befreiung der bereits eingenommenen Clans. Doch dann trifft Sisandra auf eine Person, die alles ändert...


Meine Meinung: 


Band 5 der Fuchsreihe erzählt weiterhin die Geschichte der Fuchsprinzessin Sisandra. Wie auch in den Vorgängern wird die Story aus der Ich-Perspektive dem Leser näher gebracht. Aber auch Maykayla erzählt wieder einen Teil der Geschehnisse aus ihrer Sicht. Dieser Teil der Reihe erschien mir sehr kurz, und hinterließ beim beenden viele Fragen, mehr als dies bei den Vorgängern der Fall war. Ich hoffe das diese im nächsten Teil der Reihe beantwortet werden.

Sisandra vollzieht eine Wandlung im Laufe der Geschichte, die man sich nur schwer vorstellen kann. Maykayla bleibt sich dagegen selbst treu.

Die Spannung war auch in diesem Band wieder richtig gut und lässt einen durch die Seiten fliegen. Umso schlimmer, dass die einzelnen Bücher so kurz sind. Doch zum Glück muss man als Leser nicht lange auf die Fortsetzung warten.

Der Schreibstil ist seit Fuchsgott, Band 4 der Reihe, gleich gut geblieben. Die Autorin hält weiterhin die Spannung aufrecht, die Geschichte ist schön zu lesen und bereitet mir sehr viel Freude.

Weiterhin kann ich die Reihe wärmstens weiter empfehlen. Sie ist spannend, mitreißend, interessant und führt den Leser in neue Welten, die es zu erobern gilt.


Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41Bo9EtmMbL.jpg


Montag, 10. April 2017

Rezension zu "Der Prinz der Elfen" von Holly Black

Allgemeine Informationen: 


Autor: Holly Black
Titel: Der Prinz der Elfen
Reihe: /
Verlag: cbt
Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seiten: 416
Preis:
         - E-Book: 13,99 €
         - Print:      16,99 €
ISBN:  978-3570164099


Bewertung:   3,5/5 Sterne




Inhaltsangabe:   



Hazel und Ben leben in einer kleinen Stadt, Fairfold, die an das Reich der Elfen angrenzt. Mitten unter ihnen steht ein gläserner Sarg und ein Prinz der Elfen soll darin liegen. Touristen aus aller Welt reisen an, um sich den Sarg und die Wälder rund um Fairfold anzusehen. Nicht selten geraten sie hierbei in Gefahr. Trotz aller Überlieferungen glauben die Geschwister diesen nicht, lieber erzählen sie dem schlafendem Prinzen all ihre Geheimnisse, den sie werden von ihm magisch angezogen. Doch eines Tages geschieht das scheinbar unmögliche: Der Sarg ist zerstört und vom Prinzen fehlt jede Spur. Ben und Hazel haben keine andere Wahl und stürzen sich in Ereignisse die ihre Leben in Gefahr bringt, doch Hazel kann somit ihren Kindheitsträumen folgen: Als Ritter gegen böse Monster kämpfen. 



Meine Meinung:




Holly Black dürfte einigen von euch bekannt sein. Die Autorin wurde bekannt durch die Magisterium-Reihe, aber auch viele weitere Titel hat Holly Black schon geschrieben und veröffentlicht. Bei diesem Werk handelt es sich um ihre Neuerscheinung in deutscher Sprache unter dem cbt Verlag.
Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte. Es war eine schöne Erfahrung, aber es gab auch ein paar Punkte die mich gestört haben.

Im Mittelpunkt steht Hazel, die Protagonistin, und ihr Bruder Ben. Die Geschwister sind einzigartig und pflegen eine besondere Beziehung zueinander. Diese Beziehung zwischen den Geschwistern gefiel mir sehr gut. Beide Charaktere sind sehr speziell. Hazel zeigt sich stark und selbstbewusst. Ben dagegen oft unsicher und zurückgezogen. Sehr toll im Bezug auf Ben seine Liebesneigungen fand ich, dass Ben homosexuell ist und dazu offen in der Geschichte steht. Aber es gibt auch Nebenrollen in der Geschichte, die es in sich haben und sehr besonders sind. Sehr zur Freude für die Leser. Mit allen Charakteren entwickelt sich die Geschichte sehr gut und gewinnt an Tiefe. Der gehörnte junge Elf ist ein Wesen, mit dem man so, wie er in der Story auftritt nicht rechnen würde. Auch Jack, ein Wechselbalg, zeigt sich sehr eigen und liebenswürdig zugleich. Diese vier Charaktere formen die Geschichte auf ihre eigene Weise.

Aufregend waren die Informationen zu der Stadt in der die Vier leben. Fairfold. Eine kleine Stadt, die nicht andersartiger sein könnte. Durch ihre Verbindung zu der Welt der Elfen geschehen viele unerwartete Ereignisse. Die Bewohner der Stadt leben an der Seite der magischen Welt und versuchen mit dieser zurecht zu kommen. Nicht selten geschehen "Unfälle", die die Stadt in Atem hält. Dieser Umstand verleiht der Geschichte einen zusätzlichen Pepp.

Meine Probleme hatte ich jedoch beim Schreibstil der Autorin. Meiner Meinung nach sind die Erzählungen und Sätze sehr abgehackt und lassen mich zum Teil in der Luft hängen. Es gab auch einige Kapitel, die ich zweimal lesen musste, da ich zu verwirrt vom Geschehen war um es zu verstehen. Auch das Ende ist meiner Meinung nach zu flach gehalten. Ich freue mich darüber, dass dieses Buch als Einzelband abschlossen ist, aber der Kick des Endes fehlte mir.

