Dienstag, 28. Februar 2017

Ramonas Lesemonat: Februar

Huhu ihr Lieben.
Und schon wieder ist ein Monat vorbei.
Wie schnell die Zeit vergeht bei einem oder mehreren guten Büchern ist schon sehr faszinierend.
Nun möchte ich euch meine gelesenen Bücher des Monats Februar kurz vorstellen.
Wie auch im Lesemonat Januar werde ich wieder ein, zwei Sätze zu jedem Buch schreiben.

E-Books: 

Und hier folgt nun die Übersicht, welche E-Books ich nun im Februar gelesen habe: 

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension zu "TRINITY - Gefährliche Nähe" von Audrey Carlan

Allgemeine Informationen:

Autor: Audrey Carlan

Titel: Trinity – Gefährliche Nähe
Band: 2
Verlag: Ullstein Verlag
Erscheinungsdatum: 26.Januar.2017
Seiten: 352
Preis:
Print: 12,99
E-Book: 9,99
ISBN: 3548288898


Inhaltsangabe: 



Gigi und Chase schweben im siebten Himmel, sie sind verlobt und ziehen gerade zusammen, alles könnte so schön sein, wäre da nicht diese dunkle Bedrohung, die hinter jeder Ecke lauert.
Ein skrupelloser Stalker überschattet nicht nur ihr gemeinsames Glück, sondern drängt sich immer mehr in ihr Leben. Was er will ist klar – Gillian! Und zwar für sich alleine. Doch wie weit wird er gehen oder was viel wichtiger ist, kann Chase seine große Liebe schützen?


Meine Meinung: 

Die meisten werden den ersten Band bereits gelesen haben und die Fortsetzung sehnlichst erwartet haben.
Auch wenn ich gerade erst zum Lesen gekommen bin, habe ich mich auf den zweiten Teil gefreut. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich wegen Prüfungsstress nicht eher dazu gekommen bin, denn Band zwei endet mit einem Knall!


Die Geschichte ist noch heißer und spannender, auch wenn es hier und da in der B Note nicht ganz gepasst hat.
Den besonderen Kick gibt der Stalker, der immer präsenter, unheimlicher und aggressiver wird.
Das Ende ist wie gesagt fies und ich bin froh, dass bereits in wenigen Tagen das Finale um Gigi und Chase erscheint.
Audrey ist eine tolle Autorin, das ein oder andere Mal schießt sie zwar über das Ziel hinaus, dennoch leidet und genießt man mit den Protagonisten.
Es gäbe viele Dinge zu erwähnen, die bis ins tiefste Innere aufgewühlt haben, aber dann würde ich Freunde und Spannung vorwegnehmen!
Was lässt sich also noch sagen? Chase ist der Fels in der Brandung, süß, aufmerksam, fürsorglich, aber manchmal eben auch ein wenig herrisch. Generell habe ich mich während des Lesens aber neu in ihn verliebt, er ist charakterlich greifbarer und humorvoller.
Auch Gigis Charakter kommt besser rüber, während ich im ersten Band noch einige Momente hatte, wo ich sie ein wenig – sagen wir – zickig fand, hat sie in der Fortsetzung ihren ganz eigenen Charme entwickeln und damit punkten können. Eine wichtige Rolle haben dabei die Rückblenden gespielt, die den Lesern Gigis Vergangenheit zeigen. Sie hat schlimme Dinge erlebt, daher gönnt man ihr nun einfach umso mehr dieses Glück.
Es gibt jedoch einen Charakter mit dem ich bisher nicht warm werden konnte – Maria. Ihre Art ist anstrengend, ich hoffe, dass sie nur auf Grund ihrer Vergangenheit so ist und wir sie im Finale beziehungsweise während ihrer eigenen Geschichte besser kennenlernen und sie weniger Bruchstücke ihrer Muttersprache einfließen lässt.


Um diese Rezension mal in kürze auf den Punkt zu bringen. Heiße Liebe mit spannender Story, aber kleinen Mängeln!

Ich freue mich trotzdem auf das Finale und wünsche allen anderen viele heiße Stunden, Spannung und Spaß mit dem Buch beziehungsweise den Büchern!

Rezension geschrieben von Kathrin Ho.
Bild erstellt von Kathrin Ho. 

Samstag, 25. Februar 2017

Rezension zu "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt" von Emily Bold

Allgemeine Informationen: 

Autor: Emily Bold
Titel: Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
Reihe: /
Genre: Romance
Verlag: Montlake Romance
Erscheinungsdatum: 18.10.2016
Seiten: 298
Preis:
         - Print: 9,99 €
         - E-book: 4,99€
ISBN: 978-1503940468

Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 


Amy Bishop hat die Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt, aber damit auch deren Probleme. Die "Sugar-Tale-Corporation" hat in der Vergangenheit viele Eigentümeranteile gekauft und macht nun Amy das Leben schwer.
Um zu testen, wie sehr sich die Firma noch lohnt und welche Veränderungen getroffen werden müssen, damit diese noch mehr Gewinn abwirft, schickt die Corporation einen Mitarbeiter, Ryan Scandrik. Ein umwerfend gut aussehender Mann, der nicht nur die Firma von Amy erobert. Trotz ihrer aufkeimenden Gefühle versucht Amy mit allen Mitteln ihre Firma gegen die "Sugar-Tale-Corporation" zu verteidigen. In ihren dunkelsten Stunden sucht Amy Trost bei ihrer besten Freundin Kendra, und ahnt nicht, wie sehr die alte Dame selbst an der Pralinenfirma hängt.

Meine Meinung: 

Die Autorin Emily Bold durfte ich kurz letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse kennen lernen.
Von ihrem Buch "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt" hatte ich schon viel gehört, vor allem Positives. Auch ich lese hin und wieder sehr gerne Liebesromane und dachte mir, auch dieses Buch will ich einmal lesen. Gesagt, getan. Nun durfte ich dieses liebreizende Buch lesen und möchte euch hier meine Meinung mitteilen.

