Dienstag, 30. August 2016

Rezension zu "Finian Blue Summers" von Emma C. Moore

Titel: Finian Blue Summers
Autor: Emma C. Moore
Erscheinungsdatum: 25.08.2016
Seiten: 284
Preis: E-Book: 4,99 €
          Tb: 8,99 €
          Hc: 15,99 €
ISBN: 978 - 1527247670

5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Die neunzehnjährige Rayne ist ein Star, die mit ihrem Geigenspiel Millionen von Menschen in ihren Bann zieht. Doch als solch ein erfolgreicher Star hat sie viele Einbußen in Kauf zu nehmen. Manche davon verständlich, andere wiederum basieren auf den Befehlen ihres sehr strengen Vaters. Ihre eigenen Wünsche stehen ganz hinten, sie muss funktionieren und immer gesund sein, um so viele Konzerte, wie nur möglich geben zu können. Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen  und verweigert das Geigenspielen. Daraufhin landet sie in einer Nobelklinik für psychisch kranke Stars, in der weiterhin ihr Vater ihr das Leben schwer macht. In der Klinik absolviert Finian, ein junger attraktiver Mann, ein Praktikum - und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.

Meine Meinung: 

Die Geschichte:

Eine Story, die einem unter die Haut geht. Dieser Satz beschreibt meiner Meinung nach genau das Buch, die Geschichte und meine Meinung. 
Emma C. Moore hat mich mit dieser Story mehr berührt und begeistert, wie sie sich wahrscheinlich vorstellen kann.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich wurde richtig von dem Buch gefesselt. Emma C. Moore schreibt aus der Ich-Perspektive, um die Geschichte von Finian und Rayne zu verzählen. Zudem, um beide Protagonisten nachempfinden zu können, wird hier auch ein Wechsel zwischen den beiden Protagonisten zum erzählen ihrer Geschichte genutzt. Somit kann der Leser sehr gut in beide Sichtweisen der Hauptcharaktere Einblick erhalten. 
Doch diese Grundlagen des Schreibstiles trugen nur einen Teil bei, um mich so begeistern zu können. Emma C. Moore schaffte es mit Hilfe ihrer Beschreibungen, hervorheben von Gefühlen und Gedanken, dass ich das Gefühl hatte selbst die Protagonistin zu sein. Dies hatte ich bisher noch nicht erlebt gehabt, während ich ein Buch las. Bewusst wurde mir diese Tatsache auch erst, als das Buch sich dem Ende zuneigte und mir auffiel, dass ich vor meinem geistigen Auge Finian auf mich zulaufen gesehen habe. Diese Reaktion meines Gehirnes lege ich in die Fähigkeiten der Autorin einen Leser so in den Bann ziehen zu können. Vielen lieben Dank dafür.

Die Protagonisten:

Rayne Taylor: Eine 19 jährige junge Frau, die mir persönlich sehr leid getan hat. In den Fängen ihrer Eltern, jede Minute ihres Lebens von diesen organisiert, aber keine Zeit sich frei entfalten zu können oder gar selbst ihr Leben bestimmen zu dürfen. Doch das änderte sich zum Glück, indem Rayne die einzige Macht nutzte die sie hatte, und zwar nichts mehr zu tun. In diesem Moment hatte sie bereits meine Sympathie vollständig erobert. Im weiteren Verlauf der Geschichte liebte ich sie mit jeder Zeile immer mehr.

Finian Summers: Ein junger Mann, der mir zunächst zu Beginn der Geschichte Misstrauen erweckte. Aber auch dieser Charakter konnte im Verlauf der Geschichte meine Sympathie für sich gewinnen. Er ist ein hilfsbereiter Mann, mit seinen eigenen Macken. Aber keiner ist perfekt, und genau das fand ich sehr gut.

Das Cover:

Das Cover finde ich an sich schön gestaltet, wäre jedoch in der Regel nicht mein Geschmack, um mich zum Kauf zu überzeugen. Der Bezug zur Geschichte konnte auch mit diesem Cover hergestellt werden.

Fazit: 

Da ich das Buch vorablesen durfte, war ich schon sehr gespannt, was die Leser erwarten würde. Ich muss sagen, wirklich großes Kino erwartet euch mit diesem Buch. Ich kann dieses Werk nur dringend weiter empfehlen und hoffe, dass auch ihr genauso gefesselt und gebannt werdet, wie ich. Ich liebe diese Geschichte und danke der Autorin vielmals, dass ich sie lesen durfte. Wichtig für alle Leser dieses Buches: Legt euch Taschentücher bereit. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Donnerstag, 25. August 2016

Rezension zu "Divinitas" von Asuka Lionera

Titel: Divinitas
Autor: Asuka Lionera
Erscheinungsdatum: 30.11.2015
Verlag: Drachenmondverlag
Seiten: 337
Preis: Brochiert: 14,99 €
          E-Book:      4,99 €
ISBN: 978- 3959910224


3/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Halbelfen, verhasste Mischlingswesen haben in der Welt der Menschen und Elfen nichts mehr zu suchen. Sie werden gejagt und hingerichtet. Fye ist eine solche Halbelfe und fürchtet sich immerzu um ihr Leben. Einst lebt sie in einer einsamen Hütte mitten im Wald, doch um überleben zu können muss sie ins Dorf, um sich Lebensmittel für den Winter zu sichern. Durch einen unglücklichen Zufall lagern zeitgleich mit ihrem Aufenthalt im Dorf auch noch Ritter der Königsgarde und deren Prinz. Und wie es das Schicksal so will, wird die enttarnt und gefangen genommen. Muss sie nun auch brennen, wie einst alle Mischlingswesen?


Meine Meinung:

Die Geschichte:

Halbelfen oder auch einfach gesagt Mischlingswesen werden in vielen Büchern und deren Geschichten gehasst und verfolgt. Wie auch in Divinitas. Doch Divinitas unterscheidet sich dennoch sehr von solchen Geschichten. Die Idee der gesamten Storyline gefällt mir persönlich sehr gut. Langweilig wird es einem beim Lesen dieser Geschichte nicht.

Der Schreibstil:

Asuka Lionera nutzt für ihre Story die Ich-Perspektive der Protagonisten zum erzählen. Eigentlich finde ich diese Wahl immer sehr gut, aber dieses Mal kam es mir beim lesen ein wenig befremdlich vor. Meiner Meinung nach wäre hier die Erzählerform aus der dritten Person besser gewesen. Die Autorin wechselt zudem auch zwischen Fye, der Halbelfe, und Vaan, dem Prinzen, um die Geschichte aus der jeweiligen Sicht zu erzählen. Eine gute Idee, doch gefiel es mir nicht, dass manche Passagen, wenn auch nur kurze, sich wiederholten, wenn sie zuerst aus der Sicht von Fye und dann anschließend aus der Sicht von Vaan verzählt werden.
Allgemein zum Schreibstil zu berichten ist, dass Asuka Lionera sehr einfach geschrieben hat. Keine komplizierten Wörter, keine ellenlange Sätze und keine nicht erklärbare Verstrickung der einzelnen Wörter zueinander. Für ein Buch zwischendurch sicherlich eine gute Wahl. Ich würde hierzu sagen, es ist ein Buch der "leichten Kost". Auch jüngere Leser können dieses Buch ohne Bedenken lesen oder von ihren Eltern geschenkt bekommen.
Einen größeren Kritikpunkt gibt es hier jedoch schon zu erwähnen. Des öfteren hatte ich das Gefühl, dass einige Ereignisse in diesem Buch unangebracht und logisch betrachtet nicht nachvollziehbar sind. Um auf diesen Punkt hier näher eingehen zu können müsste ich spoilern, aber grundlegend kann ich es vielleicht so ausdrücken. Gewisse Handlungen vor allem von Fye, aber manchmal auch von Vaan sind nicht nachvollziehbar. Um diese zu vollziehen müssten beide schon reichlich dumm sein, was die Beiden jedoch eigentlich nicht sind.


Die Protagonisten:

Fye: Eine Halbelfe, die stets um ihr Leben bangen muss. Sie wirkt auf den Leser sehr ängstlich und unsicher. Misstrauisch ist sie zudem auch, aber zugleich auch sehr naiv. Ich mochte diesen Charakter auf er einen Seite gerne, doch hatte ich große Lust sie in manchen Passagen der Geschichte zu packen und schütteln aufgrund ihrer Naivität.

Vaan: Der Prinz der Menschenkönigsfamilie. Er ist schwer zu beschreiben. Zwischen fürsorglich, verliebt, herrisch, beschützend, mörderisch und erhaben ist alles dabei. Ach und gut aussehend soll er auch noch sein. Ich konnte diesem Charakter nicht viel abgewinnen und manchmal nervte er mich mit seiner Art einfach nur.

Das Cover:

Ok. Es handelt sich bei diesem Buch um ein Exemplar aus dem Drachenmondverlag, und ganz ehrlich? Ich leibe deren Cover! Das ist auch ein sehr großer Grund gewesen, warum ich mir dieses Buch gekauft hatte. Ich kann hier nichts negatives bemängeln. Nur alles positiv bewerten. Der Zusammenhang zwischen Geschichte und Cover ist zudem auch hergestellt, mein persönlicher Kritikpunkt somit positiv erfüllt.

Fazit:

Ein Buch für zwischendurch. 
Das ist meine Meinung zusammen gefasst in einem Satz. Durch die einfache Schreibweise des Buches und der leicht verständlichen Story an sich, kann ich den obersten Satz des Fazits zusammen stellen. Negativ zu bewerten sind diese Passagen, in denen die Handlung nicht nachvollziehbar ist. Positiv hervorzuheben ist natürlich einerseits das Cover, aber auch die gesamte Storyline.

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Montag, 22. August 2016

Rezension zu “Die Herren der Grünen Insel“ von Kiera Brennan

Titel: Die Herren der Grünen Insel
Autor: Kiera Brennan
Erscheinungsdatum: 15.02.2016
Verlag: Blanvalet
Seiten: 941
Preis: HC: 19,99 €
           E-Book: 14,99 €
ISBN: 978- 3764505592

Inhaltsangabe:

Intrigen, Kämpfe und viel Blut beherrschen sechs Jahre lang das Leben der Iren. Vier Familien kämpfen gegeneinander, um die Krone Irlands ihr Eigen nennen zu können. Aber auch König Henry von England hat einen Blick auf eben diese Krone gerichtet. 
Doch auch Fehden zwischen kleinerer Familien lassen viel Blut fließen. Wer wird die Krone im Kampf erringen? Welche Familien überleben und welche durchtränken mit ihrem Blute die grüne Insel? 

Meine Meinung:

Die Geschichte:
Da es sich bei diesem Buch um einen historischen Roman handelt, gilt es zu sagen, dass es toll ist von dieser Zeit lesen zu können. Ich persönlich habe noch nicht viele historische Romane gelesen, wie ich eingestehen muss. Daher kann ich nicht beurteilen, ob dieser Teil der Geschichte schon mehrfach wieder erzählt wurde. Aber im allgemeinen lässt sich sagen, dass die Umsetzung der Geschichte in diesem Buch gut gelungen ist und mir viele schöne Stunden des Lesens beschert hat. Geschichten aus der Zeit des 1200 Jahrhunderts aus Irland lese ich zum ersten Mal. Umso spannender fand ich natürlich die Geschichte. 

Der Schreibstil:

Kiera Brennan nutzt in ihrem Buch die Sichtweise aus der dritten Person. Zudem macht sie sich die Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten zu nutze, um den Lesern alle Blickwinkel und Beweggründe dieser näher bringen zu können. Eine gute Wahl meiner Meinung nach, da man somit stets den Überblick über das Geschehen hat. Dieser Punkt ist bei einer Geschichte mit so vielen verschiedenen wichtigen Charakteren sehr wichtig, da man als Leser sonst schnell den Faden verlieren kann. Ich persönlich kam sehr gut mit dem Schreibstil der Autorin zurecht. Ihre Beschreibungen konnten mir das Gefühl geben direkt neben den einzelnen Protagonisten zu stehen und deren Geschichte mit zu erleben. Gut gelungen sind die Beschreibungen in meinen Augen auch deswegen, weil sie nicht zu stark ins Detail gehen. Kiera Brennan hat einen Weg gefunden, das Nötigste zu beschreiben und den Rest dem Leser seiner Fantasy zu überlassen. Genau aus diesem Grund hatte ich bisher nämlich kaum historische Romane gelesen, da mich die ellenlangen Beschreibungen ehrlich gesagt gelangweilt haben. Doch dieses Buch konnte mich hier sehr begeistern. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen dürfen, alleine schon aufgrund ihres Schreibstiles. Auch versteht sich Frau Brennan darin jedes Kapitel mit Spannung zu versehen.

Die Protagonisten:

Im allgemeinen kann ich zu diesem Punkt sagen, dass ich alle Charaktere sehr mochte, außer Pól, der trieb mich des öfteren zur Weißglut.

Ascall: Ein berüchtigter Krieger, dem viele Sagen und Legenden anhaften. Er soll äußerst grausam sein, Dinge getan haben, wodurch die Menschen schon alleine beim Klang seines Namens schreckliche Angst bekommen haben. Ascall hatte es in seinem Leben nicht leicht und musste sich oft durchsetzen. Er ist definitiv ein strenger Lord seines Reiches und weiß, wie er sein Gefolge zu führen hat. Ascall hat einen jüngeren Bruder, Ailillán, dem er viel beigebracht hat, aber auch stets streng zu ihm war. Aber auch Ascall durfte ich als herzliche Figur kennen lernen, wenn dies auch nur durch Kleinigkeiten zu ersehen war.

Riacán: Ein junger Lord, der in vielerlei Hinsicht eher zurückhaltend und ruhig gesonnen ist. Riacán tat mir persönlich eher leid, da er meiner Meinung nach nicht den Charakter hat, um ein guter Lord sein zu können.  Er hat eine Schwester, Ciatlín, und einen Bruder, Faolán.

Caitlín: Eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Intelligenz schier bewundere. Dieser Charakter ist mir einer meiner liebsten geworden im Laufe der Geschichte. Sie ist mutig, weise, hinterlistig aber auch gerecht und unberechenbar. Eigenschaften einer Frau zur damaligen Zeit, die einem auch sehr schnell das Leben kosten könnten, aber dennoch äußerst bemerkenswert.

Pól: Somit wäre dies hier mein Charakter, den ich überhaupt nicht mag. Er ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und schier unmöglich. Ich selbst habe die Szenen in denen aus seiner Sicht geschrieben wurde immer nur mit einem gewissen Maß an Unbehagen lesen können. Ein Schmuggler und Lüstling seinesgleichen kann ich selten Sympathie entgegen bringen.

Aoife: Die Tochter des einstigen Herrschers Diarmait. Die junge Frau hat in ihrem Leben viel Wohlstand erfahren, wirkt jedoch auf mich ein wenig Eigenartig. Aoife zeigt sich in vielen Passagen des Buches naiv und ihr scheint es am logischen Denken zu fehlen. Ein Charakter, der auf der einen Seite meine Sympathie weckte, auf der anderen Seite meine Abneigung hervorrief.

Róisin: Eine junge Dame und Tochter von Pól. Im Gegensatz zu ihrem Vater kann ich Róisin viel Sympathie entegegen bringen. Sie ist im Charakter ähnlich gestrickt, wie Caitlín. Mir persönlich gefallen solche Frauen immer sehr, die auch sich zur Wehr setzen können und sei es nur mit ihrem Verstand.

Dies war eine kurze Übersicht der wichtigsten Charaktere in diesem Buch, aus deren Sicht meistens die Geschichte erzählt wird.

Das Cover:

Auf das Cover wurde ich auf der Leipziger Buchmesse dieses Jahres aufmerksam und somit auch auf das Buch. Ich finde das Cover gut gestaltet. Die satten grünen Flächen, die Berge im Hintergrund verraten einem nach kurzer Zeit des Überlegens, dass das Buch in Irland spielen muss, zumindest war dies mein erster Gedanke. Befremdlich sind auf diesem Cover meiner Meinung nach die großen Vögel, die ich mehr als einmal verwechselt hatte mit den Umrissen eines Drachens. Der Titel des Buches ist gut hervorgehoben und die Schlichtheit der Schriftart empfinde ich als gut gewählt.

Fazit: 

Auch wenn ich persönlich nicht viel Erfahrung mit Büchern des Genre historischer Romane habe, kann ich dieses Buch weiter empfehlen. Die knapp 20 € sind für die fast 1000 Seiten mehr als rentabel für einen Leser. Durch die Spannung in den einzelnen Kapiteln fliegen die Seiten nur so dahin. Diese Geschichte der Zeit gefiel mir sehr gut und wurde meiner Meinung nach gut zu Papier gebracht. 

Die Autorin:

Kiera Brennan ist ein Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, jedoch ist bisher unter diesem Namen nur das Buch "Die Herren der Grünen Insel" erschienen. 
Sie hatte Geschichte studiert, nachdem sie schon im Grundschulalter beschlossen hatte Schriftstellerin zu werden und im Alter von neun Jahren bei einer Reise zu den Pompeji Ruinen auf die Idee kam über die Menschen der damaligen Geschichte zu schreiben.  Ihr Traum ging in Erfüllung. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Rezension zu "Battle Island" von Peter Freund

Titel: Battle Island
Autor: Peter Freund
Erscheinungsdatum: 25.07.2016
Verlag: cbj- Kinder- und Jugendbuchverlag
Seiten: 544
Preis: TB: 14,99 €
          E-Book: 11,99 €
ISBN: 978 - 3570153802

4/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Eine neue Fernseh-Show soll das Fünfjährige Jubiläum von Your-TV seinen Höhepunkt bereiten. Battle Island. Hierbei geht es um zehn Jugendliche, die zusammen eine Strandung auf einer Insel nachspielen und dabei einen Schatz in Höhe von einer Millionen Euro finden müssen. Louisa kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Castings erfolgreich besteht und an der Show teilnehmen kann. Mit dem Gewinn kann sie ihre Mutter retten und riskiert damit ihr eigenes Leben. Kann sie es schaffen, trotz Intrigen und geballten Mitteln der Gegenspielern den Schatz zu finden?

Meine Meinung: 

Die Geschichte:

Die Idee hinter dieser Geschichte finde ich persönlich wahnsinnig spannend. Um ehrlich zu sein, würde selbst ich gerne bei einer solchen TV-Show mitmachen. Zehn Jugendliche, die um ihr Überleben auf einer einsamen Insel in Atlantik kämpfen und so nebenbei noch die Chance auf eine Millionen Euro haben. Einfach Wow. Der Klapptext des Buches hatte somit meine sofortige Aufmerksamkeit erwirkt und ich musste dieses Buch einfach lesen. Enttäuscht wurde ich definitiv nicht.

Der Schreibstil:

Peter Freund schreibt sein Buch in der dritten Person und nutzt hierbei auch Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten. Die Hauptgeschichte selbst wird jedoch zumeist aus der Sicht von Louisa, kurz Lou, der Hauptprotagonistin erzählt. Ich persönlich finde diese Form gut gewählt. Somit konnte man auch einen Einblick bei den anderen Charakteren erhalten und zum Schluss wurden hiermit alle Fragen geklärt.
Zwei Punkt gibt es jedoch beim Aufbau der Geschichte, der mich etwas störte und auch in gewissen Punkten verwirrten. Zum einen wechselte die Zeit der Erzählungen von Kapitel zu Kapitel. Zum Beispiel fängt die Geschichte an einer sehr spannenden Stelle an mitten auf der Insel, im nächsten Kapitel jedoch befindet man sich als Leser zwei Monate zuvor in der Geschichte. Am Anfang gefiel mir dies schon recht gut, aber mit der Zeit wurde die Methode etwas unübersichtlich, auch wenn jedes Kapitel mit Orts- und Zeitangaben versehen war. Manche Male musste ich ein oder zwei Kapitel zurück blättern, um wieder im Bilde zu sein, wo ich mich jetzt in der Geschichte befinde. Zum anderem hatte ich leider ein paar Mal das Gefühl, als würde ich Textabschnitte doppelt lesen. Einmal ein paar Seiten zuvor und ein paar Seiten später fast denselben Wortlaut. Auch dieser Punkt verwirrte mich zwischendurch und störte kurz meinen Lesefluss.
Ansonsten gefiel mir persönlich der Schreibstil des Autors gut. Ich konnte mit der Geschichte mit fiebern und es blieb bis zum Ende spannend, auch wenn ich schon in der Mitte des Buches meine Vermutungen hatte, wie das Buch enden würde.

Die Protagonisten:

Louisa:
Kurz Lou ist die Hauptprotagonistin, wie bereits oben erwähnt, in diesem Buch. Sie ist eine tolle Person, die ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Ihre besten Charaktereigenschaften fand ich persönlich ihr Gerechtigkeitssinn und ihre Liebe zu allem. Lou bewahrte stets in jeder Situation einen klaren Kopf und überlegte ihre Schritte immer im vorhinein. Einziger makel an ihrem Charakter ist ihre Naivität, die im Laufe des Buches oft eine Rolle spielt. Aber dennoch ist sie mir sehr sympathisch geworden. Auch ist Lou eher mit einem normalen Teenager zu vergleichen, sie hat ihre Stärken und Schwächen, ist kein übermäßiger Held aber auch kein Angsthase. Genau das gefällt mir so an ihr.

Mike Manning:
Der Produzent von Your-TV war mir anfangs schon suspekt. Ein Charakter, der einen irgendwie an einen "Schleimer" erinnert. Egal in welcher Situation versucht Mike sein Gegenüber zu imponieren. Seine Mittel und Wege hierzu sind natürlich auch nicht immer ehrenswert.

Sophie Hansen:
Im klassischen würde man sagen sie ist das perfekte "Miststück" in dieser Show. Sophie ist immer auf ihren Vorteil bedacht und auch ihr sind alle Mittel und Wege recht, um an ihr Ziel zu gelangen. Eine Jegendliche, die ich persönlich nicht wirklich mag, aber sehr wohl es gut finde, dass ein solcher Charakter in der Geschichte vor kommt. Durch Sophie wurde meiner Meinung nach die Story erst richtig spannend.

Rowan Manning:
Der Sohn des Produzenten liebe ich schon förmlich. Ich stelle ihn mir einfach als absoluten Schönling vor, der aber auf den Boden der Tatsachen geblieben ist und auch sein Gehirn einschaltet. Rowan ist wider zu erwarten kein normaler reicher Sohn eines erfolgreichen Produzenten. Wenn man in der Story behaupten würde er wäre ein normaler junger Mann, würde ich es auch glauben. In dieser Geschichte ist er einfach meine Liebe. Seine Fürsorge um Menschen die ihm wichtig sind, sein Stand auf normalen Boden und auch seine Intelligenz formen ihn zu einem tollen Charakter.

Dies waren meiner Meinung nach die wichtigsten Charaktere in diesem Buch, natürlich gibt es noch viele weitere, aber am Besten sollte sich jeder Leser ein eigenes Bild der restlichen Figuren machen.

Das Cover:

Am Anfang, als ich das Cover zum ersten Mal erblickte dachte ich: "Ups, da ist ein neues Buch verfilmt worden, dass sollte ich mir einmal ansehen." Und genau dieser Punkt ist gleich ausschlaggebend gewesen. Es handelt sich bei diesem Buch natürlich (noch nicht) um ein verfilmtes Buch, aber dennoch zeigte das Cover sofort durch die Menschen, die darauf abgebildet sind, das es sich um eine TV-Show handelt. Ich persönlich finde es immer wichtig, dass das Cover oder mindestens der Titel sofort darauf hinweist um welche Art von Geschichte es sich in dem Buch handelt. Und beide Kriterien wurden meiner Meinung nach definitiv erfüllt. Ein Lob an dieser Stelle an den Cover - Designer.

Fazit:

So nun mein Fazit zu dem Buch. Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen an die Menschen, die solche Shows aus dem realem Fernsehen mögen. Zudem auch an die Liebhaber von Survival.
Die Idee der Story ist weiterhin für mich grandios und sollte durch ihre Einzigartigkeit gelesen werden.
Die Art und Weise, wie die Geschichte verzählt wurde gefiel mir im ganzen Gesehen gut.

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Rezension zu "Selection - Die Erwählte" von Kiera Cass

Titel: Selection: Die Erwählte
Autor: Kiera Cass
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2015
Verlag: Fischer VerlagSeiten: 384
Preis: E-Book: 9,99 €
          HC: 16,99 €
          TB: 9,99 €
ISBN: 3737364982



5/5 Sterne


Inhaltsangabe:

35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin des Prinzen, doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …


Meine Meinung:

Die Geschichte: 

Neben dem Wettkampf um den Prinzen, rücken auch immer mehr die politischen Probleme des Landes in den Vordergrund. Rebellenangriffe, heimliche Ausbrüche, Intrigen und Abenteuer.
Der dritte und letzte Band in der Geschichte um Maxon und Mer ist so spannungsgeladen, dass man auch ihn nicht weglegen kann. Viele Dinge geschehen und dennoch wirkt es durchdacht und nicht gequetscht oder als hätte die Autorin unbedingt noch etwas Spannung beziehungsweise eine Idee einbauen wollen.
Etwas, das mir noch nie passiert ist und mir jetzt noch - eine Woche nach Beedigung der Reihe - Gänsehaut verursacht, ist die Tatsache, dass man eigentlich weiß, dass Maxon und America ihr Happy End bekommen, aber bis zur letzten Seite einfach nicht daran glaubt.
Ich bin kein Fan dieses Wortes, weiß aber auch kein anderes, kann also nur sagen: Diese Reihe hat mich absolut geflasht.
Selbst das Ende für unsere anderen geliebten Charaktere war passend und mehr als nur zufriedenstellend.
Ein Happy End wie im Märchen – einem ganz besonderen und modernen Märchen.

Der Schreibstil: 

Wenn ich jetzt schreibe, dass ich fast schon den Boden unter der lieben Kira Cass küssen würde, ist es nicht übertrieben, auch wenn ich es wohl nur im übertragenen Sinne tun würde. Im ersten Band würde das Niveau hochgesteckt und konnte sich bis zum Ende hin halten, sogar steigern. Ich hoffe auf viele weitere Bücher dieser ganz besonderen Dame, ihre Worte haben mich verzaubert.

Die Protagonisten: 

Während ich Mer im zweite Band mehr schlagen als umarmen wollte, ist es in diesem Band genau anders. Sie muss so viele Hindernisse und Schicksalsschläge überwinden, dass man sie einfach nur wieder lieben und mit ihr leiden muss. Ich konnte eine Entwicklung beobachten, auch wenn America sie selber geblieben ist, hat sie sich weiter entwickelt, ist stärker und selbstbewusster geworden.
Maxon liebt man zwar, aber in diesem Teil ist er der „Böse“. Ich würde fast schon sagen, dass er kurzzeitig vom Pfad abkommt und eine gute Tracht Prügel verdient hätte. Dann kommt man jedoch wieder an einem Punkt, wo er mir Leid tut. Kurz vor dem Showdown passieren zwei Ereignisse. Die eine bringt wohl jedes Frauenherz zum schmelzen, das andere bricht es. Näher will ich dazu nicht eingehen. Ich will damit nur sagen, dass gerade Maxons Fehler ihn in diesem Buch zu einem Menschen – einen ganz normalen Mann – machen, den man einfach lieben muss.
Da die Gesichte dieser Protagonisten nun beendet ist, möchte ich noch etwas zu ihnen gemeinsam schreiben.
Im ganzen Verlauf hat der eine mal mehr und mal weniger um den anderen gekämpft, doch am Ende kämpfen sie füreinander und um ein Leben zu zweit. Diese zwei zeigen, dass es sich lohnt füreinander einzustehen, auch wenn es manchmal ausweglos wirkt.

Das Cover: 

Zu den Erwartungen passend, ist die junge Frau auf dem Bild in einem weißen (Hochzeits-?)Kleid zu sehen. Wiedermal sehr hübsch anzusehen und einfach toll für Coverkäufer und Leser, die gerne ihre Bücher herrichten.


Mein Fazit: 


Ich habe gelacht, geweint, gemeckert, gelitten. Eigentlich bin ich nicht bereit Illéa zu verlassen. Viel zu schnell ist meine Reise zu Ende gewesen und ich wünsche mir schon jetzt die Möglichkeit America und Maxon neu kennenzulernen, ihre Geschichte zu lesen ohne zu wissen, was mich erwartet.
Der einzige Trost ist, dass mit Band vier eine neue Geschichte beginnt und dabei eine alte fortgesetzt wird, nämlich in Form von Eadlyn – Maxon und Americas Tochter.
Ich schließe diese Rezension nurn mit folgen den Worten: „Danke, Kiera Cass für dieses wundervolle Märchen, ich würde gerne noch vieles mehr sagen, aber mir fehlen bis heute die richtigen Worte.“



Rezension geschrieben von Kathrin Ho.

Rezension zu "Selection - Die Elite" von Kiera Cass

Titel: Selection: Die Elite
Autor: Kiera Cass
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2014
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 384
Preis: E-Book: 9,99
          HC: 16,99
          TB: 9,99
ISBN: 3737362424



5/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Das ganz große Glück?
Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.


Meine Meinung:

Die Geschichte: 

Nach dem ersten Band musste direkt der zweite her. Die Geschichte zieht bereits nach der ersten Seite in den Bann und lässt einen danach auch nicht mehr los.
Die ersten Damen sind ausgeschieden. Eigentlich sollte man meinen das würde die Sache vereinfachen, tut es aber nicht. America muss sich mit Stutenbissigkeit herumschlagen, außerdem mit ihrem Ex-Freund, der als ihre persönliche Wache nachts vor ihr Zimmer gestellt wurde und ihren Gefühlen für Maxon. Der Prinz und die Kandidatin wachsen immer mehr zusammen, eigentlich etwas sehr schönes, Mers Unentschlossenheit, hat mich jedoch in den Wahnsinn getrieben. Neben dem Wettkampf und den einzelnen Beziehungen erfährt man nun auch mehr über die Rebellen und die Probleme, die sie mit sich bringen. Auch König und Königin werden greifbarer, während man die eine liebgewinnt, findet man den anderen mehr als nur unsympathisch.

Der Schreibstil: 

Viel kann ich an dieser Stelle nicht ergänzen, auch dieser Band war flott zu lesen und hat mich in einem Strudel ins Buch gezogen und erst nach der letzten Seite wieder ausgespuckt. In drei Worte: flüssig, fesselnd, bezaubernd.

Die Protagonisten: 

Ich liebe und hasse Mer, sie ist zu einer Freundin geworden, die man durch diesen Teil ihres Lebens begleitet. Dabei macht man so einige Gefühle mit, hauptsächlich will ich sie jedoch schlagen. Dieses ewige hin und her zwischen den Gefühlen zu Maxon und Aspen machen verrückt, richtig gehend wütend.
Da man weiß, wie America sich verhält, tat mir Maxon immer wieder leid, gleichzeitig wurde ich aber auch in meinem Vergleich zu dem TV-Bachlor bestätigt, bei vielen Versuchungen, kann man überall ein mal naschen. Dennoch verstehe ich ihn, er vermittelt Mer, dass er sie währen würde, wenn sie ihm vermitteln würde, dass sie ihn auch will. Statt sie also zu drängen gibt er ihr Zeit, da er sich jedoch nicht sicher sein kann, dass er am Ende von ihr verlassen wird, beginnt er auch den anderen Mädchen eine Chance zu geben und sie kennenzulernen. Natürlich ist sein Verhalten im Hinblick auf diese Aspekte verständlich, dennoch will man auch Maxon das ein oder andere Mal eine Ohrfeige geben.

Das Cover: 

Auch dieses Cover ist sehr hübsch, man sieht das gleiche Mädchen wie auf dem ersten Buch. „America“ trägt ein rotes Abendkleid und sieht sehr prinzessinnenhaft aus. Allein dies würde zum Kaufen animieren, aber in jeden Fall stellt es eine Art Mädchentraum dar.


Mein Fazit:

Diesen Band habe ich direkt im Anschluss an den ersten gelesen. Gestartet bin ich gegen zehn oder elf am Abend und habe es gegen zwei zugeklappt. Ab einem gewissen Punkt hatte ich meine Müdigkeit überwunden und musste einfach weiterlesen. Wenn ich gekonnt hätte, wäre wohl auch noch das Finale gefolgt. Der erste Band hat die Messlatte sehr hochgesetzt und konnte gehalten, wenn nicht sogar noch höher gesetzt werden.
Selection ist eine absolut märchenhafte Geschichte, die unbedingt jeder lesen sollte.



