Mittwoch, 27. Juli 2016

Rezension zu "Zeitenwende - Der Kristall von Vaduhn" von Evita Sommer

Titel: Zeitenwende, Der Kristall von Vaduhn
Autor: Evita Sommer
Erscheinungsdatum: 12:09.2015
Seiten: 376
Preis:
         - E-Book: 3,99€
         - Print: Erscheint demnächst



Inhaltsangabe:

Elizabeth wurde gerade achtzehn Jahre alt und feierte ihren Geburtstag ausgiebig mit ihren beiden besten Freunden Isa und Lenny. Am nächsten Morgen wacht sie in einem Park auf und weiß nicht mehr viel von der vergangenen Nacht. Doch aber schnell stellte sich heraus, dass ihre beiden Freunde nicht nach Hause gekommen sind. Elizabeth machte sich sehr starke Sorgen um den Verbleib der Beiden, bis sie den Hinweis erhielt, dass sie nicht mehr in der normalen Welt seien, sondern entführt und in das Land Vaduhn verschleppt wurden. Eine Reise in eine fremde und einzigartige Welt beginnt.


Meine Meinung:


Ich habe diese Geschichte als Ebook lesen dürfen und bin sehr begeistert hiervon.

Die Geschichte:
Ich finde es persönlich bemerkenswert, wie den AutorInnen immer wieder neue einzigartige Welten einfallen. Auch hier wurde mein Lesefieber wieder einmal sehr positiv gestimmt. Die Idee hinter der Geschichte und deren Umsetzung ist der Autorin sehr gut gelungen.

Der Schreibstil:
Evita Sommer nutzt in ihrem Buch die Erzähler Form aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von der Protagonistin Elizabeth. Zudem wechselt sie im späterem Verlauf der Geschichte zu dem zweiten Protagonisten. Ich finde die Art und Weise sehr gut gewählt, da es hierbei nicht langweilig wird beim lesen und man ebenso einen Einblick in die nachfolgend auftretenden Charaktere erhält. Sehr hervorzuheben sind die Beschreibungen zum Thema Pferd und reiten. Gleich von Anbeginn hat ich das Gefühl, dass diese Autorin genau weiß, von was sie schreibt. Ebenso gelungen sind ihr die Beschreibungen der einzelnen Kampfstile, die zum Einsatz gekommen sind. Allgemein ist zu schreiben, dass Evita Sommer ein gutes Händchen für Beschreibungen besitzt.

Die Protagonisten:
Elizabeth sowie auch späte
r den zweiten Protagonisten, dessen Namen ich aufgrund der Spoilergefahr nicht verrate, finde ich sehr sympathisch. Es sind beide Charaktere, die nicht zu übermäßig im Mittelpunkt stehen wollen und auch nicht die klassischen Helden darstellen. Sie scheitern auch immer wieder einmal bei ihren Vorhaben und reagieren auf gewisse Situationen sehr nachvollziehbar.

Das Cover:
Muss ich hierzu noch etwas schreiben? *Lach* Ich finde auch dieses Cover umwerfend schön. Am Besten gefällt mir persönlich die Farben der Landschaft, die jedoch im Hintergrund gehalten wird durch das darauf liegende Symbol. Schade, dass es dieses Buch noch nicht als Print gibt, denn sonst dürfte es mein Regal definitiv verzieren.

Fazit:

Ich kann dieses Buch mehr als nur empfehlen. Ihr müsst es einfach lesen und euch selbst ein Bild machen von dieser einzigartigen Welt. Fantasy Liebhaber kommen hier sicher auf ihre Kosten, aber auch Leser der Genre Liebesromane und Erotik finden hier sicherlich ihre Freude.

Rezension zu "Die Magie der Namen" von Nicole Gozdek

Titel: Die Magie der Namen
Autor: Nicole Gozdek
Erscheinungsdatum: 01.03.2016
Seiten: 353
Preis:
         - Print: 16,99 €
         - E-Book: 12,99€
ISBN: 9783492703871




Inhaltsangabe:


Namen haben Macht. Es gibt Geschichten, in denen man seinen echten Namen nicht verraten sollte, da sonst sein Wisser große Macht über einen habe. In dieser Geschichte erfahren die jungen Erwachsenen erst ihre wahren Namen und wissen erst ab diesem Zeitpunkt wer sie wirklich sind. Mit gefährlichen Folgen.