Wie dem Klappentext zu entnehmen ist, dreht sich die Geschichte um die Pralinenfabrik, die Amy, die Protagonistin von ihrem Großvater geerbt hatte. Hier beginnt auch die Geschichte. Amy wartet auf einen Mitarbeiter der "Sugar-Tale-Corporation", der ihre Firma genau unter die Lupe nehmen soll. Sehr zum Ärgernis der Geschäftsführung. Amy begegnet Ryan Scandrik mit tiefer Ablehnung und Zorn. Für mich persönlich ist ihre Reaktion gut verständlich gewesen. Ich würde an ihrer Stelle auch nicht anders fühlen und handeln. Für Amy ist Ryan ein Eindringling, der keine Gefühle hat, und die Firma in den Ruin treiben will. Das jedoch die Pralinenwerkstatt zuvor schon erhebliche finanzielle Probleme hatte, verdrängt Amy überwiegend.
Persönlich mag ich die Protagonistin Amy sehr gerne. Sie ist eine bodenständige Frau, die für ihre Leidenschaft kämpft. Und dafür sind ihr viele Mittel recht. Zudem ist der Autorin die Beschreibung des Gefühlschaos von Amy sehr gut gelungen.
Ryan ist ein Charakter, den ich im ersten Moment auch nicht leiden konnte. Er trat als eiskalter Geschäftsmann in Erscheinung und ziegte keinerlei Symphatien oder Gefühle. Im Laufe der Geschichte taute dieser kalte Charakter aber auf und lässt den Leser einen Blick auf seine wahren Gefühle und Gedanken werfen. Dieser Charakter hat meiner Meinung nach die größte Entwicklung vollzogen und ich finde, genau das ist Emily Bold richtig gut gelungen.
Doch nicht nur die Geschichte von Amy und Ryan wird in diesem Buch erzählt, sondern auch die des Großvaters Archer und seiner Freundin Kendra, und wie die Pralinenfirma entstanden ist. Wenn ich ehrlich sein darf, riss mich persönlich dieser Teil der Story sogar noch mehr mit. Die Liebe und Leidenschaft, die Kendra und Archer füreinander empfanden ist so herzergreifend, dass einem die Luft weg bleibt.
Wie in vielen Büchern gibt es auch hier ein Hin und Her zwischen den Liebenden, auch wenn Emily Bold hierbei sehr sparsam war. Ein positiver Kritikpunkt muss ich anmerken, denn wenn es ein zu großes Hin und Her gegeben hätte, hätte dies die Geschichte kaputt gemacht.
Allgemein zum Schreibstil der Autorin lässt sich noch sagen, dass sie es versteht, den Leser in ihren Bann zu ziehen und in einen Strudel voll von Gefühlen zu werfen. Durch den Wechsel der Perspektive und der Zeit, in der die beiden Geschichten spielen, verschafft sie dem Leser ein wahnsinniges Gesamtbild, welches jedoch zu jeder Zeit schnell und einfach zu verstehen war.
Das Ende er beiden Geschichten ist der Autorin mehr als nur gelungen und auch die ein oder andere Träne durfte hierbei kullern.

Fazit:

Ich kann dieses Buch jedem Buchliebhaber empfehlen. Es ist so einfühlsam und voller Liebe, dass es einen nur begeistern kann. Durch die Erzählung von zwei Geschichten, die sich aber beide um die Leidenschaft zu Pralinen drehen, ist der Autorin eine tolle Geschichte gelungen. Also wer Lust hat auf eine herzergreifende Geschichte ist hier genau richtig beraten.


Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/512ManzshML._SX337_BO1,204,203,200_.jpg

Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezension zu " Das Dunkle Herz Des Waldes" von Naomi Novik


Allgemeine Informationen: 


Autor: Naomi Novik
Titel: Das Dunkle Herz Des Waldes
Reihe: /
Genre: Fantasy
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 21.11.2016
Seiten: 576
Preis:
         - E-Book: 13,99 €
         - Print:      17,99 €
ISBN: 978-3570172681

Bewertung: 4/5 Sterne


Klappentext:

Agniezka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Ort voll von bösen Mächten. Einzig der "Drache", ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle 10 Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss -  ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint, wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön, anmutig und tapfer ist. 
Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka. 


Meine Meinung: 

Naomi Novik ist eine sehr bekannte Schriftstellerin. Ihre bekanntesten Bücher dürften die "Feuerreiter-Serie" sein. Durch diese Bücher bin ich auch auf die Autorin aufmerksam geworden, und als ich sah, dass ein neues Buch, dieses Mal ein Einteiler, erscheint, wusste ich, ich muss es haben. So versuchte ich mein Glück, dieses wunderbare Buch, dessen Cover mich vom ersten Moment an fasziniert hat, als Rezensionsexemplar zu bekommen. Und  ich hatte wirklich Glück. Ich durfte es lesen und nun rezensieren. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Verlag cbj.

Aber nun zum Buch selbst:
Das Cover ist mindestens so düster und geheimnisvoll, wie der Titel. Meiner Meinung nach ist die Verbindung zwischen Cover, Titel und Story sehr gut gelungen. 
Das erste was mir neben dem Cover und Titel ins Auge gestochen ist, war der Anfangsbuchstabe des ersten Kapitels. Dieser ist reichlich verziert und erinnert mich persönlich an die alten Bücher, in denen ebenfalls immer der erste Buchstabe eines neuen Kapitels verziert wurde. In dem Moment machte ich eine virtuelle Reise und es half mir dabei, zurück in die Vergangenheit zu reisen, zu dem Zeitpunkt als es noch keine Handys, keine Autos, keine Elektrizität gab. Denn genau zu solch einem Zeitpunkt spielt die Geschichte. 
Der Anfang fesselte mich unverzüglich. Die Dörfer standen kurz vor einem großem Fest, bei dem auch der "Drache" erscheinen wird, um sich ein Mädchen auszusuchen, welches ihm für zehn Jahre dienen muss. Bevor es jedoch zum Fest kommt werden aus der Sicht der Protagonistin Agnieszka Hintergrundinformationen geschildert, die einem das Verständnis erleichterten. Allgemein wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Agnieszka erzählt. 
Die Protagonistin ist ein Fall für sich. Agnieszka ist eine junge Frau, die tollpatschig, stur und unbelehrbar ist wie ein kleinen Kind. Aber sie benimmt sich nicht direkt so, als wäre sie ein kleines Mädchen. Sie wirkt in ihrer eignen Art sehr erwachsen und hatte meine Sympathie sofort für sich gewonnen. Trotz des Verlaufes der Handlungen bleibt sie sich selbst treu und lässt sich nicht verbiegen. Genau dieser Punkt gefiel mir sehr gut. Aber dagegen könnte ich den Namen verfluchen. Allein diesen hier schreiben zu müssen bringt mich an den Rand eines Nervenzusammenbruches. Nicht gerade anders erging es mir beim lesen. Dieser Name hatte immer wieder die Eigenschaft den Lesefluss zu unterbrechen oder zu verlangsamen. Zum Glück hatte sich die Autorin später dazu entschieden Agnieszka einen Spitznamen zu verleihen, Nieshka, der um eines leichter zu handhaben war. Naomi Novik hat sich diesbezüglich sogar in der Danksagung für den Namen entschuldigt und begründet, warum sie ihn verwendet hat. 
Besonders gut ist meiner Meinung nach das Zusammenspiel der Protagonisten zueinander gelungen. Während der Drache einen klaren Pfad und einen eine klare Struktur verfolgt, tut Nieshka das genaue Gegenteil davon. Sehr interessant war hierbei, wie die beiden Charaktere aufeinander geprallt sind und dazu gezwungen wurden sich zu verbünden. Hier gab es einige Stellen, bei denen ich mir ein Lachen nicht verkneifen konnte und sogar jetzt noch schmunzeln muss. 
Die ersten Ereignisse, die eintraten waren überaus spannend und machten neugierig auf mehr. Die Art und Weise, wie der Dunkle Wald beschrieben wurde und selbst in Aktion trat faszinierten mich von Grund auf. Auch der Weg der Magie war auf seine ganz spezielle Art einzigartig und schwer zu durchblicken. Doch diese Schwere verlor nie seinen Reiz und wurde trotz allem gut und einfach erklärt. 
Das einzige was ich, neben dem Namen der Protagonistin, bemängeln muss, ist die Mitte des Buches. Hier zog sich die Geschichte in die Länge und verwirrte mich persönlich auch mit ihren kleinen Ereignissen. Im Gegensatz zum Anfang und vor allem zum Ende der Geschichte war die Mitte schwach und weniger ereignisreich. Zudem unnötig in die Länge gezogen, was für mich persönlich eine zu lange Pause vor dem Finale war. 
Das  Finale war sehr ereignisreich, aber auch hier gab es den ein oder anderen Verlauf, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Es fällt mir gerade sehr schwer die Kritik zu formulieren ohne einen Leser zu spoilern. 
(Also: Spoilergefahr!!! Im finalen Kampf störte mich am meisten die plötzliche Ausdauer des Drachen, aber vor allem von Nieshka, die sich ein paar Tage zuvor noch bei einem Kampf in der Stadt völlig verausgabt hatte und ihr empfohlen wurde, mindestens eine Woche keinerlei Magie zu wirken.  Doch auf einmal kann sie Dinge, die im Gesamten betrachtet viel mehr Leistung erforderten, wie jemals zuvor. Dieser Widerspruch störte mich persönlich immer wieder.)