Rezension geschrieben von Kathrin Ho

Rezension zu "Selection" von Kiera Cass

Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2013
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 368
Preis: E-Book: 9,99
          HC: 16,99
          TB: 9,99
ISBN: 978-3737361886


5/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Die Chance deines Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Meine Meinung:

Die Geschichte:

Für mich persönlich ist die Storyline etwas, das ich so noch nicht gelesen habe und mich deshalb sehr darauf gefreut habe.
Rein von der Inhaltsangabe erinnert es jedoch an ein TV-Format bei dem ebenfalls mehrere Frauen um einen Mann kämpfen.
Nach dem Start habe ich sofort in die Geschichte gefunden und viele neue Eindrücke und Aspekte sind dazu gekommen.
Als mich jemand fragte, wie ich das Buch beschreiben würde, sagte ich: „Selection ist eine Mischung aus den Tributen von Panem, Der Bestimmung und dem Bachlor.“
Ich denke nach wie vor, dass dies eine gute und auch zutreffende Beschreibung ist.

Der Schreibstil: 

Kiera Cass hat das besondere Talent so zu schreiben, als wäre man Teil des Geschehens, man fühlt sich als würde man als stummer Gast zwischen all den Charakteren stehen. Diese Dynamik führt dazu, dass man nur so über die Seiten fliegt und ziemlich flott am Ende des Bandes ist. Teilweise kommt es bei mir vor, dass ich Sätze, teilweise sogar ganze Seiten überfliege, bei diesem ganz besonderen Schätzchen ist das jedoch nicht passiert.
Man könnte sagen, hätte Frau Cass vor mir gesessen und mir ihr Buch vorgelesen, ich hätte jede einzelne Sekunde an ihren Lippen gehangen.
Die Dame weiß ihr Handwerk zu nutzen und hat mit dem Cliffhanger am Ende des ersten Bandes noch mal ganz besondere Spannung erzeugt.

Die Protagonisten: 

America ist ein Mädchen mit Träumen, Zeilen und Wünschen, sie ist sehr real und authentisch, weshalb sie auch dem Prinzen gefällt.
Eigentlich möchte sie gar nicht bei dem Wettkampf um den Prinzen teilnehmen, macht jedoch das Beste aus ihrer Situation. Dabei gewinnt sie nicht nur mein Herz mit ihrem Mut, ihrem Witz und ihrer liebevollen Art. Mer ist eine junge Frau die für sich, ihre Lieben und ihre Überzeugungen einsteht.
Während America für den Leser allein durch die Ich-Perspektive sehr greifbar ist, bleibt Maxon größtenteils geheimnisvoll. Man nimmt nur das wahr, was auch unsere Protagonistin sieht. Dies allein reicht jedoch um sich eine Meinung bilden zu können. Maxon ist für mich eine Art Prinz Charming, gut aussehend, durchtrainiert, adrett, auf eine verschrobene Art humorvoll, aber vor allem verständnisvoll und großherzig.

Das Cover: 

Die Selection Bände sind meine ersten HC. In der Regel bevorzuge ich TB, in diesem Fall finde ich die HC-Version jedoch viel schöner, selbst wenn das Cover das gleiche ist.
Das Cover ziert eine rothaarige Frau, sie sieht geheimnisvoll und schön aus. Da sie der Beschreibung von America sehr ähnlich ist, bekommt mein hier ein Bild geliefert, wie Mer sein könnte oder soll.
Auch die Verarbeitung ist gut, sodass das Buch gut in der Hand liegt und auch mehrere Stunden lesen immer noch Spaß machen.


Mein Fazit:

Ich habe mir diese Reihe, beziehungsweise die Geschichte von America und Maxon, zum Glück zusammen gekauft. Ich hätte es definitiv nicht ausgehalten, ein ganzes Jahr warten zu müssen, um zu erfahren wie es weiter geht.
Da ich meine Rezension schreibe nachdem ich alle Bände gelesen habe, kann ich an dieser Stelle schon sagen, dass ich am selben Tag noch Band zwei anfangen musste.
Auch wenn Selection ein Jugendbuch ist, kann oder besser muss ich sagen, dass selbst ich mit fast sechsundzwanzig total begeistert gewesen bin.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho.



Montag, 15. August 2016

Rezension zu "Gefangen - in two minds!" von Haily J. Romance

Titel. Gefangen - in two minds!
Autor: Haily j. Romance
Erscheinungsdatum: 22.08.2015
Seiten: 156
Preis:
         - Ebook: 2,99 €
         - Print: 5,99 €
ISBN: 978-1517184629

 2/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Tiffany hat es in ihrem Leben nicht leicht. Als Tochter eines sehr erfolgreichen Chirurgen und mit einer Schwester, die der Vater augenscheinlich mehr liebt, als sie, fühlt Tiffany sich nicht wohl in ihrer Welt. Um ihren Frust auszuleben führt Tiffany eine Affäre mit einem sehr erfolgreichen Immobilienmakler und arbeitet nebenbei in einer Bar als Kellnerin. Dennoch scheint sie sich zu viel auf den Lorbeeren der reichen Familie auszuruhen. Nach der Hochzeit ihrer Schwester regt sich bei Tiffany der Wunsch nach mehr. Nach Liebe, Freundschaft, Leidenschaft. Aus diesem Grund fängt sie an ihre Umgebung und die Menschen um sich herum genauer wahrzunehmen und entdeckt ungeahnte Interessen. 


