Mittwoch, 30. November 2016

Rezension zu "In der Seele ein Grauwolf" von Anika Lorenz

Allgemeine Informationen: 

Autor: Anika Lorenz
Titel: In der Seele ein Grauwolf
Reihe: Heart against Soul 2
Verlag: Impress
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 03.11.2016
Seiten: 215
Preis:
         - E-Book: 3,99 €
ASIN: B01M1OYRDN 

Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Das Leben von Emma gerät aus den Fugen, als sie endlich das Geheimnis aufdecken konnte, welches zwischen ihr und Nate stand. Denn auch wenn sie sich nun ihm näher fühlt als jemals zuvor, scheint ihr normales Leben auf dem Kopf zu stehen und hinter jeder Ecke Gefahren zu lauern. Verzweifelt versucht sie ihr neues Leben zu akzeptieren und zu beherrschen, um selbst keine Gefahr für ihr Umfeld darzustellen, doch wie soll sie das machen, wenn sie nicht einmal weiß, welches Tier und welche Kraft in ihr steckt? 


Erster Satz der Geschichte:

"Oh... wie habe ich während dieser Zeit gehofft, dass du es bist"

Meine Meinung:

Vor knapp einem Monat hatte ich den ersten Band der Reihe gelesen und hier auf meinem Blog rezensiert. Wer meine Bewertung damals gelesen hatte weiß, dass mir der erste Teil eher weniger zugesagt hatte. Mir fehlte damals der Spannungsbogen und der Bezug zu dem Geheimnis. 
Aber ich kann jetzt schon sagen, der zweite Band übertrifft den Ersten um längen. 

Auch in der Fortsetzung schreibt Anika Lorenz in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonistin Emma. Wie ihr bereits wisst finde ich diese Wahl immer sehr schön, da der Leser hier sehr gut in den Charakter hinabtauchen kann und wirklich alle Gedanken und Handlungen versteht. 
In diesem Fall ist es außerordentlich wichtig aus der Sicht von Emma die Geschichte zu überblicken. Sie ist eine sehr wichtige Person in diesem Buch hat ist mit mehreren Einflüssen konfrontiert. 

Der Titel der Reihe "Heart against Soul" findet in diesem Teil der Reihe eine neue Bedeutung. Jeder kennt Situationen in denen er mit dem Herzen oder mit dem Gehirn Situationen entscheiden muss. In diesem Fall ist es zwar nicht das Gehrin sondern die Seele der Gestaltwandler, aber es kommt dem Ganzen schon sehr nahe. Ich persönlich fand es sehr toll einen Bezug zwischen dem Reihennamen und der Story selbst zu finden. 
Im Vordergrund der Geschichte steht neben den Gestaltwandlern natürlich auch das Liebesleben von Emma. Und ganz ehrlich? Ich möchte nicht mit ihr tauschen müssen. Sie erfährt in diesem Band, dass Liebe nicht immer gleich Liebe bedeutet und steht wirklich zwischen den Fronten. (Mehr kann ich leider nicht verraten.^^) 

Im Laufe des Buches tauchen viele Fragen auf, die man selbst gerne beantwortet hätte. Somit stieg die persönliche Spannung und vor allem Neugierde immer mehr. Was ist nur mit Emmas Großmutter los? Diese Frage stellte ich mir bereits im ersten Band, und im zweiten wird man noch sehr lange hingehalten, bis man endlich eine Vermutung hat und auch des Rätsels Lösung nahe kommt. Allgemein lässt sich auch schreiben, dass Emma ein sehr kompliziertes Umfeld hat. Viele ihrer Freunde verhalten sich eigenartig und setzen sie unter Druck, was sich nicht gut auf sie auswirkt. Aber um hier mehr herauszufinden, müsst ihr schon selbst das Buch lesen. 

Anika Lorenz sind die tierischen Beschreibungen wahnsinnig gut gelungen. Dies zeigte sich bereits im ersten Teil "Im Herzen ein Schneeleopard", dennoch schaffte sie es sogar sich zu steigern. Ich denke hier hat die Autorin eine wirklich tolle Begabung und man merkt richtig beim lesen, wie viel Mühe sie sich gegeben hat. Es wirkt so authentisch und zum Teil auch realistisch, dass man meinen könnte, die Autorin selbst sei eine Gestaltwandlerin. Alle Reaktionen oder Handlungen sind sofort nachvollziehbar und man selbst hätte wahrscheinlich nicht anders reagiert in den Situationen, denen die Charaktere ausgesetzt sind. 

Ich kann es kaum mehr aushalten bis Januar warten zu müssen auf den dritten Teil der Reihe. Das Ende des zweiten Bandes hat mich die ein oder andere Träne gekostet und ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. 

Das Cover ähnelt sehr dem des ersten Bandes. Meiner Meinung nach sehr gute Wahl. Ich mag es, wenn ein Leser auf den ersten Blick gleich erkennt, dass Bücher zu einer Reihe zusammen gehören. Die Änderung des Titels finde ich auch interessant, und hatte mir hier im Vorfeld schon meine Gedanken gemacht, warum es jetzt um einen Wolf geht. Zusammen gefasst kann ich sagen, dass dieses Cover mir mit seinen Farben und dem Titel sehr gefällt. 

Fazit: 

Anika Lorenz hat mich mit dem zweiten Band der Reihe absolut überzeugen können. Meiner Meinung nach hat sie sich selbst gesteigert in ihrer Art die Geschichte verlaufen zu lassen und auch in ihrem Schreibstil sind viele neue positive Aspekte zu erkennen, die ich im ersten Band noch bemägelt habe. Ich persönlich habe nun alles bekommen, was ich mir gewünscht habe von diesem Buch. Die Spannung war vorhanden, die Fragen wurden bis zum bitterem Ende nicht beantwortet, die Beschreibungen waren authentisch und zu guter Letzt konnte ich dieses Werk nicht mehr aus der Hand legen. 
Ich kann "In der Seele ein Grauwolf" mit voller Inbrust weiter empfehlen. Es lohnt sich den ersten Band zuvor zu lesen, um mit diesem Band in Begeisterung ausbrechen zu können. 
Da ich keinerlei negative Kritik finden konnte erhält dieses Werk die vollen Sterne. 
Ich freue mich schon sehr darauf den dritten Teil der Heart against Soul Reihe lesen zu dürfen.

Rezension erstellt von Ramona Gall 

Bildquelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51lChNJcRJL.jpg

Dienstag, 29. November 2016

Rezension zu "Up in Flames" von Abbi Glines

Allgemeine Informationen: 

Autor: Abbi Glines
Titel: Up in Flames
Reihe: Rosemary Beach 14
Verlag: Piper Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
- E-Book: 1. August.2016
- Taschenbuch: 1. September.2016
Seiten: 288
Preis:
         - E-Book: 7,99 €
         - Print: 8,99 €
ISBN: 3492309208

Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Vom Vater nicht anerkannt, der Mutter vernachlässigt, den Umfeld und Halbgeschwistern verachtet, das schwarze Schaf, die Bitch – das ist Nan! Ihr ist bewusst, wer sie ist und auch wie sie ist, dennoch sehnt sie sich nach Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. Neben ihrem großen Bruder und Held, Rush, ist Major der erste, der ihr zumindest weitestgehend das gibt, was sie so dringend braucht. Der hat aber andere Motivationen als Liebe, er will sie schützen, denn sein Job ist es ihr Informationen über einen ihrer Ex-Affären entlocken und so ihre Unschuld zu beweisen.


Meine Meinung: 

Up in Flames ist eine hervorragende Titelwahl! Beim Lesen habe ich das eine oder andere Mal in Flammen gestanden! Einige Szenen haben mir tatsächlich eingeheizt, gleichzeitig aber auch die Schamesröte auf die Wangen getrieben. Ich bin alles andere als prüde, aber auf den Wegen zwischen Uni und zu Hause heiße Sexszene zu lesen, hat etwas wirklich Verruchtes – zumindest in dieser Umsetzung!
Abbi Glines ist allgemein für ihre sexy Liebesromane bekannt, in dieser Form habe ich bisher aber noch nichts von ihr gelesen. Einige haben diese neue Art kritisiert, vor allem den Verlauf, ich bin aber wirklich begeistert von dem Twist und der Wendung, so und nicht anders musste Nans Geschichte verlaufen – so viel zu Nans persönlichen Happy End.

In Bezug auf die Storyline gibt es jedoch das eine oder andere zu bemängeln, der spannende Teil ist mir persönlich zu kurz gekommen, das Ende viel zu schnell.
Es wirkt gezwungen, fast schon nicht komplett durchdacht.
Im ersten Moment haben einige dieser Faktoren mir echt die Geschichte versaut, heute einen Tag später, gehe ich aber nicht mehr so stark ins Gericht, denn der Gedanke an sich ist passend und das tatsächliche Ende beziehungsweise letzte Kapitel wirklich schön.


