Freitag, 28. Oktober 2016

Rezension zu "Seelenlos - Fluch der Rauhnächte" von Janine Wilk

Allgemeine Informationen:

Titel: Seelenlos - Fluch der Rauhnächte
Autor: Janine Wilk
Erscheinungsdatum: 20.09.2016
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Seiten: 368
Preis:
         - Print: 14,99 €
         - E-Book: 11,99 €
ISBN: 978 3522504676

Bewertung: 3,5 /5 Sterne


Inhaltsangabe: 

Nachts alleine auf dem Friedhof umher zu gehen, macht der dreizehn jährigen Lucy Mackay nichts aus. Kein Wunder, immerhin wohnt sie mit ihrem Vater zusammen auf diesem Friedhof. Doch seitdem sich schreckliche Unfälle auf dem Friedhof ereignen und auch ihre Gabe immer mehr Gefahren für sie birgt, wird ihr dies alles unheimlich. Lucy kann nämlich Geister wahrnehmen und auch sehen. Welches Wesen treibt seine Spiele mit den Menschen und was steckt alles hinter den Vorfällen? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Amelia begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und was sie erfahren, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren. 


Meine Meinung: 

Passend zur Jahreszeit und kurz vor Halloween dachte ich mir, ich lese mal ein Buch über Geister und Friedhöfe. Jetzt werde ich sicherlich keinen Friedhof mehr betreten bevor nicht der Frühling naht. 
Es gibt bei dieser Geschichte keinen Prolog und man fängt sofort mitten in der Story an. Mit einer sogenannten "Ghost-Tour". Nach diesem Einstieg hatte mich die Autorin schon für sich gewonnen. 


Der Schreibstil: 

Der Schreibstil ist dem empfohlenem Alter von 11 - 13 Jahren gerechtfertigt. Man merkt unmittelbar nach Beginn des Lesens, das dieses Buch sich an jüngere Leser richtet. Geschrieben wurde die Story aus der Sicht von Lucy, der Protagonistin, in der dritten Person. 
Interessant fand ich das "Tagebuch" der PSI-Ermittlerin Amelia, die sich selbst zur Chefin ernannt hat. Diese Einträge haben mich oftmals zum schmunzeln gebracht.
Viele Kapitel wurden mit einem Zitat von bekannten Persönlichkeiten zum Thema "Tod" eingeleitet, dies gefiel mir auch sehr, da es einen Bezug zur Geschichte herstellt.
Beim Punkt Geschichte kann ich hier noch ergänzen, dass die Autorin sehr genau und gut recherchiert hat. Ich selbst hab mich ebenfalls an den Computer gesetzt, um gewisse Themen nach zu schlagen und stellte erfreut fest, dass sie sich wirklich Mühe gegeben hatte mit dem sammeln des Hintergrundwissens. Einzig das Mausoleum hatte ich mir nach der Beschreibung der Autorin anders vorgestellt, aber dies soll jetzt kein Kritikpunkt sein. 
Leider tat ich mich schwer dabei, die Protagonisten herauszufiltern. Die ersten paar Kapitel werden meiner Meinung nach sowohl Lucy als auch Amelia gleichwertig hervorgehoben. Irgendwie verwirrte mich dies und ich musste mir selbst immer wieder vor Augen halten, wer jetzt eigentlich die Protagonistin ist. 
Später im Laufe der Geschichte tat ich mich wesentlich einfacher, da hier Lucy mehr im Vordergrund stand und auch mehr auf ihre Gefühle und Gedanken eingegangen wird. 
Die Gefühle von Lucy bezüglich ihrer Gabe kristallisierten sich erst ab Kapitel 5 heraus, und machten dem Leser deutlich, wie es der Protagonistin wirklich geht. Dies hätte auch meiner Meinung nach schon früher geschehen können, aber ich verstehe auch den Verlauf der Gefühle. 
Alle Charaktere in diesem Buch erhielten eine eigene Tiefe und entwickelten sich im Laufe des Buches positiv. 
Da ich unschlüssig bin, wo ich den folgenden Kritikpunkt schreiben soll, habe ich mir gedacht, hier passt er ebenso:
Besonders hat mir beim öffnen des E-Books, welches mir zum rezensieren zur Verfügung gestellt wurde, die Aufmachung der einzelnen Kapitel gefallen. Die Rahmensetzung um die Kapitelansage gefiel mir wirklich sehr. 

Das Cover:
 
Das Cover hat wie so meist seinen Bann auf mich ausgeübt. Durch dieses bin ich wieder einmal auf ein Buch aufmerksam geworden und musste es lesen. Kurz gesagt mir gefällt das Cover sehr gut. Nur könnten anstatt Bäume im Hintergrund auch ein paar Grabsteine im Schatten stehen. Dies würde noch mehr Bezug zur Geschichte herstellen.


Das Fazit: 

Ich kann dieses Buch für die gruslige Zeit und schöne Abendstunden weiter empfehlen. Eingemummelt in eine dicke Decke, weit weg von einem Friedhof, und mit einer Tasse Tee in den Händen breitet dieses Buch viel Spaß. Auch wenn ich mich selbst schwer getan habe die Protagonistin anfänglich herauszufiltern, konnte mich das Buch im Großen und Ganzen überzeugen. 
Immer wieder konnte man trotz der Spannung einen Lacher finden, was die eigenen Nerven wieder beruhigte. 
Für junge Erwachsene im Alter von 11 bis 13 Jahren ist dieses Werk wahrscheinlich ein Highlight. 