Gegenüber dem Cover bin ich in meiner Meinung zwiegespalten. Es ist auf seine eigene Art besonders und stickt einem ins Auge, aber zugleich wirkt es überladen. Das gesamte Augenmerk ist auf die Mitte des Bildes gerichtet und am Rande schlicht gehalten. Es wirkt als würde man durch ein Portal in eine fremde Welt blicken. In diesem Punkte stellt es einen Bezug zur Geschichte her.

Fazit: 

Durch die besondere Art der Charaktere wird diese Geschichte richtig interessant. Mit dem Schreibstil hatte ich meine Probleme, doch die Story ist dennoch spannend und reizt das Leserherz. Den Fans der Autorin kann ich das Buch weiter empfehlen. Auch den Liebhabern von Elfengeschichten kann ich es ans Herz legen. Leser, die bisher noch kein Buch der Autorin gelesen haben, kann ich es auch empfehlen, würde sie jedoch über meine Erfahrungen mit dem Schreibstil informieren.



Wer mit Holly Black zusammen nun das Dorf Fairfold entdecken möchte, klickt >>HIER<<, um das Buch zu kaufen. (Link führt auf Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51dN0mTlnvL._SX312_BO1,204,203,200_.jpg

Rezension zu "Nimbusmädchen, Seelenliebe" von Emily Thomsen

Allgemeine Informationen:

Autor: Emily Thomsen
Titel: Nimbusmädchen, Seelenliebe
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 02.09.15
Seiten: 446
Preis: 
         - E-Book: 3,49 €
         - Print:     12,95 €
ISBN: 978-1517025830

Bewertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung: 


Hier habe ich ein schönes, spannendes und zugleich liebevolles Buch für euch.

Angezogen hat mich bei diesem Buch in erster Linie das schöne Cover. Aber auch der Name der Autorin erweckte meine Neugierde. Und so kam es, dass ich mich dazu entschlossen habe dieses Buch zu lesen. Dies war eine gute Entscheidung, denn somit durfte ich ein wirklich tolles Buch kennen und lieben lernen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonisten Naemi und Galad. Naemis Geschichte wird in der Ich-Perspektive und Gald seine in der dritten Person erzählt. Meiner Meinung nach eine gute Wahl, da anhand der Perspektive immer zu erkennen war aus wessen Sicht man gerade die Story liest.
Der Schreibstil im allgemeinen ist schön zu lesen. Die Spannung lässt die Seiten förmlich dahin fliegen und hält einem in Atem. Die Erklärungen und Informationen werden Stück für Stück dem Leser näher gebracht. Durch diese Methode wird der Leser nicht gleich am Anfang von der Masse der Informationen erschlagen, zudem schaffte es Emily Thomsen immer wieder mich neugierig auf meine eigenen Fragen werden zu lassen. Das einzige was mir persönlich hier gefehlt hat sind mehr Erklärungen und Informationen über die Scions, ein Volk, welches eine sehr große Rolle in der Geschichte inne hat. Ich hoffe jedoch, dass dies alles im zweitem Band der Reihe noch erklärt wird und ich Antworten auf meine Fragen erhalten werde. Auffällig gut waren auch die Beschreibungen der Gefühle der Protagonisten. Vor allem Naemis Gefühle werden in dieser Geschichte sehr glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Da Naemi eine besondere Gabe entwickelt hat, zeigt sie kontinuierlich Furcht vor dieser und handelt auch dementsprechend so.

Naemis Charakter ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite ist sie sehr mutig und geht vor allem für ihre Liebsten durch die Hölle, wenn es sein muss, aber auf der anderen Seite ist sie auch sehr ängstlich und von Zweifeln geplagt. So stell ich mir persönlich eine Heldin vor. Sie sind nicht immer so überzeugt von sich und ihren Taten, wie sie in vielen Geschichten dargestellt werden.
Galad ist ein hinreißender junger Mann. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich liebte es die Geschichte aus seiner Sicht lesen zu dürfen. Dieser Charakter hat mich verzaubert. Er ist stark, geht Risiken ein, aber auch er wirkt in manchen Situationen unbeholfen und richtig niedlich. Es hat einfach Spaß gemacht diese beiden Protagonisten kennen lernen zu dürfen.

Wie ich bereits oben erwähnte gefiel mir das Cover auf den ersten Blick. Der junge Mann und die junge Frau wirken auf mich stimmig und sehen zusammen gut aus. Die Farben machen einen geheimnisvollen Eindruck auf mich. Die Schriftform und -größe ist deutlich zu erkennen und erweckte ebenfalls meine Neugierde. Ich musste einfach wissen was ein Nimbusmädchen ist.

Fazit:

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Der Schreibstil ist toll, einfach verständlich sind die Erklärungen, man wird nicht mit der Masse an Informationen zu Beginn der Geschichte erschlagen. Die Protagonisten sind auf ihre eigene Art besonders und haben mein Herz im Sturm erobert. Die Welt in der die Geschichte handelt ist einzigartig und man will unbedingt mehr davon wissen. Die Fortsetzung von Nimbusmädchen werde ich definitiv lesen und freue mich schon darauf. Auch wenn der Klappentext des zweitens Bandes einige Fragen bei mir aufwirft. Aber ich bin gerne bereit meine Neugierde befriedigen zu lassen.



Wer das Nimbusmädchen auch kennen lernen möchte, der klickt >>HIER<<. (Link führt zu Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/515YtKgn%2BGL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg