Freitag, 26. Mai 2017

Rezension zu "Tiefenwelt, Zwei Leben" von T. F. Sperling

Diese Dystopie konnte mich begeistern

Allgemeine Informationen: 


Autor: T. F. Sperling
Titel: Tiefenwelt, Zwei Leben
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: März 2017
Seiten: ca.370
Preis:
         - E-Book: 4,99 €
         - Print:     14, 90 €
ISBN: 978-3959913430

Inhaltsangabe: 


Lenyo lebt in einer Stadt, die in verschiedene Bereiche unterteilt ist. Strenge Regeln und harte Maßnahmen stehen an der Tagesordnung. Lenyo beschließt etwas gegen die aktuelle Lebensart zu machen und verlässt seine Familie, die mit Armut und Krankheiten kämpft, um sich den Rebellen anzuschließen. Doch Lenyo ahnt nicht was ihn erwarten wird, denn er hat die Gabe, die Welt zu ändern.


Meine Meinung: 

Nach vielen gelesenen Fantasybüchern brauchte ich dringend mal ein anderes Genre zum lesen und Tiefenwelt, eine Dystopie, reizte mich schon länger.

Der Prolog begann zugleich spannend. Lenyo befindet sich bei einem Arzt und was die beiden miteinander zu bereden haben lässt sofort Fragen aufkommen, die beantwortet werden wollen.
Man wird als Leser in die Geschichte hinein geworfen und erfährt erst später Stück für Stück die Umstände, die Lenyo in eine gewisse Situation gebracht haben. Lenyo, der Protagonist ist ein interessanter Charakter, der mutig, aber zugleich auch unbeholfen wirkt. Das Besondere an Lenyo ist: Er redet nicht viel. Und wenn er "spricht", dann zeitweise solch komische Sätze, das man sich als Leser den Bauch vor lachen halten muss. Lenyo war mir durchaus sympathisch, aber ins Herz schließen konnte ich ihn nicht.
Die Geschichte wird zusätzlich in kleinen Absätzen aus der Sicht von Lenyos Bruder, Nebo, erzählt. Nebo ist das jüngste Mitglied der Familie, aber er ist ein sehr starker Charakter, er lässt sich von nichts und niemanden unterkriegen.
Auch die Mutter, Flor, und der Vater Lugh erzählen ihren Teil der Geschichte in kurzen Passagen. Durch die Erzählungen der gesamten Familie erlangt die Geschichte ihre "Rundungen" und lässt sich besser verstehen. Eine gut durchdachte Storyline tut hier ihr übriges.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Keine komplizierten Erklärungen bzgl. des Systems, welches in der Stadt und in der Tiefenwelt herrscht. Krankheiten, selbst wenn die zum Teil erfunden wurden, werden ebenfalls einfach und verständlich erklärt. Die Mitglieder der Familie erhielten ihre eigene Charakterstärke und -tiefe durch Beschreibungen und den Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Die Geschichte ist sehr spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Zwischen den einzelnen Spannungsbögen gibt es kurze Pausen, die es dem Leser ermöglichen einmal durchzuatmen. Das Ende der Story ist grandios, auch wenn ich zunächst ein wenig verwirrt war.

Covertime: Das Cover sagt mehr aus, als man im ersten Moment denken würde. Nachdem ich nun das Buch gelesen habe kann ich sagen, dass das Cover perfekt dazu passt. Auch gefällt es mir mal ein schlichteres Cover des Verlages zu betrachten.

Fazit: 

Rundum ein tolles Buch. Es ist spannend, witzig, ernst, regt zum nachdenken an und ich möchte definitiv mehr davon lesen. Die Charaktere sind alle verschieden aber dennoch sich ähnlich, wie es in einer Familie sein sollte.  Der Schreibstil ist sehr gut. Kaum Angefangen mit dem Buch, ist es schon vorbei, so schnell fliegen die Seiten vorüber. Das Ende ist grandios und meiner Meinung nach perfekt gelungen. Ich hoffe sehr, dass die Autorin noch weitere so gute Bücher schreiben wird.

Wer die Geschichte nun auch kennen lernen will, der klickt >>HIER<< (Link führt zur Verlagshomepage)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51IVXCrZ%2BNL._SX345_BO1,204,203,200_.jpg

Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension zu "Fuchsreihe Sammelband 2" von Nicky P. Kiesow

Sehr gelungene Fortsetzung der Fuchsreihe


Allgemeine Informationen:


Autor: Nicky. P. Kiesow
Titel: Fuchsreihe Sammelband 2
Reihe: Ja, Band 4-6
Erscheinungsdatum: April 2017
Seiten: ca 170
Preis:
         - E-Book: 2,99 €
         - Print:      7,49 €
ISBN: 978-1543283972

Achtung Spoilergefahr in der Inhaltsangabe!

Inhaltssangabe:


In diesem Sammelband steht die Fuchsprinzessin Sisandra im Vordergrund der Geschichte. Nachdem sie Erebos entkommen ist beginnt eine Hetzjagd um ihr Leben. Sie sucht Hilfe in fernen Stämmen, aber ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen. Wäre das nicht schon genug, Sisandra muss um ihre aufgelöste Fuchsgöttin bangen. Kann Sisandra entkommen? Schafft sie es Hilfe für ihr Land zu holen?

Meine Meinung: 


Wie bereits oben erwähnt steht in diesem Sammelband Sisandra im Vordergrund der Geschichte. Überwiegend wird die Story aus deren Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Ich fand dies überraschend positiv, da ich persönlich Sisandra in den ersten Teilen der Geschichte nichts abgewinnen konnte. Sie wirkte anfangs auf mich sehr arrogant und überheblich. Dementsprechend war es sehr angenehm Sisandra besser kennen lernen zu dürfen. Durch den Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt änderte sich meine Meinung über diesen Charakter. Ich fange an selbst die Fuchsprinzessin zu mögen.
Aber auch Maykayla spielt nach wie vor eine wichtige Rolle, selbst wenn sie nicht im Vordergrund steht werden immer wieder Passagen aus ihrer Sicht erzählt, die der gesamten Geschichte einen Rundumblick verleihen. Maykayla ist nach wie vor mein Favorit. Sie versucht immer ihr bestes zu geben und geht ein großes Risiko ein, um die Menschen sowie die Tiere zu retten.

Der Schreibstil der Autorin hat sich positiv weiter entwickelt. Die Erzählungen sind runder gestaltet und auch die Einblicke in die Geschwister sind meiner Meinung nach besser gelungen. Zudem wird die Geschichte immer spannender, so dass man kaum mehr zu lesen aufhören kann.

Cover: An sich gefällt mir das Cover der Sammelbandes gut, doch ich hätte mir gewünscht, dass es besser ersichtlich ist, dass es sich hier um einen Sammelband handelt.

Fazit: 

Eine gut gelungene Fortsetzung der Reihe, die für den Leser einige Überraschungen parat hält. Der Wechsel zwischen den Protagonisten Sisandra und Maykayla finde ich sehr gut, da hier die Möglichkeit besteht beide Charaktere kennen zu lernen. Die Spannung in diesem Sammelband ist zum greifen nahe und macht Lust auf mehr. Die Fortsetzungen dieser Reihe werde ich auch auf jeden Fall wieder lesen und freue mich schon sehr darauf.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51kmG1tFnUL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg

Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension zu "Snow Heart, Das Flüstern der Kälte" von Olivia Mikula

Tolle Idee trifft auf eigenwilligen Schreibstil

Allgemeine Informationen: 


Autor: Olivia Mikula / Andi Dutter
Titel: Snow Heart
Reihe: /
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Seiten: ca 280
Preis:
          - E-Book: 3,99 €
          - Print:    12,90 €
ISBN: 978-3959911108


Inhaltsangabe: 

Caspara, eine junge Studentin, ist keine normale Frau. Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau, aber sie darf deren Kräfte nicht verwenden, da es unweigerlich zu ihrem Tod führen kann. Aus diesem Grund geht sie sehr vorsichtig mit ihren Kräften um. Doch dann ändert sich alles, als sie Wyatt kennen lernt, denn kurze Zeit später versuchen Nekromanten an die Kräfte der Schneefrau zu gelangen und kämpfen mit harten Mitteln für ihr Ziel. Caspara muss sich entscheiden: Leben oder sterben bei dem Versuch die Welt zu retten. Und welche Rolle spielt Wyatt dabei?


Meine Meinung: 

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da sich der Klappentext sehr interessant klang und das Cover mich sofort für sich eingenommen hatte. Nun möchte ich euch meine Eindrücke zum Buch schildern. 