Rezension erstellt von Ramona Gall

Bildquelle: netgalley.de

Rezension zu "The Real Thing" von Samantha Young

Allgemeine Informationen:



Titel: The Real Thing, Länger als eine Nacht
Autor: Samantha Young
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 9.September 2016
Seiten: 528
Preis:
         - Print: 9,99
         - E-Book: 8,99
ISBN: 3548288669


Bewertung 4,5/5

Inhaltsangabe:

Jessica Huntington, die junge Ärztin eines Frauengefängnisses hatte noch nie eine Beziehung und bevorzugt Männer als Sexbuddies.
Während ihrer Arbeit findet sie vier Briefe einer ehemaligen Insassin. Fasziniert von der Geschichte, die diese Briefe erzählen, nutzt sie ihren spontan abgesagten Urlaub und reist in den kleinen Ostküsten Ort Hartwell, Delaware in den USA.
Dort stolpert sie prompt dem Barbesitzer Cooper in die Arme. Sofort bemerkt sie, dass er anders ist und fühlt sich sogar wohl in seiner Gegenwart.
Nicht zu vergessen, dass er unglaublich sexy ist und die Anziehungskraft so stark, dass regelrechte Funken fliegen.
Auf Grund ihrer Vergangenheit, kann sie ihn jedoch nicht vollkommen an sich heranlassen.
Auch Cooper hat ein Päckchen zu tragen, er wurde von seinem besten Freund verraten und hat diese Enttäuschung noch nicht verarbeitet.
Dass sie sich aber gegenseitig heilen könnten, sieht keiner von ihnen. Trotzdem nimmt alles seinen Lauf, fraglich ist jedoch wohin der Weg führt.


Meine Meinung:

Die Edinburgh Love Stories ist eine meiner Lieblingsreihen. Als ich dann gelesen habe, dass Samantha Young eine neue Reihe herausbringt, war die Freude dementsprechend groß.
Im ersten Moment hat die Inhaltsangabe mich an Sarah Tancredi aus Prison Break erinnert. Warum kann ich noch nicht mal so genau sagen, denn die einzige Gemeinsamkeit zwischen ihr und Jess, ist die Arztstelle im Gefängnis.
Die Geschichte zwischen Cooper und Jess beziehungsweise das Buch beginnt anders als erwartet.
Nämlich mit dem ersten Treffen zwischen den beiden. Erst danach wird erzählt wie es zu ihrem Treffen überhaupt gekommen ist.
Zuerst war ich überrascht, tatsächlich gefällt mir dieser Einstieg aber sehr gut, man hat sofort Lust weiterzulesen.
Bereits auf den ersten fünfzig Seiten hat Samantha Young es geschafft, mich zu fesseln, sogar das ein oder andere Tränchen wollte kullern.
Die Geschichte ist einfach frisch und frech, aber auch ernst, also eine super Mischung für Fans dieses Genres!
An dieser Stelle sollte ich vielleicht noch mal erwähnen, dass ich von einigen Freundinnen gehört habe, dass sie die Story nicht herausragend fanden, ich finde sie tatsächlich herausragend. Es gab alles, was ich an einem guten Buch liebe! Drama, Intrigen, Leidenschaft, aber vor allem Herzschmerz.
Ich hatte hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht, ich bin regelrecht verliebt! Dieses Buch wurde mir als E-Book zur Verfügung gestellt, ich werde es definitiv als Print kaufen, es muss auf jeden Fall im Regal stehen!


Der Schreibstil:

Samantha Youngs Bücher waren die ersten, die ich aus der Ich-Perspektive gelesen habe. Damals war die Erzählsicht lediglich die weibliche.
Dem entsprechend freut es mich, dass diese Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben ist, auch wenn Coopers Blickwinkel in der dritten Person beschrieben wurde.
Zuerst ist es vielleicht verwirrend, tatsächlich finde ich es stilistisch gut gewählt, weil der Fokus auf Jess bleibt, man aber dennoch erfährt, was in dem männlichen Part vorgeht.
Der Schreibstil ist allgemein flüssig und fesselnd, man merkt gar nicht wie schnell die Zeit verfliegt und damit auch das Buchende immer näher rückt.
Aufgefallen ist aber auch, dass sich ihre Art zu Schreiben verändert hat, was es genau ist, kann ich nur schwer beschreiben, im Grunde ist es aber nichts Negatives.
Über die zwei oder drei Szenen, die nach meinem Geschmack etwas zu „salopp“ geschrieben wurden, kann ich gut und gerne hinwegsehen.


Die Protagonisten:

Jess ist eine sympathische Frau mit Herz. Ihr Charakter hat verschiedenen Facetten, sie ist Ärztin, die ihre kriminellen Patienten mit Würde behandelt, aber auch eine Frau, die keine feste Beziehung braucht, um regelmäßigen Sex zu haben. Tatsächlich ist sie eher unromantisch und kommt mit dem Modell Freundschaft Plus hervorragend klar – bis sie auf Cooper trifft.
Dass alles seinen Grund hat, wird natürlich direkt zu Beginn klar, was aber tatsächlich hinter ihrem Verhalten und ihrer Einstellung gegenüber festen Beziehungen steckt, wird erst im Laufe der Geschichte klar. Es tut einfach weh und man fragt sich, wie Jessica nicht daran kaputt gegangen ist.


Cooper ist ein authentischer Charakter, er wird von vielen Menschen geliebt und selbst der Leser muss ihn einfach gerne haben. Allein seine Verhaltensweise während der ersten Begegnung mit Jess, macht ihn sympathisch, vielleicht habe ich mich auch ein ganz kleines Bisschen in ihn „verknallt“.
Da man Cooper nicht nur durch Jess, sondern auch durch den personalen Erzähler kennenlernt, erfährt man viel über ihn, aber vor allem über seine Gedanken. Allein die Darstellung seiner Gedanken macht ihn attraktiv und vermittelt den Eindruck eines coolen und humorvollen, aber dennoch bodenständigen Kerls, der viel Unrecht erfahren hat. Ich frage mich an diesem Punkt, ob Cooper beziehungsweise eine andere männliche Person sich wieder annähern können. Ich sehe auf jeden Fall großes Potential und wünsche mir, dass dieser gewisse Nemesis ebenfalls ein Buch bekommt.


