Donnerstag, 30. März 2017

Ramonas Lesemonat März

Schon wieder ist ein Monat um. Ich kann es kaum fassen. Wohin schwindet nur die ganze Zeit? Ist das ein Zauber?
Leider habe ich im März nicht einmal annähernd so viele Bücher geschafft zu lesen, wie ich eigentlich vorgehabt hatte. Grund: Leseflaute und eine tolle Leipziger Buchmesse.
Trotz alle dem möchte ich euch wieder kurz meine gelesenen Bücher des Monats März vorstellen. Ein, zwei Sätze werden meine kurze Meinung darbringen, ok vielleicht auch mehr. ^^
Ich wünsche euch viel Spaß.

Prints: 

Die folgenden Bücher auf dem Bild wollte ich im Monat März lesen:



Aber nur diese habe ich geschafft:




Der Dornengarten von Eva Wahrburg ist ein historischer Roman, der auf seine ganz besondere Art und Weise toll ist. Der Schreibstil, die Handlung und auch die Protagonisten sich einzigartig. Man sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.









Calendar Girl: Ein Buch von dem wahrscheinlich sehr viele von euch schon die ein oder andere Meinung gehört oder gelesen haben. Ich persönlich mochte dieses Buch sehr gerne. Es ist voller Liebe, Romantik, Sex und dennoch trägt es eine wichtige Botschaft in sich. Durch den Wechsel der Monate bekommt dieses Buch einen eigenen Reiz, denn es wird nie langweilig.








Leider hatte ich diesen Monat auch einen Flop zu verzeichnen. Mein Herz und deine Krone konnte mich nicht von sich überzeugen, dabei hatte ich mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Schade, denn die Grundidee der Geschichte wäre wirklich sehr toll gewesen, doch die Umsetzung war gelinde gesagt langweilig.






Das waren meine gelesenen Prints. Ihr seht, dass was ich mir vorgenommen hatte konnte ich nicht erfüllen. Ich hoffe im April ändert sich das. Aber nun folgen noch die E-Books. Bei den E-Books hatte ich mir zuvor keine Liste zusammen gestellt sondern nur das gelesen, auf was ich Lust hatte.

E-Books: 










Rockherz von Alexandra Fischer rockte einige Stunden meines Leselebens.
Diese Geschichte ist sehr schön und führt einen in die Welt der Musik und Liebe gleichermaßen. Ich habe es förmlich genossen diese Geschichte zu lesen, denn sie bereitete mir unglaublich viel Freude. Klare Leseempfehlung!









Ivo Pala hatte ich durch die Dark World Saga für mich entdeckt und dachte mir: Hey ich will mal ein anderes Buch von ihm lesen. Am besten ein Buch, dessen Genre ich nicht so mag. Gesagt, getan. Ich durfte den Krimi des Autors lesen und auch hier konnte er mich voll und ganz von sich überzeugen. Zwar ist der Protagonist eine sehr eigenwillige Person, aber genau das brachte der Geschichte einen gewissen Touch, der mich fesselte.









The Burning Sky. Vom ersten Moment an habe ich mich in dieses Cover verliebt. Ich musste es
unbedingt lesen und wartete schon sehnsüchtig darauf. Im März war es nun endlich soweit. Iolanthe und Titus führten mich in ihre Welt. Doch ganz so überzeugen konnte mich die Geschichte nicht. Es gab einige Kriterien, die meiner Meinung nach nicht erfüllt wurden. Dennoch war es schön zu lesen.






Warum wollte ich dieses Buch lesen? Ganz klar, wegen dem Hasen auf dem Cover. *lach*
Nein ich dachte mir eine Liebesgeschichte zwischen durch soll auch mal sein. Und mich irritierte dieses Cover so sehr, dass es sich in meinem Kopf fest gesessen hatte. Der Klappentext las sich sehr gut und daraufhin entschied ich mich endgültig für das Buch. Es war schön geschrieben und hatte einige Lacher parat. Doch was der Hase mit der Geschichte zu tun hat ist mir nach wie vor nicht klar.







Fuchsgott von Nicky P. Kiesow war mein letztes Buch des Monats. Man sagt immer so schön: Das Beste kommt zum Schluss. Diese Fortsetzung gefiel mir wahnsinnig gut. Grund hierfür ist der Wechsel der Protagonistin. Auch an Spannung fehlte er der Geschichte nicht. Und nicht zu vergessen, in diesem Buch warten einige Überraschungen auf den Leser.







So das war es auch schon. Auch wenn ich einige tolle Geschichten in diesem Monat lesen durfte bin ich gesamt gesehen nicht zufrieden. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr tolle Storys gelesen und euch meine Meinung vorgestellt. Aber dafür muss der April nun herhalten.
Ich hoffe auch euch können einige dieser Geschichten schöne Lesestunden bringen, oder vielleicht habt ihr das ein oder andere Buch sogar schon gelesen? Dann lasst mich gerne auch eure Meinung dazu wissen. *hihi*

Freue mich auf euch

Liebe Grüße, eure Ramona


Rezension zu "Fuchsgott" von Nicky P. Kiesow

Allgemeine Informationen: 


Autor: Nicky P. Kiesow
Titel: Fuchsgott
Reihe: Fuchsreihe, Band 4
Erscheinungsdatum: 07.03.2017
Seiten: 86
Preis:
         - E-Book: 0,99 €
         - Print:      4,00 €
ISBN: 978-1543260175

Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 


In diesem Band steht die Fuchsprinzessin Sisandra im Vordergrund der Geschichte. Nachdem sie dem Tyrannen Erebos entkommen ist beginnt für Sisandra eine Hetzjagd durch die Wälder. Zudem muss sie sich um ihren Fuchsgeist Ava kümmern, die seit der Gefangenschaft bei Erebos sich verändert hat. Kann es Sisandra schaffen ihre Verfolger abzuhängen und sich mit ihrem Fuchsgeist wieder zu vereinen?


Meine Meinung: 

Fuchsgott hat mich richtig von den Socken gehauen. 
Wer denkt, dass die vorherigen 3 Teile schon gut waren wird hier nochmals überrascht. 
Band 4 trotzt vor Spannung und lässt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern. 

Zu Beginn gibt es einen Rückblick "Was bisher geschah". Die knapp zwei Seiten haben mir persönlich sehr gefallen, da der dritte Band schon eine Weile zurück liegt. Es erleichterte ungemein den Wiedereinstieg in die Geschichte. 
Wie auch die vorherigen Bände knüpft auch dieser wieder direkt an den dritten Teil an. Es gibt keine Zeitsprünge oder Unklarheiten, da die Geschichte einfach weiter geführt wird. Hierbei ist es jedoch wichtig, dass jeder Leser vorher die anderen Teile gelesen haben muss, damit er sich nicht selbst spoilert. ( >>HIER<< können interessierte Leser die ersten drei Bände als Sammelband erwerben.)

Die Geschichte wird auch weiterhin in der Ich-Perspektive erzählt. Einziger Unterschied zu den Vorgängern: Es wird überwiegend aus der Sicht von Sisandra erzählt. Eine tolle Abwechslung mit der ich persönlich nicht gerechnet hatte, bevor ich den Klappentext las. Durch den Einblick in Sisandras Welt lernt man diesen Charakter besser kennen und ich für meinen Teil konnte meine bisherige Abneigung gegenüber sie neu überdenken. 
Obwohl Sisandra nach wie vor sehr eingebildet und arrogant ist, konnte sie mein Herz für sich gewinnen. Sie scheint einiges zu lernen und sich selbst auch neu zu finden. Wahnsinnig interessant fand ich zudem auch den Einblick in das Liebesleben der Fuchsprinzessin. Hier werden einige Leser sehr überrascht sein, mindestens so sehr wie ich es war. 

Nicky P. Kiesow lässt in dieser Geschichte auch einen weiteren Clan in den Vordergrund rutschen. Meiner Meinung nach eine sehr gute Idee, da dadurch die Leser langsam Stück für Stück die gesamte Welt entdecken können. 

Das Beste an Fuchsgott ist neben der abwechslungsreichen Erzählung, dass sich meiner Meinung nach der Schreibstil der Autorin wieder weiter entwickelt hat, im positiven Sinne natürlich. Nicky P. Kiesow gelingt es in diesem Band die Gefühle und Gedanken der Protagonisten runder zu schreiben. Auch scheint die Ich-.Perspektive ausgefüllter zu sein und lässt einen denken, dass man selbst der Charakter wäre. Selbst die Beschreibungen der Umgebung und der Tiere kommen mir persönlich genauer, aber dennoch kurz und knackig rüber. Beim Lesen spürt man die Freude, die die Autorin beim schreiben hatte. Weiter so! 


Das Cover: Es gefällt mir nach wie vor sehr gut, vor allem, da es den anderen Covers weiterhin ersichtlich ähnelt und der Leser somit sofort erkennt, dass diese Geschichten zusammen gehören. Einzig die 4, als Kennzeichnung fehlt mir. Das E-Book besitzt die Zahl 4, doch das Print dieses Mal anscheinend nicht. 


Fazit: 

Lest unbedingt diese Reihe! Ihr werdet begeistert sein, auch wenn die einzelnen Teile nur wenige Seiten haben, ist die Geschichte auf seine eigene Art und Weise besonders. Ich mag sie sehr gerne und freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung. 



>>Hier<< geht es für alle interessierten Leser zum Buch. (Dieser Link führt zu Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51gJOS5-OjL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg

Dienstag, 28. März 2017

Rezension zu "The Burning Sky" von Sherry Thomas

Allgemeine Informationen:

Autor: Sherry Thomas
Titel: The Burning Sky
Reihe: Band 1
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 28.02.2017
Seiten: 376
Preis:
        - E-Book: 4,99 €
        - Print:    14,90 €
ISBN: 978-3959912013


Bewertung: 3,5 / 5 Sterne

Klappentext:

Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag. 

Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation, so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht und Bestimmung, den Bane, den mächtigsten Tyrannen und Magier, den die Welt je gesehen hat, zu besiegen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. Die Aufgabe käme selbst für den erfahrensten Magier einem Selbstmord gleich...ganz zu schweigen von einer widerwilligen Sechzehnjährigen ohne Ausbildung. 
Geleitet von den Visionen seiner Mutter und dem Wunsch nach Rache, schwört sich Prinz Titus, Iolanthe zu beschützen und auf den Kampf gegen Bane vorzubereiten. 
Doch er begeht einen furchtbaren Fehler: Er verliebt sich in das Mädchen, das lediglich ein Mittel zum Zweck hätte sein sollen. 
Während die Schergen des Tyrannen immer näher rücken, muss Titus sich entscheiden: Seine Mission oder Iolanthes Leben? 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonisten Fiarfax/ Iolanthe und dem Prinzen Titus erzählt. Zu Beginn steht Iolanthe im Vordergrund und der Leser erhählt einige allgemeine Information zu der Geschichte, kurz auch was in dem Leben von Iolanthe bisher geschah. 
Das erste Mal als der Prinz Titus in die Geschichte trat war ich verwirrt. Man erfährt erst später und immer nur Stückchenweise Einzelheiten über diesen Charakter und über seine Vergangenheit. Auf der einen Seite durchaus eine interessante Wahl, vor allem deswegen weil es den Leser neugierig macht. Aber auf der anderen Seite sorgte es bei mir immer wieder für Verwirrung. Gesamt betrachtet versteht man Titus seine Seite erst wenn man das Buch beinahe zu Ende gelesen hat.
Iolanthe war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Sie ist ein sehr aufgeschlossener Charakter, dem keine Mühe zu viel und kein Weg zu weit ist. Sie legt von Anfang an viel Wert in das Wohlergehen ihrer Mitmenschen um sich herum. Nicht immer einfach, wenn man eng mit einem Prinzen zusammen agiert.
Titus dagegen brauchte einige Zeit bis er mir sympathisch war. Bei seinem ersten Auftreten traute ich ihm nicht einmal über den Weg. Für mich war zu fremd. Auch hegte ich immerzu Zweifel an seinen Absichten wie gut sie auch sein mochten. Erst zum Ende der Geschichte wurde ich mit diesem Charakter warm.
Verwunderlich fand ich es aber, dass die beiden Protagonisten so jung waren. Beide scheinen erst 16 Jahre alt zu sein. Sehr interessant fand ich hierzu den Kontrast zu ihrem Handeln und Denken im Vergleich zu ihrem Alter. Man erwartet in der Regel bei solch jungen Protagonisten, dass sie sich auch dementsprechend verhalten. Aber in dieser Geschichte war es eher so, dass ihr Verhalten, ihr Tun und ihre Denkweise sehr erwachsen gestaltet war. Natürlich hat ein Prinz anders zu handeln, wie ein normaler Mensch, aber selbst Iolanthe wirkte sehr reif für ihr Alter. Wenn der Autor geschrieben hätte die Beiden wären Mitte Zwanzig hätte ich es auch ohne Probleme geglaubt.

Sehr schön fand ich es, dass in der Geschichte die Magie im Vordergrund stand. Sei es Elementarmagie, subtile Magie, Gedankenmagie und viele andere Arten. Es gab kaum eine Seite in der keine Magie gewirkt wurde. Sehr zur Freude meiner Sucht nach magischen Geschichten.
An Spannung fehlte es auch nicht. Durch Intrigen, Geheimnisse und Kämpfe um die Macht des Landes gab es immer wieder Höhepunkte in der Geschichte, die einen mitrissen. Nur mit dem Finale des Buches war ich ein wenig unzufrieden. Auch wenn es noch einen Folgeband zu der Geschichte geben soll, fehlten mir persönlich einige Informationen. Die Sprünge zwischen den beiden Protagonistin im Laufe des Finales waren mir persönlich zu abrupt, das Tempo zu erhöht, die Geschichte an sich zu flach gehalten. Vor allem, da der Leser einige Seiten zuvor mit einer Vision gespoilert wird, wie das Ende ausgehen wird.

Allgemein zum Schreibstil lässt sich sagen, dass er flüssig zu lesen und einfach zu verstehen war. Die grundlegenden Informationen wurde einfach erklärt und es bleiben diesbezüglich keine Fragen offen. Zu meiner Freude wurde auch einiges über die Magie erklärt, die in diesem Buch von unterschiedlichen Personen gewirkt wird. Auch hier fiel mir es leicht die Informationen zu verstehen.
 
Das Cover: Vom ersten Moment an hatte ich mich in dieses Cover verliebt. Der Designer dieses Covers hat sich selbst übertroffen. Meiner Meinung nach passt es wundervoll zur Geschichte und vor allem zieht es die Blicke der Leser auf sich. Der Titel ist deutlich erkennbar und in einer schönen Schrift geschrieben, auffällig aber dennoch gut lesbar. Rundum ein gut gelungenes Design.

Fazit:


Zusammen gefasst lässt sich schreiben, dass dieses Buch sehr schön war. Weiter empfehlen kann ich es an alle Liebhaber des Drachenmond Verlages, an alle lese begeisterten Fans von Bücher die über Magie handeln und auch Liebhaber von Intrigen, Machtkämpfe und Geheimnissen kommen auf ihre Kosten. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Informationen sind klar und deutlich dargebracht und einfach zu verstehen. 
Abzug bei der Bewertung gibt es für das Ende, mit dem ich persönlich nicht zufrieden bin, zudem auch für die aufkommende Verwirrung bezüglich Titus seiner Geschichte. 

Wenn ihr Interesse an diesem Buch habt, dann klickt >>HIER<< um es kaufen zu können. (Link leitet an den Drachenmond Verlag weiter.)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51GsdCWnj7L._SX348_BO1,204,203,200_.jpg

Rezension zu "Im Bann der Rocker" von Joanna Wylde

Allgemeine Informationen:

Autor: Joanna Wylde
Titel: Im Bann der Rocker
Reihe: Silver Bastards 1
Verlag: Lago
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
Seiten: 496
Preis:
         - Print: 9,99
         - E-Book: 8,99
ISBN: 3957611288


Inhaltsangabe:



Puck ist gerade aus dem Knast gekommen und feiert mit seinen Brüdern seine zurückgewonnene Freiheit. Monate der Entsagung müssen nachtgeholt werden, Alkohol allein reicht da nicht aus, auch eine Frau muss her!
Aber es soll keine „Clubhure“ sein, sondern ein hübsches, schüchternes Mädchen, das Puck sich auch immer wieder in seinen einsamen Nächten vorgestellt hat.
Becca entspricht genau diesen Vorstellungen und ist unter all den Rockern und zwielichtigen Gestalten wie eine zarte Blume zwischen Unkraut.
Schnell kommt er ihr näher, genießt die Zeit mit ihr und schläft letztendlich auch mit ihr.
Das böse Erwachen kommt jedoch nicht erst am nächsten Morgen. Durch den Alkohol dauert es ein wenig länger, bis Puck realisiert, dass Becca sich ihm nicht freiwillig hingibt, sondern von ihrem Stiefvater dazu gezwungen wird.
Bald ist die Kacke am dampfen, denn Puck erwischt Beccas Zuhälter nicht nur dabei, wie er sie aufs Übelste zusammenschlägt, sondern erkennt auch, dass sie noch minderjährig ist.
Allein, weil dieses Zusammensein für ihn schlimme Konsequenzen haben könnte, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sie an einen sicheren Ort zubringen - einen sicheren Ort an dem er sie absetzt und danach die nächsten Jahre nur aus der Ferne beobachtet.
Doch selbst Jahre des Abstands haben die Gefühle, die bereits damals zarte Bande geknöpft haben, nicht zerreißen können. Sodass eigentlich nur zwei Möglichkeiten bestehen, einen endgültigen Schlussstrich ziehen oder es gemeinsam versuchen. Auch wenn Puck eigentlich alles das verkörpert, das Becca mit aller Kraft entfliehen und hinter sich lassen wollte, zu Mal sie niemals wie es ihre Mutter enden will.


Meine Meinung: 

Während zu Beginn des Buchs das Rockerleben noch sehr präsent ist und auch in seiner vollen Härte gezeigt wird, geht es im weiteren Verlauf, beziehungswiese nach dem Zeitsprung von mehreren Jahren, hauptsächlich um Becca und ihre Weiterentwicklung. Sie hat ihren Schulabschluss gemacht und bereitet sich auf das Ende ihrer Ausbildung vor. Das Opfer von damals hat sich zu einer hartarbeitenden, selbstbewussten Frau entwickelt, die dennoch nie ihren Retter vergessen konnte.
Nach langem Warten und Sehnen nähern sie sich endlich an. Während Puck am liebsten Nägel mit Köpfen machen will, ist Becca vorsichtig und will es lieber langsam angehen, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie zusammengehören.
Die Art mit der sie mehr oder weniger langsam ans Clubleben herangeführt wird, ist realistisch. Man merkt regelrecht, dass die Silver Bastards in keiner Weise mit dem MC zu vergleichen sind, von dem Puck sie damals weggeholt hat.
Doch auch wenn Jahre vergangen sind, prägt ihre Vergangenheit immer wieder ihr neues Leben. Denn letztendlich kann niemand aus seiner Haut, vor allem dann nicht, wenn die eigene Mutter verzweifelt um Hilfe anfleht. Sodass Becca wieder mal weich wird und ihr helfen will, selbst wenn das bedeutet, dass sie ihre Prinzipien über Board werfen muss.
Während Beccas Blickwinkel recht bodenständig und auch auf Familie und Freunde bezogen ist, erlebt man aus Pucks Sicht das Leben als Rocker
Neben all den bereits angeführten Konflikten, spielen auch die Geschäfte der Silver Bastards eine Rolle. Was jedoch wirklich hinter all dem steckt beziehungsweise wie diese enden, ist mir nicht wirklich deutlich geworden. Da aber in dem Bonusepilog Andeutungen gemacht wurden, könnte ich mir vorstellen, dass sich alles in einem Folgeband auflösen wird.
Neben diesem Epilog gibt es auch noch den Hauptepilog zu Becca und Puck, der ihre Geschichte nochmal schön abrundet.
Ein ganz besonderes Bonbon ist jedoch die Bonusgeschichte, die Boonie und Darcys Liebesgeschichte erzählt.