Die Aufmachung des Buches ist wirklich gigantisch. Auf jeder einzelnen Seite verzieren Ornamente die Ränder. (s. Bild li.) Ein richtiger Hingucker. 

Doch eine schöne Gestaltung bedeutet nicht zugleich eine schöne Geschichte. Und auf diese gehe ich jetzt ein. 
Die Idee der Geschichte und auch deren Verlauf ist gut. Von einer jungen Frau, die Schneekräfte in sich trägt und damit gegen Nekromanten kämpft liest man nicht alle Tage. Spannende Elemente sind in der gesamten Story immer wieder verstreut und reizen den Leser zum weiter lesen. Man möchte einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Mit dessen Ende bin ich auch vollkommen zufrieden. 

Der Schreibstil von Olivia Mikula alias Andi Dutter ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er schreibt in sehr knappen Sätzen, die zum Teil abgehackt wirken. Auch zeigen sich die Erzählungen sehr sprunghaft, zum Beispiel in diesem Moment macht Caspara das, im nächsten Moment ist sie ganz wo anders. Dieser Umstand sorgte dafür, dass ich oftmals einfach nur verwirrt vor dem Buch saß und die Passagen nochmals lesen musste um die Handlungsablauf verstehen zu können. Manche Abschnitte dagegen sind sehr ausführlich geschrieben, die aber meiner Meinung nach nicht wichtig waren. Dagegen fiel mir auf, dass spannende Momente viel zu schnell vorbei waren. An dieser Stelle muss ich aber sagen, dass ich es verstehe. Im wahren Leben sind die aufregendsten Momente auch schneller vorbei als die weniger wichtigen. Zwischendurch, wenn ich mich an den außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hatte ließ sich das Buch sehr gut lesen. Aber jeder Neubeginn gestaltete sich zunächst schwierig. 

Die Protagonistin Caspara ist 22 Jahre alt, wirkt des öfteren jedoch wie 15. Caspara kommt oftmals sehr unreif und egoistisch rüber. Auch reagiert sie auf manche Ereignisse wie ein Teenager mit Emotionsausbrüchen. Von einer 22 jährigen Studentin hätte ich mir etwas anderes erwartet. Zudem wirkte der Charakter auf mich sehr sprunghaft in seinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Wenn man erwartet hatte, dass Caspara jetzt etwas bestimmtes, wichtiges, macht, dann geht sie lieber essen.
Persönlich konnte ich diesem Charakter nicht viel abgewinnen. 
Wyatt, ebenfalls Student aus einer anderen Stadt, war für mich auch sehr gewöhnungsbedürftig. Der 25 jährige Irländer bereitete mir mit seiner Art Probleme. Er landet in einer Welt, mit der er nicht gerechnet hatte und muss viele neue Eindrücke verarbeiten, reagiert aber überwiegend in einer einzigen Form: Er weint verdammt viel. Natürlich muss ich hier hinzufügen, dass Wyatt nicht viel Zeit hat sich an die neuen Umstände zu gewöhnen, aber eine andere Reaktion hätte ich hier für angebrachter empfunden. 

Das Buch ist untergliedert in zwei Teile. Teil 1 Das Erwachen der Schneefrau beinhaltet den größten Part der Geschichte. Teil 2 Der Schlaf der Schneefrau umfasst ca das letzte Drittel. Teil 1 empfand ich als besser gelungen als Teil 2. Vor allem hatte ich sehr mit meiner eigenen Verwirrung zu kämpfen, was an den Reaktionen und Handlungen der Charaktere liegt. Teil 2 ist zwar viel spannender als der erste Teil, aber der Beginn des Buches gefiel mir persönlich besser. 

Fazit:

Die Idee der Geschichte ist sehr gut, die Umsetzung jedoch sehr eigenwillig und durch den Schreibstil stark beeinflusst. Die Protagonistin konnten mich nicht überzeugen. Für ihr Alter erschienen sie mir zu unreif.  Die Beschreibungen sind oftmals sehr abgehackt und an anderen, unwichtigen Stellen sehr lange gehalten. Ich hatte persönlich mehr erwartet von diesem Buch. 

Wer sich selbst ein Bild von der Geschichte machen möchte, der klickt >>HIER<<. (Link für zur Homepage des Verlages)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall


Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu "Funkenmagie, Farbenspiel der Nacht" von Liane Mars

Es hat mich sehr berührt

Allgemeine Informationen: 

Autor: Liane Mars
Titel: Funkenmagie, 
         Farbenspiel der Nacht
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungstermin: März 2017
Seiten: ca 420
Preis: 
         - E-Book: 4,99 €
         - Print:    14,90 €
ISBN: 978-3959910843


Inhaltsangabe: 


Seit Jahren tobt ein Krieg vor den Toren des Schlosses. Seit Jahren kämpfen die Bewohner gegen den Hunger und den Spuren dieses Krieges. Der Feind kommt immer näher an die Burg heran. Einzig ein besonderer Krieger kann diesen Krieg noch entscheiden. Der mächtigste unter allen Kriegern. Und Inea, Bewohnerin des Schlosses hat sich in diesen einen Mann verliebt, Eamon. Unverhofft gerät Inea an die Fronten eines ganz anderen Krieges, den Kampf um die Macht innerhalb des Schlosses. Eamon steht vor einer schwierigen Entscheidung. Er muss Inea töten um seine Bestimmung zu erfüllen, doch diese lässt sich davon nicht abschrecken und kämpft mit allen Mitteln für ihre Liebe. 

Meine Meinung: 

Selten konnte mich bisher ein Buch so berühren wie Funkenmagie. 
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was ich schreiben soll. Meiner Meinung nach ist dieses Buch fast perfekt. 
Liane Mars hat eine Welt erschaffen in der Krieg und Liebe im Vordergrund stehen. 
Das Besondere in der Geschichte ist, dass verschiedene Wesen ihren Platz darin gefunden haben, angefangen von "Feen" über Guhle bis hin zu Drachen. Auch jedes einzelne Fantasiewesen hat einen eigenen Charakter, was mir noch besser gefallen hat. Somit erhielten selbst die unscheinbarsten Geschöpfe eine eigene Charaktertiefe. 
Die Protagonistin Inea ist eine Magierin, deren Magie mit den Drachen verbunden ist. Eigenschaften dieser Rasse sind unter anderem Sturheit und Treue. Und genau diese beiden Charakterzüge begleiten Inea durch die Geschichte. Wäre sie nicht so stur und ihrer Liebe treu hätte sich diese Geschichte nicht so entwickelt. Sie hält an ihrem Glauben fest und an Stellen, bei denen andere schon längst aufgegeben hätten, kämpft sie erst richtig. Inea mochte ich sehr gerne. Ihre Art ist einfach zum verlieben und ich fieberte regelrecht mit ihr mit. 
Eamon ist ein Fy, ein Krieger der magischen Welt. Durch seine abwehrende und ebenfalls sture Art schreckte mich der Charakter des öfteren ab. Er ist sehr launisch, schwer einzuschätzen und zudem sehr uneinsichtig. Oftmals verspürte ich während dem Lesen den Wunsch Eamon zu packen und mal richtig durchzuschütteln. 
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin. Die Spannung war zum greifen nahe. Einige Passagen waren voller Liebe geschrieben, dass sie mich zu Tränen rührten. Auch ist die Storyline gut durchdacht und immer nachvollziehbar.  Ich denke Liane Mars hat hier ganze Arbeit geleistet. Einzig mit dem Ende des Buches bin ich nicht vollkommen zufrieden. Das war mir persönlich ein viel zu großes Hin und Her. 

Covertime: Sechs Worte dürften hier reichen: 
                   Alexander Kopainski --> Covergott des Drachenmond Verlages 

Fazit: 

Rundum ein sehr gutes Buch. Viele magische Wesen begleiten den Leser durch die Geschichte und geben somit der Story ein zusätzliches Highlight. Das Buch zeigt, was alles durch die Liebe möglich ist, aber auch wie schwer die Bürde derer zu tragen ist für einen einzelnen Menschen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die Seiten fliegen vor Spannung nur so dahin. Die Geschichte ist gut durchdacht. Inea ist eine tolle Protagonistin, die mit ihren Werten mich überzeugen konnte. Einzig das Ende des Buches gefiel mir persönlich nicht. 

Wer nun auch die Geschichte von Inea und Eamon kennen lernen will der klickt >>HIER<< (Link führt zur Homepage des Drachenmond Verlages)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51-9C2tsGQL._SX350_BO1,204,203,200_.jpg


Rezension zu "Smoke" von Dan Vyleta

      Düster, geheimnisvoll aber auch sehr verwirrend

Allgemeine Informationen: 


Autor: Dan Vyleta
Titel: Smoke
Reihe: Ja
Verlag: carl´sbooks
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
Seiten: ca 620
Preis:
         - E-Book: 9,99€
         - Print: 16,99 €
ISBN: 978-3570585689

Klappentext: 

Stell dir vor, deine dunklen Gedanken könnten sichtbar werden...