Das Cover:


Zu Beginn ist man vielleicht hin und her gerissen, ob die Schrift nun zu dominant ist oder nicht. Letztendlich bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Cover sehr gerne mag.
Die Farben harmonisieren, beziehungsweise sind ihn den gleichen Orangetönen gehalten.
Auch das Pärchen empfinde ich als passend, zusammen mit den Sonnenstrahlen, hat es noch mal etwas ganz besonderes, aber vor allem etwas, das symbolisch zur Story passt.
Allgemein finde ich es schön, dass der Stil des Coverdesigns von Samantha Youngs Büchern mit dem Beginn einer neuen Reihe gewechselt hat.


Fazit:

Ich liebe Samantha Young, wer sie ebenso liebt wie ich, sollte auch diese Reihe unbedingt lesen!
Bereits im dritten Kapitel habe ich die starke Vermutung gehabt, dass es ein weiteres Pärchen geben, beziehungsweise wer ein gutes potentielles Paar werden könnte. Innerlich hibbelig, habe ich die Inhaltsangabe für den zweiten Band gelesen und wurde nicht enttäuscht.
Wenn der zweite Band genauso gut wird, wie dieser Serienauftakt, hat Samantha mit der Hartwell-Reihe gute Chancen eine genauso beliebte und starke Reihe zu schaffen, wie mit den Edinburgh Love Stories.
Der zweite Band erscheint am 10. März 2017, eine schrecklich lange Zeit, wenn man unbedingt weiter lesen will.
Ein kleiner Trost ist jedoch die Tatsache, dass Samantha sich für die Loveletter Convention 2017 in Berlin angemeldet hat.

Was gibt es Schöneres, als ein tolles Buch, dass auch noch mit Widmung signiert wurde?

Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/517JWD2fx8L._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Rezension erstellt von Kathrin Ho 

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Frankfurter Buchmesse 2016

Hier kommt nun mein Bericht zur Frankfurter Buchmesse 2016.

Ich muss anbei gleich erwähnen, dass dies mein erstes Mal auf der Frankfurter Buchmesse war und ich mir selbst dieses Jahr nicht viele Termine ausgemacht hatte. Ich wollte zunächst überwiegend einmal schnuppern und mich mit der Materie vertraut machen.
Und ich muss schon sagen, es war super.


Freitag, 21.10.2016

Ich kam am frühen Nachmittag auf dem Messegelände an und fühlte mich ehrlich gesagt erst einmal verloren. Irgendwie bin ich am falschen Eingang angekommen und durfte mich wundern, dass hier fast keine Menschen anzutreffen waren. Nachdem ich mich durch die Mitarbeiter der Messe gefragt hatte stand ich endlich vor den heiligen Hallen der Buchmesse selbst.



Auf dem Weg zu Halle 3.0. lief ich sogleich einem tollen Autor über den Weg: Markus Heitz. Autor der bekannten Zwergen-Reihe.
Dieser Versuchung konnte ich nicht widerstehen, schnappte mir umgehend mein Autogrammbuch und stürmte zu ihm hin.
Ich glaube so schnell wie hier hatte ich kein einziges der anderen Autogramme erobert.
Und auch ein Bild mit Markus Heitz zusammen darf ich jetzt mein eigen nennen. (s.rechts)


Mein nächster Weg führte mich in Halle 3.0..
Hier waren die Verlage, wie PIPER, Bastei Lübbe, Ullstein, Carlsen, Papierverzierer Verlag und viele weitere vertreten.
Ich hatte jedoch einen anderen Verlag als Ziel auserwählt. Den Drachenmond Verlag.
Wie ihr aus meinem Blog schon entnehmen könnt, mag ich die Bücher des Verlages sehr gerne. Der Drachenmond Verlag hatte seinen Stand in einem mittelgroßen Eck der Messehalle. Links und rechts des Standes war viel Platz, um als Treffpunkt für viele Blogger, Autoren des Verlages und Leser dienen zu können.
Den Stand konnte man so ziemlich als Einzigen auf der gesamten Messe nicht betreten und auch keine Bücher selbst in die Hand nehmen. Aber die Inhaberin des Verlages, Astrid Behrendt, stand immer bereit, um einem ein Buch, auf Anfrage, in die Hände drücken zu können. Sehr toll fand ich es auch bei diesem Verlag, dass fast rund um die Uhr die Autoren anwesend waren und man so die Gelegenheit nutzen konnte, mit diesen zu reden, oder sich ein Buch signieren zu lassen. (links ein Bild des Standes)
Ich habe hier sehr viele neue Menschen kennen lernen dürfen und freue mich darüber sehr.

Samstag, 22.10.2016

Als erstes habe ich mir die Halle 3.0 genauer angeschaut. Die Stände von PIPER; Ullstein und Carlsen waren hierbei meine vorrangigen Ziele.

Bei Ullstein hat mir die Eule (rechts im Bild) gefüllt mit vielen Büchern sehr gefallen. Ein aktuell sehr bekannte Bücher aus diesem Verlag sind von Nele Neuhaus, "Im Wald" und die "Calendar Girl Reihe" von Audrey Carlan.
Im Winter/Frühjahr 2017 erscheint bei Ullstein der neue Roman von:
- Samantha Young - Every Little Thing, mehr als nur ein Sommer
und
- Richard Dübell - Der Jahrhunderttraum

Auf die beiden Romane freue ich mich besonders.