Nan kannte man bisher eigentlich nur als die kalte „Bitch“, doch bereits während der Geschehnisse in „When You’re Back“ konnten wir kleine Einblicke auf ihren wahren Charakter erhaschen. Wenn ich an Nan denke, kommt mir das Bild eines geprügelten Welpens vor Augen. Sie fühlt sich missverstanden, wurde zu oft enttäuscht und verletzt, aus Selbstschutz beißt sie, bevor man sie wieder verletzten kann.
An dieser Stelle würde ich gerne einen Teil der Inhaltsangabe zitieren:
" Wer liebt, wird verletzt. Immer. Das musste Nan schon früh auf schmerzhafte Weise lernen. Nach außen hin hat sie sich deshalb längst eine harte Schale zugelegt: Sie ist kalt und berechnend, sie provoziert„ intrigiert und macht ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle. Innerlich ist sie jedoch zerrissen, gebrochen, zutiefst unglücklich."
Besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können.
Während des Beginns der Reihe war es wirklich schwer sie zu mögen und dennoch gab es Momente in denen sich mein Herz aus Mitleid zusammengezogen hat. Ich habe lange auf ihre Geschichte gewartet und wollte unbedingt hinter ihre Fassade blicken. Jetzt kann ich endlich sagen, dass ich sie tatsächlich verstehen kann.
Sie ist bloß ein Mädchen, das geliebt werden will – mit Stärken, aber vor allem trotz ihrer Schwächen.
Um nun auch noch auf Major eingehen zu können, werde ich wohl ein wenig spoilern müssen:
Also: ACHTUNG SPOILER!
Major ist eigentlich ein netter Kerl, innerhalb des Buches ist aber der Begriff „Hurenbock“ das ein oder andere Mal gefallen und ich finde diese Beschreibung leider zutreffend. Als Mann ist er mit seiner lockeren und teils auch lustigen Art ansprechend, als Partner ist er jedoch eher weniger geeignet. Besonders die ersten Kapitel schreien Arschloch! Ich habe mich tatsächlich sehr über ihn aufgeregt, war mir phasenweise aber auch nicht sicher, was er denn nun wirklich will, beziehungsweise was er nun für Absichten in Bezug auf Nan hat. Selbst gegen Ende war mir nicht ganz klar, ob sein Ego ihn leitet oder seine Gefühle für sie.
Eine weitere wichtige Person in Nans Leben ist Cope, Majors „Vorgesetzter“, er hat etwas Animalisches, ist nicht zimperlich und sehr direkt oder besser gesagt dominant.
Ohne zu Wissen, wie der weitere Verlauf sein würde, musste ich bei Rushs Aussage, über den Männertyp, den Nan braucht, spontan an Cope denken, denn ganz egal wie hart und gefährlich er wirkt, er ist ein absoluter Romantiker.

Ich weiß nicht, ob ich bereits das Wort „Göttin“ in einer meiner Rezensionen verwendet habe, aber Abbi Glines ist definitiv eine von meinen Schreibgöttinnen!
Ich liebe sie!
Ich liebe ihre Bücher!
Ich liebe ihren Schreibstil – er ist so real, authentisch und fesselnd!

Auch optisch sind ihre Bücher und Cover hübsch anzusehen. Tatsächlich finde ich die deutschen Cover sogar wesentlich schöner als die Originale. Genau wie auf den meisten der anderen Cover sieht man ein Paar, wenn ich jetzt auf hohem Niveau nörgeln wollen würde, könnte ich anführen, dass es vielleicht besser rübergekommen wäre, wenn die Frau im Mittelpunkt gestanden hätte, statt des Mannes. Das ist aber auch nur Geschmackssache und darin begründet, dass ich den Hauptfokus der Geschichte ebenfalls auf der Frau – sprich Nan – sehe.


Fazit: 

Für mich geht mit Nans Geschichte eine wunderbare Reihe zu Ende. Geliebte Charaktere haben wir wiedersehen dürfen, besonders diese Nähe hat mir viel bedeutet und mich nicht ganz so traurig gestimmt.
Tatsächlich wird sogar gemunkelt, dass es ein Wiedersehen, der ganz besonderen Art geplant ist, nämlich durch das Zusammentreffen zwischen dem Finlay Sprössling, Nate, und Bliss, der Tochter von Eva und Cage York. Ich bin gespannt, ob Rosemary Beach und Sea Breeze zusammengeführt werden. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall lesen wollen.

Auch wenn Abbi Glines aktuell viel mit ihrem Baby zu tun haben wird, kommt im Februar 2017 der zweite Band der The Field Party Reihe raus. Wir dürfen also auch weiterhin auf viele Glines Bücher hoffen.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho, Booklorette

Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/518LcnQXmsL._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Montag, 28. November 2016

Rezension zu "Seday Academy, Gejagte der Schatten" von Karin Kratt

Allgemeine Informationen:


Autor: Karin Kratt
Titel: Seday Academy 1, Gejagte der Schatten
Reihe: Seday Academy
Verlag: Dark Diamonds, Carlsen Imprint
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 28.20.2016
Seiten: 269
Preis:
         - E-Book: 3,99 €

Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Für die Menschen sieht Cey einfach nur perfekt aus. Doch der Schein kann trügen, denn Cey ist eine J´ajal und nicht nur übernatürlich schön sondern sie besitzt auch übermenschliche Eigenschaften. Doch so toll, wie dies auch klingen mag, durch ihre Besonderheiten ist Cey dazu verdammt ein Leben auf der stetigen Flucht zu führen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Seday sie finden und in ihr System der Täuschungen zwingen. Doch dann begegnet sie Xyen, einen Seday, der äußerst attraktiv ist und Cey wirklich helfen will. Ist sie bereit dazu ihr bisheriges Leben und dessen Motive hinter sich zu lassen und Xyen zu vertrauen? Und in wie weit kann er ihr vertrauen? 

Meine Meinung:

Im ersten Moment habe ich nicht schlecht geguckt, als ich herausfand, dass es einen neuen E-Book Verlag von Carlsen geben soll. "Carlsen-Imprint Dark Diamonds". 
Natürlich musste ich umgehend nachschauen. welches Programm die Dark Diamonds in Planung hatten. Und siehe da, es hörte sich alles sehr gut an. Die Cover der bisher erschienenen E-Books sehen düster und mystisch zugleich aus, die Titel und Klappentexte schienen einiges zu versprechen. Und somit war die Entscheidung schnell getroffen: Ich muss ein Buch aus diesem neuen Verlag lesen.

Meine Wahl fiel dabei auf "Seday-Academy, Gejagte der Schatten" aufgrund des Titels. Bücher, deren Story sich in einer Academy abspielen haben mir bisher immer sehr gut gefallen. Leider jedoch sagte der Klappentext nichts darüber aus, ob diese Geschichte wirklich etwas mit einer Academy zu tun hat. Dennoch wagte ich einen Versuch und wurde dabei nicht enttäuscht.

Karin Kratt erzählt die Geschichte mithilfe vom Wechsel der Perspektive zwischen Cey/Ceythlyn und Xyen in der dritten Person. Ich fand es sehr interessant, beide Seiten kennen lernen zu dürfen, denn grundverschiedener können sie kaum sein.
Cey ist ein Charakter, den man als Leser entweder mag oder nicht. Warum dem meiner Meinung nach so sei? Weil Cey ein sehr komplizierter Charakter ist. In erster Linie ist sie sehr eigen und vor allem auch ablehnend gegenüber so gut wie allem. Manchmal auch sehr stur und nicht bereit über ihren Schatten zu springen. Aber ich finde, genau das macht sie so besonders spannend. Selbst nach dem lesen des ersten Bandes der Reihe weiß ich noch nicht alle Geheimnisse von ihr. Da steigt der Reiz umso mehr die folgenden Teile zu lesen, um sie besser verstehen zu können und um die eigene Neugierde zu befriedigen.
Xyen dagegen ist das genaue Gegenteil von Cey. Er ist offen, warmherzig und bereit vieles zu riskieren. Eigentlich ist er meiner Meinung nach ein wenig zu empathisch für einen Anführer einer Organisation. Mir fehlt bei diesem Charakter die Strenge, die ein Chef mit sich bringen sollte. Zwar scheint diese immer wieder durch, aber nach meinem Geschmack einfach zu selten. 

Als ich mit dem Buch begonnen habe wurde ich sogleich in eine Welt voller Spannung hinein gezogen. Die Mischung zwischen Alltag, Fantasy und blutiger Szenen hatten sofort meine Aufmerksamkeit für sich beansprucht. Der Einstieg in die Story ist Karin Kratt hier sehr gut gelungen. Auch im weiterem Verlauf der Geschichte schaffte sie es mich immer wieder zu überraschen. Da ich schon sehr viele Bücher gelesen habe, denke ich zumeist zu wissen, was als Nächstes passieren wird, aber so ist es hier nicht gewesen. Für mich persönlich ein klarer Pluspunkt. Die Art und Weise, wie die Academy aufgebaut ist und auch welche Ausbildungsbereiche sie bestrebt unterscheidet sich grundlegend von den bisher mir bekannten Büchern. Ein weiterer positiver Punkt endlich wieder etwas komplett neues lesen zu dürfen. Auch die magischen Fähigkeiten der J´ajal sind anders als erwartet. Aber hier sollte sich jeder selbst überraschen lassen, sonst verrate ich noch zu viel. 