England, Ende des 19. Jahrhunderts. Eine Welt, in der ein besonderes Phänomen um sich greift: Jede Bosheit, Unaufrichtigkeit oder Lüge manifestiert sich als Rauch, der unkontrollierbar dem Körper entweicht. Nur Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, wagen es, die Gesetze des Rauchs zu hinterfragen. Sie stoßen auf ein düsteres Komplott aus Willkür, Macht und Unterdrückung und müssen schon bald um ihr Leben fürchten...

Meine Meinung: 

Stell dir vor Rauch dringt aus jeder Pore deines Körpers, sogar im Mundraum kannst du ihn schmecken und das nur weil du deinem Gegenüber nicht ehrlich genug warst. Für mich persönlich eine grauenvolle Vorstellung. Überall am Körper schwarz vom Russ zu sein, den Rauch zu schmecken und zu riechen. Da schüttelt es mich regelrecht. Aber genau das war der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Ich war neugierig was Dan Vyleta sich hier einfallen hat lassen.
Zunächst war ich sehr begeistert. Die Geschichte beginnt spannend in einem Elite-Internat in dem Schüler leben, die dazu erzogen werden "rein" zu bleiben. Auch die Folgenden Ereignisse gefielen mir. Aber dann wurde es sehr verwirrend und ich blickte einfach nicht mehr durch. Auch empfand ich nach einiger Zeit den "Rauch" als sehr abstoßend, sowie die Konsequenzen, die die Kinder dadurch erhielten. Die Geschichte entwickelte sich in eine Richtung, die mir weniger gefiel.
Thomas, einer der Protagonisten aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist ein sehr eigener Charakter. Er ist schwer einzuschätzen. In seiner Vergangenheit hatte Thomas einiges miterleben müssen, was ihn sehr geprägt hat. Dementsprechend verhält er sich auch sehr eigen. Persönlich mochte ich Thomas nicht, er war mir einen Tick zu besonders und zu durchtrieben von Ängsten bzw. Befürchtungen.
Charlie, der zweite Protagonist aus dessen Sicht durch Wechsel der Perspektive die Geschichte erzählt wird, war mir anfangs sehr sympathisch. Es verhielt sich wie ein "normaler" Jugendlicher. Dies gefiel mir. Doch dieser Charakter entwickelte sich in eine Richtung, die mir nach einiger Zeit nicht mehr zusagte. Er entfremdete sich von seinen eigenen Charakterzügen, die er anfangs zeigte.
Der Schreibstil des Autors ist anspruchsvoll. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine leichte Lektüre für zwischendurch. Wenn man dieses Werk lesen möchte, sollte man sich Zeit dafür nehmen und am besten nebenbei Notizen für sich selbst schreiben. Dadurch, dass der Schreibstil anspruchsvoller ist entsteht ein gewisser Flair, der einen in die dunkle Welt des Smokes zieht und dem Jahrhundert, in dem die Geschichte spielt, gerecht ist.
Das Cover des Buches ist schlicht gehalten, was zur damaligen Zeit sehr gut passt. Der Titel ist klar erkennbar und in einer schönen Schriftart geschrieben.

Fazit:  

Das Buch beginnt düster, geheimnisvoll und durchaus sehr spannend. Die ersten Kapitel haben mir sehr gefallen, aber dann änderte sich der Verlauf der Geschichte in eine Richtung, die mir weniger zusagte. Mit den beiden Protagonisten Thomas und Charlie konnte ich wenig anfangen, wobei mir Charlie am Anfang durchaus sympathisch war. Der Schreibstil des Autors ist anspruchsvoll und passt zur Geschichte, vor allem zu dem Jahrhundert, in dem die Story spielt. Zusammen gefasst kann ich schreiben, dass ich persönlich eine etwas andere Geschichte erwartet hatte. Auch am Ende des Buches stehe ich noch vor vielen unbeantworteten Fragen, die mich zusätzlich verwirrten. Meiner Information nach soll es eine Fortsetzung der Geschichte geben, diese werde ich jedoch nicht mehr lesen.

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall




Rezension zu "Wellington-Saga: Versuchung" von Nacho Figueras



Allgemeine Informationen:


Autor: Nacho Figueras und Jessica Whitman
Titel: Die Wellington-Saga : Versuchung
Reihe: Die Wellington-Saga 1
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 15.Mai.2017
Seiten: 416
Preis: 
Print: 12,99
E-Book: 9,99
ISBN: 373410372X



Inhaltsangabe


Ihrem besten Freund zur Liebe lässt Georgia sich auf einen kurzen Urlaubstripp nach Florida ein. Dort soll sie eigentlich ein paar ruhige Tage verbringen und Billys neuen Freund genauer unter die Lupe nehmen, dass sie wie Alice im Wunderland in eine vollkommen andere Welt stolpert, hat sich jedoch nicht erwartet. 
Ebenso wenig, dass sie Alejandro Del Campo, den äußerst anziehenden und fabelhaften Polospieler und Oberhaupt des Del Campo Clans auffallen würde.
Nicht nur die Leidenschaft für einander lässt zarte Bande entstehen, sondern auch ihre Liebe zu Tieren, aber vor allem Pferden.
Schneller als sie schauen kann, ist sie die neue Tierärztin der Del Campos und die Nähe zu Alejandro unausweichlich, obwohl sie doch gerade erst zu dem Schluss gekommen sind, dass eine intime Beziehung auf welche Art auch immer, eine schlechte Idee ist.

Meine Meinung


Ehrlich gesagt bin ich kein großer Pferde- oder Polofan, auf den ersten Blick hat mich die Geschichte auch nicht wirklich angesprochen, doch dann kam der Moment, wo ich es unbedingt lesen wollte und das obwohl oder gerade wegen der durchwachsenen Meinungen.
Spielt Polo tatsächlich die größte Rolle – größer noch als die eigentliche Geschichte?
Diese Meinung bzw. Frage kann ich jetzt beantworten. Polo und Pferde spielen eine große Rolle, aber nicht die größte! Generell ist es aber logisch, dass ein großes Augenmerk auf diesen Bereich fällt, immerhin ist der männliche Protagonist Polospieler mit einem Stall voller Wettkrampfpferde. 
Dieser Sport und die Tiere sind es auch, die letztendlich das Paar miteinander verbinden, immerhin ist Georgia Tierärztin, bzw. die assistierende Tierärztin der Del Campos.
Die Liebesgeschichte ist süß, aber haut nicht um, da muss ich einigen Meinungen zustimmen und dennoch ist sie auf eine Art authentisch, denn so wie die Charaktere ausgearbeitet und herüber gebracht worden sind, konnte die Liebe nicht anders sein.
Es gibt Drama, Intrigen, Geheimnisse, eine kleine Prise Herzschmerz und auch ein wenig Erotik, die aber leider gar nicht so erotisch ist, wie ich es bevorzuge.
Aufgefallen ist mir die Sprache, die Geschichte liest sich gut und auch flott, teilweise ist die Wortwahl jedoch ein wenig hochgestochen oder „altbacken“, was befremdlich wirkt, aber im Grunde nicht so sehr, dass es mich aufgeregt hat.

Fazit


Fassen wir das ganze Mal zusammen, auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, finde ich den Reihenauftakt gut und werde auch den zweiten Band lesen. Da mir der Stil und die Thematik nach wie vor zusagen und ich die starke Vermutung habe, dass noch Luft nach oben ist, werde ich Sebastian, dem Playboy, eine zweite Chance geben!

Montag, 22. Mai 2017

Rezension zu "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders

Schöne Liebesgeschichte mit tollen Leserstimmen.

Allgemeine Informationen:

Autor: Anne Sanders
Titel: Mein Herz ist eine Insel
Reihe:/
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 27.03.2017
Seiten: ca. 380
Hörbuchlänge: 6 h, 20 Min
Preis:
          - E-Book: 11,99 €
          - Print:      14,99 €
          - Hörbuch: 14,49 €
ISBN: 978-3764505931

Inhaltsangabe:

Enttäuscht von ihrem Ex und alleine reist Isla zurück zu ihren Wurzeln. Eine kleine Insel auf der sie aufgewachsen ist, diese aber sowie ihre Familie vor Jahren verlassen hatte. Isla ahnt nicht was sie alles auf dieser Insel erwarten wird. wie wird ihre Familie zu ihr stehen, die sie seit Jahren erst wieder sehen? Für Isla steht fest: Zu lange wird sie auf dieser Insel nicht bleiben. Wäre da nicht ein Mann, der ihre Entscheidungen ins wanken bringt.
Ein Lichtblick auf der Insel ist die alte Dame Shona. Eine quirlige ältere Frau, die mit ihren Geschichten rund um die Insel alle Zuhörer bannen kann. Doch auch sie birgt ein großes Geheimnis. 