Fazit: 




Alles in allem hat mir auch dieses Buch gefallen, da aber das ein oder andere Detail (bisher) nicht ganz so stimmig gewesen ist, würde ich es nach dem aktuellen Stand etwas schwächer als Rockersklavin bewerten. Dennoch absolut lesenswert! Ich habe es zumindest ebenfalls innerhalb von kürzester Zeit verschlungen.

Rezension und Bild erstellt von Kathrin Ho 

Rezension zu "Rockersklavin" von Joanna Wylde

Allgemeine Informationen:


Autor: Joanna Wylde
Titel: Rockersklavin
Reihe: Reapers Motorcycle Club 1
Verlag: Lago
Erscheinungsdatum: 12.September 2014
Seiten: 352
Preis:
         - Print: 9,99
         - E-Book: 8,99
ISBN: 3957610044


Inhaltsangabe:


Marie hat es nicht einfach, sie ist unter keinen optimalen Zuständen aufgewachsen und hat früh geheiratet. Dass ihr Mann nicht der Richtige ist, erkennt sie, als er sie schlägt und misshandelt. Um diesem Leben zu entgehen, zieht sie zu ihrem Bruder zurück. Als bei ihm eines Tages fruchteinflößende Rocker auftauchen, wird ihr klar, dass auch hier nicht alles optimal läuft. Verängstigt, aber auch fasziniert, hat sie ein Auge auf Horse geworfen. Sie weiß, dass er wahrscheinlich gefährlich ist und auch kriminell, dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen.
Die zarten Bindungen zwischen ihnen zerstört Marie jedoch durch ihre Vorurteile. Erst als ihr Bruder in Schwierigkeiten gerät und Horse, beziehungsweise die Reaper ihr ein unmoralisches Angebot machen, um ihn zu retten, wendet sich das Blatt noch mal.
Marie willigt ein sich für ihren Bruder zu opfern und muss erkennen, dass sowohl ihre Vorurteile gegenüber dem Club, aber vor allem ihre Meinung in Bezug auf Horse komplett falsch gewesen sind, denn wenn einer ihr bestes will, dann ist es der harte Rocker mit dem außergwöhnlichen Namen.


Meine Meinung: 

Für mich ist das Thema MC-Romance noch relatives Neuland, da ich aber nach meinem ersten MC-Roman angefixt gewesen bin, habe ich mich ein wenig schlau gemacht.
Viele Romane aus diesem Genre haben mir nicht zugesagt, bis ich die Empfehlung bekommen habe, es mit Joanna Wylde zu probieren.
Natürlich habe ich mir sofort die einzelnen Klappentexte durchgelesen und war sofort begeistert!
Meine Ansprüche sind demnach sehr hoch gewesen und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich bin so begeistert gewesen, dass ich diesen Roman innerhalb von einer Nacht beendet habe und auch die Folgebände bestellt habe.
Joanna Wylde schafft es harte Rocker mit Herz zu erschaffen. Natürlich ist ihr Tun weder legal, noch harmlos, teilweise sogar brutal, dennoch muss man jeden oder zumindest fast jeden von ihnen auf die eine oder andere Art lieben!
Horse hat seinen Clubnamen bereits als Kind bekommen, der Grund ist naheliegend. Und sofern ich es durch das Lesen beurteilen kann, weiß er definitiv mit seiner Ausstattung zu arbeiten! Ästhetischer, heißer Sex, der Lust auf mehr macht. Es ist einfach die Mischung aus allem, die dieses Buch und diesen Serienauftakt zu einem Must-Have für MC-Romance Fans macht!
Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und harmonieren miteinander.
Ohne etwas vorwegnehmen zu wollen, hat der eine oder andere Charakter wirklich überrascht. Dennoch gibt es beim Showdown einen klitzekleinen Kritikpunkt, der aber im Grunde nicht weiter schlimm ist und der Gesamtstory keinen großen Abbruch getan hat.


Nach diesem Buch habe ich den ersten Band des Spin-Offs gelesen, zudem zeitnah ebenfalls meine Meinung folgen wird. Ich kann jedoch an dieser Stelle sagen, dass auch dieses Buch wirklich gelungen ist.
Außerdem dass sich die Chronologie überschneidet, sodass der erste Band der Silver Bastards zwischen dem vierten und fünften der Reapers gelesen werden sollte. Vor allem, da auch immer wieder Gastauftritte und Zusammentreffen, der befreundeten Clubs erwähnt werden.


Rezension und Bild erstellt von Kathrin Ho


Autoreninterview mit Chloe Jackson

Meine Lieben,

ihr kennt ja bereits einige Interviews von Ramona, das hier ist eins von mir und gleichzeitig auch mein aller erstes!
Falls ihr euch erinnert, habe ich vor einigen Wochen Diamon Geezer von Chloe Jackson gelesen und euch auch vorgestellt.
Jetzt möchte ich euch auch Chloe vorstellen!
Chloe ist ein wirklich toller Mensch, ich kenne sie seit etwas mehr als einem Jahr. Zu diesem Zeitpunkt hat sie zwar bereits geschrieben, aber ihr Debüt, war da noch nicht veröffentlicht.
Ihr fragt euch sicherlich auch, wer die Autorin ist, die uns mit Emily und Daniel durch eine echte Achterbahn der Gefühle schickt, deshalb haben wir uns etwas Schönes für euch überlegt!
Ich habe einige Fragen an Chloe geschickt, die sie mir beziehungsweise für euch beantwortet hat! Ihr findet also in diesem Interview reine und ganz direkt aus der „Feder“ stammende Antworten!
Hier also eine etwas abgewandelte Form eines Interviews, wir wünschen euch trotzdem viel Spaß!


Chloe Jackson:


Was mich zum Schreiben bewogen hat?


Genau kann ich das gar nicht mehr sagen. Ich hatte schon immer Ideen für verschiedene Geschichten in meinem Kopf. Ein paar mal habe ich angefangen sie aufzuschreiben, jedoch nie wirklich zu Ende gebracht. Bis mir die Idee mit den Strippern kam. Seitdem gibt es kein Halten mehr und das schreiben ist zu meinem großen Hobby geworden.

Was ist das Schönste und was das Schlimmste am Schreiben?


Das Schönste ist für mich, wenn ich einen Roman beendet habe und dann mit einem breiten, stolzen Lächeln das Wort „Ende“ tippe.
Das Schlimmste ist ganz klar das Überarbeiten. Ich verfluche mich jedes Mal selbst, weil ich es mir immer bis zum Schluss aufhebe. Aber vielleicht bessere ich mich irgendwann ... 
;)

Eine besondere Anekdote die euch zum Lachen bringen sollen:


Mein Freund wird mich jetzt vermutlich verfluchen, dass ich es euch erzähle, aber es war wirklich zu lustig in dem Moment. 
Ich hatte gerade angefangen Diamond Geezer 1 zu schreiben und wollte mal eine männliche Meinung, bezüglich einer Erotikszene hören. Widerwillig hat mein Freund zugestimmt und die Szene gelesen. Als er fertig war, guckte er mich völlig schockiert, mit knallroten Wangen und Ohren an. 
Ich fragte, was los sei und er meinte nur vollkommen fassungslos: So etwas hätte ich nie von dir erwartet! 
Seinen schockierten Gesichtsausdruck werde ich wohl nie wieder vergessen. Seitdem will er keine Szenen mehr aus

meinen Büchern lesen ... :D

Woher meine Ideen kommen?


Puh. Das kann ich gar nicht wirklich beantworten. Meistens sind die Ideen für eine neue Geschichte plötzlich wie aus dem Nichts einfach da. Wenn ich sie dann aufschreibe, um sie nicht wieder zu vergessen (Ich bin wirklich extreeeem vergesslich ...), formt sich in meinem Kopf auch schon die grobe Handlung dazu. 

Was kommt nach Diamond Geezer 2? 


Für Sommer ist geplant, das eine neue Reihe von mir erscheint. Dieses Mal geht es jedoch nicht um Stripper. 
;) Ich will euch noch nicht zu viel verraten, aber ich kann etwas versprechen: Es wird heiß, gefährlich und richtig spannend. 

Meine Pläne für 2018?