Der Carlsen Verlag enttäuschte mich leider ein wenig in seiner Aufmachung. Ich hatte mir hier mehr erwartet von Harry Potter vorzufinden. Zwar zierte ein riesiges Exemplar von "Harry Potter und Das verwunschene Kind" den Stand, aber mir fehlte zum Beispiel die neue Schmuckausgabe von "Harry Potter und Die Kammer des Schreckens".
Dafür jedoch gefiel mir sehr die "Impress-Wand". Ich selbst bin ein großer Fan von Impress, da mir alle Bücher, die ich bisher gelesen hatte sehr zugesagt hatten.
Das nächste Buch von diesem Verlag auf das ich sehr gespannt bin zu lesen ist "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", das Drehbuch zum neuen Kinofilm, der im November diesen Jahres in den deutschen Kinos erscheint.

Gegen Mittag war ich wieder einmal beim Drachenmond Verlag anzutreffen. Wie ein kleines Fangirl stellte ich mich eineinhalb Stunden an, um ein Autogramm von Ava Reed, Autorin der "Mondprinzessin" und von Julia Adrian, Autorin der "Dreizehnten Fee" zu ergattern. Trotz der langen Wartezeit ließ sich meine Laune nicht trüben und wir vertreiben uns die Zeit mit Selfies.
Im obigen Bild des Drachenmond Verlages signieren gerade beide Autorinnen.

Am Nachmittag machte ich mich auf die Suche nach den beiden Verlage Droemer Knaur und Fischer. Gefunden habe ich beide in Halle 3.1..
Droemer Knaur faszinierte mich mit seiner Aufmachung sehr. In der Mitte eines Rondells aus Büchern befand sich eine gepolsterte Sitzmöglichkeit, wo man sich klasse entspannen konnte. Ebenso hatten sie hinter diesem Rondell nochmals Stühle und Tische aufgestellt, an denen man es sich bequem machen konnte, um in den Büchern ein wenig zu schmöckern.
Rechts im Bild seht ihr sogar meine aktuelle Wunschliste aus diesem Verlag. Persönlich fand ich dies sehr lustig, dass genau alle meine Bücher, die ich von diesem Verlag lesen möchte sich an einem Platz befanden.

Der Fischer Verlag war sehr groß und edel vorzufinden. Zu beiden Seiten des Durchganges waren richtige dunklere Holzregale aufgezogen, in denen die Bücher präsentiert wurden. Leider hatte ich vergessen hiervon ein Bild zu machen. Gestöbert hatte ich bei diesem Verlag ebenso und fand ein neues Programm des Fischer TOR. Die Weltmarke für Fantasy und Science Fiction.
Dieses Buch des ersten Programmes gefällt mir außerordentlich, da darin wirklich tolle Leseproben, Karten, Interviews, Bilder und Rezensionen vorzufinden sind. Unter anderem vom neuen Buch des Autors Kai Meyer, "Die Krone der Sterne", mit sogar ein paar Illustrationen aus dem Buch selbst.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Bücher in Zukunft Fischer TOR verlegen wird.
Leider war dieser Messetag schneller zu Ende, als ich gedacht hatte.

Sonntag, 23.10.2016

Dieser Sonntag hatte für mich ein paar Highlights bereit gehalten.

Gegen 13 Uhr hatte ich einen Termin mit der Autorin Nicole Gozdek für ein Interview. Wem der Name der Autorin nichts sagen sollte: Diese wundervolle Frau hatte "Die Magie der Namen" geschrieben, welches im PIPER Verlag veröffentlicht wurde. Rechts im Bild das Cover des Buches, links die Autorin und ich zusammen.
Das Interview war mein erstes persönlich geführtes, ohne die Nutzung von Facebook oder ähnlichem. Aufgrund dessen war ich schon sehr aufgeregt.
Es stellte sich jedoch heraus, dass Nicole Gozdek wahnsinnig toll ist, freundlich und wir konnten auch miteinander lachen. Das Interview selbst werde ich in ein paar Tagen auf meinem Blog veröffentlichen.



Das zweite Highlight des Tages stellte die Signierstunde von Isabel Abedi dar. Schon im Jugendalter liebte ich ihre Bücher Whisper, Imago und Lucian. Da ich hier neustes Werk "Die längste Nacht" noch nicht mein Eigen nennen durfte, änderte ich dies schnell. Nach knapp einer Stunde Wartezeit durfte ich dann auch mein neues Buch signieren lassen. Und wie habe ich mich darüber gefreut. Im Bild rechts sehr ihr die Autorin beim signieren.



Nach  dieser für mich letzten Signierstunde machte ich mich auf dem Weg, weitere Bücher zu kaufen. In meine Sammlung neu mit aufgenommen habe ich den Schuber von Markus Heitz "Die Zwerge", die Pan-Triologie von Sandra Riegner, Absolution von Welsch und Conversion von C.M.Spoerri und Welsch. Unten ein Bild meiner gesamten Ausbeute von drei Tagen auf der Frankfurter Buchmesse.
Ich selbst würde sagen, es war sehr schön und es machte mir viel Spaß die Messe zu erkunden. Nächstes Jahr möchte ich unbedingt erneut anreisen und vielleicht mache ich mir dann auch mehr Termine aus.
An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlichst bei allen Autoren, Messe Mitarbeiter, Verleger und deren Mitarbeiter bedanken. Ohne euch alle wäre die Messe nicht so toll, wie ich sie kennen lernen durfte.


Vielen lieben Dank.