Meine Meinung:

Dieses Buch bzw Hörbuch ist mein erstes von der bekannten Autorin Anne Sanders. Und es hat mir sehr gefallen. Durch die Leser Anna Carlsson und Julian Horeyseck erhielt die Geschichte noch einen zusätzlich traumhaften Flair.
Die Leserstimme von Anna Carlsson gefiel mir am besten. Ich mochte es ihrer Stimme zu lauschen. In erster Linie erzählte diese die Sichtweise der Protagonistin Isla. Julian Horeyseck erzählt hingegen die Passagen, die aus der Sicht von Finn erzählt werden. An dieser Stelle muss ich noch hervorheben, dass Anna Carlsson einen Charakter aus der Geschichte meiner Meinung nach perfekt sprechen konnte. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte quirlige Frau, die eine wichtige Schlüsselrolle in der Geschichte inne hat. Die Leserin sorgte dafür, dass ich wirklich das Gefühl hatte mit den einzelnen Charakteren zusammen in einem Raum zu sein.

Die Story selbst ist eine klassische Liebesgeschichte. Es ist im großen und ganzen vorhersehbar was geschehen wird. Trotzdem fesselte mich die Geschichte sehr. Die Art und Weise wie sie von der Autorin erzählt wird ist sehr schön und angenehm zu lesen. Der Schreibstil ist locker und lässt sich schnell verstehen. Es gibt keine ewig langen Beschreibungen oder Erklärungen. Besonders gut gefallen hat mir, dass viele Gespräche zwischen den einzelnen Charakteren stattfanden. Für ihre Story hat Anne Sanders den Wechsel der Perspektive genutzt. Im Vordergrund steht die Protagonistin Isla, aber auch aus Finn seiner Sicht werden einige Passagen erzählt.

Isla Grant, die weibliche Protagonistin ist eine junge Frau, die nicht weiß was sie will. So auch tritt sie in der Geschichte auf. Man merkt schnell als Leser, dass dieser Charakter nicht gefestigt ist. Dementsprechend sind auch mansche Handlungen von Isla nicht nachvollziehbar oder kindisch. Denn wer wirft mit Tomaten auf einen Mann, nur weil sie seine Meinung nicht verkraftet?
Finn ist ein junger Mann und betreibt auf der Insel eine Restaurant/Pub. Finn hatte ich mir persönlich anders vorgestellt, als er in der Geschichte beschrieben wurde. Er wirkte auf mich wie ein verzweifelter Charakter, der schnell überfordert ist mit gewissen Situationen und auch sehr oft seine Meinungen sowie Launen ändert. Beide Charaktere konnten mich nicht von sich überzeugen, aber es gibt einen Charakter, der mich gebannt hatte und mein Leserherz höher schlagen hat lassen. 
Shona. Die quirlige ältere Dame, die seit Anbeginn auf der Insel lebt und gerne Geschichten erzählt. Auch hat diese wundervolle Frau überall ihre Finger im Spiel. Ich liebe einfach den gesamten Charakter. Sie ist lustig, liebevoll, weise aber auch ein wenig verspielt. Wie eine richtige Oma mit allem drum und dran. Einfach zum lieb haben und knuddeln. 

Das Ende des Buches gefiel mir auch gut. Es gab ein Ereignis, das alle bisherigen Geschehnisse wieder gut machte. 

Das Cover: Es lädt zum träumen und wohlfühlen ein. Die Schrift des Titels gefällt mir hier gut, da sie den Titel in den Vordergrund stellt. Die Schriftart in der die Leserstimmen geschrieben wurden finde ich persönlich nicht geeignet, da ich meine Schwierigkeiten beim entziffern des männlichen Namen hatte. Der Name der Autorin ist groß und deutlich erkennbar, steht aber nicht im Mittelpunkt, was ich ebenfalls als angenehm empfinde. 

Fazit: 


Eine wundervolle Liebesgeschichte trifft auf tolle Leserstimmen. Einzig die Hauptprotagonisten sagten mir nicht sonderlich zu, da Isla zu kindisch ist und Finn sehr wechselhaft in seinen Entscheidungen. Dafür konnte mich ein Nebencharakter in allen Punkten von sich überzeugen, die liebe Shona. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und besonders gefallen haben mir die vielen Dialoge zwischen den Personen. Anne Sanders Buch kann ich weiter empfehlen und wer will sollte sich auch das Hörbuch anhören. Es ist wirklich schön geworden, vor allem durch die Leserstimme von Anna Carlsson.

Wer will kann >>HIER<< klicken, um das Buch zu kaufen (Link führt zu Amazon)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bild erstellt von Ramona Gall 

Freitag, 19. Mai 2017

Rezension zu Flammendes Begehren von Gena Showalter



Allgemeine Informationen:


Autor: Gena Showalter
Titel: Flammendes Begehren
Reihe: Broken Hearts 3
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 06.März.2017
Seiten: 464
Preis: 
Print: 9,99
E-Book: 9,99
ISBN: 3956496442


Inhaltsangabe:


Bereits seit ihrer ersten Begegnung fliegen die Funken zwischen Jessie Kay und Lincoln West, ob aus Frust oder Lust ist manchmal gar nicht so genau zu unterscheiden, denn der Grad ist ziemlich schmal.
Dass sie trotz offensichtlichen Widerwillen nicht von einander wegkommen, erkennt man jedoch schnell.
Warum also geben sie ihren Bedürfnissen nicht nach?
West hat eine Regel, für zwei Monate im Jahr erlaubt er sich eine Beziehung mit einer Frau, doch danach ist Schluss. Selbst wenn Jessie Kay also gerne mit West zusammen wäre, bietet er ihr nur eine begrenzte Zeit und das ist es nicht, was sie will. Sie will geliebt werden, genauso sehr wie ihre Mutter, Schwester und beste Freundin sein.
Der Mann mit dem sie als nächstes zusammenkommen will, soll ihr „Für immer“ sein.
Offensichtlich ist eine Zukunft für die beiden, trotz explosiver Gefühle, unmöglich....oder?

Meine Meinung:


Ich bin bekanntermaßen ein großer Gena Showalter Fan. Ihre Romantasy Reihen habe ich alle komplett im Regal stehen, verschlungen und geliebt.
Band 1 der Broken Hearts Reihe habe ich damals also herbeigesehnt. Bereits der Auftakt der Contemporary Romance Reihe war gut, wahrscheinlich sogar sehr gut, wenn mich nicht eine doch recht wichtige Sache gestört hätte.
Dem entsprechend habe ich sehr große Hoffnung in Jessie Kay und West gelegt, zumal bereits im ersten Band eine gewisse Spannung zwischen den beiden greifbar gewesen ist.
Jessie Kay die flippige, teilweise verantwortungslose und promiskuitive Frau mit dem weichen Herzen und den tiefen Wunden in ihrem Inneren trifft auf den mindestens ebenso kaputten West.
Der besondere Knackpunkt dieser Geschichte ist, dass alle Protagonisten eng miteinander verbunden sind und Jessie Kay sogar mit Wests beiden besten Freunden geschlafen hat. Die nun aber wiederum mit ihrer Schwester und besten Freundin verlobt sind.
Wie schlimm für Jessie die Zurückweisungen gewesen sind und wie sehr sie allgemein und auch unter Wests Zurückweisung leidet, ist fühl- und greifbar. Was mich absolut umgeworfen hat.
Auch mit West leidet der Leser, aber vor allem lernt man ihn verstehen. Seine auferlegten Regeln machen auf eine verrückte Weise Sinn und sind das absolut perfekte Gegenstück zu Jessis Problem, sodass Drama und Herzschmerz vorprogrammiert sind.
Teilweise muss man an dieser Stelle aber auch anmerken, dass West (fast schon) krankhaft versucht Kontrolle zu bewahren, dabei aber auch jähzornig, eifersüchtig und aggressiv wird. Alles in allem passt es aber in sein Charakterbild.
Gegen Ende wird West größte Angst nochmals aufgegriffen, an sich hätte dieser Aspekt super sein können, die Umsetzung war mir aber leider zu einfach, zu schnell vorbei und unbefriedigend, was dazu geführt hat, dass diese Reihe zwar ein hervorragendes Ende gefunden hat, aber nicht mit dem Paukenschlag geschlossen wurde, den ich mir gewünscht habe.