Meine Meinung:

Ich habe persönlich schon viel über dieses Buch gehört und gelesen. Zum Teil sehr gute Meinungen zum Teil aber auch sehr heftige Kritik. Nun habe ich mir selbst ein Bild davon machen dürfen und muss sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat.
Alleine im Aufbau fand ich dieses Werk schon sehr gelungen. Die Kapitelüberschriften sind in verschiedenen Ausrichtungen gehalten worden. Vorne sowie hinten im Buch befindet sich jeweils eine Karte des Landes in dem die Geschichte spielt. Die einzelnen Kapitel sind auch nach meinem Empfinden nicht zu lange gehalten, aber auch nicht zu kurz.

Die Geschichte:

Die Idee der Geschichte hat die Autorin Nicole Gozdek meiner Meinung nach sehr gut umsetzen können. Ihre Familie und Freunde hatten Recht in ihren Empfehlungen an die Schreiberin dieses Buch zu veröffentlichen. Namen sind etwas besonderes, sie haben wirklich eine Macht über die Menschen. Und genau dieser Punkt fand ich an der Geschichte so toll.

Der Schreibstil:

Die Autorin nutzt in ihrem Buch die Erzählform aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Tirasan, dem Protagonisten. Das Wissen, welches für das Verständnis der Geschichte wichtig ist, hat Nicole Gozdek sehr gut und einfach verständlich beschreiben können. Die Umgebung des Tirasan wurde meiner Meinung absolut ausreichend verzählt. Da sich der Protagonist auf einer Reise befindet lag in meinen Augen die Gefahr, dass die Autorin zu sehr die Umgebung beschreiben würde, was aber nicht der Fall war. Die Gefühle und Gedanken wurden ebenfalls nicht zu sehr im Vordergrund gehalten.

Der Protagonist:

Tirasan ist eine Romanfigur, die ich nur lieben konnte. Seine einzigartige Art und Weise eroberte sehr schnell mein Herz. Er ist kein typischer Charakter für eine Fantasy Geschichte und genau das gefiel mir persönlich so sehr an ihm. Auch konnte er mich immer wieder überraschen.

Das Cover:

Auch hier wurde ich wieder einmal durch das Cover aufmerksam auf das Buch. Aber auch durch den Titel der Geschichte. Ich persönlich finde das Cover gut gelungen. Nur die Auszeichnung des Awards müsste meiner Meinung nach nicht auf dem Schutzumschlag gedruckt sein, da dieses nicht zum Cover selbst in der Optik passt.


Fazit:

Ich kann dieses Buch an die Leser aus dem Bereich Fantasy empfehlen. Es hat mir wirklich gut gefallen.

Anmerkung (Achtung Spoiler!!)

Es gibt in dieser Geschichte nur einen Punkt, der mich verärgert hatte und zum nachdenken anregte. Zum Schluss der Geschichte ereignete sich eine große Veränderung. Aber diese Veränderung bewirkte ebenso, dass die Liebe von Rustan gegenüber Tirasan erlosch. Ich weiß, dass dieser eine Punkt schon des Öfteren im Zentrum der Kritik sich befand, aber auch ich finde dies nicht in Ordnung. Die öffentlichen Schreiben der Autorin hierzu habe ich bereits gelesen und akzeptiere ihre Entschuldigung.