Leider gab es im Laufe der Geschichte zwei Textpassagen, die mich ein wenig verwirrten und Fragen aufwarfen. Ich denke in diesem Falle wurden entweder die Erklärungen hierzu vergessen oder ein Logikfehler liegt vor. Da ich meine Leser nicht spoilern will, kann ich die genauen Textstellen nicht aufführen, da sie eine sehr tragende Schlüsselrolle inne haben. Nur so viel hierzu: Eine Passage ist ungefähr in der Mitte des Buches, als die Story eine interessante Wendung nimmt und eine anderen bei dem vorletzten Höhepunkt des ersten Bandes. 

Nichts desto trotz hat die Autorin viele Punkte offen gelassen, die den Leser dazu verleiten unbedingt den nächsten Band lesen zu wollen. Auch das Ende des ersten Teil ist mit einem fiesem Cliffhänger versehen, der wo die Lust auf mehr noch weiter fördert. 

Zum Cover sage ich dieses Mal weniger, da ich bereits oben darauf eingegangen bin. Das Einzige was mich hierbei stört ist das Hochhaus im Hintergrund. Ich finde es passt nicht zur Geschichte. Die Schriftart gefällt mir sehr gut, da sie recht auffällig ist. Die Frau auf dem Cover ist sicherlich hübsch und soll wahrscheinlich einen Bezug zur Protagonistin herstellen. Die dunkel gehaltenen Farben und Schatten haben einen mystischen Aspekt, der mir auch sehr gefällt. Hierbei muss ich immer wieder daran denken, wie der Verlag heißt. "DARK Diamonds". 
Kurz zusammen gefasst ist das Cover, bis auf das Hochhaus, meiner Meinung nach gut gelungen.

Fazit: 

Mein Fazit zu diesem Buch ist eindeutig. Ich kann dieses E-Book jedem Liebhaber von Fantasy jeglicher Form empfehlen. Es ist anders, wie die bereits von mir gelesenen Bücher. Die Autorin überrascht des öfteren mit den Wendungen in der Story, und auch die Protagonisten sind anders, als man es gewohnt ist. Bei der Bewertung gibt es einen Stern Abzug aufgrund der beiden Textpassagen, die mich verwirrt haben. Aber dennoch, dadurch, dass Karin Kratt so viele Fragen unbeantwortet gelassen hat und das Ende mit einem Cliffhänger versehen hat, werde ich definitiv den folgenden Band dieser Reihe lesen. 

Rezension erstellt von Ramona Gall

Bildquelle:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51CTdD5XucL.jpg 

Freitag, 25. November 2016

Rezension zu "Frigid" von Jennifer L. Armentrout

Allgemeine Informationen: 

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Frigid
Reihe: 
Verlag: PIPER
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: 02.11.2016
Seiten: 336 
Preis: 
         - Taschenbuch: 9,99 €
         - E-Book: 8,99€
ISBN: 978 3492309851 

Bewertung: 4,5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Kyler und Sydney kennen sich bereits fast ihr ganzes Leben lang, die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft und das obwohl sie charakterlich wahrscheinlich gar nicht unterschiedlicher sein könnten.
Er ist mit seinen lockigen Haaren ein absoluter Playboy und Frauenmagnet - nascht mal hier und mal da, die einzige, die er noch nicht probiert hat, ist Syd und das obwohl sie sich das sehnlichst wünscht.
Kurz vor Weihnachten wollen sie mit ihren Freunden auf die Skihütte von Kylers Mutter fahren, um dort vor Weihnachten noch einige Tage Spaß zu haben.
Während die beiden noch auf der Hütte ankommen, hindert ein starker Schneesturm den Rest der Truppe an der Weiterfahrt, sodass Syd und Kyler ganz alleine in der Schneewüste ausharren und sich zwangsweise auch miteinander beschäftigen müssen.
Eigentlich sollte es eine romantische Vorstellung sein – kuschelige Abende vor dem Kamin, der Flair von Winter, Schnee und einer rustikalen Holzhütte.
Wäre es wahrscheinlich auch, wenn da nicht immer wieder diese beängstigenden Vorfälle passieren würden.


Meine Meinung: 

Ich habe dieses Jahr Jennifer L. Armentrout bzw. J. Lynn für mich entdeckt, neben anderen beim Piper Verlag vertretenen New Adult-Autorinnen, ist sie eine meiner Herzensautorinnen.
Wenn man ihre Bücher liest, hat man das Gefühl an die Hand genommen und ins Buch geführt zu werden.
Man entdeckt eine Welt, voller Emotionen und Drama. Freundschaft und Spaß kommen, aber auch nie zu kurz.
Als ich damals Frigid entdeckt habe, war ich zuerst ein wenig skeptisch, New Adult mit Crime-Elemente? Tatsächlich ist der Autorin der Clou gelungen und es hat sich alles perfekt ineinander gefügt, mir persönlich hat diese neue Facette gefallen, auch wenn es keinen super Wow-Effekt gab.
Wer die Autorin kennt und liebt, weiß einfach wie toll und flüssig sie schreibt. Die verhältnismäßig geringe Seitenzahl verführt oft dazu das ein oder andere Kapitel mehr zu lesen oder gar das ganze Buch in einem Rutsch – selbst wenn die üblichen Pflichten nach einem rufen.
Frigid habe ich mit den Bloggerkolleginnen von Tattooed Tree und Bücherhummel gelesen, sodass ich gar nicht in einem durchlesen konnte.
Wenn man sich an festgelegte Abschnitte halten will (sollte), merkt man erst wie fies manche Kapitelenden sind, man MUSS einfach weiterlesen!

Gehen wir aber nochmal ein wenig näher auf die Protagonisten ein.
Sydney ist ihrer Meinung nach etwas zu klein geraten und kann mit vielen Frauen nicht mithalten, dabei fällt ihr gar nicht auf, dass durchaus viele Männer Interesse an ihr hätten. Ihr wahres Interesse gilt aber sowieso Kyler, ihrem besten Freund seit Kindertagen.
Besonders zu Beginn leidet man mit Sydney und auch wenn man in so einer Situation noch nie gewesen ist, kann man ihre Enttäuschung und auch den Schmerz absolut nachempfinden. Sie ist ein liebes und zurückhaltendes Mädchen, das viel zu viel einsteckt, was aber wiederum ihren Charakter und ihre Herzensgüte ausmacht.
Ein Beispiel ist mir da besonders in Erinnerung geblieben: Kyler verhält sich wie ein unsensibles Arschloch und dennoch schmiert sie ihm ein Sandwich.
Glücklicherweise weiß er das zu schätzen und dennoch, will man ihn in solchen Momenten einfach nur schlagen!
Der liebe Kyler, ist wie bereits beschrieben, ein absoluter Frauenmagnet, optisch natürlich ein Traumprinz und charakterlich kein übler Kerl.
Tatsächlich trügt der Schein und er ist gar nicht so wie er wirkt, schon mal gar nicht, wie er auf Syd wirkt. Er hat durchaus Anstand und was Frauen betrifft sogar ganz bestimmte Moralvorstellungen. Was das aber genau bedeutet, erfährt man nur häppchenweise, während der Passagen, die wir aus seiner Sicht sehen.
Endlich erfahren wir auch etwas über seine tatsächlichen Ambitionen in Bezug auf Syd, die süß, aber auch verwirrend und frustrierend sind.
Allgemein ist es oft vorgekommen, dass Kyler irgendetwas gesagt hat, was Syd unweigerlich verletzt musste.
Manchmal frage ich mich, ist Unbedachtheit eine Männerkrankheit oder sind wir Frauen einfach zu sensibel?
Dann gibt es aber wieder die Momente in denen er absolut „Zucker“ ist.
Man kann absolut nachvollziehen, was sie aneinander finden.

Zum Cover kann man eigentlich nicht all zu viel sagen – es ist auf jeden Fall sehr hübsch und absolut passend.
Man sieht ein Pärchen, die Frau steht dabei im Mittelpunkt, von dem Mann sieht man nur die Hände und den unteren Teil des Gesichts. Beide sind winterlich angezogen und halten einander zugewandt an den Hände.
Für Coverkaufer ist die Gestaltung ansprechend und auch wenn Frigid der Anfang einer neuen Reihe ist, passt das Design und der Stil das Cover zu den bisher beim Piper Verlag erschienen J. Lynn Bücher. Für mich persönlich ein absoluter Pluspunkt!

Fazit: 

Kommen wir nun zu meinem Fazit: Kyler und Sydney verkörpern für mich das Modell Friendzone! Ich bin wirklich unglaublich dankbar, dass ich in so einer Situation noch nicht gewesen bin. Die üblichen Ängste und Zweifel sind schon schlimm genug, aber täglich die geliebte Person sehen zu müssen, möglicherweise auch noch mit einem anderen oder einer anderen, stelle ich mir als absolute Hölle vor.
Jennifer L. Armentrout hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. 2017 wird für mich und auch alle anderen Armentrout/ J. Lynn Fans ein großes Jahr.
Die Waiting-for-you Reihe geht mit Brock und Jillian in die nächste Runde – zu erwähnen ist, dass auch die beiden das Friendzone-Modell bedienen, ich bin also gespannt, ob Kyler und Sydney abgelöst werden.
Außerdem werden wir mehr über die komplizierte Beziehung zwischen Andrea und Tanner erfahren, die wohl bisher eher Katz und Maus, als Freunde waren.
Lange Rede, kurzer Sinn: Frigid hat mich, als absoluten Weihnachts-Hasser in Weihnachts- und Winterstimmung gebracht. Ich hätte jetzt tatsächlich Lust auf eine Woche Urlaub im Schnee - in einer Hütte, vor dem Kamin mit Büchern, warmen Kakao und Keksen!