Bericht geschrieben von Ramona Gall

Samstag, 15. Oktober 2016

Rezension zu "Fuchsgeist" von Nicky P. Kiesow

Allgemeine Informationen:

Titel: Fuchsgeist, Band 1
Autor: Nicky P. Kiesow
Erscheinungsdatum: 15.10.2016
Seiten: 58
Preis: 
         Print: 3,60 €
         E-Book: 0,99 € 
ISBN: 978-1539065180

4/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Die Zwillinge Sisandra und Maykayla wurden als kleine Kinder von den Fuchsgeistern auserwählt. Während die eine Schwester die neue Aurora des Clans werden soll, muss die andere mehrere Jahre abseits der Familie eine harte Ausbildung zu einer Tori absolvieren. Doch die beiden treffen wieder aufeinander, als Maykayla für Sisandra auserwählt wurde, um deren Beschützerin zu sein. 

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist mit seinen 58 Seiten recht kurz, aber es sollen noch viele Teile dieser fantastischen Geschichte erscheinen. 

Der Schreibstil:

Nicky P. Kiesow entführt den Leser mit ihrem Minibuch in eine neue Welt, in der Clans und Tiergeister eine wichtige Rolle spielen. Der Prolog wurde in der dritten Person Präteritum aus der Sicht der Mutter der Zwillinge geschrieben. Ab dem ersten Kapitel jedoch wechselt die Autorin in die Ich-Perspektive und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Maykayla, der Protagonistin. 
Da dies ein kurzes Buch ist, fehlen ein paar Informationen, wie zum Beispiel, wie die Ausbildung einer Tori abläuft. Für mich persönlich wäre diese Beschreibung wichtig gewesen, da Maykayla eine Beschützerin und Leibwächterin sein soll. 
Allgemeine Erklärungen und Umgebungsbeschreibungen, sowie das Verhältnis zwischen Tiergeist und Mensch hat die Autorin dagegen wieder sehr gut und ausreichend geschrieben und dargelegt. 

Die Protagonisten: 

Maykayla ist eine außergewöhnliche Frau, die mit ihren sonderbaren Eigenschaften einen Reiz dem Leser gegenüber ausübt. Ich persönlich mochte diesen Charakter und freue mich schon darauf weiter von ihr lesen zu dürfen in den nächsten Teilen der Geschichte.

Sisandra, die Zwillingsschwester, kommt in diesem Band eher selten zur Sprache, aber diese kurzen Passagen reichten, um mir diesen Charakter unsympathisch zu machen. 

Das Cover:


Das Cover ist meiner Meinung nach perfekt für die Geschichte. Es zeigt einen Fuchs, der im Bezug zu den Fuchsgeistern im Buch steht und eine Frau von hinten, die mich an Sisandra erinnert. Einzig der Name der Autorin könnte größer geschrieben sein und ganz oben stehen. 


Das Fazit:  

Dieses kurze Buch macht Laune auf mehr. Ich freue mich schon darauf den zweiten Band lesen zu dürfen. Die Beziehung zwischen Tiergeister und Menschen, mit ihren Bräuchen und Eigenheiten ist sehr interessant und spannend. Da das Ende des ersten Teiles mit einem fiesen Cliffhänger ausgestattet ist, steigert dies noch einmal die Vorfreude auf den nächsten Band. Das Buch lies sich flüssig und schnell lesen. Weiterempfehlen kann ich es auf jeden Fall. Vor allem an Leser, die ein Buch für Zwischendurch suchen. 


Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41ToJ3k3gAL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg



Donnerstag, 13. Oktober 2016

Rezension zu "Mondprinzessin" von Ava Reed

Allgemeine Informationen:


Titel: Mondprinzessin
Autor: Ava Reed
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 01.10.2016
Seiten: 252
Preis:
         Print: 12,00 €
         E-Book: 3,99 €
ISBN: 978-3959913164

Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Das Waisenkind Lynn weiß nicht was mit ihr geschieht, als ihr Arm anfängt zu leuchten, wie ein heller Stern. Verzweifelt versucht sie es vor den Menschen zu verbergen, aber diese sind nicht ihre wahren Feinde. Ohne Vorwarnung wird sie von Wächter des Mondes angegriffen. Juri, ein weiterer Mondkrieger schafft es sie zu retten und erzählt ihr unmögliches. Sie sei die Prinzessin des Mondes und kein Waisenkind der Erde. Kann Lynn ihrer Bestimmung folgen? Und was ist mit dem gut aussehendem Krieger Juri? Wer wünscht sich ihren Tod?

Meine Meinung:

Der Mond, ein stetiger Begleiter der Erde, bekommt mit diesem Buch eine neue Bedeutung. Wir Menschen sind im All nicht alleine. Ein Umstand, den unsere Wissenschaftler schon so oft untersucht haben. Doch Ava Reed hat die Kinder des Mondes zum Leben erweckt und gab ihnen eine eigene Geschichte. Eine, die den Lesern bis ins Herz berührt und träumen lässt von einer anderen Welt.

Der Schreibstil: 

Ava Reed schrieb ihre Geschichte aus der Sicht von Lynn, der Protagonistin, in der Ich-Perspektive. Aber auch andere Charaktere stehen durch den Wechsel der Perspektive im Vordergrund. Juri, der heldenhafte Mondkrieger und der "Bösewicht" der Geschichte erzählen aus ihrer Sicht ebenfalls einige Passagen.
Der Stil der Autorin entführt den Leser auf den Mond und lässt einem nicht mehr los. Die Art und Weise, wie sie die Lebensform auf dem Mond beschreibt ist magisch. Ich persönlich mochte ihre Beschreibungen hierzu sehr gerne und stelle mir das Leben auf dem Mond sehr schön vor.
Die Geschichte wird zumeist flüssig aufeinanderfolgend erzählt, außer ein Mal, wo ich selbst mehrfach zwischen den Seiten (E-Book) hin und her tippen hab müssen, da mir der Zusammenhang zu den vorherigen Zeilen gefehlt hatte. Dieser Umstand unterbrach kurzzeitig den Lesefluss. Die Erklärung meiner Frage, wie diese Textstelle nun zustande kam, hab ich bis heute nicht gefunden, aber zu dem Rest der Geschichte ist dies nur ein kleiner Kritikpunkt.
Ava Reed schreibt sehr spannend und schafft es wirklich den Leser in die Geschichte hinein zu ziehen. So auch macht sie einem die Protagonisten sehr sympathisch, was am Ende der Geschichte den Leser sehr aus der Bahn werfen kann. Bei mir hat sie es auf jeden Fall geschafft denn mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet.
Gerne hätte diese Geschichte länger sein dürfen, damit meiner Meinung nach, der Leser noch mehr Informationen von der Lebensweise auf dem Mond und der anderen Planeten erhalten hätte können. Dies wäre sicherlich spannend und interessant zugleich gewesen.