Fazit:


Alles in allem aber dennoch ein tolles Buch einer sehr schönen Reihe!
Band 2 habe ich aus einem mir unerklärlichen Grund noch nicht gelesen, werde es aber dringen nachholen, denn auch Harlow und Becks Geschichte klingt vielversprechend! Unbedingt lesen!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension zu "Das Herz im Glas" von Katharina V. Haderer

Allgemeine Informationen:

Autor: Katharina V. Haderer
Titel: Das Herz im Glas
Reihe: Ja
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 25.03.2017
Seiten: ca 420
Preis:
        - E-Book: 4,99 €
        - Print:     14,90 €
ISBN: 978-3959913317

Inhaltsangabe:

Ein Prinz ohne Königreich. Ein Mädchen ohne Namen. Eine Stadt ohne Moral.
Um einen Mörder zu finden brechen die Geschwister Ezra, Aenne und Caedes auf in die sagenumwobene Stadt Terra Talioni. Auf der Spur eines Schlächters, der menschliche Organe für finstere Blutmagie missbraucht, führt der Weg die Geschwister vom Armenviertel bis hin zur hohen Aristokratie. Das Netz der Intrigen ist gesponnen und Caedes, ein Drachentöter, merkt schnell das er viel zu verlieren hat in dieser einen Stadt. Sein Herz, seinen Verstand und sein Leben.

Meine Meinung:

Mir wurde damals schon dieses Buch von der Bloggerkollegin Anja (Bücherliebe) mit leuchtenden Augen empfohlen, da war das Werk noch nicht einmal beim Drachenmond Verlag. Leider verlor ich das Buch aus den Augen, bis ich es überraschenderweise auf der Messe wieder sah, nur mit einem neuen Mantel versehen. Schnell gekauft und schnell gelesen. Und nun möchte ich euch meine Meinung dazu schreiben:

Ehrlich gesagt hatte ich mir von diesem Buch ein wenig was anderes erwartet. Eine Geschichte, die vor Spannung nur so tropft, in der die Intrigen aus den Seiten springen und die Protagonisten schier in die Irre geführt werden. Doch meine Erwartungen erfüllten sich auf anderem Wege.

Der Prolog gestaltete sich sehr interessant und weckte gleich meine Neugierde. Das erste Kapitel beginnt mit den drei Geschwistern, die in die Stadt reisen um ihre Nachforschungen zu beginnen. Sehr gut fand ich hierbei, das die Hintergrundinformationen zu den drei Geschwistern schnell beschrieben wurden. Hier fand die Autorin eine Möglichkeit, diese Informationen knapp auf den Punkt zu bringen und zugleich alle Zusammenhänge zu offenbaren. Dies empfand ich als sehr angenehm. Nach dem kennen lernen der Protagonistin stürzen sich diese in die Stadt und das Spiel beginnt. Zunächst jedoch sehr zögerlich. Bis ca. zur Mitte geschah meiner Meinung nach nicht viel Interessantes. Auch selbst die Intrigen, die im Klappentext erwähnt wurden waren nicht stark ersichtlich. Nach der ersten Hälfte des Buches gab es dann einige Überraschungen. Es werden sehr grausame Szenen beschrieben, die mir einen Schauer über den Rücken jagten. Mit dieser Wandlung hatte ich wirklich nicht gerechnet. Und im Anschluss kommt die Story so richtig in fahrt. Die Ereignisse überschneiden sich, die Grausamkeiten werden immer mehr in den Höhepunkt getrieben und die Spannung war mit jeder Faser spürbar. Ansprechen hätte mich keiner brauchen während dem Lesens, da ich höchstwahrscheinlich einen Herzinfarkt erlitten hätte. Das Ende überraschte mich dann gleich noch einmal.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin das Buch wirklich gut durchdacht hat. Bei den gesamten Intrigen, die im Laufe der Geschichte entstanden war dies eine Meisterleistung. An manchen Stellen war ich persönlich zwar etwas verwirrt, aber im Rückblick betrachtet erscheint mir alles logisch und nachvollziehbar. Hier spiegelt sich auch der Schreibstil der Autorin wieder. Katharina V. Haderer beschreibt zum Teil sehr ausführlich. Dies ist im gewissen Maße auch von Nöten um die Hintergründe des Buches zu verstehen.

Die Story allgemein wird überwiegend von den drei Geschwistern Ezra, Aenne und Caedes mit Hilfe des Perspektivenwechsel erzählt. Kurzzeitig erfährt der Leser auch Informationen aus der Sicht von Nebencharaktere. Besonders hervorzuheben ist hier, dass der Wechsel der Perspektive unerwartet und auch innerhalb eines Kapitels mehrfach geschieht. Zu Beginn hatte ich hierbei meine Schwierigkeiten, da ich noch keinen persönlichen Bezug zu den Charakteren hergestellt hatte und die Namen des öfteren verwechselt hatte. Die Protagonisten selbst waren auch sehr gewöhnungsbedürftig. Ezra, der Älteste der Geschwister wirkte auf mich stellenweise überheblich und herrisch. Ihm konnte ich keine Sympathie entgegen bringen. Aenne, die mittlere Schwester, ist ebenfalls sehr eigen und schwer zu beschreiben. Sie ist auf der einen Seite stur und gebildet, aber auf der anderen Seite wirkte sie auch oft naiv und nicht in die Welt passend. Auch Aenne konnte ich keine Sympathie entgegen bringen. Caedes, der Jüngste der Gruppe, hatte es stattdessen geschafft mein Herz zu erobern. Er ist ein lockerer Charakter. Er ist lustig, leidenschaftlich, draufgängerisch aber auch er kann sehr gut Verantwortung übernehmen und sich Situationen ernst entgegen stellen. Diese Mischung machte für mich persönlich Caedes so besonders und liebenswürdig.

Covertime: Meiner Meinung nach ist dieses Cover perfekt für das Buch. Ich könnte mir kein besseres Design vorstellen.

Fazit:

Nach einem langsamen Start entwickelte sich die Geschichte ab der zweiten Hälfte des Buches rasant. Es wurde richtig spannend und die Grausamkeiten, sowie die Intrigen übertrafen sich selbst. Zwei Protagonistin konnten mich nicht von sich überzeugen, dafür eroberte Caedes, der dritte Protagonist, mein Herz. Der Schreibstil ist gut, aber manchmal auch ein wenig zu langatmig. Die Intrigen waren in der Geschichte so komplex, dass es des öfteren zu Verwirrung kam. Nach dem beenden des Buches waren jedoch alle Erklärungen bezüglich den Intrigen verständlich und das Netz konnte entworren werden.
Gesamt betrachtet hat mir das Buch gefallen, aber meiner Meinung nach hätte es noch potenzial zu mehr.

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bild erstellt von Ramona Gall  

Dienstag, 16. Mai 2017

Rezension zu "Das Flüstern der Zeilen" von Michelle Parker

Allgemeine Informationen: 


Autor: Michelle Parker
Titel: Das Flüstern der Zeilen
Reihe: Dilogie, Band 1
Verlag: Bookhouse Verlag
Erscheinungstermin: 28.04.2017
Seiten: ca 400
Preis:
         - E-Book: 2,99 €

Inhaltsangabe:

Anna arbeitet in einer Bibliothek. Bei aufräumarbeiten entdeckt sie ein altes leeres Buch, dass mehr beinhaltet, als es im ersten Moment scheint. Anna kämpft mit den alltäglichen Problemen des Alltags als ihr eine unerwartete Person den Rücken stärkt. Caleb. Doch er ist kein normaler Mensch. Er ist ein Gefangener. Ein Opfer eines uralten Fluches, aufgrund dessen er sein Dasein in Dunkelheit, Einsamkeit und Hass fristet. Bis er Anna durch Zufall in die Hände fällt.


Meine Meinung:

Vor einiger Zeit durfte ich das Buch Narbenkuss von Michelle Parker lesen. Nachdem ich von diesem Buch hellauf begeistert war, freute ich mich unendlich darüber, dass die Autorin ein neues Buch veröffentlichte. Das Flüstern der Zeilen wanderte sofort auf meine To-Read Liste und nach der Veröffentlichung begann ich umgehend damit es zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte ist wirklich sehr besonders. Es ist fast schon wieder ein Fluch nicht mehr schreiben zu dürfen ohne euch zu spoilern. Die Idee der Story finde ich persönlich sehr toll.