Das letzte Kapitel überzeugte mich in vollen Zügen. Ich war mit dem Ende mehr als zufrieden. Es stimmte mich fröhlich und ist auch ganz besonders gelungene Idee. 

Fazit:

Naomi Novik hat eine neue Welt geschaffen, in der der Wald eine ganz eigenen Bedeutung inne hat. Aber auch die Protagonisten sind anders, wie man es erwartet hätte. Ich fand das Buch im Gesamten betrachtet gut gelungen und sehr interessant. Nur die Mitte der Geschichte hätte ein wenig mehr Spannung vertragen können. Empfehlen kann ich Das Dunkle Herz Des Waldes allen Lesern, die Fantasy lieben und bereit sind neue Welten zu entdecken. 

Rezension und Bild erstellt von Ramona Gall




Dienstag, 14. Februar 2017

Rezension zu "Noel&Noelle 3" von Nicky P. Kiesow

Allgemeine Informationen:


Autor: Nicky P. Kiesow
Titel: Noel&Noelle 3, Die Gabe
Reihe: Noel&Noelle
Erscheinungsdatum: 11.02.2017
Seiten: 187
Preis:
         -E-Book: 1,49 €
         - Print: 6,99 €
ISBN: 978-1542907774  


Bewertung: 4,5/5Sterne


Inhaltsangabe:

Noel sinnt nach Rache. Er schließt sich einer Gruppe von Drachentötern an und kommt Noelle somit immer näher. 
Noelle ist sich der Gefahr bewusst, doch im Moment hat sie andere Feinde zu bekämpfen und muss, um eine Lösung zu finden, dafür sogar den Drachenberg verlassen. 
Doch das Schicksal ist für die beiden Geschwister anders vorherbestimmt, können sie den Gefahren um sie herum trotzen, um ihren richtigen Weg zu finden?

Meine Meinung:

Vor kurzem hatte ich erst Noel & Noelle Band 1 und 2 gelesen. Ich war von den ersten beiden Teilen so begeistert, dass ich auch sofort den neu erschienenen dritten Band lesen musste.

Die beiden Geschwister erzählen auch in diesem Band abwechselnd aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Ich persönlich mag die Ich-Perspektive sehr gerne, da meiner Meinung nach hier viel mehr auf die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eingegangen wird.
Noelle ist mir aber von den beiden Charakteren am sympathischsten. Sie hat eine Art des Denkens, die mir sehr gefällt. Nicht so engstirnig wie ihr Bruder. Zudem achtet Noelle sehr auf ihr Umfeld und ist mit ihrem Herzen bei den anderen Wesen, um ihnen in jeder Situation helfen zu können.
Aufgefallen ist mir, dass es in diesem Band weniger Passagen gab, in denen sich die Protagonisten direkt an den Leser wenden. Diese Besonderheit fehlte mir persönlich auf jeden Fall, denn genau dieser Punkt hat in den vorhergegangenen Teilen meine sehr positive Bewertung beeinflusst.
Nichts desto trotz ist der Schreibstil der Autorin weiterhin sehr gut und flüssig zu lesen. In diesem Band folgen noch viele Erklärungen, die wichtig sind, um die gesamte Geschichte nachvollziehen zu können. Es war wie eine Reise in die Vergangenheit. Hier wirkte alles auf mich schlüssig und war nachvollziehbar.
Noel & Noelle hält wieder einige Überraschungen für den Leser bereit. Mir gefielen diese sehr gut, da sie Abwechslung in die Geschichte brachten und zudem die Spannung steigerten.

Das Cover passt meiner Meinung nach gut zu den Cover der ersten zwei Teile. Die Farben sind ähnlich gehalten, die Schrift ist gleich geblieben und deutlich sichtbar. Auf den ersten Blick ist sofort erkennbar, dass diese Bücher zusammen gehören, was für mich persönlich immer ein sehr wichtiges Kriterium darstellt.

Laut der Autorin soll der vierte und letzte Band der Reihe in wenigen Wochen erscheinen und ich kann es kaum mehr abwarten. Ich will unbedingt wissen, ob Noel und Noelle ihr Ziel erreichen werden, und welchen Preis sie hierfür zahlen müssen.

Empfehlen kann ich euch diese Reihe auf jeden Fall, aber ihr solltet zuvor Band 1 und 2 gelesen haben, da die Bücher aufeinander aufbauen.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51i25W2I-iL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg

Samstag, 11. Februar 2017

Rezension zu "Noell & Noelle - Die Geburt, Das Erwachen" von Nicky P. Kiesow

Allgemeine Informationen: 


Autor: Nicky P. Kiesow
Titel: Noel&Noelle, Band 1&2
Reihe: Noel&Noelle
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 06.06.2016
Seiten: 326
Preis:
         - E-Book: 2,99 €
         - Print: 10,00 €
ISBN: 978-1535135641


Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Obwohl viele Jahrhunderte vergangen und die Drachen und Riesen in die Berge verbannt worden sind, herrscht immer noch ein steter Kampf zwischen Menschen und Bestien. Noel, der Sohn einer einfachen Hexe, wünscht sich nichts sehnlicher, als der Knechtschaft des Hexenclans zu entkommen. Aber er muss bald einsehen, dass das Schicksal etwas ganz anderes für ihn bereit hält. Es zwingt ihn zwischen die Fronten und mehr als einmal muss Noel sich dafür entscheiden auf welcher Seite er steht.