Die Protagonisten:

Lynn, als Waisenkind aufgewachsen, zeigt eine gewisse Stärke, die man sicherlich von einer reinen Prinzessin nicht hätte erwarten brauchen. Das ist ein Grund von vielen, warum sie mir von Anfang an sympathisch war. Und nicht zu vergessen ihr Tierschutzgeist. Ich liebe die kleine Tia abgöttisch. Sie ist wirklich ein Wesen, welches ich den ganzen Tag lang nur knuddeln möchte.

Juri, der Mondkrieger, erscheint mir zunächst ein wenig eigenartig. Aber diesem Charakter trifft das Sprichwort "Harte Schale, weicher Kern", meiner Meinung nach, sehr gut.

Das Cover: 

Ein Drachenmondbuch, wie soll es hier nun anders sein, Alexander Kopainski hat wieder einmal, wie es zu erwarten war, sehr gute Arbeit geleistet. Im Gegensatz zu einem großen Teil der Drachenmondbücher ist dieses Cover, meiner Meinung nach, schlicht gehalten. Aber ganz ehrlich? Genauso passt es richtig gut zu der Story. Mein Respekt an diesen tollen Coverdesigner.

Das Fazit: 


Die Mondprinzessin ist ein Buch, was man gelesen haben sollte. Die Geschichte ist traumhaft schön und verzaubert einen wortwörtlich. Sehr gut gefallen haben mir in erster Linie die Protagonisten und vor allem deren Tiergeister. Die Handlungen und Beschreibungen sind nachvollziehbar und zum Teil wirklich herzzerreißend. Die beiden Kritikpunkte, die ich oben bereits erwähnt habe (Zusammenhang einer Textpassage? und die Länge der Story) sollten keinen Leser davon abhalten dieses Buch zu lesen.  

Rezension geschrieben von Ramona Gall


Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51OyA5kM%2B6L._SX350_BO1,204,203,200_.jpg















Dienstag, 11. Oktober 2016

Rezension zu "Zorn des Himmels" von Richard Dübell

Allgemeine Informationen:

Titel: Zorn des Himmels
Autor: Richard Dübell
Erscheinungstermin: 09.09.2016
Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch
Seiten: 432
Preis: Gebunden: 19,99 €
          Taschenbuch: 11,00 €
          E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3404173976

5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Gottes Zorn suchte die Erde heim. Blitze, die die Erde zu spalten schienen, Wassermassen, die alles ertränkten, was sich ihnen in den Weg stellte. Es kam so plötzlich mit einer verheerenden Macht, das alle Menschen, selbst die Ungläubigen der festen Überzeugung waren, das dies Gottes Werk sein musste. 
Zur gleichen Zeit kämpft der Kaiser und der Papst um seine eigene Macht in der Welt. 

Meine Meinung:

Historische Romane gehören eigentlich zu den Genres, die ich am wenigsten lese, aber dieser Autor könnte es geschafft haben, dass ich doch mehr mein Augenmerk auf diese Romane richten werde. 

Der Schreibstil:

Richard Dübell hat ein großes Talent zum Aufbau und halten der Spannung. Das Beiseitelegen bei diesem Buch war fast nicht möglich, so sehr fesselte mich diese Geschichte. Der Autor erzählt die Geschichte in der dritten Person, Präteritum. Auch verwendet er den Wechsel der Erzählerperspektive zwischen den einzelnen Charakteren, doch zumeist wird die Geschichte aus der Sicht von Philippa, der Protagonistin verzählt. Besonders gefallen hat mir, dass Richard Dübell die alten Namen der Städte in Deutschland verwendet hat. Anfangs zwar etwas ungewohnt zu lesen, aber absolut authentisch. Die Charaktere erhielten alle eine eigene Tiefe und somit auch eine Persönlichkeit. Trotz ernster Themen schaffte der Autor es immer wieder, dass ich lachen musste über diverse Handlungen oder Dialoge. Zusammengefasst lässt sich schreiben, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. 
Da ich jetzt nicht weiß, wo ich diese positive Kritik unterordnen soll, habe ich mich entschieden dies hier zu tun. Abwechslungsreich und sehr spannend meiner Meinung nach ist bei diesem Buch auch das "Extra". Hier hat der Autor nieder geschrieben, wie die Geschichte entstanden ist und wie er zu der Idee und deren Umsetzung gekommen ist. 

Die Protagonisten:

Meiner Meinung nach haben alle Charaktere in diesem Buch eine authentische Persönlichkeit. Zudem wirken alle Handlungen und Gedanken nachvollziehbar für den Leser. 
Die Protagonistin Philippa ist eine junge Frau, Tochter eines Zunftmeisters, aber hat eine starke Ausstrahlung. Ich mochte es von ihr lesen zu dürfen. Ich stelle mir es immer wieder sehr schwer vor in der damaligen Zeit als selbstbewusste Frau in der Öffentlichkeit aufzutreten. Aufgrund dessen bin ich immer sehr gespannt, wie ein Autor die Reaktion des Volkes einer solchen Frau gegenüber darstellt. Hier ist es Richard Dübell gelungen mich von seiner Sicht zu überzeugen. 