Rezension und Bild erstellt von Kathrin Ho.

Donnerstag, 24. November 2016

Rezension zu "Nerve, Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen" von Jeanne Ryan

Allgemeine Informationen: 

Autor: Jeanne Ryan
Titel: Nerve, Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen
Reihe: /
Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 15.08.2016
Seiten: 316
Preis:
         - Hardcover: 14,99 €
         - Taschenbuch: 9,99 €
         - Ebook: 8,99 €
ISBN: 978 3570309766

Bewertung: 5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Um einem Jungen zu gefallen, machen Mädchen gerne ungewöhnliche Dinge. Genauso auch Vee, ein ruhiges Mädchen, dass sich normalerweise im Hintergrund wohler fühlt, als im Rampenlicht zu stehen. Vee nimmt an einem Online-Game teil, von dem sie eigentlich nichts hält, nur um ihren Traummann auf sich aufmerksam zu machen. Für dieses Game muss sie Challenges bestehen, die äußerst peinlich sind, ihr aber mit der Zeit Spaß machen. Bis zum Finale zumindest. Zusammen mit ihrem Spielpartner Ian wird sie mit fünf anderen Spielern in einen Raum eingeschlossen und spielt um nun ihr Leben.


Meine Meinung: 

Nerve, ein Buch, welches einem wirklich die Nerven raubt.

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk durch den gleichnamigen Kinofilm "Nerve". Die Vorschau dessen hat meine Neugierde geweckt und als ich dann gesehen habe, dass es dazu ein Buch gibt musste ich es einfach lesen. Und ich wurde positiv mehr als nur überrascht.

Die Geschichte fängt schon sehr spannend an. Es geht um ein Mädchen, welches sich sozial zurück zog und anschließend in die Wildnis flüchtete, um ein wenig ihre Ruhe zu haben. Doch sie wird verfolgt von einem Beobachter aus dem Spiel "Nerve". Sie selbst war bis vor kurzem eine Spielerin bei diesem Spiel.
Das erste Kapitel raubte einem schon den Atmen und ich fieberte sofort mit.

Ab dem folgendem Kapitel geht es um Vee, eine junge Frau, die als Bühnenarbeiterin und Visagistin im Hintergrund eines Theaters fungiert. Vee war mir gleich von Anfang an sehr sympathisch. Eine Frau, die nicht die typische Heldin darstellt, bescheiden ist und gleichsam verliebt in einen Jungen. Dadurch das die Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, kann man sich in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Beweggründe verstehen.
Aber auch Ian, der Mitspieler, spielt eine wichtige Rolle in der Story. Er ist ein Mann, der Vee immer wieder motiviert, ihr aber zugleich eine feste Konstante bietet. Ian war mir bis zum Schluss suspekt. Ich konnte ihn nur sehr schwer einschätzen, da nicht viel über diesen Charakter verraten wurde im Laufe der Geschichte.
Die Story beschreibt die Ereignisse von wenigen Tagen, wodurch sie äußerst flüssig und chronologisch einfach nachvollziehbar war.
Im Allgemeinen schrieb die Autorin sehr flüssig und vor allem äußerst spannend. Es gelang mir nur selten das Buch aus den Händen zu legen. Jede Challenge hat ihren eignen Höhepunkt und zehrt an den Nerven. Die Spannung war auf jeder Seite zum greifen nahe.

Sehr interessant fand ich persönlich, wie ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen zu einem Tun motiviert werden kann. In diesem Buch sieht man eindeutig, wie viel Menschen für Geld, Träume und Gegenstände bereit sind zu tun. Aber auch das Thema Gruppenzwang wird indirekt thematisiert. Meiner Meinung nach hat hier die Autorin einen grandiosen Bezug zwischen Realität und Geschichte geschaffen. Themen, die in unserer heutigen Gesellschaft ja schwer kritisiert sind, und das natürlich zu recht.

Das Cover ist in diesem Falle genau dasselbe, welches für den Kinofilm genutzt wurde. Es zeigt einem im Groben die Stichpunkte zur Geschichte. Ob es mir gefällt? Es ist definitiv auffällig. Aber richtig begeistern tut es mich nicht.


Fazit: 

Nerve muss man gelesen haben! Dieses Buch ist mein Highlight im November und ich denke sogar eines der Top 10 Bücher des Jahres 2016. Ich bin selbst jetzt, einige Tage nach dem lesen noch immer wahnsinnig geflasht. Die Spannung und das Thema reißen den Leser mit sich mit.
Persönlich kann ich jedem dieses Werk empfehlen und freue mich schon darauf von euren Meinungen zu lesen oder zu hören. Ich hoffe sogar, dass es ein weiteres Buch von Nerve in Zukunft geben wird.

Rezension und Bild erstellt von Ramona Gall

Mittwoch, 23. November 2016

Rezension zu "Darwin City-Die Letzten der Erde" von Jason M. Houch

Allgemeine Informationen:

Autor: Jason M. Hough
Titel: Darwin City - Die Letzten der Erde
Reihe: Die Dire-Earth-Trilogie
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Science Fiction  
Erscheinungsdatum: 01.09.2016
Seiten: 605
Preis:
         - Print, Tb: 9,99 €
         - E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3426519349


Bewertung: 3,5 /5 Sterne


Inhaltsangabe: 

Die Menschheit wurde von einer Krankheit komplett verändert. Ein Mensch war nicht gleich ein Mensch. Einziger sicherer Hafen und Fluchtstätte vieler noch nicht kranker Menschen ist Darwin City. Eine Stadt in deren Mitte Aliens vor ein paar Jahren einen Weltraumaufzug erbaut hatten, und dessen Aura die Menschen vor dieser Krankheit schützt. Doch innerhalb des Schutzes und gegen die Orbitaler entfacht ein Kampf der Macht, wo ein einfacher Mann eine größere Rolle spielt, als er sich wünscht. 

Meine Meinung: 

Science Fiction. Ein Genre dem ich sehr lange den Rücken gekehrt habe. Und nun nach vielen Jahren dachte ich mir, ich will mal wieder ein Buch aus diesem Genre lesen. So durchforstete ich das Internet und stieß auf Darwin City. Mein Interesse war geweckt. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das erste Kapitel des Buches musste ich zweimal lesen, um wieder in die Materie hineinzufinden. Ich verstand zunächst einige Erklärungen nicht, was aber nicht außerordentlich schlimm war, da ich beim zweiten Mal lesen sofort in den Lesefluss gekommen war.
Sehr auffällig waren für mich die vielen detaillierten Beschreibungen der Stadt, des Zentrums und des Weltraumaufzuges. Ich persönlich mag nicht so viele Beschreibungen, da hier die eigene Fantasy eingegrenzt ist. Zu den Erklärungen hinzu kamen auf den ersten Seiten des Buches noch Bildmaterial. Auf diesen wurde der Aufbau der orbitalen Stationen und der Stadt Darwin City veranschaulicht. Solche Bilder zur Erklärung finde ich immer sehr gut.
Die Story wird vom Autor in der Dritten Person erzählt und beginnt mitten im Geschehen eines Bergungsteams im Jahre 2283. Der Kapitän des Teams ist unter anderem einer der vier Hauptprotagonisten, die mit Hilfe von Wechsel der Perspektive die Geschichte erzählen.

Die Protagonisten sind, bis auf eine Ausnahme, anfangs schwer einzuschätzen, da man ihre genauen Ziele noch nicht erahnen kann.
Einzig die Wissenschaftlerin Tania ist klar strukturiert und dem Leser wird schnell bewusst, was sie erreichen will.
Neil, ein Geschäftsmann, zugleich Wissenschaftler und ehemaliger Inhaber von Darwin City, ist der in meinen Augen schwierigste Charakter. Zwischen Machtbesessen, intelligent und um das Wohl Aller besorgt ist alles möglich. Erst am Ende des Buches erkennt man den wahren Charakter dieses Mannes.
Skyler, der Anführer des Bergungsteams erfüllt eine Vermittlerrolle und zugleich ist er einer der wichtigsten Charaktere in diesem Buch. Ich persönlich habe ihn sehr gemocht. Er ist kein strenger Mann, schaut immer auf seine Teammitglieder und kämpft ebenso um Gerechtigkeit und Liebe.
Russell Blackfield dagegen ist das genaue Gegenteil von allen anderen Charakteren. Gelinde gesagt, wächst während dem lesen der Wunsch, diesen Mann auf den Mond schießen zu dürfen.
Die Mischung dieser unterschiedlichen Charaktere macht die Story sehr interessant. Jeder Einzelne erfüllt eine tragende Rolle, welche aber erst später im Laufe der Geschichte zusammen geführt wird zu einem Gesamtbild.
Sehr hervorzuheben ist hier, dass die Protagonisten mit ihrem persönlichem Charme und Sarkasmus den Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Auffällig gut gelungen sind die einzelnen Spannungsbögen, die immer wieder in der Geschichte auftreten. Diese sind so extrem fesselnd, dass es mir unmöglich erschien das Buch aus den Händen zu legen, bevor nicht diese Spannung ein wenig geringer geworden war.
Manche Passagen des Buches, vor allem die, in denen die Infizierten eine wichtige Rolle spielten, erinnerten mich interessanterweise an Walking Dead. Auch wenn die Krankheit SUBS, die in diesem Buch die Menschheit dezimiert hat (in ihrer Menschlichkeit), nichts mit den Geschehnissen in Walking Dead zu tun hat, konnte ich es nicht verhindern, dass ich mir die "Menschen" wie Zombies aus WD vorstellte. Persönlich brachte mir diese Vorstellung einen weiteren Spannungsbogen. Wer Walking Dead kennt, der weiß was ich meine. Kurz gesagt:  Gruselig.