Meine Meinung: 

Lange hatte ich den ersten Band der Reihe auf meinem Kindle schlummern. Doch dann kam Nicky P. Kiesow und fragte, ob ich Lust hätte Noel&Noelle zu lesen und rezensieren, da im Februar der 3. Teil erscheinen wird. Ich dachte mir einfach, na klar, der erste Band wartet ja schon sehnsüchtig darauf von mir gelesen zu werden. Und ganz ehrlich? Warum habe ich nur so lange gewartet? Ich ärgere mich selbst darüber...
Band 1:
Gleich auf der ersten Seite musste ich lachen. Die Protagonistin Noelle richtet sich an den Leser selbst in einer Art, die einen nur zum lachen bringen kann. Gleich hier kann ich anmerken, dass der Schreibstil von Nicky außergewöhnlich und sehr gut ist. Sie schreibt in einem lockerem Stil, so als würden die Protagonisten einfach mit dem Leser reden. Auf diese Weise haucht sie Noel und Noelle Leben ein. Man fühlt sich von der ersten Sekunde an verbunden mit den beiden sonderbaren Geschwistern. Um die Geschichte im vollen Umfang dem Leser näher bringen zu können hat sich die Autorin für die Ich-Perspektive entschieden und lässt zudem Noel, Noelle und Zaron aus ihrer Sicht die Story abwechselnd erzählen. Wobei Zaron hier nur kleine Passagen für sich beansprucht. Das tolle an den Charakteren? Auch wenn sie über magische Fähigkeiten verfügen, und das nicht zu gering, bleiben sie auf den Boden der Tatsachen. Keiner der Protagonisten wirkt übermäßig von sich überzeugt oder arrogant. Ganz im Gegenteil, man könnte wirklich meinen es sind ganz normale Menschen. Ein weiterer Pluspunkt für die Geschichte.
Auch sehr schön sind die Rituale im Buch beschrieben. Sei es die Feuerprüfung, die jeder Hexenlehrling absolvieren muss, oder eine Hinrichtung eines Drachens. Man bekommt einen Rundumblick für jede Art der Wesen und alle Erklärungen, die nötig sind, um die Geschichte zu verstehen.
Der Cliffhänger des ersten Teils war sehr traurig, aber einzigartig beschrieben. Die Fortsetzung wollte somit auch unverzüglich von mir gelesen werden.

Band 2:
Der zweite Band der Reihe schließt unmittelbar an den Ersten an. In diesem Teil stehen die Drachen im Vordergrund und natürlich auch die Protagonisten. Noel und Noelle entwickeln sich weiter, werden reifer in ihren Handlungen und ihren Denkens. Dennoch bleiben sie unverändert "normal" in ihren Charaktereigenschaften. Auch Noel, der einiges erleben muss, was einen Menschen grundlegend verändert, verhält sich den Situationen angemessen. Schön fand ich, dass  nun die Lebensweise der Drachen näher erläutert wird. Weiterhin liebe ich die Geschwister von ganzem Herzen und fieberte kontinuierlich mit ihnen mit. Auch die Drachen waren mir ans Herz gewachsen. Dagegen entwickelte ich eine gewisse Abneigung gegenüber Hexen. Hätte ich auch nie gedacht.
Der Schreibstil ist unverändert gut und locker gehalten, was einem das Lesen erleichtert und über die Seiten fliegen lässt. Auch dieser Teil war recht schnell gelesen und nun habe ich auf die Fortsetzung gewartet, die heute am 11.02.2017 erschienen ist.

Fazit:
Ich bin bisher von der Reihe mehr als nur begeistert. Richtig fasziniert, gefesselt, in den Bann gezogen worden. Ich finde nicht die richtige Beschreibung dafür. Richtig überzeugt hat mich der Schreibstil von Nicky P. Kiesow. Diese lockere Art und wie die Protagonisten ihre Erzählung darbringen, wie als würde man als Leser mit Noel und Noelle am Lagerfeuer sitzen und diese erzählen einem ihre ganze Geschichte. Empfehlen kann ich Noel&Noelle definitiv an alle Leser des Genre Fantasy, Liebhaber von Drachengeschichten und Hexen.

Vielen Dank Nicky P. Kiesow für diese tolle Geschichte.

Rezension geschrieben von Ramona Gall





Mittwoch, 8. Februar 2017

Rezension zu "Furor und Fee - Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle" von Ora Gasm

Allgemeine Informationen: 

Autor: Ora Gasm
Titel: Furor und Fee
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 08.12.2016
Seiten: 128
Preis:
         - E-Book: 1,99 €

Bewertung 3/5 Sterne


Klappentext: 

"Hast du schon mal Bilder von Drogensüchtigen gesehen, Fee?, fragte Furor leise, "Drogen zerstören deinen Körper von innern. Die Sucht nach der Befriedigung, die ich dir verschaffe, verbrennt deine Seele. Und das ist schlimmer. Viel schlimmer." Er sich in meinem Gesicht nach Einsicht und setzt noch eins drauf. "Schlaf mit mir, kleine Fee, und du kommst nie wieder von mir los."

Meine Meinung: 

Im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks durfte ich in die Welt von Furor und Fee eintauchen. Ich freute mich schon wahnsinnig auf die Geschichte. Alleine der Titel "Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle" erregte meine Neugierde. Wer die Geschichte hinter den Drachennächten kennt, weiß, dass diese Bücher aus einer lustigen Idee heraus entstanden sind. Aber nun zum Buch selbst.

Mit seinen knapp über 100 Seiten, wird der Leser in eine erotische Welt geführt. Zu Beginn stellt sich heraus, dass Fee, die Protagonistin, eher eine verklemmte Person ist. Die Erfahrungen mit ihren Exfreund haben sie geprägt und aufgrund dessen hat sie aktuell die Nase voll von Männern. Hier musste ich regelrecht lachen, denn wie soll eine Frau Mittelpunkt einer erotischen Geschichte werden, wenn sie es eigentlich gar nicht will? Aber es gelang Ora Gasm sehr gut Fee in die Welt der Erotik hineinzuführen, auch wenn es hier einen besonderen Mann dazu gebraucht hat. 
Wie man es aus üchern des Genre Erotik kennt, beginnt hier auch erst einmal ein hin und her zwischen den Protagonisten Fee und Furor. Der Mann warnt die Frau vor sich und den Mächten, die in ihm schlummern und versucht sie somit auf Abstand zu halten. Erinnerte mich teilweise ein wenig an Shades of Grey. Persönlich fand ich es in dieser Story jedoch sehr gut, da trotz diesem hin und her eine gewisse Spannung in der Luft lag, die einen fesselte. Es gab Passagen in dem Buch, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte und mich somit auch eiskalt überraschten. Definitiv ein Pluspunkt. Doch leider konnte mich das Ende der Geschichte nicht überzeugen. Im Vergleich zu den vorherigen Seiten muss ich sagen, dass es langweilig und viel zu schnell vorbei war. Aber genau bem Finale hatte ich mir mehr erwartet. Eine Steigerung zu den bereits geschehenen erotischen Szenen, doch meiner Meinung nach war es eher ein Rückschritt. 

Das Cover ist dem Designer wieder einmal sehr gut gelungen. Eine Augenweide, die man sehr gerne zuhause im Regal stehen haben würde. (Leider nicht möglich, da es die Bücher nur als E-Book zu kaufen gibt.)

Fazit: 
Auch wenn ich persönlich vom Ende enttäuscht war, kann ich das Buch weiter empfehlen. Die erotischen Szenen lassen einen förmlich dahin schmelzen. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle:  https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51v0na-2nfL.jpg

Rezension zu "Frozen Fire" von Katrin Gindele

Allgemeine Informationen: 

Autor: Katrin Gindele
Titel: Frozen Fire, Band 2
Reihe: Wächter der Illusion
Verlag: Der kleine Buchverlag
Erscheinungsdatum: 18.11.2016
Seiten: 400
Preis: 
         - E-Book: 9,49 €
         - Print: 15,00 €
ISBN: 978-3942637978

Bewertung: 4/5 Sterne

Klappentext: 

Verlassen, einsam, erfüllt von Kälte.
Lara hat alles verloren: ihre Erinnerungen an die Secutoren und Logan, ihre große Liebe. Zudem bemerkt sie seltsame Veränderungen an sich und ihre Realität bekommt immer mehr Risse. Sie ahnt nicht, dass Logans größter Feind Leo noch immer in der Nähe ist und nach ihrem Leben trachtet. Doch dann begeht Lara einen folgeschweren Fehler und unterschreibt damit ihr Todesurteil. Wird sie Leo die Stirn bieten können und zu ihrem alten Leben mit Logan zurückfinden?