Bücher sind für uns Leser etwas sehr besonderes und Anna liebt diese ebenso wie wir. Dieser Umstand brachte ihr von meiner Seite aus schon sehr viel Sympathie entgegen. Anna ist ein lieber Charakter, der im Sturm mein Herz eroberte. Sie ist liebevoll, richtig niedlich und sie weckt in mir einen gewissen Beschützerinstinkt. Ok, jetzt werdet ihr euch euren Teil von mir denken, aber es war bzw ist wirklich so. Im realen Leben könnte ich mir Anna sehr gut als Freundin vorstellen.

Der Schreibstil. Ich kenne Michelle Parker ihren Schreibstil bereits aus Narbenkuss, aber im Vergleich dazu hat sich die Autorin weiter entwickelt. Sie schreibt sehr authentisch und beschreibt die Gedanken und Handlungen der Protagonistin immer nachvollziehbar. Auch wenn die Geschichte nicht actiongeladen ist hat sie ihren eigenen besonderen Reiz. 

Hervorzuheben ist hierbei, dass die Autorin immer wieder aus der Sicht von Caleb schreibt. Dies ist deswegen so besonders, da Caleb immer wieder im Laufe eines Kapitels anders wirkt als er eigentlich ist und durch die Änderung der Sichtweise wurde immer wieder der wahre Charakter von Caleb in Erinnerung gerufen.

Das Ende der Geschichte ist offen gehalten, verständlich da es sich hier um einen Zweiteiler handelt. Der Chliffhänger ist nicht über dramatisch schlimm, aber dennoch möchte ich unbedingt so schnell wie möglich die Fortsetzung in Händen halten.

Das Cover. Es gibt einige Covers des Bookhouse Verlages, die viele Leser kritisieren. Dieses hier finde ich durchaus ansprechend. Es stellt einen Bezug zur Geschichte her durch die Frau auf der hellen Seite und den Mann auf der dunklen Seite. Der Balken, in der der Titel geschrieben steht für die Mauer zwischen den beiden Charakteren.

Fazit:


Eine wundervolle Autorin hat hier eine wundervolle Geschichte geschrieben. Die Protagonisten sind sehr eigen und dennoch liebenswürdig. Die Idee der Story ist faszinierend und der Schreibstil angenehm lesbar. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Geschichte. Empfehlen kann ich dieses Buch an alle Liebhaber von Romantasy-Geschichten, es beinhaltet viel Liebe und Fantasy zugleich.

Wer nun die schöne Geschichte von Anna und Caleb kennen lernen will, der klickt >>HIER<<. (Amazonlink)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Montag, 15. Mai 2017

Rezension zu "Ein Thron aus Knochen und Schatten" von Laura Labas

Allgemeine Informationen:

Autor: Laura Labas
Titel: Ein Thron aus Knochen und Schatten
Reihe: Band 2
Verlag: Drachenmond Verlag
Erschienungstermin: 20.03.2017
Seiten: ca. 480
Preis:
          - E-Book: 4,99 €
          - Print:      14,90 €
ISBN: 978- 3959912938

Achtung: Es handelt sich hierbei um Band 2 der Reihe, eventuell Spoilergefahr!


Inhaltsangabe:

Die Geschichte um Alison, der Jägerin, und Gareth, dem Dämonenkönig, geht in die zweite Runde.
Während Alison mit ihren Gefühlen kämpft, geschehen viele unerwartete Ereignisse in der Welt. Die Dämonen sowohl als auch die Menschen schmieden Pläne um die Welt zu verändern. Alison wird vor die Wahl gestellt: Auf welcher Seite steht sie? Wie wird sie sich entscheiden?


Meine Meinung:

Endlich konnte ich die Fortsetzung von "Ein Käfig aus Rache und Blut" lesen. Nachdem mir persönlich der erste Band so sehr gefallen hatte wurde ich von einer gewissen Vorfreude getrieben.

Zu Beginn reist man wieder zurück in die Vergangenheit, als Alison noch die Ausbildung zur Jägerin absolvierte. Ein schöner Einblick in die damalige Zeit und eine gute Idee noch dazu.

Zum größten Teil wird die Geschichte aus der Sicht von Alison erzählt, aber auch andere Charaktere erzählen aus ihrer Sicht ihren Teil der Story. Durch die Nutzung des Perspektivenwechsels wird die Storyline erst richtig abgerundet und man erfährt als Leser viele nützliche Hintergrundinformationen. Der Unterschied der einzelnen Erzählerperspektiven liegt darin, dass Alison ihr Part aus der Ich-Perspektive erzählt wird und alle anderen Sichtweisen aus der dritten Person. Persönlich gefällt mir das sehr gut.

Alison ist mir weiterhin sehr sympathisch und ans Herz gewachsen. Der Charakter der Protagonistin entwickelt sich seit dem ersten Band laufend. Sie trifft einige Entscheidungen, mit denen man zu Beginn nicht gerechnet hätte. Dieser Umstand verleiht der Geschichte eine zusätzliche Spannung, da man nie weiß, was Alison nun im Schilde führt.

Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor sehr gut. Sie spart nicht an Beschreibungen der Gefühle, Gedanken und auch die Umgebungen werden ausreichend, aber nicht zu genau beschrieben. Die Spannung ist von der ersten Seite an spürbar und lässt auch im Laufe des Buches nicht nach. 
Ganz böse ist hier das Ende. Als es wirklich unglaublich spannend wird hört das Buch einfach auf. Ich konnte es gar nicht fassen.

Das Cover: Ich liebe Rottöne, ich liebe die Cover des Drachenmond Verlages. Mehr sage ich hierzu lieber nicht. 


Fazit:


Auch die Fortsetzung von "Ein Käfig aus Rache und Blut" kann ich absolut empfehlen. Die Geschichte ist sehr spannend und mitreißend. Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor sehr gut und angenehm zu lesen. Einige weitere Charaktere finden ihre eigene wichtige Rolle. Das Ende ist mit einem fiesen Chliffhänger versehen, der mich zur Verzweiflung treibt. Auf den dritten Band der Reihe freue ich mich schon wahnsinnig.  

>>HIER<< geht es für alle Interessenten zur Verlagshomepage. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Rezension zu "Rebell, Gläserne Stille" von Mirjam H. Hüberli

Allgemeine Informationen: 

Autor: Miriam H. Hüberli
Titel: Rebell, Gläserne Stille
Reihe: Rebell 2
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 25.03.2017
Seiten: 272
Preis:
         - E-Book: 3,99 €
         - Print:      12,90 €
ISBN: 978-3959917162

VORSICHT: Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe. Eventuell Spoilergefahr! Zur Rezension des ersten Band geht >>HIER<<

Inhaltsangabe:

Die Reise geht weiter. Bo und Willow bestreiten auch in diesem Teil die Gefahren der Spiegelwelt. Doch sie müssen auf der Hut sein, denn ein Freund ist nicht gleich ein Freund. Zwischen den Mächten der fremden Welt kämpfen sie um ihr Leben und dürfen keinem Vertrauen außer sich selbst.


Meine Meinung:

Gleich nach dem ersten Band der Rebell-Reihe musste ich die Fortsetzung lesen.

Zu Beginn war ich sehr verwirrt. Der Prolog und auch das erste Kapitel ließen mich nachdenklich werden. Der Prolog erschien mir im Widerspruch zum Ende des ersten Bandes stehen und das erste Kapitel war meiner Meinung nach ein ausgeschmücktes letztes Kapitel des Vorgängers. Diese beiden Tatsachen überraschten mich sehr und beeinflussen auch meine Meinung zu dem Buch.

Nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten wurde es besser und ich kam in die Geschichte rein. Das restliche Buch war rundum gut und anspruchsvoll. Die Ereignisse klar gegliedert, nichts überschlug sich oder wurde ausgelassen. Was für einen guten Lesefluss sorgte. Die Gedanken der Protagonistin und deren Reaktion auf gewisse Vorkommnisse waren allesamt nachvollziehbar und gut beschrieben. Der Schreibstil im allgemeinen ist sehr angenehm und bereitet Freude beim lesen.

Die Protagonistin Willow ist unverändert in ihrem Verhalten. Es zeigt sich im zweiten Band auch keine Entwicklung des Charakters. Auch im Bezug auf ihre Gedanken und Taten ist sie sich selbst treu geblieben. Leider erlebt man hierdurch aber auch keine Überraschungen.

Der Verlauf der Geschichte ist sehr interessant und auch spannender im Vergleich zum Vorgänger. Es gab mehrere Spannungsbögen in diesem Teil, die der Story gut taten. Auch gut fand ich, dass weitere Charaktere ihre Sichtweise der Geschichte erzählten. Diese kurzen Einblicke verliehen auch den Charakteren eine weitere Tiefe und ließen sie in einem anderem Licht dastehen.