Das Cover:

Das Cover zeigt dem Leser bei diesem Buch mehr über den Inhalt, als der Klappentext selbst. Der Bezug zur Geschichte ist vorhanden und nicht zu übersehen. Ein für mich wichtigster Bestandteil eines Covers. Meiner Meinung nach ist der Nachname des Autors ein wenig zu groß geschrieben im Vergleich zum Titel. 

Das Fazit: 

Leser von historischen Romanen: Ihr müsst dieses Buch gelesen haben. Selbst Leser, die das Genre eher selten bis überhaupt nicht lesen, kann ich dieses Buch dennoch empfehlen. Die Geschichte verspricht Spannung von der ersten Seite an bis hin zu letzten. Der Schreibstil ist für einen historischen Roman leicht verständlich, aber dennoch authentisch. Die Beschreibung, wie die Story entstanden ist, ist ein tolles "Extra". Ich persönlich werde noch weitere Bücher von Richard Dübell lesen und freue mich schon jetzt darauf. 

Rezension zu "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay

Allgemeine Informationen:

Titel: Plötzlich Banshee
Autor: Nina MacKay
Erscheinungsdatum: 01.09.2016
Verlag: ivi
Seiten: 400
Preis: Print: 15,00 €
          E-Book: 12;99 €
ISBN: 978-3492703932

4/5 Sterne 

Inhaltsangabe:

Alana ist eine waschechte Banshee, eine Todesfee nach der irischen Mythologie. Sie sieht über den Köpfen der Menschen Uhren, die die restliche Lebenszeit der Person anzeigt und wenn diese Uhr sich dem Ende neigt, lässt Alana zumeist unfreiwillig einen Schrei, wie eine Sirene von sich. Und das obwohl sie lieber für sich alleine sein will, da Banshees bekanntlich das Unglück magisch anziehen. Zu allem Überfluss tauchen in gesamt Santa Fe Leichen auf, die alle im Zusammenhang mit Alana stehen, und somit der attraktive Detective Dylan Shane seine Aufmerksamkeit auf sie richtet. Kann die Banshee als Privatdetektivin weitere Morde verhindern oder den Mörder finden? Und wer in ihrer näheren Umgebung kann ihre Pechsträhne überleben?

Meine Meinung:

Irische Mythologie finde ich persönlich sehr interessant. Vor allem mag ich die Kobolde sehr gerne, und sogar die kommen in diesem tollen Buch zur Sprache. Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch erstens das Cover und zweitens durch eine Facebook Gruppe, den Zeilenspringer, geworden. 

Der Schreibstil:

Nina MacKay sticht mit ihrem Schreibstil aus der Menge der Autoren heraus. Ich habe selten bisher ein so lustiges Buch lesen dürfen, wie dieses hier, Die Autorin schafft es wirklich mit fast jeder Seite den Leser, durch die Beschreibungen und Handlungen der Protagonistin, zum lachen zu bringen. 
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Alana. Doch auch andere Charaktere stehen immer wieder im Vordergrund und erzählen ihre Sichtweise der Geschehnisse. 
Auch positiv zu bewerten ist die Spannung, die schon auf der ersten Seite des Buches mich ergriffen hat. Wie oft kommt es den schon vor, das ein normales Mädchen, ein paar Typen auf ein Zugdach hinterher springt? Diese Spannung hält Nina MacKay bis zum Schluss und lässt es am Ende noch einmal richtig krachen. 
Einziger kleiner negativer Kritikpunkt war für mich, dass ich mit den ganzen Namen kurzzeitig durcheinander gekommen bin. Im Laufe der Geschichte erscheinen viele Namen, und vor allem die von magische Wesen, die mir die einzelne Zuordnung schwer gemacht haben. 

Die Protagonistin:

Ganz ehrlich? Ich liebe Alana. Sie ist der Hauptcharakter in dieser Geschichte und wirklich außerordentlich toll. Durch ihre Tollpatschigkeit, ihrer Fürsorge und ihren Mut hat sie mein Herz erobert. Sie ist meiner Meinung nach der Grund, warum das Buch so toll geworden ist. 

Der Detective Dylan Shane dagegen ist mir lange nicht sympathisch gewesen. Für mich persönlich wirkt dieser Charakter kalt. Er ist schwer zu beschreiben, vor allem ohne zu spoilern. Auf der einen Seite ist dieser Detective, wie ein richtiger Polizist, auf der anderen Seite verwirrt er einem mit seinen Handlungen, vor allem im Bezug zu Alana. 
 
Das Cover:

Oben erwähnte ich bereits, das ich auf das Buch (wieder einmal) unter anderem durch das Cover aufmerksam geworden bin. Die Covergestaltung ist der Zero Werbeagentur bei diesem Buch wirklich gut gelungen. Der  Totenkopf für die Symbolisierung der Todesfee finde ich gut gewählt, und durch die Einsetzung von Farbe wirkt das Gesamtbild nicht zu düster. 

Das Fazit:

Dieses Buch ist wirklich lesenswert und sollte von Liebhaber der Mythologie und Fantasy unbedingt gelesen werden. Auch Leser, die mal wieder ein lustiges Buch zum lesen suchen sind hier genau richtig. Für mich war dieses Buch spannend, lustig und liebenswert zugleich. Seine vier Sterne hat es sich wahrlich verdient. Ich freue mich auch schon darauf weiterhin von dieser tollen Autorin lesen zu dürfen. (Kleiner Tipp hierzu: Noch diesen Monat veröffentlicht sie noch ein weiteres Buch.) 