Meine Meinung: 

Frozen Fire ist die Fortsetzung von Cold Fire. Man sollte Cold Fire unbedingt zuvor gelesen haben, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Die Protagonistin erzählt ihre Geschichte, wie zuvor schon im ersten Band, aus der Ich-Perspektive. Manchmal hätte ich mir jedoch einen Perspektivenwechsel gewünscht, zum Beispiel aus der Sicht von Logan. Grund hierfür ist, dass Lara mich mit ihrer Art ein wenig nervte. Sie hat ihren eignen Kopf, lässt sich nichts sagen und ignoriert alle Warnungen und Wünsche ihrer Mitmenschen. Das sie stur ist finde ich weniger schlimm, denn sonst würde die Geschichte nicht so existieren, wie sie zu lesen ist. Aber andauernd alle Wünsche und Warnungen in den Wind schlagen? Ohne Rücksicht auf Verluste und zumeist ohne vorher darüber nachgedacht zu haben? Das nervte irgendwann einfach und ließ in mir den Drang wachsen sie zu packen und mal kräftig durchzuschütteln. Aber verliebte Menschen sind einfach auch eigenartig.
Die Geschichte selbst und auch der Schreibstil der Autorin haben sich gut weiter entwickelt. Im Vergleich zum ersten Band war ich positiv beeindruckt und wenn der dritte Teil der Reihe mindestens genauso gut geschrieben wurde, dann kann ich es kaum abwarten ihn zu lesen.
Wo bei Band eins an manchen Stellen die Spannung fehlte und sich zog, wird man im zweiten Teil regelrecht mitgerissen. Es gibt viele neue und unerwartete Ereignisse, die die Spannung gut halten und einen auf das Ende hinfiebern lassen.
Sehr gut gelungen ist der Autorin auch die weitere Verknüpfung der realen Welt mit der Welt der Wächter. Als Leser erhält man noch mehr Hintergrundinformationen zu der Lebensweise und Hierarchie der Wächter. Auch in diesem Punkte wartet eine große Überraschung auf den Leser. Auch die Gabe, die Lara inne hat wird näher betrachtet und findet ihren eignen Stellenwert in der Geschichte.
Vom Ende der Story hätte ich mir persönlich ein wenig mehr erwartet. Auf einen Schlag war alles vorbei. Das ging mir einfach zu schnell.
Was mich noch richtig neugierig macht, ist was in Band drei geschehen wird. Ich persönlich bin richtig überfragt, denn das Ende des zweiten Bandes lässt hier nicht viel übrig zum spekulieren.
Das Cover ist gut gewählt. Es ähnelt in gewisser Weise dem von Band 1, was ich sehr gut finde, da man gleich erkennen kann, dass die Bücher zusammen gehören.

Fazit: 

Frozen Fire ist eine gelungene Fortsetzung von Cold Fire. Ich wage zu behaupten, dass Frozen Fire sogar viel besser ist als sein Vorgänger. Die Geschichte nimmt richtig fahrt auf und reißt den Leser mit sich mit. Einzig die Protagonistin ist ein schwieriger Fall. Empfehlen kann ich die Reihe bisher definitiv. Wer Lust hat auf Romanzen, Liebe und Fantasy ist hier an der richtigen Stelle.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51gVoF3Lh7L._SX328_BO1,204,203,200_.jpg

Dienstag, 7. Februar 2017

Rezension zu "Der Schatten in mir" von Christian Milkus

Allgemeine Informationen: 


Autor: Christian Milkus
Titel: Der Schatten in mir
Erscheinungsdatum: 09.06.2016
Seiten: 328
Preis:
         - E-Book: 2,99 €
         - Print: 9,99 €
ISBN: 978-1533507976

Bewertung: 2/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Ein Dorf voller einfacher Menschen, jeder hat seine eigene Besonderheit, doch eines haben sie alle gleich. Sie huldigen nicht den Göttern, so wie sie es tun sollten.
Eines Tages wird das Dorf von Dienern der Finsternis heimgesucht und seitdem änderte sich das Leben der Dorfbewohner. Es sterben Menschen und harmlose Geschöpfe werden zu tödlichen Feinden. Das Dorfoberhaupt Kolen weiß nicht mehr zu helfen und versucht mit aller Kraft, die Bewohner beisammen zu halten. Salya, eine junge Frau, die mit sich selbst zu kämpfen hat wird von den Göttern berufen das Dorf zu retten. Doch der Gott der Finsternis ist kräftig und beeinflusst vieles. Ist Salya eine Dienerin der Finsternis? Kann Kolen das Dorf retten?

Meine Meinung: 

Christian Milkus führt den Leser in vergangene Zeiten, in denen die Göttern von den Menschen noch verehrt wurden. 
Das Dorf Schwarzbach liegt fernab von den Machenschaften der Regierenden mitten im Wald, doch es hat seinen eignen Krieg zu bestehen. Den Krieg gegen die Finsternis, gegen Zantul, Fürst der Dunkelheit. Die Grundidee hinter der Story ist super interessant und spannend. 
Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten Kolen, dem Dorfoberhaupt, und Salya, einer einfachen Frau, erzählt. Diese beiden Charaktere gleichen sich in einer gewissen Weise. Beide können sich nur schwer durchsetzen und verdrängen lieber die Wahrheit, die ihnen direkt vor die Füße gelegt wird. Kolen mochte ich von Anfang an nicht, er hat eine Art an sich, die ich nicht verstehe und auch nicht verstehen werde. Aber auch Salya konnte meine Sympathie nicht für sich gewinnen. Nebenrollen, wie der Ritter oder die Gärtnerin konnten mich dagegen überzeugen. 
Zu Beginn der Geschichte hatte ich meine Schwierigkeiten. Immer wieder wurden Zeitsprünge gemacht, die in meinen Augen wenig Sinn machten und mich verwirrten. Vor allem die Szenen mit dem Reisenden machten mir hier schwer zu schaffen. Später im Verlauf der Story passierte dies nicht mehr und jeder Absatz war chronologisch gut zusammen gestellt. Dennoch traten immer wieder Ereignisse ein, die ich nicht nachvollziehen konnte. Zumeist waren dies Reaktionen von Salya oder Kolen, die mich überraschten, aber nicht verständlich waren. 
Einzig die Tatsache, dass Zantul, ein Gott, seine Finger im Spiel hatte bannte mich und konnte mich mit Ereignissen überzeugen. Diese waren verständlich und nachvollziehbar. Doch leider gab es auch hier einen Punkt, den ich nicht verstehe. Wo ist die erste Dienerin der Finsternis geblieben? 
Ich hätte noch einen Kritikpunkt anzumerken, doch dafür muss ich spoilern, also Achtung SPOILER!!! Zum Ende der Story wird nur noch aus der Sichtweise von Salya erzählt. (Abgesehen vom letzten Kapitel.) Interessant wäre ein Kapitel gewesen, das aus der Sicht von Kolen erzählt wird, während dieser besessen war. Das hätte einige meiner Fragen noch beantworten können. 