Samstag, 9. Juli 2016

Rezension zu "Signs of Fairies - Find the Truth" von Jessica Becker

Titel: Signs of Fairies - Find the Truth Band 1
Autor: Jessica Becker
Erscheinungsdatum: 11.05.2016
Seiten: 424
Print: 13,99 €
Ebook: 4,99 €
ISBN: 978-3848200085




Inhaltsangabe:

Amelia hat es hart getroffen, ihr Leben, bisher schön und mit Freude gefüllt, ändert sich plötzlich an dem Tag, als ihre Mutter starb.
Amelia muss daraufhin zu ihrem Vater nach Broken Village ziehen und auch auf eine neue Schule gehen. 
Wider erwarten lernt sie hier jedoch sehr schnell neue Freunde kennen. Doch diese scheinen sie besser zu kennen, als sie sich selbst und vor allem scheinen sie alle zusammen ein großes Geheimnis zu haben. 
Amelia´s Welt ändert sich erneut, als ein neuer Mitschüler, Blue, in ihr Leben tritt. 
Umgeben von vielen Geheimnissen und eigenartigen Veränderungen an sich selbst und in ihrer Umgebung, versucht sie einfach nur ihr Leben in den Griff zu bekommen. 


Meine Meinung:

Dieses Buch hat eine Story inne, die ich persönlich sehr gut fand. Leider darf ich an diesem Punkt nicht mehr verraten, obwohl es in meinen Fingern sehr kribbeln würde.
Die Idee der Geschichte finde ich ebenso gut. Von einem Schicksalsschlag getroffen ein neues Leben aufbauen zu müssen in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen ist sicherlich nicht einfach. Diese Abschnitte und Beschreibungen hierzu sind der Autorin sehr gut gelungen.

Die Charaktere, die in diesem Buch eine tragende Rolle spielen fand ich alle sehr sympathisch, witzig und vor allem sehr treu.  Für diese Art von Geschichte sind sie sehr gut ausgewählt worden und haben sich prächtig entwickelt. 
Amelia, aus deren Sicht erzählt wird, finde ich persönlich sehr mutig, schlagfest und witzig. Sie ist mir während dem lesen ans Herz gewachsen. 

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten. Somit lässt sich die Geschichte schnell und einfach verstehen und der Leser stolpert nicht über ellenlange, komplizierte Sätze. Aber leider hat sie des öfteren Logikfehler in die Geschichte hineingebaut. Dies ist mir vor allem im ersten Drittel der Geschichte aufgefallen. Zudem fand ich stellenweise manche Kapitel lang gezogen und mit unnötigen Informationen gefüttert, wo hingegen ich mir an anderen Stellen mehr Informationen gewünscht hätte. 

Das Cover:
Diese eine wunderschöne Blüte, (ach ein Traum) sticht einem in ihrer Einfachheit entgegen. Dies ist meiner Meinung nach eine solche Blume, die man sich gerne ins Wohnzimmer stellen würde. Der schwarze Hintergrund hierzu ist gut gewählt, da er die Blume noch mehr betont. 

Alles zusammen gefasst, kann ich das Buch weiter empfehlen. Ich hoffe das sich im folgendem Band der Schreibstil der Autorin noch weiter verbessert, denn dann macht die Geschichte noch mehr Spaß. Empfehlen kann ich dieses Buch dieses Mal an die Fantasyfreunde. 

Rezension zu "Wyvern - Das Streben des Jägers" von Veronika Serwotka

Erschienen am 01.03.2016 

Talawah Verlag
Print: 13,90 €
Ebook: 4,99 €
ISBN: 978-3-9817829-0-5







Inhaltsangabe:

Die entehrten Söhne, des einst großartigen Jergan van Cohen, Tarik und Quirin leben in einer kleinen Hütte im unteren Teil der großen Stadt Canthar. 
Um seinen Traum wahr werden lassen zu können, und um seinen Bruder ernähren zu können arbeitet und trainiert Tarik jeden Tag sehr hart. 
Seit drei Jahren wartet und hofft dieser endlich zu den Prüfungen der Jäger zugelassen zu werden.
Khaleb, einst der Verlobte von Tariks Schwester setzt sich für den Schüler ein und hilft den Brüdern in ihrer Situation, doch da überschreitet Quirin eine Grenze, die ihm das Leben kosten könnte. Er versteckt das Ei eines Wyvern und hofft das eine geflügelte Echse aus diesem schlüpft. 
Wird Tarik seinen Traum wahr werden lassen können? Wird ein Wyvern schlüpfen? Und wenn ja, was passiert dann mit Quirin?