Meine Meinung:

Die Geschichte:

Mir persönlich gefällt die Idee hinter der Geschichte sehr gut. Eine Frau, die im Schatten der Familie lebt, aber dennoch in finanzieller Hinsicht sich wohl fühlt, aber erkennt, das dies nicht das ist, was sie sich für ihr Leben wünscht. Doch leider gefiel mir die Umsetzung dessen nicht. 

Der Schreibstil:

Haily j. Romance nutzt für ihre Geschichte die Ich-Perspektive in Präsens. Eine gute Wahl der Perspektive nach meiner Meinung, da hiermit der genaue Wandel von Tiffany nachvollziehbar gemacht ist. Die Form des Präsens, fand ich persönlich jedoch schwierig zu lesen in diesem Falle. Es passte nicht in den Lesefluss und brachte mich einige male zum stolpern während dem Lesen. Ehrlich gesagt war ich hier etwas enttäuscht von der Autorin, da ich schon andere Bücher von ihr lesen durfte und diese in Form und Stil besser fand. 

Die Protagonistin:

Tiffany ist eine Person, die ich persönlich nicht mag. Eine Frau, die über ihre Familie schimpft aber sich dennoch finanziell aushalten lässt. Natürlich vollzieht sie einen Wandel im Laufe des Buches, aber leider konnte mich dieser nicht überzeugen und mir auch Tiffany nicht sympathischer machen. 

Das Cover:

An sich ist das Cover interessant gewählt worden, spiegelt meiner Meinung nach jedoch nicht den Inhalt des Buches wieder. Gut gewählt wurde hier die Schrift des Titels, da dieser einem sogleich auffällt und auch der farbliche Unterschied zum Untertitel finde ich eine gute Idee.

Fazit: 

Wie ich bereits oben erwähnt habe bin ich mit diesem Buch von der Autorin enttäuscht. Es ist definitiv nicht ihr bestes Buch. Der Schreibstil bereitete mir Probleme, sowie die Protagonistin an sich. Die Idee jedoch hinter der Geschichte finde ich gut. 

Rezension zu "Der Waldläufer - Im Bergwald" von Arne Rosenow

Titel: Der Waldläufer 2 - Im Bergwald
Autor: Arne Rosenow
Erscheinungsdatum: 15.03.2015
Seiten: 312
Preis:
         - Ebook: 2,99 €
         - Print: 11,90 €
ISBN: 978-1503103764




Inhaltsangabe:

Armin, ein Waldläufer, reist durch die Welt auf der Suche nach einem Geheimnis, welches es für ihn zu finden gilt. 
Seine Reise führt ihn an den Bergwald, ein Wald in dem Hexen und andere Wesen lauern sollen. Während seines Aufenthaltes bei einer armen Bauernfamilie, lernt Armin ein Kräuterweib kennen, doch diese scheint durchaus mehr zu sein, als sie vorgibt. Kommt Armin seinem gesuchtem Geheimnis näher, wenn er bei dem Kräuterweib in die Lehre geht, auch wenn die Bewohner des nahe liegendem Dorf eine Jagd auf die Frau machen?  Ist sein Leben in Gefahr? 


Meine Meinung:

Der zweite Teil über Armins Reise gefiel mir noch besser, als der Erste. Man lernt erneut viele neue Lebewesen kennen und darf mit Armin mitfiebern.

Die Geschichte:

Wie auch beim ersten Band der Reihe, gefällt mir die Geschichte weiterhin sehr gut. Die Kombination aus dem damaligem Leben und den echten Hexen, Zwerge und Geister finde ich sehr spannend. 

Der Schreibstil:

Im Gegensatz zu dem vorherigem Buch, kann ich hier schreiben, dass der Schreibstil von Arne Rosenow Fortschritte gemacht hat. Das Buch lässt sich noch flüssiger lesen. Viele Fragen werden dieses Mal zeitnah beantwortet und man hat meiner Meinung nach wirklich das Gefühl an der Seite von Armin zu leben. Die Geschichte des Protagonisten wird in der dritten Person Präteritum verzählt. Diese Form finde ich persönlich gut gewählt, da die Geschichte in der Vergangenheit spielt und man selbst als Leser neben dem Charakter stehend alles betrachten kann. 

Der Protagonist:

Armin hat im Laufe seiner Reise eine große Wandlung vollzogen. Er ist kein einfältiger naiver Junge mehr, sondern ein cleverer Mann, der weiß wie man überleben kann in der fremden Welt. Armin ist für alles neue offen und zeigt keine Angst. Die Entwicklung des Charakters gefällt mir sehr gut. Armin an sich ist mir ebenfalls sehr sympathisch. Er ist nett, zieht keine vorschnellen Vorurteile, ist fleißig, aber auch nicht auf dem Mund gefallen. 

Das Cover:

Man erkennt auf den ersten Blick sofort, vorausgesetzt man kennt den ersten Teil der Reihe, das dieses Buch der Nachfolger ist. Das finde ich persönlich bei Reihen oder Triologien immer sehr wichtig. Das Cover an sich ist düster und geheimnisvoll gehalten, was einen guten Rückschluss auf die Geschichte wiedergibt. Mir persönlich ist es nur einen Tick zu dunkel gehalten.

Fazit:

Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiter empfehlen. Auch muss man nicht zwingend den ersten Teil gelesen haben, um mit dem Buch zurecht zu kommen. Wer jedoch einen besseren Einblick in die Geschichte des zweiten Bandes haben will, sollte schon vorher den ersten Band ("Der Waldläufer - Durch Sumpf un Wald") gelesen haben.
Am Besten hat mir die Entwicklung des Schreibstils und die Entfaltung des Charakters des Protagonisten gefallen.