Das Cover gefällt mir gut, es ist düster gehalten und stellt somit auch einen Bezug zur Geschichte her. 

Fazit:

Auch wenn dieses Buch durch Zufall in meine Hände gefallen ist, hatte ich mir hier mehr erwartet. Die Idee gefiel mir sehr gut. Ein Dorf, was auf sich alleine gestellt ist und gegen die Mächte der Finsternis kämpfen muss. Hört sich doch gut an, oder? Doch leider konnte die Umsetzung mich nicht überzeugen. Schade, denn ich denke, der Autor hätte potenzial zu mehr. 

Freitag, 3. Februar 2017

Ramonas Lesemonat: Januar

So meine Lieben, nun möchte ich euch kurz meinen Lesemonat Januar vorstellen.
Ich werde zu jedem Buch ein, zwei Sätze dazu schreiben. Ob es mir gefallen hat, oder nicht, ob ich es weiter empfehlen kann, oder nicht und vor allem was genau das Besondere an jedem einzelnem Buch für mich war.

Zuerst möchte ich mit den E-Books beginnen.





Mein erstes Buch des Jahres 2017 war "Finding Cinderella" von Colleen Hoover. Eine schöne Novelle, die mich mit ihren 150 Seiten überzeugen konnte. Bisher gefiel mir jedes Buch der Autorin sehr gut, zumindest die, die ich schon gelesen habe. Aber weinen, wie viele andere Leser es schon getan hatten, musste ich nicht.







Nach dem Liebesdrama aus "Finding Cinderella" wollte ich etwas anderes lesen und beendete "Schattenrot" von Sandra Florean. Ein Vampirroman, der sehr speziell ist. Hier gibt es Vampire, Werwölfe, Mutanten und vieles mehr. Ein Roman, den ich weiter empfehlen kann, da die beiden Protagonistinnen einen sehr starken Kontrast zueinander haben und genau das das Buch so interessant macht.






Im Anschluss wurde es wieder sehr heiß mit den erotischen Geschichten aus der Drachenhöhle. Furor und Fee führen den Leser in wenigen Seiten in die heiße Welt der Liebe und lassen einen darin förmlich brennen. Leider war ich ein wenig vom Ende enttäuscht, dennoch sollte man die erotischen Geschichten aus der Drachenhöhle gelesen haben.






Oh ja, jetzt folgt ein Buch, welches ich sehr empfehlen kann. Ich liebe dieses Buch und es gehört definitiv zu einem meiner Highlightbücher des Januars. Ihr müsst es unbedingt lesen um mit mir mitfühlen zu können. Dieses Werk ist eine ganz besondere Mischung aus verschiedenen Genres. Ach ich könnte hier stundenlang schwärmen. Also bitte lesen!!






"Mein Herz wird dich finden". Ich dachte mir zunächst nur: Das Cover ist schön, also muss ich es mal lesen. Und auch die Geschichte war schön. Es hat meine persönlichen Erwartungen erfüllt, aber dennoch wird es kein Highlight werden, da der Handlungsablauf zu vorhersehbar war. Für ein schönes Buch zwischendurch ist es auf jeden Fall geeignet.







Auf in die zweite Runde "Seday Academy". Wie auch der erste Teil der Reihe ist dieser hier sehr spannend. Aber leider gefiel mir die Entwicklung der Protagonistin nicht so. Immer wieder hatte die Story einige Lacher parat. Schön zu lesen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Achja, wer den ersten Band bereits gelesen hat, sollte auch diesen hier lesen, er hält einige Überraschungen bereit.






D. B. Granzow. Der heimliche Schwarm aus der Facebookgruppe "Zeilenspringer". Eigentlich hatte ich fest damit gerechnet, dass das nächste Buch von ihm "Der Raubzug des Phönix" sein wird, das neu beim Drachenmond Verlag verlegt wird. Aber nichts da, Dirk überraschte mich mit einer Weihnachtsgeschichte. Und natürlich musste ich sie unbedingt haben. Ich nutzte dieses Werk, um selbst in weihnachtliche Stimmung zu kommen, und es klappte so stark, dass ich prompt in eine Leseflaute gefallen bin. Die Feiertage konnte ich dafür jedoch in vollen Zügen genießen. Also hat das Buch meinen Zweck erfüllt. Danke Dirk. Beendet hatte ich das Buch aber erst 2017 und wollte am liebsten gleich nochmal Weihnachten feiern. Dementsprechend musste die Dekoration noch einige Tage länger bestehen bleiben.


Meine gelesenen Printbücher: 






"Schwarzer Horizont" von Ivo Pala war mein erstes Print, das ich beendet hatte. Und es überzeugte mich gleich so sehr, dass Ivo Pala einen neuen Fan gewonnen hat. Dieses Buch zeigt dem Leser, wie Menschen, wenn ihr Leben bedroht wird, sich verändern. Aber das, was mir persönlich am allermeisten gefallen hat, war, dass ich immer aufs Neue überrascht wurde. Jegliche Wendung in der Geschichte war für mich nicht vorhersehbar und trieb die Spannung immer weiter in die Höhe. Ich bin wirklich begeistert und fiebere schon der Fortsetzung entgegen.




Rea Carson führte mich mit ihrem Buch in eine fremde Welt, in der es galt die Besonderheit des Feuersteines zu entschlüsseln. Alle hundert Jahre wird ein Mensch auserwählt, der den Feuerstein
trägt und somit von Gott gezeichnet ist. Die Geschichte war schön zu lesen, aber leider fehlte mir der WOW-Effekt.







Willst du perfekt sein, oder doch lieber voller Fehler sein? Eine Frage, die man sich selbst stellt, wenn man das Buch "Flawed" von Cecelia Ahern liest. Ich für meinen Teil will lieber fehlerhaft bleiben. Die Welt der Perfekten ist nichts für mich. Gelesen habe ich dieses Buch, weil so viele es positiv bewertet hatten und weil das Cover sehr schön ist. Für mich persönlich war die Entwicklung der Protagonistin eine Besonderheit. Sehr gut gelungen. Die Fortsetzung wartet schon darauf von mir gelesen zu werden.







Ein Buch, welches mehr Beachtung verdient hätte ist "Angepasst" von Hubert Wiest. Ich war durchaus positiv von diesem Buch überrascht. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch eine Leserunde auf Lovelybooks. Es ist eine Mischung aus Dystopie, Fantasy und Sci-Fi.
Sehr zu empfehlen. Und lasst euch nicht vom Protagonisten abschrecken, er ist halt noch in der Pubertät.







Cold Fire und Frozen Fire bringen einem die Welt der Illusion näher. Im Vordergrund steht die Liebe zwischen einem Menschen und einem Secutor, einem Wächter. Ob die beiden Liebenden trotz der Gefahren, die auf sie warten zusammen finden werden? Ich weiß es auch noch nicht. Aber ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe. Frozen Fire war noch besser als der Vorgänger Cold Fire. Spannender, emotionaler und voller Geheimnisse.