Da habe ich mir noch keine allzu großen Gedanken gemacht. Ich werde erst einmal abwarten, wie der zweite Teil der Diamond Geezer ankommt und ob den Lesern auch meine neue Reihe gefällt. 
 Aber keine Sorge, mir spuken noch genug Ideen für neue Romane im Kopf herum. ;)

Eigentlich hatte die liebe Kathrin mich noch gefragt, was für drei Dinge man unbedingt über mich wissen sollte. Wie immer, ist mir auf so eine Frage keine passende Antwort eingefallen. Also habe ich meinen Freund gefragt, wie er an meiner Stelle antworten würde. Heraus kam: 
- sarkastisch
- untalentiert in der Küche (er lügt!)
- zickig und absolut nervtötend wenn keine Schokolade mehr im Haus ist.
Zur Strafe für diese freche Aussage, wird er wohl aus meinem neuen Roman eine Erotikszene lesen müssen. 
:D



Meine Lieben, ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen wie ich!
Noch als kleines Nachwort von mir an euch, Written Dreams Verlag wird leider nicht auf der LBM vertreten sein, Chloe Jackson werdet ihr trotzdem auf der Messe treffen können!
Quatscht sie einfach an, ich verspreche, sie beißt euch nicht! 

So und falls ihr jetzt nach all dem neugierig seid, hier noch mal der Link zu Diamond Geezer!
https://www.amazon.de/Diamond-Geezer-Desire-Chloe-Jackson-ebook/dp/B01MUH8IWP/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489912357&sr=8-1&keywords=diamond+geezer

Freitag, 17. März 2017

Rezension zu "Der Dornengarten" von Eva Wahrburg

Allgemeine Informationen:


Autor: Eva Wahrburg
Titel: Der Dornengarten
Reihe: /
Verlag: edition a
Erscheinungsdatum: 1.10.2016
Seiten: 445
Preis:
         - E-Book: 10,90
         - Print: 14,90
ISBN: 978- 3990011805

Bewertung: 4/5 Sterne


Inhaltsangabe:

1824: Um nicht enteignet zu werden muss die Besitzerin des Gutes einen Restaurator bei sich aufnehmen. Maria von Eschweih wurde jedoch von einem Priester sinnesfeindlich erzogen und kämpft zudem gegen ihre eigenen Dämonen bzgl. Männer. Beide haben ihre eigene Meinung und ihren eigenen Glauben, bis etwas unvorhergesehenes geschieht und beide Parteien aus der Bahn wirft. Neben ihren Kampf um Glaube und Liebe geschehen weitere Ereignisse, die ihnen gefährlich werden und bald müssen sie auch um ihr Leben kämpfen.

Meine Meinung: 

Diese Rezension fällt mir nicht einfach. Dieses Buch ist auf seine eigene Art und Weise so besonders, dass es mir richtig schwer fällt meine Meinung in Worten zu fassen.

Zuerst möchte ich dieses Mal mit dem Schreibstil beginnen. Eva Wahrburg hat mich hierbei sehr überrascht. Mit dieser Art von Stil hätte ich nicht gerechnet. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin, Maria. Maria von Eschweih ist ein Charakter, der einen im ersten Moment dutzende Fragezeichen ins Gesicht zaubert. Aber zurück zum Schreibstil. Auf der ersten Seite hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten. Die Sprachwahl sorgte dafür, dass ich mit Verwirrung kämpfen musste. Zudem stehen sich auf der ersten Seite gleich zwei wichtige Menschen gegenüber und führen eine Diskussion, die im ersten Moment keinen Sinn ergab. Die Beschreibungen der Umgebung waren sehr eigenwillig gehalten und so erfährt man auf drei Zeilen, wie das Licht das Gesicht eines Geistlichen bescheint. Nur um ein Bespiel zu nennen. Doch auch wie eigenartig das jetzt klingen mag: Dieser Schreibstil ist so besonders, dass er richtig gut ist. Er ist anders, anders als in den meisten historischen Romanen, anders als in den meisten üblichen Liebesromanen, anders als in allen Büchern, die ich bisher lesen durfte. Und wenn man sich auf ihn einlässt, so wird man als Leser Zeuge einer ganz besonderen Geschichte.

Eine ganz ausgesprochen tolle und zugleich wieder eigenartige Besonderheit lieferte die Autorin auch mit der Wiedergabe der Lehren von Augustinus und David Hume. Beide Lehren könnten in sich nicht widersprüchlicher sein. Aufgrund dieser Basis bekommt die Geschichte einen eigenen Touch, der sich in die Gedanken des Lesers hinein gräbt. Zumindest erging es mir so.

Sehr interessant und spannend gestaltete sich auch die Entwicklung der Protagonistin. Aufgewachsen als Mündel eines Priesters wurde Maria natürlich sehr christlich erzogen, nach den alten Lehren. Eine Frau sei nichts Wert, der Mann würde über sie herrschen und sie sei nur dazu auserkoren Kinder zu gebären. Als sie dann mit den Lehren des Hume und der Ansicht des Malers konfrontiert wurde änderte sich einiges. Was genau müsst ihr schon selbst herausfinden.

Das Ende der Geschichte hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Ich persönlich hätte nicht mit diesem Ende gerechnet und war durchaus positiv davon überrascht.

Das Cover zauberte mir vom ersten Moment an ein Lächeln ins Gesicht. Die Verzierungen am Rande des Covers finde ich wunderschön. Und trotz der vielen Einzelheiten wirkt es nicht überladen. Der Titel ist klar und deutlich zu lesen und birgt ein Rätsel für sich. Im Gesamtbild betrachtet gefällt mir das Cover auf jeden Fall sehr gut.

Fazit: 

Jeder sollte sich von diesem Buch eine eigene Meinung bilden. Es ist so besonders und auf seine eigene Art und Weise geschrieben, dass es sich schwer gestaltet es klar zu empfehlen. Mir persönlich hat es sehr gefallen, vor allem aufgrund seiner Andersartigkeit, die ich so nicht erwartet hatte. Sicherlich wird es Leser geben, die mit dieser Art von Geschichte nichts anfangen können, aber ich denke ihr solltet diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall

Mittwoch, 15. März 2017

Rezension zu "Liebe in Windstärke 10" von Rike Stienen


Allgemeine Informationen:


Autor: Rike Stienen
Titel: Liebe in Windstärke 10
Reihe: /
Erscheinungsdatum: 01.01.2017
Seiten: 208
Preis:
         - E-Book: 0,99 €
         - Print: 9,99 €
ISBN: 978.1520283937 


Bewertung: 4,5/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Von heute auf morgen springt Anne für ihren Vater als Skipperin bei einem Segeltörn in den Malediven ein. Mit ihr unbekannten Menschen muss sie den Gefahren der See trotzen und als Verantwortliche Person alle Mitsegler heil und gesund an ihr Ziel bringen.
Als würde dies nicht schon genügen sorgt der charmante Halb-Inder Nilay für Herzrasen bei den Frauen an Bord des Segelbootes.

Meine Meinung:


Dieses Werk ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin lesen durfte. Und wieder einmal konnte sie mich erneut von sich überzeugen.
Rike Stienen schreibt sehr gerne Liebesromane und das merkt man beim lesen immer wieder. Man fühlt richtig die Leidenschaft, die sich hinter den Worten verborgen hat und lässt einen in die Geschichte hineinfallen. Damals bei ihrem Buch "Die Liebe wohnt überall" ist es mir auch schon ähnlich ergangen. Und doch ist "Liebe in Windstärke 10" wieder eine Besonderheit für sich.
Dieses Mal spielt sich die Geschichte auf dem offenem Meer ab, natürlich mit allen Gefahren, die dort so lauern.
Die Protagonistin, Anne, ist eine erwachsene Frau. So denkt und handelt sie auch. Auch wenn sie anfänglich sehr unsicher und unentschlossen wirkt, eroberte sie schnell mein Herz.
Besonders gefallen an der Geschichte hat mir der Ort, an dem sie spielt. Ein Segelboot. Dieser Umstand sorgte für viel Spannung und vor allem für eine großartige Atmosphäre.
Auch wenn dieses Buch in erster Linie ein Liebesroman ist, spart die Autorin nicht an Einzelheiten der Beschreibung zum Ablauf eines Segeltörns. Jegliche Beschreibung und Erklärung wirkte hierbei glaubwürdig und war einfach nachzuvollziehen. Ob die Angaben dessen der Echtheit entsprechen, kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit diesem Thema noch nie auseinander gesetzt habe.
Allgemein zum Schreibstil ist zu sagen, dass er sehr schön und flüssig zu lesen ist.

Zum Cover muss ich dieses Mal ein paar mehr Worte schreiben. Im Grunde genommen gefällt es mir durchaus, aber es gibt Punkte, die mich ziemlich stören. Erstens die Schrift. Im Vergleich zum Bild wirkt die Schrift unscheinbar und würde mir, wenn ich nicht genau auf das Cover blicken würde nicht auffallen. Aber genau der Titel gibt den klaren Hinweis, um welche Art von Geschichte es sich handelt. Das Bild, ein Boot, eine Insel, das Meer, der blaue Himmel passen dagegen sehr gut zur Story, doch zusammen mit dem Titel und der Schrift wirkt es auf mich weniger stimmig. Zweitens finde ich persönlich das Meer zu "pompös", um ganz genau zu sein die Wellen, die gegen das Boot schlagen. Meiner Meinung nach sind diese ein größerer Blickfang als alles weitere was abgebildet ist.