Meine Meinung:

Dieses Buch hat eine ganz besondere Eigenheit. Es ist das erste veröffentlichte Buch des Talawah Verlages. Und ich persönlich habe es nicht bereut es gekauft zu haben. 

Veronika Serwotka hat mit ihrem Buch eine neue Welt erschaffen, in der die Wyvern eine sehr große Rolle spielen. Ohne sie kann das Volk nicht leben, aber mit ihnen auch nicht. 
Das gefährliche Spiel mit den drachenähnlichen Wesen hat mich schier beeindruckt. 
Die Möglichkeit an einer Akademie ausgebildet werden zu können, um das Volk zu beschützen aber ebenso dies zu unterhalten ist eine sehr schöne und wunderbar umgesetzte Idee. 
Die Geschichte konnte mich in allen Formen begeistern. Spannung auf jeder Seite garantiert.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus den Perspektiven von Tarik und Quirin. Hierbei wurden die Gegensätze der beiden Brüder sehr gut dargestellt und der Leser hat die Möglichkeit beide Charaktere kennen lernen zu dürfen und deren Sichtweisen zu verstehen. 
Durch die Beschreibungen konnte ich mir ein sehr gutes Bild von der Stadt, deren Sitten und der Ausbildung in der Akademie machen. Mit jeder Seite, die ich lesen durfte entfachte die Fantasie umso mehr. 

Die beiden Brüder Tarik und Quirin waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Wobei ich jedoch Tarik ein bisschen mehr mochte, was womöglich daran lag, dass Quirin sich sehr von der Masse heraushob. Im Laufe der Story entwickelten die Brüder einen tiefgreifenden Charakter, Die Handlungen der Beiden waren für mich meist immer nachvollziehbar. 

Das Cover dieses Buches gefiel mir sofort. Ich persönlich mag Landschaftsbilder sehr gerne. Ganz gut finde ich ebenso, dass hier auch gleich ein Bezug zu den geflügelten Echsen hergestellt wird, woran ein interessierter Leser auf den ersten Blick erkennen kann, dass es sich hierbei um ein Fantasybuch handelt. Ich persönlich finde das immer wieder sehr wichtig. 

Zusammen gefasst kann ich dieses Buch jedem Liebhaber von Drachengeschichten und Fantasy empfehlen.
                                                                                                                   

Montag, 4. Juli 2016

Rezension zu "Hardwired - verführt" von Meredith Wild

Titel: Hardwired - verführt, erster Band einer Reihe
Autor: Meredith Wild
Erscheinungsdatum: 01.05.2016
Seiten: 323 
Preis: Print: 12,99€
          Ebook: 9,99€
ISBN-10: 3736301243
ISBN-13: 978-3736301245
Hardwired - verführt


Inhaltsangabe:

Erica ist eine junge Frau, die in ihrem Leben schnell lernen musste auf eigenen Beinen zu stehen. Während ihrer Zeit auf der Uni, gründete sie eine eigene Internetfirma. Nach der Zeit des Lernens sucht nun die junge Unternehmerin Sponsoren für ihr Herzblut und trifft hier unerwartet auf viele heiße Männer. Doch nur einer berührt sie tief im Innerem. Landon Blake. Ein Mann mit unendlich viel Geld und einem Charme, der jede Frau flachlegen würde. Doch Erica denkt mehr an ihre Firma, als an einen heißen Mann, der für sie nur Probleme bedeuten könnte. Aber wie es das Schicksal so will, laufen sie sich immer wieder über den Weg. Lange kann sie seiner Anziehungskraft nicht entgehen. 




Meine Meinung:

Meredith Wild hat hier einen Roman geschaffen, der alles in sich vereint, was man sich nur wünschen kann. Spannung, Liebe, Witz, Charme, heiße Männer und Frauen bannen einen an die Seiten dieses Buches. Auch an Erotik mangelt es nicht in diesem tollen Buch.