So das waren nun meine gelesenen Bücher des Monats Januar. Zusammengefasst kann ich schreiben, dass der Monat einige tolle Geschichten für mich parat gehalten hat. Bei vielen warte ich noch auf die Fortsetzung und hoffe, dass die Zeit schnell vergeht. Vielleicht gefällt euch auch das ein oder andere Buch und wandert auf eure Wunschliste. Ich tauche jetzt dann gleich wieder hinab in fremde Welten und lasse mich von ihnen verzaubern.

Viel Spaß beim lesen und schöne ruhige Abende wünscht euch,
Ramona


Rezension zu "Diamond Geezer - Deep Desire" von Chloe Jackson

Allgemeine Informationen:

Autor: Chloe Jackson
Titel: Diamond Geezer – Deep Desire
Verlag: Written Dreams Verlag
Erscheinungsdatum: 2.Februar.2017
Seiten: 300
Preis:
        - Print: 12,99
        - E-Book: 3,99


Inhaltsangabe:

Emily möchte ihren Feierabend genießen und zwar am liebsten Zuhause. Ihre beste Freundin hat für sie beide jedoch ganz andere Pläne! Sie hat nämlich zwei Karten für die Abschlussshow der erfolgreichen, aber vor allem heißen Diamond Geezers besorgt.
Besonders begeistert ist Emily nicht von der Idee eine Stripshow zu besuchen, geht aber ihrer Freundin zur Liebe mit.
Anfänglich ist sie noch genervt von den geifernden Frauen, schnell wird aber auch ihr bewusst, dass diese heißen Kerle es verdient haben umschwärmt zu werden.
Gründer und Frontmann der Diamond Geezer, Daniel, hat eigentlich keine Lust mehr nur als Objekt betrachtet zu werden und sehnt sich nach wahrer Anerkennung, Respekt und vielleicht sogar Liebe.
Als Frauenschwarm braucht er nur mit dem Finger schnippen und schon werden ihm alle Wünsche von den Augen abgelesen, an Emily beißt er sich jedoch die Zähne aus und das macht sie zu etwas Besonderem. Sie ist keine dieser Schnelle-Nummer-Mädchen und auch wenn sie sich von ihm angezogen fühlt, ist Daniel so gar nicht das, was sie sich vorgestellt hat.
Das Schicksal vielleicht aber auch eine gute Fee führt die beiden immer wieder zusammen, sodass sie sich zwangsläufig miteinander beschäftigen müssen.

Meine Meinung: 

Emily ist eine starke Persönlichkeit, die sehr direkt reagiert. Sie steht hinter dem, was sie sagt und tut, innerlich ist sie dennoch phasenweise unsicher, manchmal vielleicht sogar verloren. Vor allem, wenn man den herben Verlust bedenkt, den sie erlitten hat.
Daniel löst in ihr Gefühle aus, die sie nicht empfinden will, vor allem, weil sie Typen wie ihn verabscheut, wie sie sehr deutlich macht. Und dennoch geht er ihr unter die Haut und schafft es sogar in ihr Herz.
Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr emotional und kompliziert. Was auch durch ihre Charaktere und Handlungen widergespiegelt wird.
In einigen Situationen neigt Emily zu Überreaktion, zu ihr passt es wahrscheinlich, ich selber würde so nicht handeln und war deshalb wohl auch ein wenig befremdet.
Sofort zu Beginn des Buches kristallisiert Daniel sich als Favorit heraus. Man findet schnell einen Draht zu ihm und möchte ihn am liebsten trösten und verhätscheln. Ab einem gewissen Punkt aber auch windelweich prügeln, weil er eben doch nur ein „Mann“ ist und auch typisches und teilweise unsensibles Verhalten an den Tag legt.
Besonders sein Verhalten gegenüber Emily ist frustrierend, sobald man aber genauer nachdenkt, kann man auch ihn ansatzweise verstehen, was den Frust und die Wut auf ihn aber nicht mildert.
Drama und Gefühle kommen hier also auf keinen Fall zu kurz, selbst das Ende ist dramatisch und ein Cliffhanger.


Kleiner Kritikpunkt sind zwei Situationen die sich wiederholt haben. Betrachtet man diese jedoch noch mal in Bezug auf den Handlungsstrang, kann man fast schon behaupten, beide Charaktere handeln nach einem Schema, das einfach auf Grund ihrer Persönlichkeit so auftreten muss.


Das Buch lässt sich schnell und locker lesen, besonders die erste Hälfte rast quasi an einem vorbei.
Abgesehen von all diesen Punkten spricht auch das Cover für dieses Debüt! Es ist ansprechend und sexy, was das Buch optisch perfekt widerspiegelt.


Es ist immer sehr schwer Bücher zu rezensieren, deren Autor man kennt und mag. Ich hatte die Ehre bereits Vorableseproben zu bekommen, dennoch konnte ich nicht erahnen, was ich wirklich zum Lesen bekomme. Die Endfassung, die nun in meinen Händen liegt, ist ein schönes Debüt, auf das Chloe wirklich stolz sein kann!

Ich wünsche ihr viel Erfolg mit ihrer beginnenden Autorenkarriere und lege Diamond Geezer allen ans Herz, die auf heiße Stripper und explosive Charakter stehen.

Rezension und Bild erstellt von Kathrin Ho 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Rezension zu "Königreich der Schatten: Die wahre Königin" von Sophie Jordan

Allgemeine Informationen:

Autor: Sophie Jordan
Titel: Königreich der Schatten,
          Die wahre Königin
Reihe: Königreich der Schatten
Genre: Fantasy
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum:
         - E-book: 09.01.2017
         - Gebundene Ausgabe: 06.03.2017
Seiten: 384
Preis:
         - E-book: 13,99 €
         - Print: 18,00 €
ISBN: 978-3959670708

Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Einmal am Tag, für eine Stunde, wird die Finsternis von schwachem Licht erhellt. Die einzige Stunde des Tages, in der draußen in der Dunkelheit keine dunklen Wesen lauern. Luna versteckt sich in einem abgeschiedenen Turm vor der Dunkelheit, aber auch vor den Menschen. Den sie ist die Erbin der Krone. Als sie fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler. Doch selbst wenn er Licht in ihre eigene Dunkelheit bringt, darf sie nicht einmal ihm die Wahrheit über ihre Herkunft erzählen, den der König, Mörder ihrer Eltern, sucht bereits nach ihr, um sein Werk zu vollenden. 