Fazit:

Ich kann diese Geschichte mit voller Überzeugung an alle Leser weiter empfehlen. Es ist spannend, abwechslungsreich, voller Liebe und Dramen und lässt das Herz höher schlagen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar und lässt keine Fragen offen. Im Punkto Beschreibungen und Erklärungen hat sich Rike Stienen einen Pluspunkt verdient. Einzig das Cover gefällt mir nicht so ganz, aber das beeinflusst die Geschichte an sich nicht.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Dienstag, 14. März 2017

Rezension zu "Mein Herz und deine Krone" von

Allgemeine Informationen: 


Autor: Heather Cocks, Jessica Morgan
Titel: Mein Herz und Deine Krone
Reihe: /
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum:
Seiten: 704
Preis:
         - E-Book: 8,99 €
         - Print: 9,99 €
ISBN: 978-3734102950


Bewertung: 2/5 Sterne


Inhaltsangabe: 

Eigentlich wollte Bex ihre Zeit in Oxford nutzen um sich auf die Uni zu konzentrieren. Als sie dann im exclusivem Wohnheim des Prinzen von England, Nicholas, ihr Zimmer zugeteilt bekam, änderten sich ihre Prioritäten. Bex und Nicholas kommen sich trotz Bodyguards und besorgter Freunde näher. Bex wird in eine Welt geworfen die ihr völlig fremd ist. Die Türen der royalen Welt stehen ihr offen. Doch am Abend vor ihrer Hochzeit muss Bex sich fragen. ob sie für Nicholas ihr ganzes Leben aufgeben kann.

Meine Meinung:


Mein Herz und deine Krone bannte mich in dem Augenblick, als ich den Klappentext gelesen hatte. Ich stellte mir eine hinreißende Geschichte zwischen einem normalem Bürger und einem Prinzen vor. Mit allen Klitsches, die man nur erwarten kann. Doch ich hatte mich wohl zu sehr auf dieses Buch gefreut und meine Erwartungen zu hoch gesetzt.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive aus der Sicht der amerikanischen Studentin Rebecca, kurz Bex. Bex gefiel mir gleich von Anfang an. Ein aufgeschlossener, lustiger Charakter, der austeilen, sowie einstecken kann. Sie ist locker, flippig und bleibt sich selbst treu.
Die Beschreibungen der Gefühle von Bex sowie auch die der Umgebungen sind den Autorinnen sehr gut gelungen. Vieles war gleich nachvollziehbar und Oxford konnte vor dem geistigen Auge Gestalt annehmen.  
Nun kommen wir zu dem Part, der mir persönlich am wenigsten gefallen hatte. Ich habe das Buch mir gewünscht, weil ich eine richtige Liebesgeschichte mit allen Klitsches erwartet hatte und mich darauf schon sehr gefreut habe, wie ich bereits oben erwähnte. Doch die Story kam einfach nicht in Fahrt. Nach knapp 200 Seiten hatte ich das Gefühl als würde Bex schon Monatelang in Oxford studieren und fragte mich selbst beim lesen, wann endlich richtig etwas passiert, da Bex doch bald wieder zurück nach Hause muss? Zur Erklärung: Bex ist eine Austauschstudentin. Dann durfte ich auf einmal feststellen, dass erst wenige Wochen vergangen sind und konnte es kaum glauben. Für mich persönlich ergab das wenig Sinn. Die ganzen Erlebnisse und Abende sollen nur in wenigen Wochen stattgefunden haben? Ich war regelrecht schockiert. Und so zog sich die Story dahin, bis es mir ehrlich gesagt zu langweilig wurde. Ich habe das Buch abgebrochen.
Der Klappentext hat meiner Meinung nach mehr versprochen, als die Geschichte halten konnte und enttäuschte mich somit sehr. Die Idee hinter dem Buch finde ich wirklich toll und man hätte als Autor eine richtig gute Geschichte daraus machen können. Sogar als Mehrteiler hätte ich sie mir vorstellen können. Doch leider ist den Autorinnen meiner Meinung nach dieses Projekt nicht gelungen.

Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist schlicht, der Titel lässt im Groben sofort den Inhalt des Buches vermuten und zieht den Blick eines Suchenden auf seine Art und Weise an.

Trotz meiner Meinung denke ich, dass sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen soll. Es gibt sicherlich Leser, denen die Geschichte absolut gefallen wird.

Zu den Autorinnen noch paar kurze Worte. Die beiden sich die Schöpferinnen des erfolgreichen Blogs "Fo Fug Yourself" und schreiben für Magazine wie Glamour, Rolling Stone und Cosmopolitian. Obwohl die Frauen an verschiedenen Orten aufwuchsen begeisterten sie gleichermaßen Hochzeiten und Skandale der europäischen Königshäuser. Die englische Royal Family inspirierte die beiden Autorinnen zu "Mein Herz und Deine Krone"

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Samstag, 11. März 2017

Rezension zu "Herren der Unterwelt - Schwarze Pein" von Gena Showalter

Allgemeine Informationen:

Autor: Gena Showalter
Titel: Herren der Unterwelt – Schwarze Pein
Band: 12
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 6. Februar.2017
Seiten: 528
Preis:
         - Print: 9,99 €
         - E-Book: 9,99 €
ISBN: 3956496493


Inhaltsangabe: 

Baden wurde aus der Hölle befreit und hat sogar seinen Körper wieder, der Preis den er dafür zahlen muss ist jedoch sehr hoch. Er trägt nicht nur den Dämon Zerstörung in sich, sondern ist durch Hades Armreifen zu seinem Sklaven geworden.
Im Kampf gegen Lucifer und um die Büchse der Pandora, bildet er zusammen mit den anderen Herren der Unterwelt und Hades eine Allianz. Während eines Auftrags von Hades begegnet er Katarina und nimmt sie als Gefangene. Dass sie für ihn jedoch mehr als nur das ist, wird schnell klar. Sie weckt in ihm Gefühle und Bedürfnisse, von denen er abgeschworen hatte. Zu schmerzhaft sind die Konsequenzen, sowohl physisch, als auch psychisch.
Was für eine wichtige Rolle sie jedoch nicht nur in seinem Leben spielen soll, sondern auch im Kampf gegen das Übel, wird nur langsam klar.


Meine Meinung: 

Schwarze Pein ist mittlerweile der zwölfte Band dieser Romantasy Reihe. Es gibt nur wenige Autorinnen, die meinen Geschmack in Hinsicht Fantasy treffen. Gena Showalter hat mich in all den Jahren nie enttäuscht! Ich fiebere jedes Mal auf die nächste Fortsetzung hin, genau wie auf diese, auch wenn ich Baden aus Gründen, die ich nicht nennen darf, nicht zu meinen Favoriten zähle.
Allerdings liegt es nicht an seiner Person, sondern eher an seiner bisher eher untergestellten Rolle innerhalb der Geschichte.
Wie man bereits in meiner Zusammenfassung lesen kann, geht der Kampf gegen Lucifer in die nächste Runde, auch die Büchse der Pandora ist nach wie vor verschwunden. Baden ist aus der Hölle zurück und hat durch Hades Armbänder seinen Körper wieder, ist aber gleichzeitig an ihn gebunden. Jede Aufgabe, die er für Hades erledigen muss, ist Teil eines Wettkampfs. Nicht nur er, sondern auch Pandora wurde befreit. Sie beide kämpfen, durch das Lösen von Aufgaben, um den Sieg, denn am Ende kann nur einer Gewinnen und auch nur einer hat einen Wunsch frei.
Jede Aufgabe, die Baden erfüllt, lässt die dunklen Kräfte in ihm zunehmen. Die stärkste Kraft ist jedoch Zerstörung, der Dämon, der in Baden haust. Genau wie man es von den anderen Herren kennt, ist auch Bade mit den Dämon verbunden, wird von ihm beeinflusst, phasenweise sogar kontrolliert. Erst Katarina, die Hundetrainerin ist und im Umgang mit wilden Tieren Erfahrungen hat, kann die rohe Wildheit in ihm besänftigen und sein inneres nahezu zum Einklang verhelfen.
Katrina ist die perfekte Ergänzung, aber vor allem Heilung für Baden und Zerstörung. Sie ist geduldig, liebevoll, selbstlos und mutig. Sodass sie sich unweigerlich in Badens Herz schleichen muss, auch wenn er das eigentlich nicht will. Und sie auch nicht, immerhin ist er der Grund, weshalb ihre geliebten Hunde von ihrem rachsüchtigen Ehemann getötet wurden. Denn ihr Mann will alles tun, um sie zurückzubekommen.
Weiter in die Tiefe will ich gar nicht gehen, da an jeder Ecke eine Information steht, die Spoiler schreit. Ich würde daher jedem empfehlen, diese Reihe zu lesen! Das Buch alleine reicht nämlich nicht, um die wunderbare Geschichte zu verstehen.
Zu erwähnen ist aber noch, dass neben der Hauptgeschichte in diesem Band, noch zwei weitere Erzählstränge parallel verlaufen. Der von William beziehungsweise Gillian und der von Cameo.
Laut dem original Release, wird als nächstes Cameo wohl endlich ihr Happy End bekommen! Sie als Hüterin von Elend hat es am meisten verdient endlich glücklich zu sein!

Während ich mich also auf Cameo freue und auf weitere Geschichten hoffe, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen, ihr werdet es nicht bereuen.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho 

Freitag, 10. März 2017

Rezension zu "Ein Mann für alle Nächte" von Rachel Gibson

Allgemeine Informationen:

Autor: Rachel Gibson
Titel: Ein Mann für alle Nächte
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 19.Dezember.2016
Seiten: 320
Preis:
         - Print: 8,99
         - E-Book: 7,99
ISBN: 3442484480


Inhaltsangabe: 

Vivien Leigh Rochet ist heute als absoluter Megastar bekannt, sie hat sogar einen Stern auf dem Walk of Fame. Man merkt jedoch schnell, dass sie genauso ein Mensch ist wie jeder andere, mit Problemen und Gefühlen. Die wohl schwerste Hürde ist es, in ihre alte Heimat zurückzukehren und ihre Mutter zu beerdigen.
In Charlston angekommen, sieht sie sich nicht nur mit dem Tod und dem Schmerz des Verlustes konfrontiert, sondern auch mit den Qualen ihrer Kindheit – der Familie Whitley-Shuler, für die sie damals mit ihrer Mutter putzen musste.
Tatsächlich muss sie feststellen, dass Kindheitserinnerungen manchmal sehr verzerrt sind. Zumindest Henry, der ältere Sohn ist nicht mehr der Ekel von damals.