Das Cover ist nach wie vor toll. Mir gefällt es sehr, da es dem Cover des ersten Bandes sehr ähnelt und somit einen Bezug zur Reihe herstellt.

Fazit:


Nach anfänglicher Verwirrung wurde die Geschichte richtig spannend und interessant. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Das Ende des zweiten Bandes ist gut gelungen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Trilogie.  

Klickt >>HIER<<, um bei Interesse zur Verlagshomepage zu gelangen. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension zu "Rebell, Gläsener Zorn" von Miriam H. Hüberli

Allgemeine Informationen:

Autor: Miriam H. Hüberli
Titel: Rebell, Gläsener Zorn
Reihe: Rebell, Band 1
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungstermin: 18.10.2016
Seiten: 260
Preis:
         - E-Book: 3,99
         - Print: 12,90
ISBN: 978-3959917155

Bewertung: 3/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Ich dachte immer ich sei ein normales Mädchen, ok nicht ganz normal. Ich kann in den Augen anderer deren Spiegelbild sehen, anstatt mein eigenes. Seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet normal zu sein. Da gibt es einen jungen Mann in meiner Universität, den anscheinend nur ich alleine sehen kann und ebendieser Mann will etwas von mir. Doch ich möchte lediglich normal sein.

Meine Meinung:

Endlich bin ich dazu gekommen Rebell zu lesen. Ich hatte es mir letztes Jahr unbedingt auf der Buchmesse kaufen müssen, da mir das Cover so gut gefallen hat und ich sehr neugierig auf die Geschichte war. Vor kurzem ist der zweite Band der Reihe erschienen und ich dachte mir: Jetzt wird es Zeit den ersten Teil zu lesen. Gedacht, getan. 

Nun folgt meine Meinung zu dem Buch:
Zu Beginn lernt man die Protagonistin Willow kennen. Sie ist eine Studentin und versucht ihr Leben so normal wie möglich zu leben. Dies ist leichter gesagt als getan, da sie im Gegensatz zu ihren Mitmenschen komische Personen in den Augen ihres Gegenübers sieht und zudem noch jede Nacht eigenartige Träume hat, die sie über den Tag hinweg verfolgen. 
Willow wirkt anfangs ein wenig verkrampft und auch verzweifelt. Sie sehnt sich nach Zuneigung und hat sich zudem noch in einen anderen Studenten verliebt. Diese Liebe spielt im Laufe der Geschichte eine große Rolle.
Willow erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive. Hierbei lernt man den Charakter sehr gut kennen und versteht auch schnell ihre Wünsche, Gedanken und Gefühle. Trotz alledem konnte Willow sich nicht in mein Herz schleichen. Sie erschien mir zu eigensinnig und manchmal auch zu kindlich in ihrem Verhalten. Das einzige was ich an Willow bewundere ist ihre Treue und die daraus resultierende Stärke.

Eine weitere Schlüsselrolle hat der unheimliche junge Mann inne, den nur Willow alleine sehen kann. Dieser Charakter war mir durchaus sympatisch, auch wenn es einige Zeit dauerte bis ich ihn wirklich mochte. Er ist sehr herrisch und bestimmend, aber er hat zu diesem Verhalten definitiv seine Gründe.
Zur Story selbst: In der ersten Hälfte der Geschichte geschah nicht viel spannendes. Man lernte Willow kennen, ihre Freundin, die Uni und ihre große Liebe. Zudem erscheint ihr ein paar Mal der "unsichtbare" Mann. In der zweiten Hälfte wurde es dann sehr spannend, die Geschichte nimmt fahrt auf und die Ereignisse reihen sich nahtlos aneinander. Zum Vergleich zur ersten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse regelrecht und setzten die beiden Buchhälften in einen starken Kontrast zueinander.

Aber auch wenn die Geschichte seine Zeit brauchte um richtig spannend zu werden flogen die Seiten nur so dahin. Grund hierfür? Der Schreibstil der Autorin. Mit ihrem Schreibstil schaffte Miriam H. Hüberli es die Geschichte real werden zu lassen. Die Geschehnisse und die Umgebung derer wird so beschrieben, wie es ein normaler Mensch wahrscheinlich selbst empfinden würde. Die Beschreibungen waren ausreichend, nicht zu viel und nicht zu wenig. In diesem Punkte hat mich das Buch positiv beeindruckt.

Cover: Lalala... Wenn es möglich wäre würde ich dieses Cover auf meine Wand zuhause malen, so sehr gefällt es mir. Die Farben harmonieren miteinander, der Spiegel hat einen glatten Bezug zur Geschichte, der Titel ist perfekt ins Szene gesetzt und sticht dem Betrachter sogleich ins Auge.

Fazit:

Das Buch insgesamt hat mir gefallen, nur die Spannung zu Beginn fehlte mir und ich konnte keine große Sympathie für die Protagonistin entwickeln. Der Schreibstil dagegen ist herausragend gut und gab mir das Gefühl mich mitten in der Geschichte zu befinden. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.


Wer nun auch in den Genuss dieses Buches kommen will, der klickt >>HIER<< (Link führt auf die Verlagshomepage)

Rezension geschrieben von Ramona Gall
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Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension zu "Bettime Trouble" von Maddie Holmes



Allgemeine Informationen:


Autor: Maddie Holmes
Titel: Bedtime Trouble
Verlag: Romance Edition
Erscheinungsdatum: 12.05
Seiten: 240
Preis: 
Print: 12,99
E-Book: 4,99
ISBN: 3903130265




Inhaltsangabe:


Novalie ist seit Jahren mit ihrem Freund Julien zusammen. Eigentlich gibt es kaum etwas, was besser laufen könnte – denkt sie!
Tatsächlich findet ihr Freund sie langweilig, ihm fehlt das Abenteuer in der Beziehung, deshalb schlägt er eine Pause vor, in der sie sich auch mit anderen treffen sollen.
Vollkommen vor dem Kopf gestoßen, will sich die Informatik-Studentin verkriechen und ihre Wunden lecken. Dass sie dazu eigentlich keinen Grund hat, macht ihr Kolja, der halb Russe, sehr schnell klar. Er findet sie nämlich alles andere als langweilig!
Wer, wenn nicht Kol, der Frauenversteher, aber vor allem Vernascher, kann ihr zeigen, wie man nicht mehr langweilig ist?

Meine Meinung


BTT ist das erste Buch, das ich von Maddie Holmes gelesen habe, durch eine Freundin, wusste ich aber bereits, dass sie toll schreibt!
Ich bin mittlerweile auch dieser Überzeugung. Man findet sofort in die Geschichte hinein, kann das ein oder andere Mal Novalis Herzschmerz mitempfinden, aber vor allem fühlt man sich einfach in einen Teeniefilm hineinversetzt. Man liest nicht, sondern lebt mit.
Leider muss ich aber auch sagen, dass mir der Herzschmerzfaktor einfach zu kurz gekommen ist, was teilweise daran liegen könnte, dass mir zum Schluss die eine oder andere zusätzliche Szene gefehlt hat.
Generell sind die Charaktere, ihr Zusammenspiel und die Geschichte gut ausgearbeitet und absolut rund.
Mit Novalie trifft man auf eine schüchterne, aber doch recht selbstbewusste Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und eine mutige Entwicklung zu sich selber durchmacht.
Kol, der auf den ersten Blick wie ein absoluter Chaot wirkt, ist eigentlich ein Kerl, den sich so ziemlich jede Frau wünscht. Scharf wie Chili, aber mit einem soften und absolut leckeren Schokokern in der Brust. Wie tiefgründig der männliche Protagonist ist, erfährt man erst Stück für Stück, sodass auch die Liebe zu ihm stetig wächst.
Die Nebencharaktere sind auch gelungen, wobei mir Julien, obwohl er der „Böse“ ist, am besten gefällt oder eher am authentischsten wirkt. Wer kennt diesen Typ Mann nicht?
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, wie sexy und absolut ansprechend ich das Cover finde. Ich sehe es mir wirklich immer wieder gerne an! Für mich eins der bisher besten Romance Edition Cover!

Fazit


Mit ein klein wenig mehr Drama wäre BTT für mich ein absolutes New Adult-Highlight gewesen, so fehlte mir aber ein ganz kleines Fitzelchen. Dennoch ist dieser Roman absolut lesenswert. Ich habe ihn in kürzester Zeit verschlungen und habe mich wirklich bestens unterhalten gefühlt.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho

Mittwoch, 3. Mai 2017

Ramonas Lesemonat April

Und schon wieder ist ein Monat vorüber. Wie schnell die Zeit nur vergeht. Vor allem mit schönen Geschichten. Nun möchte ich euch meinen Lesemonat April vorstellen. Ich werde zu jedem Buch wieder in wenig was dazu schreiben. Wünsche euch viel Spaß beim stöbern. 💕

Prints: 


Diese drei Bücher durften mich durch den April begleiten, Eine bunte Mischung aus Geschichten aller Welt. 