Vom Ende der Geschichte bin ich ein wenig verwirrt. Hier gab es zwei Ereignisse, die ich nicht nachvollziehen kann, aber ich denke, dass dies mit Absicht so vom Autor gehalten wurde, um in Band zwei der Trilogie darauf Antworten geben zu können. Beziehungsweise, um die Neugierde auf den Folgeband zu steigern.

So nun noch kurz meine Meinung zum Cover:
Ich persönlich finde, dass man diesem auf den ersten Blick sofort das Genre ansieht. Ein Pluspunkt. Die Säule in der Mitte wird höchstwahrscheinlich den Weltraumaufzug darstellen, der in Darwin City verankert ist. Unten erkennt man, bei genauerer Betrachtung der Schatten, das es sich hierbei um Gebäude handelt, die jedoch schon sehr zerfallen sind. Warum jedoch das gesamte Cover in solch dunklen Farben gehalten ist, ist mir persönlich nicht ganz klar. Soll dies die Gefühle der Menschen wiederspiegeln? Oder das trostlose Leben innerhalb der Stadt und deren Aura? Ich weiß es nicht.
(Anmerkung: Das Cover auf dem Bild oben ist heller, als das Cover der Prints)
Im Gesamtbild betrachtet ist meiner Meinung nach dieses Cover dennoch gut gelungen und stellt einen Bezug zu der Geschichte und dessen Genre her.

Fazit: 

Mit seinen über 600 Seiten hat Jason M. Hough eine Welt erschaffen, die einiges zu bieten hat. Zumindest dem Leser. Durch die einzelnen Spannungsbögen schafft es der Autor es einen Leser richtig zu fesseln. Auch wenn anfänglich bei mir Verwirrung vorlag, konnte diese im Laufe der Geschichte zumeist aufgelöst werden. Ob ich die Fortsetzung dieses Buches lesen werde, steht noch in den Sternen. Abgeneigt bin ich nicht und meine Neugierde hat Jason M. Hough absolut geweckt. Doch dieses Genre stellt nach wie vor für mich eine gewaltige Herausforderung dar.



Ich möchte mich an dieser Stelle dem Verlag danken, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.

Rezension erstellt von Ramona Gall

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Freitag, 18. November 2016

Rezension zu „Royal Forever“ von Geneva Lee

Allgemeine Informationen:

Autor: Geneva Lee
Titel: Royal Forever
Riehe: Die Royals-Saga 6
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum:
- E-Book: 19. September 2016
- Broschiert: 17. Oktober 2016
Seiten: 320
Preis:
         - Print: 12,99
         - E-Book: 9,99
ISBN: 3734103835


Berwertung 4/5


Inhaltsangabe:

(Achtung!!! Könnte Spoiler enthalten für die Leser, die die Reihe noch nicht bis zu diesem Band gelesen haben!!!)
Die Geschichte von Belle und Smith geht in die letzte Runde.
Auf Grund der Geschehnisse in Royal Kiss tauchen die beiden unter und finden auf Belles Familien Landsitz Unterschlupf. Was eigentlich ein sicherer Hafen sein soll, weckt in Belle böse Erinnerungen, besonders das schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter trägt dazu bei.
Kaum haben sie Ruhe gefunden und ein wenig Kraft getankt, trifft sie der nächste Schicksalsschlag. Besonders Belle hat daran zu knabbern und Smith muss für sie beide kämpfen.
Als wäre das nicht schon genug, schwebt immer noch eine große Gefahr aus Smith Vergangenheit über den beiden.

Autorenbeschreibung: 


Geneva Lee ist eine US-amerikanische Autorin, die mit ihrer Familie in Kansas City lebt.
Neben ihrer Leidenschaft für das Schreiben romantischer Romane mit starken, sexy Männern als Protagonisten, liebt sie Taschen und hat wohl mehr als die eine oder andere in ihrer Sammlung.
In Deutschland ist sie durch ihre Royal-Saga bekannt geworden, die 2017 in die siebte Runde gehen wird. Außerdem erscheint ein komplett neues Buch von ihr, was mindestens genauso interessant klingt.
Nicht nur die Tatsache, dass sie offen über ihre jugendliche Schwärmerei für Prinz William spricht, macht sie sympathisch, sondern auch ihr Verhalten gegenüber ihren Fans. Es ist keine Seltenheit, dass sie Bilder auf Instagram, Facebook oder Twitter kommentiert.
Genau diese Lebensnähe macht Geneva Lee mitunter zu einer tollen Autorin.


Meine Meinung:

Ich habe Belle bereits während der Geschichte von Alex und Clara kennen und lieben gelernt, daher habe ich mich darüber gefreut, dass sie nach dem Betrug ihres Ex-Verlobten, einen sexy und interessanten Mann wie Smith bekommen hat.
Die beiden sind verhältnismäßig schnell zusammengekommen und dennoch konnte man erkennen wie stark die Liebe zwischen den beiden ist, selbst die Zweifel sind nachvollziehbar und unterstreichen das ganze nochmals.
Manchmal muss man für zwei glauben und kämpfen, wenn der andere es nicht kann.
Geneva Lee ist es gelungen zu zeigen, dass eine Beziehung Arbeit bedeutet und auch viele schlechte Zeit haben kann, am Ende kommt es darauf an, ob man aufgibt oder zusammenhält und dadurch stärker wird.
Ich sage immer: „Irgendwann wird alles gut“ und auch hier ist am Ende alles gut.
Die Liebesgeschichte an sich war schön, der „spannende“ Teil ist mir jedoch zu kurz gekommen, viele Fragen kommen auf und werden nicht beantwortet. Daher hoffe ich, dass Band sieben mehr verrät.
Gerade das Ende war in dieser Hinsicht ein wenig unbefriedigend, man aber unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich wünsche mir auf jeden Fall eine Auflösung.


Der Schreibstil:
Geneva Lee hat einen flüssigen Schreibstil und weiß mit ihren Worten zu fesseln. Bereits nach den ersten Seiten ist man mittendrin und mag das Buch, beziehungsweise die Bücher auch nicht mehr aus der Hand legen, sodass ich alle drei Bände über den Samstag und Sonntag verteilt gelesen habe.
Wären mir nicht irgendwann die Augen zugefallen und hätten die üblichen Pflichten nicht gerufen, hätte ich wahrscheinlich erst wieder meine Lesehöhle verlassen, nachdem ich durch bin.
Möglich ist das aber auch nur gewesen, weil Geneva Lee, wie bereits erwähnt, wirklich flüssig und locker schreibt.
Genau wie in den vorangegangenen Bänden, durchlebt man die Geschehnisse sowohl durch Smith, als auch Belles Augen, was das ganze noch mal authentischer und für den Leser fassbarer macht.


Die Protagonisten:
Belle ist sich die ganzen Bände über treu geblieben und hat gezeigt, dass devot sein nicht gleich bedeutet eine keinen freie Willen mehr zu haben und sich auch im Alltag zu unterwerfen.
Smith ist zwar ein dominanter Mann, aber auch sehr liebevoll und führsorglich.
Gemeinsam sind sie ein Paar, dass trotz Vorlieben weitestgehend gleichberechtigt ist. Oft kennt man Dominanz in Verbindung mit vollkommener Kontrolle, hier darf aber jedoch noch sich selbst treu bleiben.
Trotzdem bleibt Smith immer etwas undurchsichtig, der Leser und wahrscheinlich auch Belle wissen nicht, wie sein Job tatsächlich aussieht - was ihn mit seinem Ziehvater wirklich verbindet. In der Hinsicht hätte ich mir mehr gewünscht, dennoch sind die beiden einzeln und auch als Paar authentisch.
An dieser Stelle möchte ich auch noch anmerken, wie sehr ich Tante Jane liebe, ebenso wie Lola. Vielleicht erfahren wir, zumindest über Lola, noch ein wenig mehr im Folgeband.