Meine Meinung:


Zu diesem Cover muss ich wahrscheinlich nicht viel schreiben. Ich liebe es. Der dunkle Hintergrund mit den Baumranken ist traumhaft, aber am besten gefällt mir die Blume im Vordergrund, die in eine Krone übergeht. Den einzigen Kritikpunkt stellt die Schrift des Titels dar. Ich denke, es wäre noch besser, wenn die Farbe kraftvoller gewählt worden wäre.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist flüsig lesbar und man steigt als Leser gleich mitten in der Geschichte der Protagonistin Luna ein. Die Story wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Durch den Wechsel der Perspektiver erhält man auch Einblick in die Sichtweise von Fowler.
Diese beiden Charaktere können unterschiedlicher kaum sein.
Während Luna auf das Wohl ihrer Mitmenschen bedacht ist, und sogar ihr eigenes Leben riskiert, um fremden Menschen zu helfen, ist Fowler ein Egoist. Zugegeben denke ich mir, dass sein egoistisches Verhalten nur eine Fassade darstellt. Aber genau diese egoistische Art hat seinen persönlichen Reiz. Fowler ist kein Mann, der Frauen umwirbt und wie einen Edelstein behandelt. Durch seine Handlungsweise bringt er Luna die dunkle, grausame Welt näher. Was dringend nötig ist, da die dunkle Welt nicht gemacht ist für die zart besaitete junge Dame.

Gut zu bewerten sind auch die Spannungsbögen in der Geschichte. Immer wieder kommen neue spannende Ereignisse und bringen das Leben der Beiden in Gefahr. Auch entwickelte sich die Story in einem Punkte sehr positiv, da etwas geschah, mit dem man als Leser nicht gerechnet hätte und genau dies ausschlaggebend für die weiteren Teile ist.
Auffällig fand ich es, dass sehr wenig Beschreibungen gemacht wurden. Natürlich ist hierbei nicht zu vergessen, dass Luna blind ist und auf ihre eignen Art und Weise die Umgebung wahr nimmt, aber aus der Sicht von Fowler hätte ich mir gerne immer wieder nähere Beschreibungen gewünscht. Hier muss ich noch anmerken, dass mir die Erzählung aus der Sicht einer Sehgeschädigten sehr gefallen hat. Immer wieder stellte ich mir die Frage, wie es der Autorin gelang sich in die Protagonisten hineinzuversetzen und aus deren Sicht zu erzählen, vor allem bezüglich der Beschreibungen des Umfeldes. Persönlich stelle ich mir dies sehr schwierig vor.

Das Ende wirft für mich einige Fragen auf, die ich persönlich nicht ganz verstehe, oder besser gesagt keine Antwort darauf finde. Ich hoffe diesbezüglich, dass im folgendem Teil der Reihe meine Fragen beantwortet werden. Lesen werde ich die Fortsetzung auf jeden Fall, alleine schon aufgrund des Cliffhängers am Ende des Buches. Und natürlich bin ich neugierig, wie die Geschichte mit Luna und Fowler weiter geht.

Fazit:

Rundum ein gut gelungenes Buch. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist düster und auf seine eigene Weise grausam, nicht nur die unheimlichen Wesen, die die Dunkelheit hervorbringt. Auch die Menschen haben sich verändert und ihr Sein an die Dunkelheit angepasst. Die beiden Kritikpunkte die ich oben benannt habe sind der Grund, warum dieses Buch nicht seine vollen 5 Sterne erhalten hat. Aber vielleicht schafft es die Fortsetzung mich richtig zu beeindrucken.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/5143dHrgSKL._SX306_BO1,204,203,200_.jpg

Rezension zu "The Perfect Play" von Jaci Burton

Allgemeine Informationen:

Autor: Jaci Burton
Titel: The perfect Play
Verlag: Sieben Verlag
Erscheinungsdatum: 1.August.2016
Seiten: 308
Preis:
         - Print: 12,90
         - E-Book: 6,99
ISBN: 3864436435


Inhaltsangabe: 

Mick Riley ist Star des örtlichen Footballteams, die Frauen liegen ihm zu Füßen und laut der Presse ist er kein Kostverächter. Auf einem Event lernt er Tara kennen, die Planerin der Veranstaltung und das absolute Gegenteil der Frauen, die er bisher kennengerlernt hat.
Schnell wird klar, dass die Chemie stimmt und der Abend endet in einer heißen Nacht.
Während Tara es eigentlich bei einer Nacht belassen wollte, ist Mick hartnäckig und will sie besser kennenlernen, zu besonders ist das, was die beiden miteinander geteilt haben.


Meine Meinung: 

Ich habe die Leseprobe zu diesem Buch vor Monaten gelesen, seit dem ist das Buch immer wieder in meinem Kopf herumgespukt.
Sportlerromane sind etwas, das ich seit meiner Jugend liebe und immer wieder gerne lese.
Die Geschichte zwischen Tara und Mick ist süß, aber vor allem sehr heiß. Die Storyline wird zwar fast schon durch prickelnde Erotik bestimmt, dennoch ist Platz für eine zarte Liebesgeschichte, mit Zweifeln und den üblichen Dramen einer Frau.
Hier liegt die Betonung. Während Mick offensichtlich schon sehr schnell sicher ist, mit wem er alt werden möchte. Ist Tara immer wieder verschreckt und will die Beziehung beenden. Die Gründe sind für normale Menschen nicht immer sofort ersichtlich, berücksichtigt man ihren Hintergrund und die Tatsache, dass sie alleinerziehende Mutter ist, fällt es leichter sie zu verstehen. Sie trägt nun mal auch die Verantwortung für einen zweiten Menschen.
Auch wenn es einige Dramen und Intrigen gab, fehlte mir der schmerzende Herzschmerz kurz vor dem Happy End.
Allgemein hat mir das Buch dennoch gefallen, vor allem mochte ich, dass Mick ein verlässlicher Mann gewesen ist, der keine Spielchen gespielt hat. Selbst sein Geheimnis hat ihn männlicher beziehungsweise menschlicher gemacht.


Allgemein möchte ich noch sagen, dass Jaci Burton einen fabelhaften und fließenden Schreibstil hat und das Cover einfach umwerfend ist.

Fazit: 

Die Geschichte von Mick und Tara ist anders als gewohnt, aber dennoch schön zu lesen. Während mir hier zu wenig Drama gewesen ist, setzte ich mehr Hoffnung in den Folgeband, der von Liz, Micks Managerin, und seinem Bruder handeln wird.

Der zweite Band erscheint Anfang März und hat ein ebenso ansprechendes Cover.

Rezension und Bild erstellt von Kathrin Ho 

Autoreninterview mit Nicole Gozdek

Hallo meine Lieben.

Letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich das Vergnügen Nicole Gozdek persönlich kennen zu lernen. Dabei nutzte ich natürlich gleich meine Chance und stellte der lieben Autorin ein paar Fragen bzgl. ihres aktuellen Projektes und natürlich auch über "Die Magie der Namen", welches euch sicherlich bekannt ist.

F: Natürlich war meine erste Frage, wann der 2.Band von "Die Magie der Namen" auf dem markt erscheinen wird.
A: Im Herbst 2017 (Noch sooo lange warten...)

F: Verzähl ein wenig vom zweiten Band. Was erwartet die Leser? Und steht das Cover schon?
A: Band zwei wird einige Überraschungen für die Leser bereit halten, leider darf ich hier nicht mehr verraten. Nein, das Cover steht noch nicht.

F: Schreibst du noch an weiteren Projekten außer an der Fortsetzung zu "Die Magie der Namen"?
A: Ja, natürlich. Ich habe so viele Ideen und die müssen alle raus aus meinem Kopf. Meine weiteren Projekte sind Romantasy Romane und ich freue mich schon sehr darauf. (Ergänzung: Mittlerweile ist ein Roman schon fertig geschrieben.)