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Rezension zu "Dark Heroine" von Abigail Gibbs

Allgemeine Informationen:


Titel: Dark Heroine
Autor: Abigail Gibbs
Erscheinungsdatum: 14.01.2016
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 608
Preis: Print: 9,99 €
          E-Book: 8,99€
ISBN: 978-3492280754

3/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Mitten auf dm Trafalgar Square in London geschieht ein schrecklicher Massenmord, und die 18-jährige Violet ist die einzige Augenzeugin des Geschehens. Bei ihrer Flucht wird sie von den Mördern gefangen genommen und in ein altes Herrenhaus verschleppt. Doch ihre Kidnapper sind keine normale Menschen, sondern Vampire. Als politische Gefangene muss Violet sich entscheiden, schließt sie sich den Vampiren an? Bleibt sie auf ewig ihre Gefangene? Und was hat mit all dem die Prophezeiung der dunklen Heldin zu tun?


Meine Meinung:

Viele denken nach dem Lesen des Klappentextes: Oh mein Gott, noch ein Vampir-Roman, hat die Welt hiervon nicht schon genug? Auch ich dachte dies im ersten Moment. Aber dennoch hatte ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu lesen. Warum? Ganz einfach: Mir gefiel das Cover und der Titel so gut, dass ich dem Buch eine Chance geben wollte. Im Großen und Ganzen betrachtet wurde ich auch hierbei nicht enttäuscht. 

Der Schreibstil:

Die Geschichte wird aus der Sicht von Violet und Kasper, dem Vampir, erzählt. Wobei hierbei der Schwerpunkt ganz eindeutig bei Violet liegt. Beide Charaktere beschreiben ihre Story aus der Ich-Perspektive. Meine mittlerweile bevorzugte Wahl. Persönlich finde ich die Ich-Perspektive besser und auch einfacher, um Handlungen, Gedanken und Geschehnisse von einer Person dem Leser näher zu bringen. Mir gefiel der Stil der Autorin und sie schaffte es mich von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Aber leider konnte sie diesen Bann nicht aufrecht erhalten, das letzte Drittel der Geschichte konnte mich nicht mehr so begeistern. Irgendwie war für mich die Luft dann raus. Es fing an mich zu langweilen, zu vorausschauend zu werden. Das Ende dagegen fand ich wieder besser gelungen und spannender.
Einen Punkt muss ich hier noch benennen, der mich ein wenig störte. (ACHTUNG SPOILERGEFAHR!!!) Mitten in der Geschichte wurde Violet Zeugin, wie Kasper eine Frau ermordete und es machte ihr nicht aus. Mein Gedanke hierzu war: Wie kann das sein? Immer wieder plagten sie schlechte Träume wegen dem bereits Geschehenem und sie verabscheut jegliche Gewalt, aber dann machte ihr dies nichts mehr aus? Für mich persönlich irgendwie nicht glaubwürdig. 

Protagonisten:

- Violet: Vom Anfang der Story an, fand ich diesen Charakter endlos toll. Ihre Art, wie sie persönlich gegen die Vampire rebellierte und sich vor allem verbal zu wehren verstand, liebte ich. Die Protagonistin zeigte sich mutig, stark und ließ sich nicht so leicht einschüchtern, auch nicht von einer Horde hungriger Vampiren. Aber jede starke Frau hat auch ihre Schwächen. Violet zeigte diese am Anfang sehr wenig und wenn dann nur, wenn sie alleine war. Das Beste habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Mit ihren harten Worten gegenüber den Blutsaugern, schaffte sie es oftmals, dass ich vor lauter Lachen mich nicht mehr einkriegen konnte. 

-Kasper: Arrogant, eingebildet, Macho, Idiot, selbstbewusst. So ich glaube diese Schlagwörter beschreiben so im Ganzen betrachtet diesen Charakter. (Zumindest aus meiner Sicht) Vampire sind einfach eine eigenartige Spezies und dies erkannte man in diesem Buch wieder einmal aufs Neue. Es dauerte sehr lange bis ich selbst mit diesem Protagonisten warm geworden bin. Zumindest ist der männliche Vampir in dieser Geschichte kein Held oder verweichlicht, so wie andere Vampire in vielen Büchern mittlerweile Dargestellt werden. In diesem Buch wird Kasper noch als richtiges Raubtier dargestellt und immer wieder auch betont, was er ist. Das fand ich sehr gut und mal wieder abwechslungsreich gegenüber den gesamten vegetarischen Vampiren.

Das Cover:

Oben schrieb ich bereits, dass das Cover ein Grund war, warum ich diesem Werk eine Chance gab. Hierbei lässt sich schon herauslesen, dass mir das Cover gefällt. Die Rose mit den Dornen haben gleich meinen Blick auf sich gezogen, sowie der Titel, der sehr groß dargestellt wurde. Die Farbwahl und die dunkle Haltung derer sind in meinen Augen gut gewählt und zeigen dem Leser, wie düster es in diesem Buch zugehen kann. 


Das Fazit:

So das Fazit. Ich bin mir selbst nicht ganz sicher gewesen, wie ich dieses Buch bewerten soll. Im Grunde gefiel es mir gut, aber dieser Hänger im letzen Drittel der Geschichte hinterließ seine Spuren. Auch die eine Stelle, die für mich keine Logik brachte schwebt noch immer in meinem Kopf umher. Positiv hervorzuheben sind definitiv die beiden Hauptcharaktere Violet und Kasper. Beide sind in dieser Story anders, wie in bereits mir bekannte Vampir-Romane. Auch gefiel mir der Beginn der Story und der Schreibstil der Dialoge. Das Cover erhält von mir auch einen positiven Bewertungspunkt.  Ich denke ich würde trotz der negativen Punkte ein weiteres Buch über diese beiden Protagonisten lesen wollen. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall. 
Vielen lieben Dank PIPER Verlag für das Rezensionsexemplar.