Das Cover:
Auch der letzte Band ist in Gold gehalten und passt wunderbar zu den zwei Vorgängern.
Ohne viel Schnickschnack, ist das Coverdesign ansprechend und schön.
Ich persönlich habe eine kleine Prinzessinnnen–Ecke mit ähnlicher Thematik und Funko Pop Prinzessinnen, sodass die Aufmachung ordentlich etwas hermacht.
Als Coverkäufer freue ich mich, dass die komplette Reihe zueinander passt, gleichzeitig aber auch die Abgrenzung zwischen Alex und Clara und Smith und Belle zu erkennen ist.


Fazit:

Mit Royal Forever bekommt Claras beste Freundin ein würdiges Happy End.
Genau wie auch die ersten drei Bände, habe ich diese letzten drei Bände um Belle und Smith an einem Wochenende gelesen, wahrscheinlich hätte ich es anders auch nicht ertragen, es gibt einfach nichts Schlimmeres als Cliffhanger.
Gerade als ich traurig war, endgültig Abschied nehmen zu müssen, habe ich erfahren, dass es einen siebten Band geben wird, der wieder von Alex und Clara handelt (?).
Royal Destiny erscheint laut Blanvalet am 21. August 2017, bis dahin ist es leider noch sehr lange, trotzdem freue ich mich sehr über diese Neuigkeit und hoffe auch Belle und Smith wieder zu begegnen.
Wer weiß, vielleicht rereade ich die Reihe vor Erscheinung des siebten Bands nochmal, diese Bücher sind auf jeden Fall solche, die ich gerne ein zweites Mal lesen werde!


An dieser Stelle danke an den Verlag für dieses tolle Reziexemplar, die Printversion durfte aber in meinem Regal nicht fehlen und wurde bei Geneva Lees Lesung gekauft und signiert – ein absolutes Highlight für jeden Fan.

Und HIER könnt nun auch ihr dieses tolle Buch kaufen.

Rezension erstellt von Kathrin Ho

Bildquelle:

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Donnerstag, 17. November 2016

Rezension zu "Crazy, Sexy, Love" von Kylie Scott

Allgemeine Informationen: 

Autor: Kylie Scott
Titel: Crazy, Sexy, Love
Reihe: Dive Bar 1
Verlag: LYX, Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 11.11.2016
Genre: Liebesroman
Seiten: 368
Preis:
         - E-Book: 9,99 €
         - Print: 12,00 €
ISBN: 978-3736301993

Bewertung: 4/5 Sterne


Inhaltsangabe: 

Was gibt es Schlimmeres als am Tag seiner Hochzeit zu erfahren, dass der Mann, den man geglaubt hat zu lieben, eine Affäre hat?
Richtig! Zu erfahren, dass er eine Affäre mit seinem besten Freund und Trauzeugen hat!
Als Lydia das herausfindet, ergreift sie die Flucht und klettert im Hochzeitskleid über einen zwei Meter hohen Zaun. Um ihre Verfolger abzuschütteln und sich in Ruhe in ihrem Selbstmitleid zu suhlen, nimmt sie das offene Badezimmerfenster vor ihrer Nase als Einladung und schlüpft in das fremde Haus.
Als Vaughan die betrogene Braut in seiner Badewanne entdeckt, ist er zuerst wütend, doch schnell entpuppt er sich als Freund und Retter. Lydias wirklich schwerwiegende und schlagende Argumente tragen dazu wahrscheinlich einiges bei.
So kommt es also, dass die kurvige Frau die Welt des Ex-Rockstars auf den Kopf stellt.


Meine Meinung: 

Crazy, Sexy, Love ist wohl der perfekte Titel für dieses Buch.
Die Geschichte zwischen Vaughan und Lydia fängt ziemlich verrückt an, nämlich mit ihr im Brautkleid, in seiner Badewanne – nass! Muss man hierzu noch mehr erklären?

Kylie Scott ist eine meiner persönlichen Lieblingsautorinnen, bisher war jedes ihrer Bücher ein Kunstwerk, das ein Leserherz zum höher Schlagen und manchmal auch zum schmerzen bringt.
Natürlich habe ich auch unter ihren Büchern Favoriten und dazu zählt der vierte Band der Stage Dive Reihe. Dort haben wir bereits einen Vorgeschmack auf Vaughan bekommen. Bereits als Mitglied der Vorband von Stage Dive hat er eine ausgezeichnete Figur gemacht. Manchmal weiß der Leser einfach wer sich als fortsetzender Protagonist eignet und Vaughan ist das definitiv gewesen, dem entsprechend freudig ist meine Reaktion ausgefallen, als ich gelesen habe, dass es ein Sequel zu den Rockstars geben und Vaughan der Erste sein wird, der nun auch eine eigene Geschichte bekommt.

Die Liebesgeschichte zwischen Vaughan und Lydia erfolgt rasant und in wenigen Tagen. Zuerst bin ich skeptisch gewesen, bis mir klar geworden ist, dass es manchmal tatsächlich auf den ersten Blick funken und aus einem Funken ein allumfassendes und solide brennendes Feuer werden kann.
Die beiden Protagonisten geben einander so viel, dass es nicht unvorstellbar ist, sich schnell und heftig zu verlieben.
Vor allem, weil man gerade Lydia lieben muss! Sie selber hat durch die Geschichte mit ihrem Ex-Verlobten und ihr Übergewicht, einige Selbstzweifel, tatsächlich ist sie aber eine taffe und lustige Frau. Besonders ihr trockener, fast schon sarkastischer Humor hat mich angesprochen und zum Lachen gebracht. Babe – wie Vaughan sie nennt – ist einfach eine erfrischend neue Protagonistin, die man so aus Kylies Büchern noch nicht kennt.

Frau Scott ist es gelungen eine sympathische und authentische Heldin zu erschaffen, die nicht perfekt“ ist, sondern die Probleme vieler Frauen teilt – Fettpölsterchen und Cellulite.
Klar wird aber auch, dass sie durch optische „Makel“ nicht weniger liebenswert oder attraktiv ist, eher im Gegenteil.
Ich schätze Vaughn bringt es mit seinen Worten „Ich mag dich, Lydia. Dich als Ganzes.“ genau auf den Punkt. Wer sich also bisher zu diesem Zeitpunkt noch nicht in ihn verliebt hat, wird es in dem Moment tun, als er diese offenen und ehrlichen Worte zu Lydia sagt.
Unser rotblonder Leckerbissen, wird mit seinen Tattoos, der verwegenen Frisur und dem lässigen Stil als perfekter Bad Boy beschrieben, tatsächlich ist er gar nicht so „Bad“. Er ist eher ein sexy, hilfsbereiter Kerl, mit Träumen, Problemen und Ängsten, der ein bisschen verloren ist und nicht weiß, was er sich wirklich vom Leben erhofft.
Beide geben ein sehr schönes Paar ab, manchmal hätte ich mir aber in ihren Handlungen, Gedanken und Charakterzügen mehr Tiefe gewünscht.

Frau Scott hat so einen schönen, runden, bildlichen und flüssigen Schreibstil, dass ein bisschen mehr Tiefgang die Geschichte perfekt gemacht hätte. So hat man leider hin und wieder das Gefühl, es könnte etwas fehlen oder zu kurzgekommen sein.
Unabhängig vom Inhalt ist auch dieses Buch ein absoluter Schatz.

Während die Vorgänger-Reihe noch Paare gezeigt hat, sieht man auf dem neuen Cover eine Bar und einen Mann, wie er tatsächlich im Buche steht – bloß mit Bart.
Das Design ist stimmig und auch in Bezug auf die Story passend. Selbst die drei verschiedenen Schriften harmonisieren und runden das Gesamtbild ab.
Aber! Und das ist das böse Wort, ich könnte bei dem Format weinen, toben, schreien! Während die ersten Bücher von Kylie Scott als Taschenbücher herausgebracht wurden, startet die neue Reihe, die aber gleichzeitig ein Sequel ist, in broschierter Form. Was das Bild im Regal einfach Z-E-R-S-T-Ö-R-T!
Vielleicht übertreibe ich mit meinem Tick, dass Bücher eines Autoren und einer Reihe zueinander passen sollen, aber es stört mich einfach sehr.

Dennoch ganz egal, ob mir das Format nun gefällt oder nicht, habe ich mit Crazy, Sexy, Love einige tolle Lesestunden verbracht. An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass es sogar ein Wiedersehen mit Mal gab, das daraufhin weist, dass dies wahrscheinlich nicht das letzte Aufeinandertreffen mit unseren Rockstar gewesen ist.
Mehr werden wir aber erst in Band zwei erfahren, in dem Joe, der blonde Hunne, uns zum Schwärmen bringen wird.
Einen kleinen Hinweis auf das, was uns erwartet gab es bereits und ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf die Fortsetzung freue.
Liebe Kylie Scott, schreib schnell weiter, all die Monate Wartezeit sind jedes Mal eine Qual.



Und HIER (<- darauf klicken) könnt hier das Buch kaufen.