Meine Meinung: 

Ich bin ein absoluter Rachel Gibson Fan! Okay, man kann sich jetzt vielleicht fragen, von wem ich noch ein „absoluter Fan“ bin, da ich das Wort immer mal wieder benutze. Tatsächlich verbinde ich mit Rachel Gibsons Büchern meine Jugend. Sie hat mir die Liebe zum Lesen geschenkt!
Man kann sich vorstellen wie groß meine Freude gewesen ist, ein neues Buch von ihr zu entdecken. Tatsächlich hat mich bereits auf den ersten Seiten Nostalgie empfangen, was absolut nichts Schlechtes ist! Ich wurde einfach abgeholt und an der Hand in die Geschichte geführt. Dementsprechend habe ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen.
Wer Rachel Gibson kennt und liebt, weiß ihren spritzigen Humor zu schätzen. Dieses Buch ist zwar sehr lustig, vor allem die Tagebucheinträge von Vivien, aber tatsächlich auch sehr ernst. Der Tod und der Abschied von Viviens Mutter spielen eine sehr große Rolle, ebenso die Familiendramen innerhalb des Herrenhauses.
Ich konnte sehr viele Momente nachempfinden, die das Buch für mich sehr emotional gemacht haben. Leider hat mir aber das „Klimax-Drama“ zwischen Henry und Vivien nicht gefallen. Der Auslöser ist zwar super gewesen, aber wie Vivien mit dem Problem umgegangen ist, habe ich als sehr kindisch und unreif empfunden, was wiederum nicht zu ihrem Charakter gepasst hat. Als Filmstar ist sie zwar ein wenig verwöhnt, vielleicht auch paranoid, tatsächlich habe ich sie aber sehr lieb gehabt, da sie immer noch greifbar gewesen ist. Beziehungsweise ihre Kindheitserinnerungen erklären, weshalb sie die Person ist, zu der sie sich entwickelt hat. Sie hat sich einfach ein besseres Leben und Anerkennung, aber vor allem Respekt gewünscht.
Im Gegensatz zu Vivien ist Henry eher zurückhaltend, auf seine eigene Art jedoch rebellisch, zumal er aus den vorgefertigten Lebenszielen seiner Mutter ausbricht und sein Leben lebt. Während er als Jugendlicher noch Viviens Albtraum gewesen ist, weil er ihr schlichtweg durch seine Präsens Angst eingejagt hat, ist er ihr in ihrer schlimmsten Zeit ein guter Freund, aber vor allem eine Stütze. Auch er muss einsehen, dass man als Kind und Jugendlicher Dinger anders sieht, als Erwachsener. Denn auch er hat seine Päckchen, aber vor allem die Geheimnisse anderer zu tragen.

Allgemein ist die Liebesgeschichte zwischen Henry und Vivien süß und auch realistisch, bis zu dem Punkt, an dem alles eskaliert.
Für Rachel Gibson Fans aber trotzdem ein Muss!



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Donnerstag, 9. März 2017

Rezension zu "Craving Constellations- Hautnah" von Nicole Jacquelyn

Allgemeine Informationen:

Autor: Nicole Jacquelyn
Titel: Craving Constellations – Hautnah
Reihe: Aces an Eights MC 1
Verlag: Sieben Verlag
Erscheinungsdatum: 18.Januar.2017
Seiten: 280
Preis:
Print: 12,90
E-Book: 6,99
ISBN: 3864436656




Inhaltsangabe:

Zusammen mit ihrer Tochter ist Brenna auf der Flucht vor ihrem psychopatischen Ehemann. Schutz sucht sie an einem Ort, dem sie vor Jahren den Rücken gekehrt hat und auch nie wieder aufsuchen wollte – dem Aces Motorrad Club ihres Vaters.
Als Tochter des Vize-Präsidenten war sie eine Art Prinzessin. Als sie damals jedoch wortlos abgehauen ist, fiel sie in Ungnade. Was sie den Menschen, die ihre Familie sind, wirklich angetan hat, erkennt sie viel zu spät. Vor allem erkennt sie viel zu spät, was sie Dragon angetan hat. Dem Mann, der damals ein frischer Ace gewesen ist und den sie nach einer alles verändernden Liebesnacht verlassen hat.


Meine Meinung: 

Craving Constellations ist mein erstes MC Romance Roman, ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut und bin absolut nicht enttäuscht worden! Ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich wirklich sehr auf die Fortsetzung freue!
Allgemein habe ich Blut geleckt – sehr passend, wenn man bedenkt wie hart und brutal es in dieser Szene zu geht – und bin auf der Suche nach anderen Büchern dieser Art. Tatsächlich habe ich aber Angst, dass keins diesem deutschen Debüt das Wasser reichen kann!
Im Romance Bereich wird im Moment oft Missbrauch und häusliche Gewalt thematisiert, also eigentlich nichts Neues, vor allem, weil ich wirklich sehr viele Bücher zu dem Thema in der Vergangenheit gelesen habe. Dennoch, das was Brenna erleben musste, ist noch mal etwas ganz anderes. Denn nicht nur sie, sondern auch ihre Tochter müssen leiden. Auch wenn das kleine Mädchen nicht physisch verletzt wird, sind die psychischen Verletzungen tief und schlimm.
Auch wenn Brenna damals unbedingt weg von den Aces wollte, blühen sie und ihre Tochter unter dem Schutz der Familie auf. Natürlich muss sie wegen ihrer Fehlentscheidungen Abbitte leisten und dennoch geht es ihr nicht nur körperlich immer besser.
Die Beziehung zu Dragon stellt sich als kompliziert, aber immer noch brennend heiß heraus. Er ist wütend, weil sie ihn verlassen und etwas genommen hat, was sie ihm nicht mehr wieder geben kann. Er hätte alles riskiert um sie zu bekommen, sie sogar zu seiner Old Lady gemacht. Da aber Jahre vergangen sind und er weiter machen musste, sieht die Sache ein wenig anders aus.
Dragon ist hart und brutal, aber dennoch ganz anders, als man sich einen Rocker vorstellt. Natürlich wandert er, genau wie seine Brüder, auf der schwarzen Seite und dennoch ist er liebenswert. Jeder der Brüder ist liebenswert, sodass man sich auf die Folgebände freuen kann.
Um aber nochmal zu dem ungleichen Paar zurück zu kommen. Während Brenna für Dragon das ist, was er sich schon immer gewünscht hat, ist Dragon für Brenna alles, was sie geglaubt hat sich nicht zu wünschen und dennoch so viel mehr.
Im Laufe des Buchs versteht man beide Charaktere immer besser. Man kann sogar auf eine gewisse Weise nachvollziehen, warum Brenna ihren Mann nicht früher verlassen hat. Sowohl Brenna, als auch Dragon sind verletzte Seelen, mit einer Menge Schmerz. Vielleicht schaffen sie es deshalb sich letztendlich gegenseitig zu heilen. Denn seit ihrem ersten Treffen verbindet sie beide mehr, als sie offensichtlich ahnen konnten.


Für mich ist es ganz schwer, eine schöne Rezension zu schreiben, ohne zu spoilern, es gibt so viel, was ich anmerken will und nicht darf, weil es einfach die Freude versauen würde.
Ich kann nur noch mal sagen, dass dieses Buch ein absoluter Leckerbissen aus dem Sieben Verlag ist und ich hoffe, dass nicht nur Band 2 sondern auch die anderen bisher erschienen Bücher übersetzt werden!



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Mittwoch, 8. März 2017

Rezension zu "

Allgemeine Informationen:

Autor: Abbi Glines
Titel: Under the Lights
Band: Field Party 2
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungsdatum: 01.Februar.2017
Seiten: 304
Preis:
         - Print: 8,99
         - E-Book: 7,99
ISBN: 3492309682


Inhaltsangabe: 

Willa ist mit Gunner und Brady die ersten Jahres ihres Lebens groß geworden. Sie sind beste Freunde gewesen, zwischen denen ein besonderes Band bestanden hat.
Als Willa jedoch zu ihrer Mutter geholt wird, die sich nun endlich in der Lage fühlt, ihre Tochter großzuziehen, wird das Trio zerrissen.
Jahre später und von ihrer Vergangenheit gezeichnet, zieht Willa zurück zu ihrer Nonna. Ihre Mutter hat sie rausgeschmissen und sie steht vor dem Nichts. Alle scheinen sie für ihr Handeln zu verurteilen, selbst ihre über alles geliebte Großmutter!
Um sich selber zu schützen, nimmt Willa sich vor, niemanden an sich heranzulassen und fleißig zu sein. Jungen, wie Brady und Gunner, die plötzlich attraktive junge Männer sind, stehen dabei nicht auf dem Plan.
Denn bleiben zu dürfen, muss sich erst verdienen, indem sie ihre Nonna stolz macht – das denkt sie zumindest.


Meine Meinung: 

Under the Lights ist Band 2 der Field Party Reihe. Ich bin erst spät dazu gekommen, dieses Buch zu lesen und habe dementsprechend bereits einiges über den Inhalt gehört. Viele Leser sind der Meinung, dass Willa und Gunner nicht mit Maggie und West mithalten können. Ich persönlich finde jedoch, man kann die beiden Paare einfach nicht miteinander vergleichen, genauso wenig wie die Dramen, die jeder einzelne von ihnen durchmachen musste.