Begonnen habe ich mit dem Buch von Markus Heitz. Eine sehr interessante und spannende Geschichte. Sie spielt in der Neuzeit sowie im 18 Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen ganz besondere Spielkarten, die eine eigene Seele inne haben. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Wer will kann >>HIER<< klicken, um zur ausführlichen Rezension zu gelangen. 








Mein Ivo Pala, äh, sorry, *hust*. 
Ivo Pala sein neues Buch aus der Dark World Saga. Was soll ich schreiben? Ich liebe diese Saga und alles was mit ihr zu tun hat. Dieses Buch war definitiv mein Highlight im April. Die Geschichte ist spannend, der Schreibstil wahnsinnig toll, die Protagonisten besonders einzigartig. Rundum eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe. Wenn ihr noch mehr von meiner Meinung lesen wollt, dass klickt >>HIER<< für die Rezension. 





 


Der Rebell war mein letztes Print, dass ich im April lesen konnte. Es ist ein Buch aus dem Drachenmond Verlag und ich liebe abgöttisch diese wunderbaren Covers. Die Geschichte an sich lässt sich gut lesen, aber es dauert lange bis sie richtig in fahrt kommt. Ich freue mich dennoch schon auf die Fortsetzung, die bereits auf mich wartet. Eine Rezension werde ich hier die nächsten Tage erst online stellen.  




So das waren bereits meine gelesenen Prints.
Fazit: Die Bücher war sehr besonders und ich hatte auch ein absolutes Highlight lesen dürfen. Meiner Meinung nach hätten es aber gerne viel mehr Prints sein dürfen mein SuB quillt bald über. 😂😂😂😂


E-Books: 


Wow. Ich habe wirklich sage umschreibende 13 E-Books gelesen. Mein Fotoprogramm schafft es nicht mal alle in eine angemessene Collage zu stecken. Hier aber dennoch schon einmal ein Bild mit fast allen E-Books. 


Und nun das zweite Bild: 



Eine wirklich geniale Mischung hab ich da gelesen. Von Thriller über Liebesromane bis hin zu Fantasy war alles dabei.




Begonnen habe ich dieses Mal wieder mit der Fortsetzung der Fuchsreihe von Nicky P. Kiesow. Der 5. Band der Reihe ist kurz gehalten mit seinen 56 Seiten. Aber dennoch macht es viel Spaß die Reihe zu lesen. Aber man sollte wirklich mit dem ersten Band beginnen zu lesen, da die Bücher aufeinander aufbauen. 
 








Eine schöne Fantasygeschichte mit einem Hauch Romance durfte ich kennen lernen. Das Buch hat mir gefallen, aber es ist noch Potential für Verbesserungen vorhanden. Das Buch gehört zu einer Trilogie und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Falls ihr die ausführliche Rezension lesen wollt, klickt >>HIER<<.








Eine schöne, spannende und liebevolle Geschichte hat mich hier erwartet. Sie spielt in der Zukunft und hat die Welt, so wie mir sie kennen, sehr verändert. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war einfach gehalten, die Informationen werden dem Leser im Laufe des Buches alle übermittelt und nicht auf einen Schlag zu Beginn des Buches. Die Protagonisten sind toll und haben mein Herz im Sturm erobert. Meine ausführliche Rezension gibt es >>HIER<<








Mit Der Prinz der Elfen von Holly Black hatte ich so meine Probleme. Der Schreibstil sprach mich persönlich nicht an. Ich empfand die Sätze als abgehackt oder in der Luft stehend. Die Geschichte bzw. die Storyline gefiel mir trotz allem gut. Die Charaktere sind einzigartig und beeinflussen damit die Story sehr. >>HIER<< gibt meine Rezension.






 

Eigentlich mag ich Arno Strobel seine Bücher sehr gerne und habe bisher jedes einzelne erschienene Werk gelesen. Von dieser Geschichte war ich jedoch ein wenig enttäuscht. Sie passte meiner Meinung nach nicht zum Autor. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, verstand einige Erklärungen überhaupt nicht. Auch der Protagonist konnte mich nicht von sich überzeugen. Das Buch gehört zur gleichnamigen Serie, die ich bis jetzt noch nicht gesehen habe. 








Ein weiteres Drachenmond Buch ist meiner Leselust zum Opfer gefallen. 
Fenrir von Asuka Lionera, welches auch erst Ende März im Verlag erschienen ist hat von Anfang an meine Neugierde geweckt. Aber leider konnte es mich nicht von sich überzeugen. Ich hatte einfach mehr von der Geschichte erwartet. Wer meine ausführliche Rezension lesen will, klickt >>HIER<<







Maybe not ist eine Novelle zu dem Buch Maybe Someday. Ich hatte mich sehr auf diese Novelle gefreut, da ich Maybe Someday sehr gerne mochte. Doch leider war ich von dieser kurzen Geschichte enttäuscht worden. Ich hatte beim lesen das Gefühl, dass die Sätze künstlich gekürzt und die Geschichte auf die Seiten gepresst wurde. Schade. 







Über das Buch Der Kuss der Lüge hatte ich schon zuvor viele verschiedene Meinungen gehört und gelesen. Einige berichteten davon, wie enttäuscht sie von der Geschichte seien oder das sie sich ganz was anderes darunter vorgestellt hatten. Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. In der Sparte E-Book kann ich sagen war dies eins meiner Highlights des Monats. Rezension gibt es >>HIER<<.







Und hier ist mein zweites Highlight der E-Books im April. Wieder einmal konnte mich Laura Labas von ihren Fertigkeiten als Autorin von sich überzeugen. Ich liebte dieses Buch mit jeder Seite, die ich gelesen habe mehr. Der Schreibstil ist einfach nur toll. Die Geschichte spannend und lustig zugleich. Die Protagonistin ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man den Prolog gelesen hat, weiß man bereits warum. Das Beste an der Geschichte? Es handelt über verschiedene Dämonen. Rezension >>HIER<<.







Blütenstern von Susanne Ertl ist ein schönes Buch voller Liebe. Entdeckt habe ich diese Reihe auf der Leipziger Buchmesse. Blütenstern ist der zweite Teil einer Reihe. Es handelt sich hier um kurze Geschichten, die zusammen gehören. Man könnte diesen Teil auch lesen, ohne zuvor den ersten Band lesen zu müssen. 






Fall for you wartete schon einige Zeit auf meinem Kindle auf mich. Nun endlich bin ich dazu gekommen es zu lesen und ich kann klar sagen: Diese Liebesgeschichte ist toll! Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und zeigen ihre Gefühle deutlich. Ich persönlich liebte die gesamte Familie vom ersten Augenblick an. Klare Leseempfehlung!








Auch diese Geschichte hatte mein Kindle schon zu lange für mich aufgehoben. Schneeweiße Rose ist ein Märchen der besonderen Art. Es handelt über zwei Schwestern, die einen verwundeten Mann bei sich aufnehmen und gesund pflegen, der Verletzte hat aber sein Gedächtnis verloren und kann sich nicht mehr daran erinnern, wer er ist. Die Geschichte ist voll von Liebe und Magie. Das Ende hat mir hier wirklich sehr gefallen, da sich hier die Autorin noch etwas besonderes einfallen hat lassen. 






Durch eine andere Bloggerin von Sunshine Books wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Sie schrieb eine so schöne Rezension über dieses Buch, dass ich es lesen musste. Wie fand ich es? Der Einstieg war gewöhnungsbedürftig. Das lag an den Gedanken der Protagonistin, die beschrieben wurden. Die Protagonistin ist sehr eigensinnig, stur aber vor allem besonders. Sie zu mögen ist eine kleine Herausforderung gewesen. Die Geschichte ist sehr interessant, mystisch, neuartig, Gesamt betrachtet hat mir das Buch gefallen. 




So das waren alle meine gelesenen Bücher des Monats April. Habt ihr auch bereits eines dieser Bücher gelesen? Wenn ja wie fandet ihr es? Hinterlasst gerne einen Kommentar mit eurer Meinung, bin sehr gespannt darauf und würde mich auch sehr freuen. Vielleicht ist das ein oder andere Buch auch für euch dabei, welches ihr bald lesen wollte. Ich wünsche euch viel Spaß dabei. 

Liebe Grüße von eurer Ramona