Rezension erstellt von Kathrin Ho, Booklorette

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Donnerstag, 10. November 2016

Rezension zu "Punks Return" von Alice Andres

Allgemeine Informationen:


Autor: Alice Andres
Titel: Punks Return
Reihe: Die Vampir-Punk-Reihe Band 2
Verlag: O`Connell Press
Erscheinungsdatum: 11.10.2016
Genre: Vampirroman
Seiten: 140
Preis:
         - E-Book: 2,99 €
         - Print: 8,90 €
ISBN: 978-3945227589


Bewertung: 4/5 Sterne 

Inhaltsangabe: 

Schnell, Sexy und blutrünstig. So sind die heißen Vampire in unserer Zeit. Eine Horde Wesen, die nur an Eines denken kann: An Essen und Party. Am Besten beides zur gleichen Zeit. Doch der Schein trügt, etwas verändert sich in den Reihen der Blutsauger. Und damit meint Laura nicht nur ihre eigene Veränderung.

Meine Meinung:

Ich habe absichtlich die Inhaltsangabe komplett anders, als den originalen Klappentext, nieder geschrieben. Warum? Um die Leser nicht zu spoilern, die den ersten Band der Reihe noch nicht gelesen haben, aber dies gerne tun würden.

Wer jetzt denkt es handle sich bei diesem Buch wieder einmal um eine Vampirreihe, die denen von Biss oder Black Dagger gleicht, irrt sich in diesem Punkt definitiv. Die Geschichte spielt in unserer Zeit, mit allen Vorlieben und auch den nicht so schönen Seiten der Welt. Die Vampire gleichen mehr den Raubtieren, als gesitteten Menschen. Und genau dies finde ich bei dieser Reihe sehr toll. Die Vampire werden nicht als "Softies" abgestempelt, sondern sind richtig scharf auf Menschenfleisch. 
Ich hatte am Anfang dieses Jahres den ersten Teil der Vampir-Punks lesen dürfen und freute mich schon auf die Fortsetzung. Aber nun hier meine Eindrücke,
Zuerst beginnt der zweite Band mitten in der Geschichte, man sollte also vorher den ersten Teil gelesen haben. Laura, die Protagonistin, erzählt ihre Geschichte aus der Dritten Person. 
Sehr gut zu bewerten ist, dass Alice Andres sich in ihrem Schreibstil weiter entwickelt hat. Erklärungen, Begründungen, Beschreibungen und Gedanken der Protagonistin sind mehr in die Tiefe geschrieben. 
Die Autorin baute auch in diesem Band wieder einen eigenen Spannungsbogen auf und konnte ihn halten. Am Ende des Buches ließ Alice Andres es noch einmal richtig krachen und überraschte mich mit dem Ausgang der Story sehr. 
Trotz des vielen Blutes, welches gerne vergossen wird, steht auch die Liebe im Vordergrund. Auch geht es in manchen Szenen heiß her. Interessant fand ich die Entwicklung der Liebe von Laura. Mehr kann ich leider nicht verraten. 
Auf die Weiterführung der Geschichte bin ich jetzt schon gespannt, auch wenn dies noch einige Zeit dauern wird. 

Das Fazit:


Empfehlen kann ich die Vampir-Punk-Reihe absolut. Wer Lust auf dünne Bücher hat, die aber dennoch mit Action und Liebe gefüllt sind, der sollte hier nicht zögern. Mit seinen 140 Seiten kann einen die Autorin von ihren Vampiren überzeugen. Auf die weitere Fortsetzung dieser Reihe freue ich mich schon sehr. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall

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Rezension zu "Die Ummauerte Stadt" von Jan Reschke

Allgemeine Informationen: 


Autor: Jan Reschke
Titel: Die ummauerte Stadt
Reihe: Einzelband
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: 01.10.2014
Genre: Dystopie
Seiten: 430
Preis:
         - Ebook: 3,99 €
         - Print: 14,95 €
ISBN: 978-3944544984


Bewertung: 3,5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Das Leben ist nicht so, wie wir es kennen. Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung leben die Menschen in einer Stadt hinter Mauern, der ummauerten Stadt. In dieser Stadt sind Armut, Ausgangssperren und Nahrungsrationierung der Alltag der Menschen. Sie unterliegen der vollen Kontrolle des Militärs und der freien Menschen. Jeremiah, ein Schrottsammler, der immer wieder verbotener Weise aus der Stadt entschlüpft, um brauchbare Gegenstände zu sammeln für sein Volk, will endlich an diesem System etwas ändern. Zusammen mit zwei weiteren Menschen aus seinem Bezirk schmiedet er einen gefährlichen Plan. Doch wird es ihnen gelingen Freiheit zu erkämpfen? Und welchen Preis müssen sie herfür zahlen?

Meine Meinung: 

Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde lesen und nun euch davon berichten. Meinen Dank, an dieser Stelle an den Verlag und an den Autor.

Die Geschichte beginnt in einer persönlichen Hölle eines Menschens. Es wird nicht verraten, wer diese Person ist, lediglich der Raum, in dem er gefangen ist wird beschreiben. Zudem erhält der Leser einen Einblick in die Psyche des Gefangenen. 
Diese Einführung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn dadurch entstanden sofort Fragen, wer diese Person sei, wie sie dorthin gekommen ist und was die Menschen diesem angetan haben. Jan Reschke lässt sich hierbei sehr viel Zeit mit der Auflösung des Geheimnisses. Bis zum bitterem Ende darf der Leser Vermutungen anstellen, hoffen und bangen. Ich persönlich finde es sehr toll, dass es dem Autor gelungen ist die Antwort auf diese Fragen so lange geheim zu halten.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Jeremiah erzählt, aber zwischendurch gibt es Kapitel, die Versammlungen des Rates, der besser gestellten Menschen, beschreiben. Eine sehr gelungene Mischung, da hierdurch der Leser die Möglichkeit erhält beide Seiten der neuen Weltordnung kennen zu lernen. Die Ordnung der armen und der reichen Menschen.Wobei ich hier sagen muss, dass diese reichen Menschen im Rat meinen Zorn selbst immer wieder erweckt hatten. Jan Reschke hat somit erreicht, das ich persönlich in diese Welt hinein gezogen worden bin, und selbst Gefühle für die Menschen, sei es nun Mitleid oder Wut, entwickelt habe. 
Nach der Hälfte des Buches jedoch hatte die Story einen langen Atem. Der Protagonist schien auf der Stelle stehen zu bleiben, entwickelte sich nicht weiter. Hier standen die Gedanken und Meinungen von Jeremiah im Vordergrund, doch diese wiederholten sich immer wieder. Hier hätte ich mehr Spannung und Action erwartet. 
Doch dieser Verlust des Spannungsbogen ist durch das Ende des Buches wieder gut gemacht worden. Selten hatte ich bisher ein Buch gelesen, dessen Schluss so extrem war. Ich saß vor meinem E-Book und konnte das Lesen nicht mehr aufhören. Die Spannung und vor allem das Extrem waren kaum auszuhalten. Es ist schwer das was ich genau meine zu schreiben ohne zu spoilern. Aber wirklich, alleine dieser Ausgang der Geschichte ist es schon wert, dieses Buch zu lesen. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. 
Einen einzigen Kritikpunkt habe ich zur Story noch anzumerken. Leider erfährt man in dem Buch nicht, was mit der Erde geschehen ist. Nichts erklärt, wieso die alte Weltordnung zu Bruche gegangen ist, und wie die neue Ordnung entstand. Jan Reschke hat diese Frage im Rahmen der Leserunde beantwortet, aber die Leser, die dieses Buch ohne den Zugriff auf die Leserunde lesen, können nur vermuten, was damals geschehen ist. Meiner Meinung nach hätte dies in einer Dystopie erscheinen sollen, da ich persönlich genau diese Veranschaulichung sehr interessant und spannend finde. 

Das Cover veranschaulicht hier dem Leser, wie er sich die Welt in diesem Buch vorstellen darf. Im Hintergrund befindet sich die ummauerte Stadt, mitten in einer trostlosen Ebene. Der Mensch im Vordergrund ist meiner Vermutung nach der Protagonist, der sein Leben riskiert durch die Suche nach Materialien in der Außenwelt. Die düstere Stimmung ist ein Spiegel der Menschen, die in dieser Stadt unterdrückt werden und sich der Herrschaft der besser gestellten Menschen beugen müssen. So zumindest interpretiere ich dieses Bild. Ein Bezug zur Geschichte ist somit definitiv hergestellt.


Das Fazit:

Für die Leser von Dystopien kann ich dieses Werk weiter empfehlen, aber auch für Leser, die gerne ein wenig Horror und extreme Veränderungen der Welt lieben. Jan Reschke hat mich mit seinem Werk überzeugt und erhält deswegen 3,5 Sterne. Abzüge wegen dem zwischendurch fehlendem Spannungsbogen und aufgrund der fehlenden Erklärung, was mit der Erde und deren Menschen geschehen ist. Sehr gut gelungen ist ihm wirklich die Geheimhaltung der Person in der Zelle, sowie das gigantisch tolle Ende der Geschichte. Ich selbst hoffe noch weitere Bücher des Autors lesen zu dürfen.