Das Buch wird aus drei Sichten beschrieben: Willas, Gunners und Bradys. Als Leser bekommt man also die Chance, die Gedanken und Empfindungen des damaligen Trios zu verfolgen. Schnell wird klar, dass beide Jungen bereits als Kinder starke Gefühle für das Mädchen gehegt haben und wahrscheinlich alles nur Mögliche für sie getan hätten. Jahre später werden beide und auch Willa mit diesen längst vergangen geglaubten Gefühlen konfrontiert. Man könnte meinen, eine Dreiecksbeziehung würde entstehen und das tut sie bis zu einem gewissen Maß auch. Letztendlich ist aber klar, wer zu wem gehört und das wird auch eindeutig dargestellt.
Willa hat in ihrem Leben bisher nur von wenigen Menschen Liebe entgegengebracht bekommen: ihrer Nonna, Gunner, Brady, ihrem kleinen Bruder und ihrer besten Freundin samt Familie. Ihr Vater ist hingegen unbekannt und ihre Mutter eine eiskalte Kuh – anders kann man es einfach nicht beschreiben. Willa bleibt lange geheimnisvoll und verschlossen, dennoch erkennt man, wie sehr sie leidet.
Gunner ist das reiche Jüngelchen der Stadt und hat nie auch nur einen Wunsch abgeschlagen bekommen. Seine Geschichte ist tatsächlich wesentlich überraschender, aber auf eine andere Art genauso schlimm wie Willas. Denn auch Gunner wird nicht wirklich geliebt, seine Eltern weisen ihn seit jeher ab und versuchen dies durch Geschenke zu kompensieren. Was wirklich hinter der Ablehnung steckt ist erschreckend und definiert die Geschichte zu einem großen Teil.
Umso verständlicher ist es, dass sich zwei gepeinigte Seelen wie Gunner und Willa unweigerlich zusammentun müssen. Nur wer ebenso leidet, kann das Leid des anderen verstehen.
Brady führt hingegen ein nahezu perfektes Leben, seine Eltern lieben ihn und eine Karriere als Footballstar liegt ihm bevor. Er bemüht sich sowohl um Willa als auch um Gunner. Die Freundschaft zu ihm ist nach Willas Wegzug nämlich ebenfalls zerbrochen. Er hatte nie den gleichen Draht zu Willa wie Gunner. Dennoch sind seine Gefühle stark und er will sich um Willa bemühen, gleichzeitig aber seine Freundschaft zu Gunner nicht gefährden.
Alles in allem spielt er jedoch nur eine Nebenrolle. Der größte Teil der Geschichte ist die Entwicklung einer zarten Beziehung zwischen Gunner und Willa, die sich mit jedem Tag einander mehr (an)vertrauen und füreinander empfinden. Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich das Buch süß. Es ist voller Emotionen, Geheimnisse und Ängste. Außerdem anders, als man es von Abbi kennt ohne auch nur eine Sexszene. Die haben aber auch nicht gefehlt, allein weil es einfach nicht gepasst hätte.

Rundherum also eine schöne neue Seite, die man an Glines Büchern entdecken konnte und für jeden Fan ein Muss! Schlussendlich muss ich aber leider sagen, dass mir ein kleines Detail nicht gefallen hat und somit zumindest dieses Drama nicht nachvollziehbar gewesen ist. Generell sollte ich aber jeder ein eigenes Bild machen.



Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Dienstag, 7. März 2017

Blogtour Fuchsreihe - Sitten und Gebräuche Tag 4


Hallo ihr Lieben,

heute ist es soweit. Ich darf das erste Mal bei einer Blogtour mitwirken. Ich freue mich wahnsinnig darüber.
Heute werde ich euch die Sitten und Gebräuche aus der Fuchsreihe von Nicky P. Kiesow vorstellen.
Ein sehr interessantes Thema, da in der Buchreihe viele verschiedene Sitten und Gebräuche beschrieben werden.

Beginnen möchte ich mit der jährlichen Tiergeistzeremonie.
Warum? Weil diese Zeremonie der wichtigste Bestandteil der Bräuche aus dem Tiefland ist und ohne diese es die Buchreihe wahrscheinlich gar nicht gäbe.

Die Tiergeistzeremonie wird genutzt, um eine Verbindung zwischen den Tiergeistern und der Welt herzustellen, ihnen zu danken und huldigen. Diese Tiergeister sind die Schutzpatronen der  Dörfer und Clans. Jeder Clan hat einen anderen Tiergeist als Beschützer. Es gibt Fuchs-, Dachs-, Bieber-, Hirsch-, Hund-, Katze-, Ozelotgeister und noch viele mehr. Bei einer Tiergeistzeremonie treten die Tiergeister in Erscheinung und entscheiden über das Leben der Kinder des Dorfes. Betrachtet ein Tiergeist ein Kind als würdig so verbindet er seinen Geist mit dem des Kindes und macht es somit zu einer Tori oder einer Amos.
Eine Tori, erwählt von einem einfachem Tiergeist, ist eine Beschützerin, die nach langjähriger Ausbildung, ein bestimmtes Gebiet bewacht und gegen Feinde außerhalb des Tieflandes verteidigt. Eine Amos ist eine wahre Besonderheit, denn eine Amos ist von einem Tiergott auserwählt worden
und führt nach ihrer Ausbildung einen ganzen Clan an. Zudem sind Amos hoch angesehene Personen, die oftmals mit fernen Clans verheiratet werden, um den Frieden und die Kraft zu stärken.

Die Zeremonie wird von einem Auror oder einer Aurora durchgeführt. Das sind Dorfsprecher, oder besser gesagt König oder Königin eines Dorfes, die die Angelegenheiten seiner Mitmenschen nach außen hin vertrat, aber auch innerhalb des Dorfes Entscheidungen traf.
Aber auch eine Amos kann diese Zeremonie durchführen.
Zu einer Tiergeistzeremonie versammelt sich das gesamte Dorf , egal welches Alter, um ein großes Feuer herum und wartet zunächst auf die Erscheinung der Aurora/Auror.
Sobald diese erschienen ist und die Zeit für bereit erklärt beginnt das eigentliche Ritual.
Zu Beginn der Zeremonie spricht der Auror/Aurora bestimmte Wörter in einem leichtem Singsang, um die Tiergeister anzurufen. Dann benutzt sie bestimmte verschiedene Kräuter, die sie immer wieder ins Feuer warf. Diese Kräuter verbrannten sofort, aber die Magie die sie hierbei wirkten ist stets für alle Anwesenden spürbar, auch die Flammen reagieren auf das Ritual.
Der Beweis, dass die Tiergeister anwesend sind, ist, wenn die Flammen ihre Farbe in Gold verändern. Wenn dies eingetreten ist müssen die Kinder um das Feuer herumrennen und werfen dabei ebenfalls Kräuter in das Feuer. Meistens passiert nichts weiter besonderes, aber wenn ein Fuchsgeist sich dazu entschieden hat ein Kind auszuwählen, dann wandelt die Farbe des Feuers erneut in weiß und die Flammen senken sich herab. Im Anschluss tritt der Tiergeist in Erscheinung, nähert sich dem auserwähltem Kind und vereinigt seinen Geist mit diesem.
Somit endet der entscheidende Teil der Zeremonie und es wird anschließend noch gefeiert und den Geistern gehuldigt und Gaben dargebracht.

Ihr seht die jährliche Tiergeistzeremonie ist ein sehr besonderes Ritual. Es entscheidet über das weitere Leben der Dorfmitglieder und vor allem über das Leben der Kinder.

Ausbildung einer Tori: 
Brauch ist es nach einer solchen Zeremonie, in der ein Tiergeist sich mit dem eines Kindes verbunden hat und es somit zu einer Tori machte, dass das erwählte Kind nach Conor reisen muss um seine Ausbildung zu beginnen. Im Rahmen einer solchen Ausbildung geht es in erster Linie darum den inneren Fuchs zu kontrollieren um mit diesem besser zusammen arbeiten zu können. Zudem werden die Tori in Kampfkunst ausgebildet, um das Tiefland im Notfall verteidigen zu können, oder aber als Leibwächter für Amos und AurorInnen zu wirken. Während der Zeit der Ausbildung und auch im Anschluss ist es den Toris verboten Kontakt mit ihren Familien zu halten, da der innere Tiergeist stark auf Bindungen reagiert.

Nun habt ihr einen groben Überblick über den Werdegang einer Tori. Aber natürlich ist es auch wichtig zu wissen, was mit einer erwählten Amos geschieht. Diese hat sich nämlich anderen Sitten zu unterstellen.

Ausbildung einer Amos zur Aurora: 
Eine Amos ist eine Fuchsprinzessin, da in ihr der Geist eines Fuchsgottes lebt. Dementsprechend wird auch die Amos von ihrem Volk verehrt und ist dazu vorbestimmt als Aurora zu wirken. Ihre Ausbildung zur Aurora gestaltet sich intensiver und in verschiedenen Bereichen. Im Anschluss an die Zeremonie zieht eine Amos sehr schnell zu der diesortigen Aurora um ihre Ausbildung zu beginnen. (Wie auf dem Bild li. stell ich mir das Haus eines Aurors vor.) Wenn der Ausbilder (Auror) der Meinung ist die Amos ist bereit den nächsten Ausbildungabschnitt zu bewältigen, wird sie zu den Wynsters geschickt. Am Ende ihrer Ausbildung kommt sie wieder an ihren Geburtsort zurück, wo dann bald die Krönung vollzogen wird.
Zur Feier einer Krönung wird das Geburtshaus einer Amos mit Ranken und Blumenkränzen verziert,
die ihr Glück bringen sollen. Ein alter Brauch des Clans, der auch in anderen Clans ähnlich gehandhabt wird.