Innerhalb von zwei Tagen war das Buch leider schon zu Ende gelesen. Ein großer Grund für diese Schnelligkeit war der Schreibstil der Autorin. Auch wenn dieses Buch in einer Branche (IT) spielt, von der ich persönlich keinerlei Ahnung habe, hat es hier Frau Wild gut geschafft alles einfach zu strukturieren und sinngemäß zu beschreiben. Der Schreibstil sagte mir sehr gut zu. Die Augen glitten nur so über die Sätze, ohne einmal zu stolpern. Die Geschichte von Erica wurde in der Ich-Form erzählt. Immer eine tolle Möglichkeit, um sich in den Protagonisten besser hineinversetzen zu können. Dadurch hege ich persönlich am meisten Sympathie mit einer Hauptfigur. Als Leser werden einem durch diese Erzählerform am besten und einfachsten, die Beweggründe, Gefühle und Gedanken offenbart.

Die Geschichte an sich fand ich schön. Die Art und Weise, wie die Charaktere miteinander verbunden sind und zusammen agieren gefällt mir sehr gut. Das es in diesem Buch um Liebe, Sex und Karriere handelt ist von vorn herein bekannt. Auch wenn sich meistens solche Geschichten alle miteinander gleichen, weicht hier die Spannung nicht. Im Gegenteil, es machte wahnsinnig Spaß diese Geschichte zu lesen und ich persönlich fieberte kontinuierlich mit der Protagonistin mit.  

Erica hat mir persönlich als Charakter sehr gut gefallen, meistens waren ihre Handlungen nachvollziehbar. Eine starke Frau, die sich in einer neuen Welt beweisen muss gefällt mir immer wieder.

Landon Blake ist ein Charakter, den man entweder lieben oder hassen muss. Ich persönlich mochte ihn trotz seiner bestimmenden Art dennoch sehr gerne.
Das Cover des ersten Teiles finde ich gut. Das glänzende Silber sticht einem aus dem Regal gleich in die Augen. Die Aufteilung des Titels ist meiner Meinung nach etwas ungewöhnlich, aber dennoch sehenswert.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen an alle die heiße Romane lieben.
Und also Information vorab: Der zweite Teil dieser wundersamen Geschichte erscheint am 03.08.2016. 

Freitag, 1. Juli 2016

Rezension "Die Traumknüpfer" von Carolin Wahl


Die Traumknüpfer





Inhaltsangabe:
In einer Welt in der die Götter des Frühlings, des Sommers, des Herbstes und des Winters die Hand über die Menschheit halten, gibt es eine besondere Frau, die Traumknüpferin. Sie alleine spinnt die Träume der Menschen, leitet die Magie eines jeden Kindes der Götter und hält die Welt im Gleichgewicht. Doch die Welt wandelt sich, viele Morde geschehen ohne ersichtlichen Grund, ein Volk, tief aus der Unterwelt scheint sich zu erheben. In diesen Zeiten ist die Traumknüpferin in großer Gefahr und muss beschützt werden. Den sollte sie einmal ihre Träume nicht mehr für die Menschen spinnen können versinkt das Land in Chaos und Blut. Wird es gelingen, dass schlimmste zu verhindern?

Meine Meinung:
Carolin Wahl hat es mit ihrem Buch wirklich absolut geschafft mich zu begeistern.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen und gut verständlich. Alles wird sehr gut erklärt, die ferne Welt, deren Sitten und Bräuche (zumeist zumindest) und auch die Beziehung der Götter in die Story sind sehr gut dargestellt. Die Autorin nutzt für ihren Roman einen Perspektivenwechsel zwischen hauptsächlich vier Charakteren, die alle eine wichtige Rolle spielen. Dies erscheint mir als eine wirklich gute Wahl und bringt einem als Leser alle Protagonisten sehr nahe. Das Buch selbst ist in vier große Abschnitte eingeteilt, die es einem einfacher gestalteten zu erkennen, dass hier ein größerer Sprung in der Geschichte stattfindet.