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51p9eLMnmmL._SX299_BO1,204,203,200_.jpg



Montag, 7. November 2016

Rezension zu "Schattenreiter" von Marc Turner

Allgemeine Informationen: 


Titel: Schattenreiter
Autor: Marc Turner
Verlag: HEYNE
Erscheinungsdatum: 11.07.2016
Genre: Fantasy
Seiten: 780
Preis:
         - Print: 15,99 €
         - E-Book: 12,99 €

ISBN: 9783453534124

Bewertung: 4,5/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Ein Land von Göttern gelenkt, von Magie durchflutet und von Menschen besiedelt gerät aus dem Gleichgewicht, als ein mächtiges Artefakt gestohlen wurde. Das Buch der verlorenen Seelen, welches dem Besitzer göttergleiche Macht über Leben und Tod verleiht. Diese Macht zieht viele böse, aber auch gute Wesen an. Kann das Gleichgewicht der Welt wieder hergestellt werden? Und welche Rolle spielt der Orden der Bewahrer bei diesem Spiel? 


Meine Meinung: 

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom HEYNE Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich an dieser Stelle sogleich meinen Dank aussprechen will. 

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch dieses Mal weder durch das Cover noch durch den Titel. Der Klappentext erweckte meine Neugierde. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich den originalen Klappentext oben nicht übernommen habe. (Tue ich eigentlich auch nie.) Dennoch war er der Grund für mein Interesse. Hier für die Interessierten Leser der originale Text: 

In den Landen des Exils steht der alte Orden der Bewahrer vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag …

Ihr seht der Klappentext  verspricht schon eine Menge Fantasy und Spannung. 
Und ich wurde nicht enttäuscht. In den knapp 800 Seiten explodiert die Magie und treibt die Spannung auf neue Höhepunkte. 
Allerhand verschiedenste Wesen erhalten eine Rolle in diesem Fantasy-Epos. Nekromanten, Geister, Götter, Gedankenbeherrscher, Magier, Assassine und noch viele mehr kämpfen miteinander und gegeneinander. 
Marc Turner erzählt die Geschichte mit Hilfe vom Wechsel der Erzählerperspektive zwischen den einzelnen Hauptcharakteren, Parolla, Luker, Ebon und Romany. Meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl, da der Leser hiermit immer einen Überblick über das gesamte Geschehen hat. Auch kann man hierdurch die Vielfalt der Wesen besser voneinander differenzieren.  
Die einzelnen Charaktere erzählen ihren Part der Geschichte in der Dritten Person Präteritum.

Die Protagonisten waren mir alle durchaus sympatisch. Jeder Einzelne von ihnen erhielt seine eigene Vorgeschichte, die im Laufe des Buches dem Leser offenbart wird. Viele Beweggründe erhalten dadurch ihre Erklärung. Eine geschickte Wahl muss ich sagen, denn auch so wächst die Neugierde auf die einzelnen Geschichten hinter der großen Story. 
Positiv hervorzuheben ist die Art und Weise, wie Marc Turner die Umgebung und die Personen/Wesen in seinem Buch beschreibt. Genaue Angaben wurden mit Schlagwörter gemacht und ließen somit mir noch einen Spielraum für meine eigene Fantasy. 

Das Cover ist sehr düster gehalten, wodurch es auch perfekt zur Geschichte passt. Wie dem Klappentext zu entnehmen ist, geht es in diesem Buch um die Macht über Leben und Tod und die Farbe Schwarz verdeutlicht dies. Der Name des Autors ist bei dieser Covergestaltung sehr groß und mittig positioniert worden, was mir persönlich wiederum nicht so gefällt. Auch das der Titel in der selben Schriftart gehalten wird, wie der Name des Autors ist mir ein kleiner Dorn im Auge. Der Reiter oben im Bild ist sehr gut getroffen und durch seine eigene Düsternis perfekt geeignet für den Namen und sogleich Titel "Schattenreiter". 


Fazit: 

"Kraftvoll, düster und magisch - Marc Turners Schattenreiter ist ein großes Fantasy-Epos!" 
Ja diesen Satz unten im Cover kann ich bestätigen. Marc Turner hat mit seinem Werk einen neuen Epos geschaffen. Sehr gut gefallen hat mir die Masse von vielen unterschiedlichen Wesen, die überwiegend auch Magie nutzen können. Auch das die Story aus verschiedenen Blickwinkel erzählt wurde trägt zur positiven Bewertung bei. Nicht so gut gelungen fand ich dieses Mal die Zusammensetzung des Covers. Die Länge des Buches war eine kleine Herausforderung, aber dennoch gut zu bewältigen. Empfehlen kann ich dieses Werk jedem Liebhaber von Fantasy Romanen. Den hier ist der Fantasy keine Grenzen gesetzt.

Rezension erstellt von Ramona Gall

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Mittwoch, 2. November 2016

Rezension zu "Im Herzen ein Schneeleopard" von Anika Lorenz

Allgemeine Informationen: 

Titel: Im Herzen ein Schneeleopard
Reihe: Heart against Soul 1 
Autor: Anika Lorenz
Verlag: Carlsen Impress Verlag
Erscheinungsdatum: 06.10.2016
Seiten: 238 
Preis: 
         - E-Book: 3,99 €
ISBN: 9783646602814 

Bewertung: 3/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Die 18-jährige Emma träumt von einem Studium im Bereich der Architektur, doch aus Geldmangel ist sie in ihrem Heimatort, einer Kleinstadt gefangen. Mit einem Job in einem kleinen Café versucht sie das Geld zusammen zu sparen, um ihren Traum leben zu können. Doch alles ändert sich als ein neuer junger Mann in die Stadt zieht. Der Solters-Erbe scheint anders zu sein, dessen war sie sich sicher, als sie ihn das erste Mal traf. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter diesem gut aussehenden Mann. Und warum werden ihre Träume immer intensiver, seitdem Nate in ihr Leben getreten ist?

Meine Meinung: 

Mein erstes Buch aus dem Carlsen Impress Verlag, welches auf meinem Blog rezensiert wird. Gelesen habe ich natürlich schon mehrere Bücher aus diesem Verlag, doch noch keines hier bewertet. 


Anika Lorenz schrieb ihre Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonistin Emma.
Die Geschichte beginnt mitten im Alltagsleben von Emma. Man lernt sehr schnell die Protagonistin kennen. Ihre Probleme und Wünsche werden dem Leser schon im ersten Kapitel offen gelegt. Persönlich finde ich dies sehr gut, auch wenn die Konstellation ein wenig deprimierend auf mich wirkte. An diesen Punkt muss ich hinzufügen, dass Emma meiner Meinung nach zu sehr in Selbstmitleid versunken ist.
Gut fand ich die Beschreibungen der Träume von Emma, die immer wieder im Laufe des Buches vorkommen. Sie wirken authentisch und man bekommt beim lesen direkt eine Gänsehaut, so realistisch wirken sie.
Zum Zusammenhang des fließenden Textes habe ich auch einen negativen Kritikpunkt zu erwähnen. Einige Male ist mir unter dem Lesen aufgefallen, dass Sprünge gemacht werden, wo der Bezug zum vorherigem Satz oder Absatz nicht gegeben ist. Zum Beispiel redet Emma im ersten Satz noch mit Nate, der jetzt joggen gehen will und im nächsten Satz fährt sie mit dem Rad durch den Wald. Ich selbst musste mehrfach die Textstelle lesen, da ich dachte ich habe etwas übersehen. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Sätzen war mir einfach nicht ersichtlich. 
Ab der Hälfte des Buches fing ich langsam an mich zu fragen, welchen Bezug die Story zum Titel hat und wann die Geheimnisse endlich offen gelegt werden. Oder zumindest angedeutet. Bis hierhin wurde lediglich nur das Alltags- und Liebesleben von Emma erzählt. Mir fehlte hier das Halten des Spannungsbogens. 
Dafür waren die letzten, knapp 50 Seiten der Story sehr gut gelungen. Hier erfährt der Leser endlich die schon vorher erwähnten Geheimnisse und darf sich auf einen Schuss Fantasy freuen. Aber leider kam meiner Meinung nach das Ende viel zu schnell. Ich wurde von diesem abrupten Ende regelrecht überrascht und stellte mir selbst die Frage, wie das Buch jetzt schon zu Ende sein kann.

Dieses Mal ist mir das Buch nicht aufgrund des Covers in die Augen gestochen, sondern der Titel machte mich neugierig auf dieses Werk. Dennoch gefäält mir das Cover ebenso gut. Die weiß-graue Farbe passt meiner Meinung nach gut zu dem "Schneeleopard" im Titel. Das Gesicht der Frau und der Kopf des Tieres lassen schon hier die Fantasie spielen. Ich hatte schon beim betrachten des Covers und lesen des Titels meine Vermutungen, um was genau es in der Story gehen würde. Und ich wurde hier nicht enttäuscht. Der Bezug von der Geschichte zum Titel und Cover besteht durchaus. 

Fazit: 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich persönlich aufgrund des Titels und des Covers mehr erwartet hätte.Vor allem freute ich mich auf ein Buch, in dem mehr die Träume und der Fantasyaspekt im Vordergrund stehen. 
Trotz all dem würde ich das Buch weiter empfehlen, da die letzten Seiten des ersten Bandes die Neugier auf mehr weckte. Ich werde mir den zweiten Teil der Reihe sicherlich besorgen und lesen. (Titel: In der Seele ein Grauwolf, Erscheinungstermin 03.11.2016 )


Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bildquelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51GCQQDHe6L._SY346_.jpg