Da wir gerade bei dem Thema Bräuche sind möchte ich euch an dieser Stelle noch einige vorstellen, die mir persönlich aus dem Tiefland sehr gefallen:

Sehr schön finde ich den Brauch, das Kinder ihren Eltern jedes Jahr ein Geschenk basteln. Und zwar in Form eines Abbild eines Tiergeistes, der einen Clan beschützt. Dieser selbst gebastelte Tiergeist soll der Familie Glück bringen und sie beschützen.

Lustig und wahnsinnig interessant finde ich es, wie die Dorfgemeinschaft zusammen lebt und wohnt. Es muss eine gewisse Unterteilung der Tierfamilien eingehalten werden, da sich nicht jede "Tierart" mit der anderen verträgt.

Wenn wir jetzt die Ebene des Tieflandes verlassen und über die Grenzen hinweg sehen, wird man feststellen, dass auf der anderen Seite gänzlich andere Sitten und Bräuche verfolgt werden. Im speziellen möchte ich gerne auf den Clan der Wölfe eingehen.

Dort gibt es die Bezeichnung der Auror/Aurora nicht, sondern sie nennen sich im Clan der Lupi zum Beispiel Alpha, Beta oder Delta.
Auch verehren sie ihre Tiergeister auf eine ganz andere Art und Weise  Sie huldigen nur einem Anführer und König, Lupin Wolfran, den sie als Statue abgebildet und unter dieser Rituale abhalten.
Bei ihrer Tiergeistzeremonie wird immer eine kleine Gruppe der Kinder von den Tiergeistern ausgewählt. Grund hierfür ist, dass die Tiergeister des Wolfes Rudeltiere sind.



Es gibt noch viele weitere Bräuche und Sitten, die die Tori, Auror, Tiergeister und Clans verfolgen, aber ich denke diese hier genannten reichen aus, um euch ein genaueres Bild machen zu können. Das Volk aus der Fuchsreihe ist sehr gläubig und lebt zumeist im Einklang mit der Natur. Sie verehren ihre Tiergeister auf viele verschiedene Arten, aber in der Ausbildung der Tori und Auror sind sie sehr streng. In den Außenlande scheinen die Gegebenheiten gänzlich anders zu sein, was ich sehr interessant finde.

Ich hoffe ich konnte eure Neugierde auf die Bräuche und Sitten der Fuchsreihe erwecken und die ein oder andere Frage beantworten.

Zum Abschluss habe ich noch eine Besonderheit für euch. Ihr habt die Chance hier auf meinem Blog eins von drei E-Books aus der Fuchsreihe zu gewinnen.
Ihr wollt ein E-Book gewinnen? Dann beantwortet mir einfach folgende Frage:
- Was ist eine Amos?
- Verratet mir euer Wunschformat des E-Books.
- Zeit habt ihr bis zum 12.03.2017 um 23:59 Uhr
 Ich wünsche euch viel Glück und danke, dass ihr meinen Beitrag der Blogtour gelesen habt, ich hoffe ihr hattet Spaß dabei.
Bis zum nächsten Mal.

Donnerstag, 2. März 2017

Rezension zu "Sternendiamant" von Sarah Lilian Waldherr

Allgemeine Informationen: 

Autor: Sarah Lilian Waldherr
Titel: Sternendiamant, Die Legende des Juwelenkönigs
Reihe: Sternendiamant, Band 1
Verlag: Oetinger 34
Erscheinungsdatum: 1.7.2015
Seiten: 382
Preis:
         - E-Book: 2,99 €

Inhaltsangabe: 

Das Leben von Fana wird auf den Kopf gestellt. Ohne Vorwarnung hickst sie Schmetterlinge und verwandelt sich sogar vor ihren Verwandten in ein leibhaftiges Ferkel. Als wäre das nicht erschreckend genug, erfährt Fana, dass sie eine Aurion ist und magische Fähigkeiten besitzt. Um den Umgang mit diesen Fähigkeiten zu erlernen, muss Fana in eine Schule für Magie, das Simalia, ein fliegendes Schiff. Kaum angekommen warten die nächsten Ereignisse auf Fana. Welche Geheimnisse sind auf dem Schulschiff verborgen? Was hat es mit den alten Legenden des Juwelenkönigs auf sich? Fana wird in einen Strudel alter Mächte hineingezogen und muss einige Prüfungen bestehen.


Meine Meinung: 

Zuerst möchte ich mich bei der Autorin bedanken, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte. Es ist immer wieder schön neue Bücher und Welten kennen zu lernen. Sowie auch hier. 
Doch leider hat meiner Meinung nach die Geschichte einige Kriterien, die mir nicht gefallen haben. 

Zu Beginn möchte ich dieses Mal mit dem Schreibstil der Autorin beginnen. Der Klappentext versprach schon, dass die Geschichte lustig werden würde. Wie oft darf man schon von einem Wesen lesen, das sich in ein Ferkel verwandelt und vor seinen Verwandten umher läuft? Ich wüsste noch kein anderes Buch, in dem es auch so wäre. Aber die Umsetzung konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Ich hatte beim lesen den Eindruck, dass die Autorin den Anfang der Geschichte in einem sehr kindlichen Stil gehalten hat. Laut Verlag soll das Buch für Kinder ab 12 Jahre sein, doch das erste Viertel würde ich ohne zu zögern einem sechs jährigem Kind zutrauen. Im Laufe der Story entwickelte sich der Schreibstil jedoch positiv. Auch die Protagonistin Fana entwickelte sich weiter. Beides miteinander kombiniert erfreute mein Leserherz ungemein. Wo anfänglich die Geschichte als Kinderbuch wirkte, bekam es nun Züge für junge Erwachsenen, und auch Gruselmomente fehlten nicht. 
Fana, die Protagonistin, ist ein 15 jähriges Mädchen, was weiß was sie will. Sie zeigt sich mutig, unbelehrbar und mitfühlend gegenüber anderen. Trotz vieler gewöhnungsbedürftiger Ansichten der Bewohner Patenia (die Parallelwelt, in der die Aurion, magische Wesen, wohnen) bleibt sich Fana selbst und ihren Freunden treu. Ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Ivy. Es war sehr interessant zu lesen, was eine fremde Welt mit einer anderen Rangordnung mit Menschen anstellen kann. Aber lasst euch in diesem Punkte selbst überraschen. Im Gesamten war mir Fana sehr sympathisch und ich konnte zu jeder Zeit ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Wobei ich mir das ein oder andere Mal lieber gewünscht hätte, sie wäre nicht so neugierig. Hätte mir ein paar Herzinfarkte erspart. 
Ein  Kriterium muss ich noch ansprechen. Beim lesen sind mir Parallelen zu bekannten Büchern und Filme aufgefallen. Vielen Lesern wird das sicherlich gefallen, doch ich persönlich bin kein Freund von Geschichten, die anderen gleichen. Zum einem konnte ich einige Parallelen zu "Harry Potter" feststellen, aber auch zu dem Film "Avatar", wobei letzteres nur einmalig in mir den Vergleich weckte. 
Sehr gefallen hat mir das Schulschiff. Eine sehr interessante Idee und die Umsetzung ist meiner Meinung nach der Autorin sehr gelungen. Die Beschreibungen zu dem fliegendem Schiff waren sehr gut und es fiel mir leicht, meine Fantasy freien Lauf zu lassen. Die einzelnen Zimmer, die die Schüler bewohnen könnten, brachten mich zum lachen, und auch der Schulkoch ist auf seine eigene Art sehr speziell und lustig, ganz zu schweigen von Sturmkrähe. 
In der Mitte der Geschichte gab es noch zwei Handlungen, die ich nicht nachvollziehen konnte, bzw mir fehlte hier die Erklärung, was mich kurzzeitig aus dem Lesefluss brachte. 
Sehr schön empfand ich die Beziehung der Figuren untereinander. Es ziegt, wie sehr die Liebe und Treue im Leben im Vordergrund steht. Ohne wahre Freunde und die Liebe würden Menschen nicht halb so viel schaffen und viele Probleme nicht meistern. Auch in diesem Buch stehen diese beiden Eigenschaften sehr im Vordergrund und erzeugen ein harmonisches Bild. 
Das Cover zieht seinen Blick auf sich. Die intensive blaue Farbe springt einem gleich ins Auge. Der Titel ist deutlich lesbar. Der Untertitel und der Name der Autorin könnten meiner Meinung nach jedoch größer geschrieben sein, damit auch diese beiden Schriftzüge auffallend sind. Die Frau auf dem Bild ist hübsch und wirkt recht unschuldig. Die Schmetterlinge sind der einzige Bestandteil, den ich nicht ganz verstehe. Soll hier ein Bezug zum Klappentext erstellt werden oder zum Beginn der Geschichte? Ich habe keine Ahnung. Das Gesamtbild betrachtet ist es ein schönes Cover geworden. 

Fazit:

Es gibt sicherlich viele Leser, denen das Buch gefallen wird. Vor allem Liebhaber von Geschichten, die sich in Zauberschulen abspielen. Ich persönlich fand, dass dieses Buch im Gesamten betrachtet nicht schlecht ist, aber die Parallelen zu "Harry Potter" und "Avatar" störten mich. Auch hat die Geschichte einige kleinere Schwächen, die meine Meinung beeinflussten. Ob ich die Fortsetzung der Reihe lesen werde weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich ja, da ich sehr gerne wissen würde, ob der Schreibstil der Autorin sich weiterhin positiv entwickelt hat. Ich finde diesen Aspekt immer sehr interessant, denn es zeigt einem wie der Autor mit seinen Geschichten mit wächst.