Die Protagonisten finde ich alle sympathisch. Da ja vier Charaktere in der Story hervorgehoben werden, kommt dadurch so gut wie jede Charaktereigenschaft eines Menschen vor.

Das Cover finde ich schön gestaltet, wobei mich anfänglich der rote Umhang der Person irritiert hatte, da ich persönlich diesen umgehend mit Rotkäppchen in Verbindung brachte. Aber diese Geschichte des bösen Wolfes hat definitiv nichts mit der Geschichte der Traumknüpferin zugleich. Die Wahl der Schriftgröße und -art des Titels finde ich gut gewählt, somit sticht einem dies unverzüglich in die Augen und lenkt die pure Aufmerksamkeit darauf.

Die Story an sich ist absolut gut. Die Verbindung der Götter mit der Erde, ihre Rolle in dem gesamten System ist unsagbar wunderbar, auch sehr gut beschrieben, wie bereits oben erwähnt. Des weiteren wird vor der Realität kein Halt gemacht, selbst wenn dies ein Fantasywerk im Grunde genommen ist, sind hier viele Züge unserer Gesellschaft zu erkennen, was ich sehr interessant und spannend fand. Somit enthält die Geschichte sogar einen großen Stellenwert und eine Moral. Die Eigenschaften der magischen Beteiligten sind gut gewählt und einfallsreich gestaltet.

Ich kann dieses Buch mit vollem Herzen an alle weiteren Leser empfehlen. Fantasyliebhaber kommen absolut auf ihre Kosten.

Rezension zu "Drachensichel" von C. M. Hafen

                                                                                                                              Drachensichel
Inhaltsangabe: 
Die Reise von Ambros und Norwin geht weiter. Aber nicht nur ihre Reise. Auch Dakota, Ziehkind der Chronistin, begibt sich auf Reisen. Der Grund für die Reise ist jedoch nicht erfreulich. Die Mutter von Ambros ist mitsamt dem gesamten Heimatdorf unerklärlicherweise verschwunden. Die Suche nach dem Grund des verschwinden und auch nach der Mutter selbst führt die beiden Brüder durch viele Ländereien und durch Dörfer, die anders Leben als sie es gewohnt sind. 
Dakota dagegen ist auf der Suche nach ihrer Herkunft und nach Antworten auf all ihre Fragen. 


Meine Meinung: 
Die Fortsetzung der Geschichte der Drachenbrüder ist Carolin Hafen definitiv gelungen. Ich persönlich fand den zweiten Teil sogar besser, wie den ersten Teil. In diesem Buch hat man die Möglichkeit die beiden Protagonisten Ambros und Norwin besser kennen zu lernen und darf teilhaben an einer wunderbaren Reise durch Wälder und Höhlen. 

Ambros selbst fand ich im ersten Band der Reihe teils unsympathisch und arrogant, aber das hat sich absolut geändert. Er ist mir nun sympathisch und ich freue mich darauf von ihm zu lesen. 
Norwin ist unverändert ruhig, aber langsam taut er auch auf. 
Dakota, die dritte Protagonistin, die durch Perspektivenwechsel immer wieder eigene Kapitel füllt, finde ich auch sehr sympathisch. Ihre Eigenheiten mag ich und ihren Drang nach Antworten verstehe ich absolut. 
Der Schreibstil der Autorin hat sich in meinen Augen gebessert. Es ist nun noch flüssiger zu lesen und super verständlich. 
In diesem Buch gibt es keine Schlachten, was aber kein Hindernis gegenüber der Spannung darstellt. Grausamkeiten finden dennoch ihren Platz und sind realistisch dargestellt. 

Das Cover bietet nicht viel Unterschied zum ersten Teil, was ich auf der einen Seite super gut finde, denn somit weiß man, dass diese Bücher zusammen gehören. Natürlich ist das Risiko sich einen Teil doppelt zu kaufen, wenn man nicht richtig aufpasst gegeben. 
Alles zusammen gefasst kann ich die Reihe weiterhin empfehlen. Und vor allem bin ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, die hoffentlich sehr bald erscheinen wird.